Gisbert Leopold

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Gisbert LeopoldIch werde dich nicht noch einmal töten
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Ich werde dich nicht noch einmal töten
Ich werde dich nicht noch einmal töten
 (4)
Erschienen am 21.02.2014

Neue Rezensionen zu Gisbert Leopold

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Conjas avatar

Rezension zu "Ich werde dich nicht noch einmal töten" von Gisbert Leopold

Kein typischer Thriller/ Krimi, aber sehr lesenswert
Conjavor 4 Jahren

Die Geschichte um Bastian und seine Erfahrungen damit, wie sich frühere Leben auf das aktuelle Leben auswirken können sind sehr spannend geschrieben. Ich konnte mich sehr gut in die Hauptpersonen einfühlen und nachvollziehen, warum sie handeln, wie sie das tun. Die Geschichte wird kapitelweise aus der Perspektive verschiedener Personen erzählt.
Für Laien erscheint teilweise der spirituelle Anteil etwas zu wenig erklärt. Jemand der bisher keine Erfahrung mit Raiki oder Rückführungen gemacht hat, wundert sich da leicht, wie einfach gewisse Dinge klappen, wie schnell Bastian zum Beispiel in einer Trance ist, die eine Rückführung ermöglicht. Hier wäre es unter Umständen hilfreich gewesen dem Leser zumindest ein ganz kleines bisschen mehr darüber zu erzählen.
Der Roman wird als Thriller oder Krimi bezeichnet, er ist allerdings nicht nur wegen dem Thema Spiritualität kein typischer Vertreter dieses Genres. Zwar gibt es viele Krimi- und Thrillerelemente, aber es kommt nicht so ganz die typischen Atmosphäre auf finde ich. Das Buch ist trotzdem sehr gut, aber wenn man wirklich einen Thriller oder Krimi lesen möchte, dann kann es sein, dass man enttäuscht wird.

Fazit:

Gut geschriebener Roman, den ich gerne gelesen habe. Es hat ein kleines bisschen gedauert, bis ich reingekommen war, nachdem der Prolog recht viel Spannung aufgebaut hat, zog sich das erste Kapitel dann etwas. Aber hinterher musste ich es dann doch sehr schnell weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Eine Genreeinordnung ist wohl gar nicht so einfach, aber ein Standartkrimi ist es auf keinen Fall
Ich vergeben 4,5 Punkte.

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histerikers avatar

Rezension zu "Ich werde dich nicht noch einmal töten" von Gisbert Leopold

Habe ich schon mal gelebt und war ich ein Mörder?
histerikervor 4 Jahren

Inhalt:
Bastian interessiert sich für Reiki und dadurch kommt er zu Reinkarnation. Bei einer Rückführung findet er heraus, dass er ein Mörder sein könnte. Aber dieses Leben hat auch noch Auswirkungen auf sein jetziges Leben. Kennt er die Leute von damals schon? Hat er ihnen etwas angetan?

Bewertung:
Man muss natürlich das Thema mögen und sich darauf einlassen. Wer aber das Thema mag und es für möglich hält, der wird das Buch ziemlich gut finden. Am Anfang ist es etwas schwer rein zukommen, mindestens für mich waren die zwei ersten Charaktere in den Dialogen schwer zu erkennen, was sich aber nach einer Weile gelegt hat. Die Charaktere sind nicht einseitig, man erfährt während der Geschichte ziemlich viel über ihr Leben, was das Buch glaubwürdig und angenehm macht. Man leiden, fühlt und freut sich mit den Charakteren, man kann sich die Situationen vorstellen, in die sie geraten und würde wahrscheinlich auch so handeln.
Die Geschichte ist gut ausgedacht, man merkt, dass der Autor sich mit dem Thema auskennt und dass er aus eigener Erfahrung schreibt. Das macht die Geschichte auch so lebendig. Ich finde, dass Buch hat alles, um einen zufrieden zu stellen. Leider war es an einigen Stellen, vor allem zu Ende, nicht so toll, ich habe mit einigen Sachen nicht gerechnet, und für mich hätten sie auch nicht da sein müssen. Daher ein kleiner Abzug.

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Buchfeelings avatar

Rezension zu "Ich werde dich nicht noch einmal töten" von Gisbert Leopold

Rückführung, Seelenwanderung und ein spannendes Szenario drumherum!
Buchfeelingvor 4 Jahren

Ich gebe es zu, anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden. Die Ersten Kapitel verwirrten mich, da Bastian mit seinen Gedanken vom Hier in die Vergangenheit und von dort in unterschiedliche Zeiten hin und her springt.. doch das gibt sich schnell und nach wenigen Seiten hatte mich die Story gefesselt.

Rückführung, wen interessiert dieses Thema nicht… mich jedenfalls hat das schon immer fasziniert, aber den Mut, dies auch zu probieren, hatte ich nie.

In diesem Buch begleiten wir Bastian auf einem Weg in eine Vergangenheit, die so unglaublich klingt und doch so wahr zu sein scheint. Was ist vor 300 Jahren geschehen und beeinflußt es Bastian wirklich heute noch?

Schnell entwickelt sich die Story aber zu einem rasanten Krimi, in dem sich die Russenmafia an Bastians Fersen heftet, ein Unbekannter scheinbar Bastians Tod will und eine aussergewöhnliche Frau Bastian durcheinander bringt.

Die Rückführung ist hier Mittel zum Zweck, wird aber nicht über-thematisiert… sie fügt sich perfekt in die Story ein und ist sehr glaubhaft integriert.

Immer wieder fragt man sich als Leser, wer ist der geheimnisvolle Fremde, was ist vor 300 Jahren wirklich geschehen und warum soll Bastian ermordet werden?!

Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu, wir rasen mit Bastian und seinen Freunden auf einen Abgrund zu, vor dem es kein Entrinnen zu geben scheint…

Wer wird überleben, wer ist der Mörder und was hat das alles mit der Kirche zu tun?? Und, kann das Versprechen: Ich werde Dich nicht noch einmal töten… gehalten werden?

Ein wirklich aussergewöhnlicher Thriller der mich gefesselt hat…

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Gespräche aus der Community

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GisbertLeopolds avatar

Liebe Bücherwürmer.
Ich möchte euch einladen zu einer Leserunde, nach der ihr euer Leben bestimmt mit anderen Augen betrachten werdet. Womöglich geht es euch dann wie Bastian Langkamp, der Hauptfigur meines Thrillers “Ich werde dich nicht noch einmal töten". Der stellt sich die Frage: Habe ich schon einmal gelebt? Und nicht nur das: Habe ich in diesem früheren Leben etwas so Furchtbares getan, dass ich nun dafür büßen muss? Es widerfahren ihm nämlich einige merkwürdige Dinge. Mehrfach entgeht er nur knapp dem Tod.
Das Buch ist ein Thriller, aber einer, der sich (auch) mit spirituellen Themen befasst. Fesselnd - wie ich finde - und doch auch mit Anstößen, über sich und sein Leben (eines von vielen?) nachzudenken. Wenn das für euch ebenso spannend klingt wie für mich, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr mitmacht, mit mir diskutiert und mein Buch besprecht.
Ich stelle 10 eBooks im Format ePub, mobi oder auch als PDF zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am 20. November. Bitte schreibt mir, welches Format Ihr wünscht. Ich freue mich auf den Austausch mit euch und auf eure Rezensionen.

Liebe Grüße
Gisbert Leopold


Der Autor:

„Ich werde dich nicht noch einmal töten“ ist der erste Roman von Gisbert Leopold. Er liebt Thriller und befasst sich seit Jahren mit Spiritualität. Der Roman verbindet beides.


Hier ein kleiner Ausschnitt (die Hauptfigur Bastian Langkamp während einer Rückführung in ein früheres Leben):

Dunkelheit. Schon wieder. Aber Bastian wusste, dass er warten musste. Es würde nicht lange dauern, bis Licht das Dunkel vertreiben würde. Schon begann es.

Wo war er? Es fühlte sich an, als wäre er auf einem hervorgehobenen Platz. Ein Gefühl nur, denn Bastian sah noch nicht viel. Er war im Freien, er meinte den Himmel über sich zu erkennen.

Das Dunkel lichtete sich weiter. Bastian erkannte Häuser. Er war also wirklich im Freien, aber nicht in offener Landschaft.

Eine Stadt. Bastian war in einer Stadt. Kein kleines Dorf, das wusste Bastian. Wusste es, wie er schon bei der Rückführung bei Manuela vieles einfach gewusst hatte. Er erkannte Fachwerkhäuser, offenbar im Kreis angeordnet. War er auf einem großen Platz? Einem Marktplatz?

Frankfurt, 1540? War er wieder im gleichen Leben gelandet? War er etwa als Tuchhändler berühmt gewesen? Oder als Ratsherr? Was sollte das aber für eine Berühmtheit gewesen sein? Nein, das konnte nicht sein. Außerdem war da noch etwas. Unbehagen.

Bastians Sicht verbesserte sich weiter. Er sah Menschen. Viele Menschen. Tatsächlich musste er auf einem recht großen Platz stehen. Vor ihm drängten sich Massen von Menschen, seltsame Menschen.

Nein, sie waren nicht seltsam. Seltsam gekleidet vielleicht. Nein, auch das nicht. Sie waren nur gekleidet, wie man eben vor 500 Jahren gekleidet war. Aber stimmte das überhaupt? War Bastian erneut im 16. Jahrhundert in Frankfurt. Bastians Gefühl sagte nein. Aber in welcher Zeit war er dann gelandet?

1728 tauchte vor ihm auf. 1728! Ein besonderes Jahr, das war Bastian sofort klar. Aber warum? Wieder spürte er das Unbehagen. Mehr noch: In seinem Magen bildete sich allmählich ein Kloß.

Die Menschen vor ihm sahen zu ihm auf. Wie schon bei Manuela erkannte Bastian das auch jetzt nur verschwommen. Er wusste jedoch, es waren einfache Menschen. Männer, Frauen, Kinder. Und sie waren wegen ihm hierhergekommen. Nur wegen ihm. Aber warum?

Wo war er eigentlich? Er stand auf jeden Fall höher als diese Menschen? Auf einer Bühne? Bastian sah an sich hinunter. Soweit er das erkennen konnte, musste das ein Podest aus Holz sein. Also wirklich eine Bühne. Aber was wurde hier aufgeführt? Und war er der Hauptdarsteller?

Ja! Die Antwort kam schnell.

Natürlich. Bastians Wunsch war ein Leben gewesen, in dem er berühmt war. Deshalb stand er als Hauptdarsteller auf einer Bühne. Warum aber wollte dieses Unbehagen nicht weichen? Warum wurde dieser Kloß im Magen immer größer?

Bastian schaute noch einmal an sich hinab. Welche Kleider trug er? Gamaschen? Stiefel? Eine Uniform? Völlig verdreckt, schien ihm. War er ein Soldat? Ein Offizier womöglich? Wieso war ein Offizier berühmt? War er ein Revolutionär? Ein Umstürzler, der vor seinen Anhängern sprach?

Nein! Auch diese Antwort kam schnell. Und Bastian wusste auch sofort, warum. Er konnte sich nicht bewegen. Weder Arme noch Beine. Ein Redner hätte vor allem seine Hände eingesetzt, Bastian jedoch konnte seine Arme nicht bewegen. Auch die Beine nicht. War er ein Gefangener? Gefesselt?

Ja! Wieder kam die Antwort schnell.

Ein Gefangener! Ein Revolutionär, der gefangen und gefesselt war? Aber warum waren dann hier so viele Menschen? Warum schauten alle auf ihn? Zu ihm hoch? Er erkannte die Erwartung in ihren Gesichtern. Was erwarteten sie?

Es konnte nichts Gutes sein. Bastian wusste das. Sie erwarteten ein Schauspiel. Aber welches?

Eine Hinrichtung!

Bastian fröstelte. Wo war er nur gelandet? War er ein berühmter Revolutionär, der gerade auf seine Hinrichtung wartete?

Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Er würde gleich sterben.

So hatte er sich das nicht vorgestellt. Warum sollte er sterben? War er als Soldat gegen seinen Fürsten aufgetreten? Hatte er sich für die Menschen gegen einen Despoten eingesetzt?

Die Menschen riefen etwas. Bastian sah es. Nein, fühlte es. Er hörte es nicht, aber wieder wusste er, was die Menschen riefen. Ein paar Hundert mochten es sein, vielleicht mehr. Und sie waren nicht gekommen, weil sie einen Helden auf seinem letzten Gang unterstützen wollten. Nein, sie wollten sehen, wie er starb. Sie wünschten ihm den Tod. Sie hassten ihn. Sie schrien: „Mörder!”

Wo war er nur hingeraten? Er war berühmt, ja. Aber kein Held. Er war ein Mörder und offenbar einer, der Grässliches getan hatte.

„Mörder! Mörder!”, skandierte die Menge. „Mörder!” Bastian spürte den Hass, der ihm entgegenschlug.
„Mörder!”

Jetzt bemerkte Bastian, dass er nicht allein auf der Bühne war. Er hörte einen Mann hinter sich sagen: „Hängt ihn!”

Die Menge jubelte. Panik stieg in Bastian auf. Er würde sterben. Hängen. Jetzt. Die Menge tobte, stärker, lauter, schriller, immer lauter, immer schriller, dann veränderte sich der Ton. Bastian merkte, dass nicht mehr die Menge tobte, sondern jemand an seiner Haustür. Irgendjemand klingelte Sturm.

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GisbertLeopolds avatar
Letzter Beitrag von  GisbertLeopoldvor 4 Jahren
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