Gisela Sachs , Heike Laufenburg Schattenkinder - Sonnenkinder

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Inhaltsangabe zu „Schattenkinder - Sonnenkinder“ von Gisela Sachs

Kinderschicksale nachdenklich und heiter - Geschichten, die das Leben schrieb

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  • Rezension zu "Schattenkinder - Sonnenkinder" von Gisela Sachs

    Schattenkinder - Sonnenkinder

    sarahsbuecherwelt

    30. January 2011 um 12:25

    Als ich das dünne Buch in den Händen hielt, war ich sehr gespannt, wie Gisela Sachs diese Thematik umsetzen würden. Das Cover ist sehr schrill gehalten, wirkt aber nicht unbedingt ansprechend. Es erinnert mich irgendwie an einen LSD-Tripp oder die 70er Jahre. Auch innen befinden sich kleine Zeichnungen. Es sind Bleistiftzeichnungen, die wirklich total niedlich aussehen. Diese als Cover verwendet, hätten mir definitiv besser gefallen. Das Buch beginnt mit den Geschichten der Schattenkinder. Schon die erste Geschichte handelt von Sternschnuppen. Also ein Fötus, welcher nicht überlebt hat. Kindgerecht, ehrlich und bewegend befasst sich die Autorin mit diesem Thematik. Auch ihre anderen Gescichten rund um traurige Schicksale rühren wirklich zu Tränen. Da sind Eltern, die sich unbedingt ein Kind wünschen, damit aber überfordert sind; Eltern, die noch zu unreif sind für Kinder; Adoptivkinder und viele mehr. Jedes einzelne Schicksal ist so bewegend, dass ich kurz Tränen in den Augen hatte. Die vielen unglaublichen Geschichten schockieren und man denkt, dass niemand so viel Pech haben kann, aber wenn man die Zeitungen aufmacht, weiß jeder, dass diese Schicksale so tatsächlich vorkommen. Trotzdem es so realistisch vermittelt wird, hätte ich mir an dieser Stelle einfach etwas Abwechslung gewünscht. Es ist teilweise schon recht hart nur traurige Schicksale zu lesen. Gerade für Kinder könnte dies einfach zu viel sein. Abwechselnd eine schöne und dann eine traurige Geschichte, hätte ich als Mutter einfach besser empfunden. Nach vielen herzergreifenden Geschichten gelangte ich zu den Sonnenkindern. Wie ich mich nach etwas Frohem sehnte. Doch hier war ich beim Lesen etwas enttäuscht. Während Gisela Sachs bei den Schattenkinder eine kurze eigene Erfahrung einbaut, sind die anderen Geschichten fremde Kinder. Bei den Sonnenkindern nimmt sie jedoch nur ihre eigenen Kinder. Erlebnisse mit dem Opa, Geburt des zweiten Kindes und vieles mehr. Es ist zwar egal, welche glücklichen Kindheiten gewählt werden, aber als Kind wäre es in meinen Augen schön zu sehen, wie andere Kinder es haben und nicht nur eine Familiengeschichte zu hören. Selbst meinem Stiefsohn ist dies aufgefallen. Er fragte mich beim Vorlesen, warum vorher so viele Kinder vorkamen, hier aber immer nur von den zwei Namen die Rede ist. Für Kinder finde ich dieses Buch sehr wertvoll. Gerade Kinder aus zerrütteten Familien, aber auch Kinder mit vorbildlichen Eltern können so sehen, wie schlecht es noch andere Kinder haben. Aus diesem Grund finde ich, dass dieses Buch auch in der Schule vorgelesen werden kann. Vielleicht haben so Schattenkinder eher Mut jemanden auf ihre Situation anzusprechen. Auch wenn mir einige Punkte negativ auffallen wie zum Beispiel die Aufteilung der Geschichten oder der Protagonisten, kann ich das Buch trotzdem ruhigen Gewissens empfehlen.

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