Gisela Sachs Vorsicht! Mann in den Wechseljahren

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Inhaltsangabe zu „Vorsicht! Mann in den Wechseljahren“ von Gisela Sachs

Auch das starke Geschlecht durchlebt Unannehmlichkeiten, wenn im Alter die Hormonproduktion nachlässt und der Zahn der Zeit am Manne nagt. Die Wechseljahre, verschrien als alleiniges Frauenproblem, bescheren dem Mann ein Wechselbad der Gefühle. Er kauft sich einen Sportflitzer, färbt sich die Haare, quetscht sich in hautenge Jeans und sehnt sich nach einer Freundin, die gerade erst Abitur gemacht hat. Die Libido nimmt ab, das Bauchfett zu. Er neigt zu Stimmungsschwankungen, leidet unter dem Verlust von Energie … Ein Feuerwerk von Einfällen. Mal traurig, mal euphorisch, mal realistisch, mal total überzogen. Ideenreich und voller Komik.

Dieses Buch liest sich leicht, es ist luftig-fluffig wie ein Joghurttörtchen, strapazierte Lachmuskeln inbegriffen.

— Erdpoetin
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  • Eine Frau Anfang 60 trennt sich von ihrem Mann und findet damit zu wahrer Frauenpower.

    Vorsicht! Mann in den Wechseljahren
    Erdpoetin

    Erdpoetin

    18. April 2015 um 19:55

    Margit und Winfried, seit Jahrzehnten verheiratet, haben drei erwachsene Kinder, leben in einer überschaubaren Siedlung, besitzen ein Einfamilienhaus mit Garten – was will man mehr. Jeder kennt jeden…es könnte alles so schön sein. Dummerweise entwickelt sich aus Margits einstiger Liebe ein bierbäuchiges Ungeheuer, das schimpfend vor der Glotze sitzt und Chips knabbert, sich mit anderen Männern zum Biertrinken trifft, rülpst und dabei jedes Klischee der fürsorglichen, hemdenbügelnden Ehefrau einfordert. Er nennt sie nur noch „Frau“ und spricht auch sonst im Befehlston mit ihr. Widerspricht sie, bezeichnet er sie als „zickig“. Weil sie sich von einem Sturz erholen will, macht Margit eine Kur. Aber auch hier hat sie keine Ruhe vor den „Männern in den Wechseljahren“. Ein paar dieser Exemplare kleben förmlich an ihr und freunden sich sogar zu Hause mit ihrem Mann an. Auf einmal tauchen ständig irgendwelche Männer auf, die mit großer Selbstverständlichkeit von ihr erwarten, dass sie kocht, putzt, bügelt. Margit entflieht dem Ganzen und zieht aus. Als gelernte (und berufstätige) Krankenschwester zieht sie ins Schwesternwohnheim. Dank ihrer Freundinnen wird sie wieder sie selbst. Sie reist, besucht VHS-Kurse und widmet sich sogar einem eigenen Kunstprojekt – und das so erfolgreich, dass sie damit in der Zeitung landet. Doch ihr Mann kann nicht ohne sie. Er bemüht sich sogar redlich um ihre Gunst, beginnt, sie mit Rilke-Gedichten zu umgarnen… und Margit zieht wieder in ihr Einfamilienhaus mit Garten zurück. Der Kreis schließt sich, denn nach einiger Zeit der wachgeküssten Romantik geht das ganze Drama wieder von vorne los. Da bekommt Margit von ihrem Hausarzt eine Kur empfohlen … Das Buch schäumt vor Sprachwitz und Alltagskomik nur so über. Die Charaktere sind gut getroffen, man kann sie sich bildlich vorstellen. Die bildhafte Sprache lässt kein Klischee der „Mann-Frau-Beziehung“ aus. Ein Buch, das ich eher den älteren Jahrgängen empfehlen würde, sehr humorvoll und sicher nicht ganz ernst zu nehmen.

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