Gisela Cölle

 3.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Der Sternenbaum, Der Koffer mit den sieben Kronen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gisela Cölle

Gisela Cölle
wurde in Zweibrücken geboren. An der Fachhochschule für Kunst und Gestaltung in Hamburg absolvierte sie Kurse für Bildgeschichten und Comic. Sie erhielt zahlreiche Preise und veröffentlichte drei Bilderbücher. Nach dem Medizinstudium in Mainz war sie 37 Jahre als Hausärztin in Mainz-Mombach niedergelassen. - Gisela Cölle hat drei Kinder und acht Enkelkinder, mit denen sie immer wieder ihre Wahlheimat Mainz neu entdeckt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gisela Cölle

Cover des Buches Der Koffer mit den sieben Kronen (ISBN:9783907588628)

Der Koffer mit den sieben Kronen

 (1)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches Komm, ich zeig dir Mainz (ISBN:9783945782330)

Komm, ich zeig dir Mainz

 (0)
Erschienen am 07.04.2017
Cover des Buches Der Sternenbaum (ISBN:9783314101793)

Der Sternenbaum

 (0)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Komm, ich zeig dir Mainz II (ISBN:9783945782460)

Komm, ich zeig dir Mainz II

 (0)
Erschienen am 01.04.2019

Neue Rezensionen zu Gisela Cölle

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Rezension zu "Der Sternenbaum" von Gisela Cölle

+ und -
buchfeemelanievor 9 Monaten

Den Titel finde ich einfach, aber sehr schön.

Zu Beginn sind mir gleich die Abbildungen aufgefallen. Sie wirken eher " altmodisch". Zur Zeit sind die Abbildungen überwiegend klar umrissen, oft mit vielen Details die zum Erzählen einladen. Hier sind sie etwas schwammig. Hat mir persönlich leider nicht so gefallen. Dazu sind die Textseiten teilweise halb leer - was nicht nur nüchtern sondern fast etwas lieblos wirkt.
Vom Text und der Botschaft her gefällt mir das Buch wirklich gut. Die kindgerechte Sprache kommt gut an und gefällt nicht nur Klein.

Insgesamt vergebe ich wegen den Abbildungen dann leider nur 3 Sterne. 

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Rezension zu "Der Koffer mit den sieben Kronen" von Gisela Cölle

Rezension zu "Der Koffer mit den sieben Kronen" von Gisela Cölle
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Seit einigen Jahren wird es immer deutlicher: unsere Gesellschaft spaltet sich zunehmend. Die Kluft zwischen den ganz Reichen und den Armen wird immer tiefer. Hauptleidtragende sind die Kinder, die in den Familien aufwachsen, für die eine Investition von mehr als 10 EUR in ein Kinderbuch eine völlig unsinnige Ausgabe ist. Diese Kinder wachsen auf mit Plastikspielzeug, Gameboys und anderem elektronischen Schrott, mit dem sie spielen, solange RTL II ausgeschaltet ist.

Eine andere Kindergartenpädagogik und eine bessere Betreuung im Grundschulalter werden – kurzfristig jedenfalls – meiner Meinung nach nichts daran ändern. Bilderbücher und Bücher überhaupt werden – leider – über eine lange Zeit nach wie vor das Privileg von Mittelschicht- und Einzelkindern bleiben.

So ein Einzelkind ist der „Prinz“ in Gisela Cölles Buch „Der Koffer mit den sieben Kronen“. Mortiz, so heißt der kleine Prinz, lebt allein mit seinen Königseltern in einem Schloß. Todsterbenslangweilig. Daran ändert auch gar nichts, daß er für jeden Tag eine andere goldene Krone besitzt und sicher auch ein riesiges Kinderzimmer voller – sicher pädagogisch wertvollem – Spielzeug.

Und weil er es leid ist. In dieser Langeweile zu versauern, packt er seine Kronen in einen Koffer und fliegt mit seinem kleinen Spielflugzeug hinaus in die weite Welt.

Dort begegnet er unter einigen Abenteuern anderen Menschen aus anderen Kulturen, mit denen er sich anfreundet und denen er jeweils eine seiner Kronen schenkt. Dafür erhält er :

• vom afrikanischen Häuptling Löwenmut und Tigerstärke
• vom Wüstenscheich die Stille der Wüste
• vom Eskimojungen das Licht der Wintersonne
• vom Fischerjungen in der Südsee das Glitzern der Wellen
• vom Indianerhäuptling weiße Feder die Wärme des Feuers
• vom Kaiser von China das Lied der chinesischen Nachtigall und vom Alpenseppel das Wir –sehen-uns –wieder-Echo

Als er nach seiner langen Reise wieder zu Hause bei seinen Königseltern ist, hat er keine Langeweile mehr, denn er hat viele Freunde gefunden, und wie gesagt: Löwenmut .....

Ein schönes Buch für Eltern und ihre Kinder, denen es an materiellen Dingen nicht mangelt, und die es sich leisten können, über die immateriellen Werte nachzudenken.

Damit kein Missverständnis entsteht: diese Werte sind wichtig für alle Eltern mit ihren Kindern, und die Hoffnung darf nicht aufgegeben werden, daß in unseren Ländern in einigen Jahren Kinder besser aufwachsen können als dies heute der Fall ist.

Dennoch: wir brauchen solche Bücher für unsere Kinder, die ab einem bestimmten Alter nur noch das neueste Handy von XY oder sonst irgendeinen elektronischen Schnickschnack für lebenswichtig halten.

Über ein Bilderbuch würde ich mich freuen, in dem ein ähnlicher kleiner Prinz oder auch eine Prinzessin (sprich : Einzelkind) auf einer langen Traumreise durch die Welt Dinge wie Mitmenschlichkeit, Miteinander-Teilen, Einander- Helfen etc. kennen – und praktizieren lernt. Das nur als kleine verlegerische Anregung.

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