Gisela Sachs

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Vorsicht! Mann in den Wechseljahren

Vorsicht! Mann in den Wechseljahren

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Erschienen am 01.07.2014
Schattenkinder - Sonnenkinder

Schattenkinder - Sonnenkinder

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Erschienen am 01.12.2008
Großer Bruder sein - Großdruck

Großer Bruder sein - Großdruck

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Erschienen am 01.05.2017
Tatort Deutschland

Tatort Deutschland

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Erschienen am 01.05.2015
Hilfe – Er ist in Rente

Hilfe – Er ist in Rente

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Erschienen am 01.03.2018
Im Weihnachtswunderland

Im Weihnachtswunderland

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Erschienen am 01.12.2017
Hilfe – Er ist in Rente - Großdruck

Hilfe – Er ist in Rente - Großdruck

 (0)
Erschienen am 01.03.2018

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Erdpoetins avatar

Rezension zu "Vorsicht! Mann in den Wechseljahren" von Gisela Sachs

Eine Frau Anfang 60 trennt sich von ihrem Mann und findet damit zu wahrer Frauenpower.
Erdpoetinvor 4 Jahren

Margit und Winfried, seit Jahrzehnten verheiratet, haben drei erwachsene Kinder, leben in einer überschaubaren Siedlung, besitzen ein Einfamilienhaus mit Garten – was will man mehr. Jeder kennt jeden…es könnte alles so schön sein. Dummerweise entwickelt sich aus Margits einstiger Liebe ein bierbäuchiges Ungeheuer, das schimpfend vor der Glotze sitzt und Chips knabbert, sich mit anderen Männern zum Biertrinken trifft, rülpst und dabei jedes Klischee der fürsorglichen, hemdenbügelnden Ehefrau einfordert. Er nennt sie nur noch „Frau“ und spricht auch sonst im Befehlston mit ihr. Widerspricht sie, bezeichnet er sie als „zickig“.

Weil sie sich von einem Sturz erholen will, macht Margit eine Kur. Aber auch hier hat sie keine Ruhe vor den „Männern in den Wechseljahren“. Ein paar dieser Exemplare kleben förmlich an ihr und freunden sich sogar zu Hause mit ihrem Mann an. Auf einmal tauchen ständig irgendwelche Männer auf, die mit großer Selbstverständlichkeit von ihr erwarten, dass sie kocht, putzt, bügelt.

Margit entflieht dem Ganzen und zieht aus. Als gelernte (und berufstätige) Krankenschwester zieht sie ins Schwesternwohnheim. Dank ihrer Freundinnen wird sie wieder sie selbst. Sie reist, besucht VHS-Kurse und widmet sich sogar einem eigenen Kunstprojekt – und das so erfolgreich, dass sie damit in der Zeitung landet.

Doch ihr Mann kann nicht ohne sie. Er bemüht sich sogar redlich um ihre Gunst, beginnt, sie mit Rilke-Gedichten zu umgarnen… und Margit zieht wieder in ihr Einfamilienhaus mit Garten zurück. Der Kreis schließt sich, denn nach einiger Zeit der wachgeküssten Romantik geht das ganze Drama wieder von vorne los. Da bekommt Margit von ihrem Hausarzt eine Kur empfohlen …

Das Buch schäumt vor Sprachwitz und Alltagskomik nur so über. Die Charaktere sind gut getroffen, man kann sie sich bildlich vorstellen. Die bildhafte Sprache lässt kein Klischee der „Mann-Frau-Beziehung“ aus.

Ein Buch, das ich eher den älteren Jahrgängen empfehlen würde, sehr humorvoll und sicher nicht ganz ernst zu nehmen.

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sarahsbuecherwelts avatar

Rezension zu "Schattenkinder - Sonnenkinder" von Gisela Sachs

Rezension zu "Schattenkinder - Sonnenkinder" von Gisela Sachs
sarahsbuecherweltvor 8 Jahren

Als ich das dünne Buch in den Händen hielt, war ich sehr gespannt, wie Gisela Sachs diese Thematik umsetzen würden. Das Cover ist sehr schrill gehalten, wirkt aber nicht unbedingt ansprechend. Es erinnert mich irgendwie an einen LSD-Tripp oder die 70er Jahre. Auch innen befinden sich kleine Zeichnungen. Es sind Bleistiftzeichnungen, die wirklich total niedlich aussehen. Diese als Cover verwendet, hätten mir definitiv besser gefallen.

Das Buch beginnt mit den Geschichten der Schattenkinder. Schon die erste Geschichte handelt von Sternschnuppen. Also ein Fötus, welcher nicht überlebt hat. Kindgerecht, ehrlich und bewegend befasst sich die Autorin mit diesem Thematik. Auch ihre anderen Gescichten rund um traurige Schicksale rühren wirklich zu Tränen. Da sind Eltern, die sich unbedingt ein Kind wünschen, damit aber überfordert sind; Eltern, die noch zu unreif sind für Kinder; Adoptivkinder und viele mehr. Jedes einzelne Schicksal ist so bewegend, dass ich kurz Tränen in den Augen hatte. Die vielen unglaublichen Geschichten schockieren und man denkt, dass niemand so viel Pech haben kann, aber wenn man die Zeitungen aufmacht, weiß jeder, dass diese Schicksale so tatsächlich vorkommen. Trotzdem es so realistisch vermittelt wird, hätte ich mir an dieser Stelle einfach etwas Abwechslung gewünscht. Es ist teilweise schon recht hart nur traurige Schicksale zu lesen. Gerade für Kinder könnte dies einfach zu viel sein. Abwechselnd eine schöne und dann eine traurige Geschichte, hätte ich als Mutter einfach besser empfunden.
Nach vielen herzergreifenden Geschichten gelangte ich zu den Sonnenkindern. Wie ich mich nach etwas Frohem sehnte. Doch hier war ich beim Lesen etwas enttäuscht. Während Gisela Sachs bei den Schattenkinder eine kurze eigene Erfahrung einbaut, sind die anderen Geschichten fremde Kinder. Bei den Sonnenkindern nimmt sie jedoch nur ihre eigenen Kinder. Erlebnisse mit dem Opa, Geburt des zweiten Kindes und vieles mehr. Es ist zwar egal, welche glücklichen Kindheiten gewählt werden, aber als Kind wäre es in meinen Augen schön zu sehen, wie andere Kinder es haben und nicht nur eine Familiengeschichte zu hören. Selbst meinem Stiefsohn ist dies aufgefallen. Er fragte mich beim Vorlesen, warum vorher so viele Kinder vorkamen, hier aber immer nur von den zwei Namen die Rede ist.

Für Kinder finde ich dieses Buch sehr wertvoll. Gerade Kinder aus zerrütteten Familien, aber auch Kinder mit vorbildlichen Eltern können so sehen, wie schlecht es noch andere Kinder haben. Aus diesem Grund finde ich, dass dieses Buch auch in der Schule vorgelesen werden kann. Vielleicht haben so Schattenkinder eher Mut jemanden auf ihre Situation anzusprechen.

Auch wenn mir einige Punkte negativ auffallen wie zum Beispiel die Aufteilung der Geschichten oder der Protagonisten, kann ich das Buch trotzdem ruhigen Gewissens empfehlen.

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