Gisela Zoch-Westphal

 4.5 Sterne bei 129 Bewertungen

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Rezension zu "Mein Lied geht weiter" von Gisela Zoch-Westphal

Mascha Kaléko - Mein Lied geht weiter (Hundert Gedichte)
Perlevor 3 Jahren

Klappentext:
Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

Eigene Meinung:
dieses Buch entdeckte ich im Mai-Juni 2016 in der Stadtbücherei. Mascha Kaléko verehre ich schon seit Jahrzehnten. Deshalb nahm ich diesen Gedichtband kurzentschlossen mit.

Am Sonntag kam ich endlich dazu, diese hundert Gedichte auf 153 Seiten von ihr zu studieren. Jedoch die ersten Seiten mit ihren Werken gefielen mir weniger, erst im hinteren Teil wurden sie wieder interessanter und lesbar. Sie hat mit 15 Jahren begonnen Gedichte zu verfassen, genau wie ich auch 1982. Habe in den letzten drei Jahren schon einige Gedichtsbänder von ihr durchgeblättert und fand immer Gefallen und Hoffnung darin. Habe auch mit ihr einiges Gemeinsam - wie mit Rose Ausländer - Autorinnen die um 1900 geboren sind - anscheinend sind sie mir ähnlich - als wenn sie geahnt hätten - dass es mal ein Double von ihnen gibt.

Leider verstarb sie im Januar 1975 viel zu früh, da war ich noch keine 8 Jahre alt und interessierte mich noch nicht für die Poesie und hatte auch noch nichts von ihr gehört. Erst in den 90er Jahren in Radiosendungen, während der Moderator ihre Werke zum Besten gab und wir sehr begeistert waren. Auch heute noch lieben wir ihre Gedichte und lese sie immer wieder gerne.

Das oben genannte Gedicht ist wirklich fast das schönste Gedicht in ihrem Buch - "Mein Lied geht weiter" - in dem ganze Hundert Gedichte von ihr zu finden sind.

Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 3 Sterne!


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Rezension zu "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Gisela Zoch-Westphal

Meine deutsche Lieblingsdichterin!
101Elena101vor 4 Jahren

Inhalt:

,,In meinen Träumen läutet es Sturm'' ist eine Sammlung von Gedichten und Epigrammen aus dem Nachlass von  Mascha Kaléko.

Mascha Kaléko (1907 – 1975) veröffentlichte erst  ihre Gedichte in Zeitungen, bevor sie 1933 mit dem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ ihren ersten großen Erfolg feierte. 1938 emigrierte sie in die USA, knapp 20 Jahre später siedelte sie nach Israel über. Mascha Kaléko ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Trotzdem war sie anfangs eher unbekannt.

 

Meine Meinung:

Mascha Kaléko hat mich mit ihren Gedichten total verzaubert. Ich war generell schon immer ein wenig an Gedichten interessiert, aber nie so sehr, dass ich einen gesamten Gedichteband eines einzigen Dichters lesen würde. Ihre Gedichte haben jedoch so viel Witz und lassen sich so leicht auf den Alltag übertragen (wenn sie nicht sowieso schon vom Alltag handeln), dass es unglaublich leicht ist, sie zu lesen. Auch das Verstehen wird dadurch einfach und oft ist es mir sogar passiert, dass ich lachen oder schmunzeln musste. Ihr Schreibstil ist raffiniert, jedoch nicht kompliziert und ihre Themen beziehen sich nicht nur auf die Zeit, in der sie gelebt hat, sondern sind allgemeingültig.

 

Fazit:

Wer Gedichte mag, sollte sich unbedingt diese Sammlung anschauen! Wer noch nie viele Gedichte gelesen hat, aber offen dafür ist, wird Mascha Kaléko lieben und wer gerne neu einsteigt, für den sind ihre Gedichte der beste Anfang um Lyrik mögen zu lernen.

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Rezension zu "In meinen Träumen läutet es Sturm" von Gisela Zoch-Westphal

Mascha Kaléko - In meinen Träumen läutet es Sturm
Perlevor 5 Jahren

Klappentext:
Man braucht nur eine Insel allein im weiten Meer. Man braucht nur einen Menschen, den aber braucht man sehr.

"Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann ..."
(Jan Schulz-Ojala im "Tagesspiegel".

Eigene Meinung:
Dieses ist das zweite Gedichtebuch von Mascha Kaléko, welches ich las, habe es im Internet bestellt und bin ein großer Fan von ihr, schon seit Jahrzehnten.  Die Gedichte sind einzigartig und gehn unter die Haut. Ich kann gar nicht sagen, welches Gedicht mir am Besten gefällt, sie sind alle was Besonderes.

Ich kann Mascha Kaléko gar nicht genug loben. Ich habe die Gedichte in einer ruhigen Stunde an einem See im Sonnenschein gelesen im Juli dieses Jahres. Habe sie genossen und mich dabei wohlgefühlt. Ich fühlte und leidete mit ihr, denn sie fing mit 15 an Gedichte zu schreiben und ich habe ebenfalls mit 15 angefangen zu dichten. Deshalb kann ich sie und ihre Gedichte gut verstehn. Fühle fast genauso.

Vergebe hierfür sehr sehr gerne ganze 5 Sterne!

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