Gisela Opitz Blutige Launen: Roman

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Inhaltsangabe zu „Blutige Launen: Roman“ von Gisela Opitz

Inhalt: Bei einer Theateraufführung ihrer Schule fällt Pias schauspielerisches Talent auf. Doch Pia trägt ein Geheimnis mit sich. . .

— M-Lesser

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  • Über die bunte Gedankenwelt einer jungen Frau

    Blutige Launen: Roman

    Bea1002

    25. April 2016 um 21:59

    Klappentext Bei einer Theateraufführung ihrer Schule fällt Pias schauspielerisches Talent auf. Ein berühmter Theaterintendant verliebt sich in sie und will sie fördern. Doch Pias Leben wird von einem schweren Schicksal überschattet. Inhalt Pia ist alles andere als glücklich mit ihrem Leben. Daheim wird sie von "der Queen" wie ein Dienstmädchen behandelt und die Beziehung zu ihrem Bruder Rüdiger kann man getrost als unterkühlt bezeichnen. In der Schule läuft es nicht und irgendwie scheint ihr Körper verrückt zu spielen. Was sie mit ihrer Zukunft anfangen soll, weiß Pia nicht, bis sie die einmalige Chance erhält in einer renommierten Schauspielschule eine Ausbildung zu absolvieren. Pia beweist wahres Talent und kann sowohl Zuschauer als auch Kollegen von ihrer Kunst, aber auch von ihrer Person überzeugen... Schreibstil Gisela Opitz' Schreibstil sticht unter vielen hervor. Er ist sehr metaphorisch, sehr malerisch. Die Gedankenwelt der Protagonistin wird ausführlich dargelegt, mit vielen Worten ausgeschmückt und in Schachtelsätze gepackt. Daher war es mir des Öfteren aber leider auch nicht möglich Pias Gedankengängen zu folgen. Ich wusste häufig nicht, wovon nun eigentlich die Sprache war. Trotzdem konnte ich dem Plot immer sehr gut folgen, da man schnell wieder eingefangen wurde, auch wenn man aufgrund der Ausschweifungen einmal den Faden verloren hatte. Cover & Klappentext Würde das Buch so, wie es jetzt ist, in einer Buchhandlung liegen, würde ich einfach daran vorbeilaufen. Ich finde das Cover leider überhaupt nicht ansprechend. Es erscheint recht billig und ohne viel Mühe erstellt. Auch der Klappentext ist meinem Empfinden nach nicht gut gewählt. Er spiegelt kaum das Ausmaß der bunten Gedankenwelt der Protagonisten wider. Der Leser wird quasi überhaupt nicht darauf vorbereitet und erlebt beim Eintauchen in die Geschichte sein blaues Wunder. Sowohl Cover als auch Klappentext lassen eine vollkommen andere Geschichte erwarten. Meine Meinung Ich habe gut 80 Seiten gebraucht um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und in dieses Buch vollends einsteigen zu können. Danach kam ich allerdings relativ gut voran und war überrascht, wie schnell die Absätze teilweise dahinflogen. Leider hatte ich aufgrund von Titel und Klappentext etwas völlig anderes erwartet! Einen Krimi? Einen Thriller? Keine Ahnung, was ich dachte, aber ich wurde eines besseren belehrt... So richtig wollte keine Spannung aufkommen und trotzdem musste ich immer weiterlesen, da mit der Schreibstil so gepackt hatte. Ich hätte mir mehr Plot gewünscht, mehr Dialoge und mehr Informationen zu Nebencharakteren. Das hätte das Ganze etwas aufgelockert und Pias Welt, unabhängig von der Sprache, etwas bunter gestaltet. Mit der Bewertung tu ich mich zugegeben etwas schwer. Für den Schreibstil würde ich 5 Sterne vergeben, für Cover & Klappentext allerdings nur 2 und für die Story an sich 3 Sterne. Daher bewerte ich das gesamte Werk mit 3 von 5 möglichen Sternen. ★★★ Fazit Dieses Buch ist definitiv keines für nebenbei. Es erfordert einiges an Konzentration. Außerdem muss dem Leser bewusst sein, worauf er sich einlässt: Eine Geschichte über die bunte Gedankenwelt einer jungen Frau, die versucht mit sich und ihrer Umgebung klarzukommen. Eine Story mit relativ wenig Plot und Dialog, dafür aber umso mehr Gefühl und Hingabe.

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  • Das wahre Leben mit einer Bürde

    Blutige Launen: Roman

    Zantalia

    29. February 2016 um 01:45

    Klapptext des Buches: Bei einer Theateraufführung ihrer Schule fällt Pias schauspielerisches Talent auf. Ein berühmter Theaterintendant verliebt sich in die und will sie fördern. Doch Pias Leben wird von einem schweren Schicksal überschattet. Meine Meinung: Ich habe hier ausnahmsweise einmal den Klapptext des Buches selbst verwendet und keine eigene Zusammenfassung geschrieben. Warum? Weil es sich sehr schwer in meinen Augen gestaltet hier eine Zusammenfassung zu schreiben ohne zu spoilern. Im Großem und Ganzen gesehen trifft der Klapptext zu, aber ich persönlich hätte aufgrund dessen etwas anderes zu lesen erwartet. Man fällt in die Geschichte ein mitten im Leben, ohne jegliche Erklärungen und Ansatzpunkte. Verwendungen von Namen, wie "Die Queen" oder erschienene Personen, wie "Amiga" werfen erstmal gewaltige Verwirrungen auf. Beschreibungen von verschiedenen Charakterzüge der Mutter zum Beispiel oder von Hauterkrankungen werden so extrem und übertrieben dargebracht, dass ich sehr damit zu kämpfen hatte. Allgemein kann ich hier anbringen, dass mir die ersten knapp 60 Seiten wirklich sehr schwer gefallen sind zu lesen und ich mich durchbeißen musste. Aber wenn man einigermaßen den Sinn des Textes und den Schreibstil der Autorin durchblickt hat, können die restlichen Seiten soweit gut gelesen werden. Somit wäre hier gleich der nächste Kritikpunkt angebracht zu erwähnen: Der Schreibstil der Autorin. Gisela Opitz schreibt in einem sehr ungewöhnlichem Stil. Ihre Beschreibungen, wie bereits oben erwähnt, sind sehr verwirrend und kleine Dinge sehr extrem hervorgehoben.  An manchen Stellen im Text musste ich mit mir selbst kämpfen gegen die Härte ihrer gewählten Worte. Der Lesefluss ist anfänglich holprig durch ungewohnte Art und Weise der Formulierungen, des Satzbaues und der Verworrenheit der Geschichte an sich. Die Geschichte und die Protagonistin: Pia ist mir von Anfang an leider unsympathisch. Ihre Chrakterzüge haben etwas an sich, was mir persönlich nicht zugesagt hat. Ich finde sie selbst als herablassend gegenüber ihren Mitmenschen, nur auf sich selbst bedacht, man könnte auch einfach sagen, egoistisch. Und Pia ist sehr launisch. Aber ich verstehe auch die gewählten Charaktereigenschaften der Protagonistin, da diese angebracht sind in der Situation in der sie sich befindet. Die Geschichte in sich ist schön und zeigt einem das wahre Leben, soweit man Pia und ihre Begleiter ausschließt bei der Betrachtung. Direkt empfehlen kann ich auch dieses Buch keinem Genreliebhaber. Man muss es einfach versuchen zu lesen. Entweder man mag es oder nicht. Aber eins muss ich noch anmerken, versucht mehr als die ersten 60 Seiten zu lesen.

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  • Spannend und lesenswert!

    Blutige Launen: Roman

    M-Lesser

    06. January 2016 um 13:14

    Inhalt: Bei einer Theateraufführung ihrer Schule fällt Pias schauspielerisches Talent auf. Sie erhält die Möglichkeit, eine Ausbildung an einer renommierten Schauspielschule zu absolvieren. Schon sehr früh bemerkt sie etwas Unheimliches an sich, das zu einer zunehmenden Bedrohung für sie wird: Ohne Vorwarnung verliert sie öfter für einige Zeit das Gedächtnis. Das führt bald zu großen Problemen sowohl in ihrem Privatleben als auch in ihrem Beruf als Theaterschauspielerin. So ist sie gezwungen, sich immer wieder etwas Neues auszudenken, um diesen Zustand vor ihrem Umfeld zu verbergen. Dabei macht sie auch vor spektakulären Aktionen nicht halt. Es ist ein Leben auf der Kippe. Leseprobe: Die mit viel Gel zu Igelstacheln geformten Spinnwebenhaare auf meinem Kopf spreizen sich nach allen Seiten ab, aus purem Trotz. Mein Gesicht ist zurzeit eine Baustelle, die nach den erfahrenen Händen eines Maskenbildners ruft. Entschlossen klemme ich meine Tasche mit den Rollentexten, die bis nächste Woche auswendig gelernt sein wollen, unter den Arm, kauere mich in den Schatten eines geparkten Autos, scharre eine Handvoll Kehricht vom Straßenrand zusammen und reibe ihn den Titelblatt-Schönheiten am Zeitungsstand in die strahlend gefletschten Zähne, bis auf den letzten Hundekrümel.

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