Gisbert Haefs Das Doppelgrab in der Provence

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Inhaltsangabe zu „Das Doppelgrab in der Provence“ von Gisbert Haefs

Baltasar Matzbach, einem seiner angeblichen Freunde zufolge 'Mischung aus Falstaff und Kater Garfield, als Hobbydetektiv auf die Menschheit losgelassen', mag nicht in einem wirren Fall feststecken. Als ihn ein Hilferuf aus der Provence ereilt, läßt er daher gern alles liegen und fährt mit seiner Freundin Ariane gen Süden. Aber der Journalist, der etwas über 'Assassinen' telegraphiert hatte, ist verschwunden. Ein Überfall in Les Baux, ein Anschlag in Cassis, dazu Druiden, die neben dem Haus eines Schriftstellers Hinkelsteine errichten – gibt es einen Zusammenhang? Matzbach findet ihn, und in einem der ironischen Dialoge mit Ariane hält er fest: 'Ich weiß nicht, ob je ein Verbrechen mit Hilfe des I Ging, eines karthagischen Testaments und der Nichterwähnung druidischer Heiligtümer aufgeklärt worden ist, aber irgendwann passiert eben alles zum ersten Mal.'

Ich liebe seine DS! Auf gehts in die Provence und das Abenteuer kann beginnen!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Gekonnt gesponnen!

    Das Doppelgrab in der Provence
    kassandra1010

    kassandra1010

    14. December 2016 um 21:42

    Ich liebe seine DS! Bronner stößt einen Hilferuf aus dem tiefsten Frankreich ab und Matzbach kann sich nicht mehr in seiner fernen Heimat halten. Auf gehts und die Spurensuche läuft.Matzbach wird unterstützt von Ariane, die sich selbst von Matzbachs langen Monologen und deklinierten Verben nicht erschrecken lässt. Doch beide wissen anfangs nicht, worauf sie beide sich hier eingelassen haben.Sie sind in der Provence angekommen, nicht die Einzigen, die nach Bronner suchen....Gekonnt gesponnen!

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  • Kein Frieden in der Provence

    Das Doppelgrab in der Provence
    Archer

    Archer

    27. April 2016 um 00:01

    Matzbach, der dickwanstige Universaldilettant, ist frustriert von seinem Fall (nachzulesen bei "Und oben sitzt ein Rabe") und lässt sich zu gern ablenken. Als sein Freund Bronner ihn anruft und um Hilfe bittet, lässt er alles stehen und liegen (oder auch nicht alles, denn seine Freundin Ariane packt er schon in sein Ungetüm, das er Auto nennt) und lässt sich nach Frankreich kutschieren. Von eben jener erwähnten Ariane. Doch dort angekommen, muss er feststellen, dass Freund Bronner verschwunden ist, dass im hellen Licht der Provence finstere Gestalten herumschleichen und dass es nicht jeder gern sieht, wenn ein Privatdetektiv seine Nase in Sachen steckt, die ihn nichts angehen. Da ist ein Überfall mit anschließender Prügelei fast noch das kleinste Übel, das auf ihn zukommt, denn Mord ist Mord und Matzbach wäre nicht Matzbach, wenn ihm das nicht gewaltig stinken würde. Dieser Fall zog sich ein wenig in meinen Augen und auch das gewohnte Feuerwerk an Sprücheklopfen und scharfsinnigen Dialogen war ein wenig zurückhaltender als sonst. Trotzdem ist natürlich ein Fall für Matzbach ein Vergnügen zu lesen, denn nur wenige Leute können mit Worten so spielen wie es Haefs in seinen Büchern tut. Unbeirrt lässt er Matzbach mitsamt seiner Freundin sich durch den französischen Sumpf des Verbrechens philosophieren und zum Schluss einen wahren Showdown hinlegen. Macht Spaß, hat aber nicht ganz den Thrill, den ich sonst gewohnt war.

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  • Rezension zu "Das Doppelgrab in der Provence" von Gisbert Haefs

    Das Doppelgrab in der Provence
    rallus

    rallus

    11. January 2012 um 09:40

    Durch einen Anruf von einem Freund wird Matzbach aus seinem zweiten Fall gerissen (siehe "Und oben sitzt ein Rabe") und reist mit seinem Pallas und seiner Lebensgefährtin in die Provence. Nicht nur dass unser genialer Universaldilettant auch mit unnachahmlicher Art den verzwickten Fall löst, der uns geschichtlich bis tief nach Karthago bringt, er menschelt auch sympathisch mit Ariane was seinem Charakter guttut. Auch bemerkenswert sind seine Fähigkeiten aus Luft und dem ihm zugetanen Glück, Erfolg zu ziehen. Wahrlich göttlich ist die Schlußszene in der er zur Hochform aufläuft. Immer noch nicht ganz so gut wie der Erste, aber viel besser als sein zweiter Fall und mit Provence Bonus der vierte Stern.

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  • Rezension zu "Das Doppelgrab in der Provence" von Gisbert Haefs

    Das Doppelgrab in der Provence
    thursdaynext

    thursdaynext

    30. October 2011 um 10:51

    Amüsanter Krimi , mit verfressenem, sehr von sich selbst überzeugtem Ermittler, dessen Körpervolumen seiner umfassenden Allgemeinbildung entspricht. Ebenso wie sein Appetit mit der wortgewaltigen Schwadroniererei mithalten kann. Balthasar Matzbachs I - Ging Spielereien , seine druidischen und sonstigen geschichtlichen Kenntnisse, seine Mordaufklärung im Alleingang dürften die etwas konservativeren, Sprachwitz schätzenden Krimifans beglücken. Der Fall an sich ist nebensächlich , der Weg ist das Ziel und auf dessen labyrinthischen Verschlingungen kann sich nur ein Unikum vom Schlage Matzbachs zurechtfinden. Begleitende Leser werden dabei gut unterhalten und oftmals schmunzeln.

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