Gisela Schöttler Frust-Frei Fröhlich

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Inhaltsangabe zu „Frust-Frei Fröhlich“ von Gisela Schöttler

Unter dem Titel "Frust-Frei Fröhlich" erzählt Gisela Schöttler, langjährige freie Journalistin (z.B. Rheinische Post) im Bereich Kultur, Vergnügliches aus dem Leben. Wer diese Alltagsgeschichten liest, sei gewarnt, denn er/sie wird schnell erkennen, dass sämtliche schlechte Laune sofort verfliegt! Vorsicht: Das ist nichts für Leute, die ihre Depri pflegen wollen ;-) Weitere Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten wie Lachanfälle, plötzliche Anflüge von Heiterkeit etc. sind nicht auszuschließen.

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  • Rezension zu "Frust-Frei Fröhlich" von Gisela Schöttler

    Frust-Frei Fröhlich
    kiki62

    kiki62

    10. September 2012 um 16:13

    Gisela Schöttler wurde 1943 in Bad Harzburg geboren. Nach dem Abitur begann sie Industriedesign zu studieren. Bereits nach kurzer Zeit spürte sie, dass dieses Studium nicht ihren Vorstellungen entsprach und so begann die junge Schöttler 1964 ein Voluntariat bei einer Lokalzeitung um sich dem Journalismus zu widmen. Dem Schreiben galt schon immer ihre Aufmerksamkeit, da bereits ihre Mutter und ihr Großvater selbst viel schrieben. Als sie dann in den Kreis Mettman zog, baute sie das Kulturreferat des Kreises auf. Gisela Schöttler arbeitete hier 10 Jahre als Kulturreferentin. Unter ihrer Hand entstand dabei die Sammlung der Bergischen Taschenliteratur. Jährlich erschienen sechs Hefte mit den beliebten kurzen Kalendergeschichten. Insgesamt kann die Autorin auf die Herausgabe von insgesamt 50 Heften verweisen. Die Entstehungsgeschichte ihrer literarischen Miniaturen ist ziemlich kurios. So liebte die Autorin über viele Jahre einen Kalender, der in Ratingen erschien. Als die Produktion eingestellt wurde, beschloss sie, sich selbst einen solchen Kalender zu schaffen. Für ausführliche Kurzgeschichten war auf dem Format kein Platz und so mussten die Miniaturen entstehen. „Für mich waren diese kurzen Geschichten eine echte Herausforderung. Musste ich doch kurz, knapp und bissig bleiben, bei einem begrenzten Platz.“ Und das ist ihr wahrlich gelungen. Von den insgesamt 200 Episoden wurden 141 in dieses kleine Büchlein aufgenommen. Das kleine Buch in Handtaschenformat erschien im April 2012 im Grips Publisher Verlag. Mit einem Augenzwinkern erzählt die Autorin Episoden, die aus dem Leben gegriffen sind und so jedem passieren können. Dabei nimmt Gisela Schöttler Alltagserlebnisse aufs Korn, die für jeden Leser zum Aufreger mutieren oder auch menschliche Besonderheiten, die uns einen Zeitgenossen unsympathisch erscheinen lassen. Erst beim Lesen und mit den Augen der Autorin gesehen, kann der Leser darüber lachen. Jede Miniatur ist schnell gelesen. Brilliert sie doch durch kurze und prägnante Sätze. Keine der kurzen Geschichten ist länger als eine Seite des Taschenbuches. Somit wird das Buch zu einer Lektüre, die man in der Mittagspause zur Erheiterung lesen kann. Und dass die schlechte Laune verfliegt, wie auf der ersten Seite versprochen, garantiert die sprachliche Vielfalt und die treffende Wortwahl der Autorin. Ein lesenswertes Stück Literatur, das jeder lesen muss, der Literatur mag.

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