Gisela von Radowitz

 4,3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Gisela von Radowitz

Gisela von Radowitz, geb. 1941 in Hamburg, studierte Sprachen und Kunstgeschichte u.a. in England und Spanien, ehe sie 12 Jahre lang in Südafrika lebte, zwei Kinder bekam, Theater spielte und Regie führte. Zurück in Deutschland veröffentlichte sie Romane, Kinderbücher, Übersetzungen, schrieb Drehbücher und arbeitete für das Fernsehen. Heute lebt sie zusammen mit Helme Heine in Neuseeland.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gisela von Radowitz

Cover des Buches Der verlorene Sohn (ISBN: 9783036991825)

Der verlorene Sohn

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Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Tabaluga (ISBN: 9783407748836)

Tabaluga

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Erschienen am 02.10.2018
Cover des Buches Fälle für Freunde (ISBN: 9783446234482)

Fälle für Freunde

 (1)
Erschienen am 02.06.2009
Cover des Buches Ein Fall für Freunde (ISBN: 9783423623803)

Ein Fall für Freunde

 (0)
Erschienen am 16.12.2008
Cover des Buches Freunde. Die Schatzsuche (ISBN: 9783407745897)

Freunde. Die Schatzsuche

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Erschienen am 17.08.2015
Cover des Buches Der Keulenkiller; Die falsche Prinzessin (ISBN: 9783898305914)

Der Keulenkiller; Die falsche Prinzessin

 (1)
Erschienen am 01.10.2003
Cover des Buches Der Kinderraub / Der schwarze Hahn (ISBN: 9783898305938)

Der Kinderraub / Der schwarze Hahn

 (0)
Erschienen am 01.10.2003

Neue Rezensionen zu Gisela von Radowitz

Cover des Buches Tabaluga (ISBN: 9783813526059)neenchens avatar

Rezension zu "Tabaluga" von Helme Heine

„Tabaluga“ von Helme Heine und Gisela von Radowitz (1994)
neenchenvor 3 Monaten

Das Kinderbuch „Tabaluga“ des deutschen Autorenpaares Helme Heine und Gisela von Radowitz erlangte durch die TV-Show und durch die Mitwirkung Peter Maffays Anfang der 80er Jahre enorme Bekanntheit. Das Kinderbuch ist dagegen eher unbekannt und ist vor allem für eine jüngere Leserschaft empfehlenswert.

Nachdem die Erde mal wieder bebte, verloren die Raben ihr Ei, doch stattdessen fanden sie ein grün-gelb-gesprenkeltes Ei und nahmen es wie ihr eigenes Kind bei sich auf. Der kleine Drache, der Tabaluga getauft wurde, wurde alsbald flügge und machte sich dann auf den Weg seinen Ursprung sowie Antworten auf einige Fragen zu finden. Derweil beobachtete der Schneemann Arktos, der Herrscher des Eises, das Ganze argwöhnisch und ersinnt sich eine List wie er Tabaluga mit der Kraft der Liebe schachmatt setzen kann.

Das Kinderbuch „Tabaluga“, dessen Hauptfigur man hauptsächlich durch die gleichnamige TV-Show kennt, ist in seinem Kern eine klassische Abenteuer-Helden-Geschichte. Der junge Protagonist, hier ein Drache, macht sich auf den Weg, etwas über seine Wurzeln und somit über sich selbst zu erfahren. Dabei tritt er auf viele Gefahren und Widerstände aber auch auf WegbegleiterInnen, die ihn bei seiner Suche helfen. All diese klassische Versatzstücke bauen auch die deutschen AutorInnen Helme Heine (*1941) und Gisela von Radowitz (*1941) ein, die damit eines ihrer berühmtesten Werke schufen. Doch bei ihnen geht die Rechnung nicht auf, was einerseits an dem Aufbau der Geschichte liegt, der offensichtlichen Metapher auf den Nationalsozialismus und andererseits an der verwendeten Sprache. Das Buch, was für Kinder ab vier Jahren empfohlen wird, fängt noch recht spannend an, weiß aber nicht wie es die Spannung recht halten soll und versucht es daher mit schnellen Szenenwechseln. Doch dadurch bekommt die Geschichte einen zerstückelten Charakter und schafft damit eine große Distanz zu den Figuren, deren Entwicklung so unsichtbar voranschreitet. Zudem ist die zu direkte Analogie auf den Nationalsozialismus für erwachsene Leser zu offensichtlich, aber für junge LeserInnen eher unverständlich. Dadurch können bei Kindern Fragen wie, warum der Schneemann so böse ist, evoziert werden, welche man ohne größeren Kontext als Eltern kaum erklären kann. So fragt man sich zurecht nach der eigentlichen Zielgruppe für das Buch. Hinzu kommt die Sprache, welche Eleganz und Fließvermögen gänzlich vermissen lässt. Der abgehackte Charakter der Geschichte spiegelt sich auch in der Sprache wieder. Das können dann auch die recht niedlichen, wenn auch wenigen Illustrationen von Helme Heine nicht wettmachen. So ist das vermeintliche Kinderbuch „Tabaluga“ im Gesamten keine besonders gute Unterhaltung und besitzt was Störrisches. 

Fazit: „Tabaluga“ ist ein für junge LeserInnen konzipiertes Buch, das die Geschichte eines klassischen Heldenwerdung erzählt und sich dafür starker Analogien zum Nationalsozialismus bedient. Dabei schaffen es die Autoren Helme Heine und Gisela von Radowitz nicht,eine flüssige Erzählweise zu kreieren, die einen spannungstechnisch oder eloquent mitnimmt, so dass man schnell das Interesse verliert, auch wenn alle Elemente für eine gute Abenteuergeschichte vorhanden sind.

Doreen Matthei - https://testkammer.com/2021/08/14/tabaluga-von-helme-heine-und-gisela-von-radowitz-1994/ 

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Cover des Buches Tabaluga (ISBN: 9783407748836)Geschichten-Welts avatar

Rezension zu "Tabaluga" von Helme Heine

Tabaluga
Geschichten-Weltvor 3 Jahren

In meiner Kindheit war ich ein absoluter Tabaluga Fan. Es war das Erste, wovon ich ein riesiger Fan war und nun so ein schönes Buch in der Hand zu halten, war einfach das Größte für mich. Ich bin regelrecht in meine Kindheit wieder eingetaucht.


Das Buch ist ein Reboot der originalen Serie. Gewisse Elemente habe ich wieder erkannt aus der alten Geschichte, aber es gab auch neue und geänderte Details. Einige damals liebgewonnene Charaktere habe ich vermisst, andere haben andere Namen bekommen. Die Grundidee der Geschichte ist aber dieselbe geblieben. Es hatte ein schönes Ende, aber die Geschichte an sich wirkte etwas ernster als das was ich gewohnt war. 

Das Buch ist sehr schon geschrieben und eignet sich wunderbar zum Vorlesen auch für die heutige junge Generation.

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Cover des Buches Sauerkraut (ISBN: 9783257007305)LettersFromJuliets avatar

Rezension zu "Sauerkraut" von Helme Heine

Ein ganz bezauberndes Buch von Helme Heine
LettersFromJulietvor 8 Jahren

Inhalt

Vor genau 900 Jahren wurde in einem kleinen Dorf das Sauerkraut erfunden und kurzerhand wurde das Dorf danach benannt.
6 Episoden der gleichnamigen TV-Serie wurden hier abgedruckt. Zum Teil bestehen die Bilder aus Screenshots und zum anderen Teil aus Zeichnungen von Helme Heine, welcher auch den Text dazu geschrieben hat.
Wir lernen u.a. den Bürgermeister Eberle, den Dorfpolizist Bodo und die ballettbegeisterte Nandi kennen.

Meine Meinung

Ich habe diese TV-Serie als Kind geliebt und immer wenn sie im Fernsehen lief musste ich sie anschauen und das Intro mitsingen, welches ich übrigens noch bis heute kenne.
Jetzt konnte ich endlich das dazugehörige Buch in meinen Händen halten. Leider kann man es nicht mehr neu kaufen und verstehe nicht, wieso der Diogenes Verlag es nicht neu auflegt. Außerdem wurde nur 6 der 13 Folgen in diesem Buch gedruckt. Bitte auch noch die anderen!!!
Es hat mir sehr großen Spaß gemacht nochmal in die Geschichten einzutauchen, die Charaktere zu treffen und die tollen Illustrationen/Screenshots anzusehen.
Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und können unabhängig von einander gelesen werden.
Ich finde es super, dass jede Geschichte sogar eine Moral, somit einen Lerneffekt hat.
Dies ist definitiv kein Buch nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die die Werke von Helme Heine mögen.

Fazit

Ein ganz bezauberndes Buch von Helme Heine mit schönen Geschichten, tollen Charakteren und wundervollen Zeichnungen.

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