Gisela Graichen

 4 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Geheimbünde, Deutsche Kolonien und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gisela Graichen

Gisela Graichen studierte Publizistik, Rechts- und Staatswissenschaften und ist Diplom- Volkswirtin. Für das ZDF hat die Buch- und Filmautorin u. a. die erfolgreiche Archäologie-Reihe «Schliemanns Erben» und die Wissenschaftsserie «Humboldts Erben» entwickelt. Ihr letztes Buch «Deutsche Kolonien» stand zehn Wochen lang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste. Sie lebt in Hamburg

Alle Bücher von Gisela Graichen

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Geheimbünde

Geheimbünde

 (7)
Erschienen am 06.12.2013
Deutsche Kolonien

Deutsche Kolonien

 (5)
Erschienen am 01.05.2007
Die Bernsteinstraße

Die Bernsteinstraße

 (4)
Erschienen am 05.10.2012
Die Deutsche Hanse

Die Deutsche Hanse

 (4)
Erschienen am 01.03.2013
Schliemanns Erben

Schliemanns Erben

 (2)
Erschienen am 01.11.2003
Limes

Limes

 (2)
Erschienen am 05.03.2009
Die Prussen

Die Prussen

 (1)
Erschienen am 04.10.2010

Neue Rezensionen zu Gisela Graichen

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FreydisNeheleniaRainersdottirs avatar

Rezension zu "Die Bernsteinstraße" von Gisela Graichen

Geschichte und Archäologie, ich liebe es
FreydisNeheleniaRainersdottirvor 5 Jahren

Ich fand bisher kein Begleitbuch zu einer wissenschaftlichen Sendung so interessant wie dieses. Ich hatte mir auf ZDF wie sooft Terra-X angeschaut und fand das Thema ja schon interessant, sehr sogar. Die Geschichte,die sie um die wissenschaftlichen Fakten herum Konstruiert haben, wie der Bernstein nach Ägypten gelangte, war nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern sehr aufschlussreich. Die Sendung machte auf jedenfall neugierig auf das Begleitbuch und als ich es endlich in den Händen hielt und lesen konnte,war ich unglaublich begeistert davon. "Die Bernsteinstraße" von Gisela Kraichen beweist, dass Geschichte und Archäologie zwei überaus spannende Themen sein können, wenn man es schafft, sie dem Interessenten gut und anschaulich zu erklären. Wer ein Buch in die Richtung sucht, kann ich dieses hier nur empfehlen!

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GeschichtenAgentins avatar

Rezension zu "Die Bernsteinstraße" von Gisela Graichen

Rezension zu "Die Bernsteinstraße" von Gisela Graichen
GeschichtenAgentinvor 6 Jahren

Handel in der Bronzezeit mit Bernstein vom Baltikum bis nach Ägypten. Die Idee zum Buchprojekt "Die Bernsteinstraße" klang vielversprechend; das Ergebnis ist es leider nicht. Da wird schon mal ein Kapitel mit der Himmelsscheibe von Nebra gefüllt und darüber berichtet, wie die kleine Hannah Schokolade untersuchen darf mit Geräten, mit denen ihr Vater die Herkunft des Bernsteins zu ermitteln versucht. Theorien werden immer wieder wiederholt; jede Kette von Ereignissen wird als Bernsteinkette bezeichnet; jedes nachgestellte Interview aus der Fernsehserie wird niedergeschrieben. Ein Buch entsteht so nicht - ein paar interessante Details enthält es trotzdem. Schade das "Die Bernsteinstraße" nicht an "Die deutsche Hanse" heranreicht.

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Die neuen Hexen" von Gisela Graichen

Rezension zu "Die neuen Hexen" von Gisela Graichen
rumble-beevor 7 Jahren

Zugegeben, ein wenig merkt man dem Buch sein Alter schon an. Es erschien 1986, und die Autorin, die Diplom-Volkswirtin und Publizistin Gisela Graichen, hat die Recherche weitestgehend im Verborgenen führen müssen, was heute sicher nicht mehr so dramatisch wäre. Über verschlüsselte Zeitungsanzeigen und Treffen unter Decknamen an geheimen Orten lief sie seit 1979 (!), seit dem phänomenalen Erfolg einer volkskundlichen Ausstellung zum Thema "Hexen" in Hamburg, quer durch Deutschland, um Interessierte für diese Veröffentlichung zu gewinnen. Am Ende sind es - sinnigerweise - 13 (!) Gespräche geworden, die Eingang in dieses Buch gefunden haben.

Auch der Autorin selber merkt man ihre grundsätzliche Verunsicherung dem Thema gegenüber durchaus an. So schreibt sie ein ausführliches, einleitendes Kapitel, in dem sie sich nach allen Seiten absichert - es liest sich fast wie eine sozialwissenschaftliche Abhandlung. Nur kein falsches Interesse demonstrieren. Sie betont ausdrücklich die zahlreichen Querverbindungen, die sich zu Bereichen wie Frauenbewegung, Eso-Szene oder Ökologie ergeben. Erfreulicherweise unterstreicht sie aber auch schon in dieser Einleitung die zahlreichen Vorurteile und Missverständnisse, denen teils noch gestandene Politiker aufsitzen, falls es einmal um das Thema "Hexen" in der Öffentlichkeit geht. Nur zu gerne wurden und werden Hexen nämlich mit Okkultismus und Satanismus in einen Topf geworfen, was aber falscher gar nicht sein könnte.

Ein wenig gestört hat mich an diesem Vorwort die Tatsache, dass sie - teilweise wörtlich - ausführliche Passagen aus den späteren Gesprächen einfügt, die sich dann eben wiederholen. Das war ein wenig einfallslos. Dann hätte man dieses einleitende Kapitel kürzen können. Oder war es gar ursprünglich als einzelne Veröffentlichung geplant...? Mag sein. Die Einleitung schließt jedenfalls mit einem recht unentschlossenen Vergleich: welche Kerze nun "besser" geweiht sei, die mit einem Zauberspruch belegte von einer Hexe, oder die vom Priester gesegnete... Meiner Ansicht nach hätte die Autorin, gerade (!) bei einem solch emotionalen Thema, deutlicher Stellung beziehen dürfen. Aber das hat sie sich zu jener Zeit wohl nicht getraut.

Die einzelnen Gespräche sind jedoch durch die Bank weg faszinierend! Teilweise sind es Frauen, die ihren bürgerlichen Beruf aufgegeben haben, und nun "nur noch" Hexen-Seminare veranstalten. Frauen, die in einer "magischen" WG leben. Frauen, die Beamtinnen sind oder sonstige öffentliche Funktionen bekleiden, ja, sogar zwei Männer in gehobener Stellung. Viele möchten nur unter ihrem religiösen Pseudonym genannt werden, weil sie sonst berufliche Nachteile befürchten. Und manche machen eindeutige Vorgaben: sie seien nur unter der Bedingung zu dem Gespräch bereit, dass das Buch am Ende ein zumindest neutraler, oder Mut machender Bericht wird.

Die Motivation, Hexe zu werden, war jeweils ganz unterschiedlich, und wird auch unterschiedlich von den Beteiligten gelebt. Deutlich wird aber in jedem Falle, dass hier eine ernsthafte Religion (!) gemeint ist, kein "Budenzauber", keine Taschenspielerei. Leider ist das Wort "Hexe" in der deutschen Sprache so negativ besetzt, und es lässt sich kaum wertneutral darüber diskutieren, ohne auf verminte Felder zu stoßen. Mir wurde durch dieses Buch jedoch klar, dass die Magie, die Zauberei, eigentlich eher ein Nebenprodukt (!!) dieser Religion ist, der es im Wesentlichen um Balance mit der Natur und um die Entwicklung des eigenen Selbst geht. Was ich zu 100 % begrüße!

Angenehm fand ich, dass die Autorin in den einzelnen Abschnitten nur sehr sparsam Fragen gestellt hat, nur manchmal dezent provozierend. Sie lässt die Beteiligten eher für sich selber sprechen; manchmal bleiben die Fragen, die sie gestellt haben mag, gleich ganz weg. So entstehen sehr lebendige Texte, die dem Leser zeigen, was für ein reiches Kulturgut mit dem Hexenglauben am Wiedererstarken ist. Schön auch die Tatsache, dass reichlich auf hilfreiche Literatur (wie Starhawk, Gerald Gardner, Margaret Murray, Alex Sanders, usw.) hingewiesen wird.

Ich habe dieses Buch in kürzester Zeit verschlungen, und kann es nur jedem empfehlen, der sich auch nur im entferntesten für das Thema interessiert - und der lernen möchte, dass "Hexen" auch nur normale Menschen sind. Nun ja - normal in dem Sinne, dass sie Achtung für die Schöpfung und das Leben empfinden.

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