Gitta Becker Das Rosenspiel

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Inhaltsangabe zu „Das Rosenspiel“ von Gitta Becker

Susanne Kramer ist seit 25 Jahren verheiratet. Sie fristet ein bescheidenes Dasein als Hausfrau und Mutter, deren Lebensinhalt aus dem Erstellen von Essensplänen, Waschen, Bügeln und Kinder wecken besteht. Ein Gang in das Büro ihres Mannes und ein harmloser Blick in seine E-Mails lassen ihre heile Welt zusammenbrechen. Ihr Mann betrügt sie! Mehrere Möglichkeiten offenbaren sich ihr: Ihren Mann und seine Geliebte auf der Stelle umzubringen, ihre Koffer zu packen und zu gehen oder ein Spiel zu beginnen, in dem ihr Mann und seine Geliebte ihre Spielfiguren sein werden: Das Rosenspiel!

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  • Gute Unterhaltung für zwischendurch

    Das Rosenspiel
    Buchdaisy

    Buchdaisy

    01. October 2015 um 17:34

    Was macht Frau, wenn sie merkt, dass ihr Mann sie betrügt? Sie beginnt keinen Rosenkrieg, sondern ein Rosenspiel. Wobei das Rosenspiel in diesem Buch auch noch eine doppelte Bedeutung bekommt. Der Roman ist eine heitere Unterhaltung für zwischendurch, auch wenn es um ein durchaus ernstes Thema geht. Aber ich musste schon ab und zu mal grinsen. Der Stil ist recht einfach gehalten, aber flüssig und gut lesbar. Am Schluss hätte ich mir eine überraschende Wendung gewünscht, die allerdings nicht eingetreten ist. So ist das Ende recht voraussehbar. Da es mir Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen, vergebe ich gute 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Das Rosenspiel" von Gitta Becker

    Das Rosenspiel
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    Susanne würde für niemanden mehr ihre Hand ins Feuer legen. Für niemanden, denn sie ist eine gehörnte Ehefrau. Susanne lebt in Berlin, zusammen mit ihrer kleinen Familie. Als Hausfrau und Mutter ist ihr Tag oft strukturiert und gut gefüllt. Dennoch entgeht ihr nicht, dass ihr Mann eine Geliebte hat. Sie kennt dieses Geliebte, ihr Mann hat sie ihr damals auf dem Golfplatz vorgestellt. Täglich kommuniziert er mit ihr über Emails. Telefonate und Treffen werden vereinbart und es wird über Susanne geschrieben. Susanne beginnt ihr selbst ernanntes Rosenspiel zu spielen, denn sie hat einen Zugang gefunden, umfassend informiert zu sein und nutzt diese Möglichkeiten rundum aus. Manche Spiele machen viel Spaß, einige weniger und beim Rosenspiel fragt sich Susanne bald, warum sie es überhaupt spielt, denn will sie ihren Mann wirklich wieder? Ist es noch Liebe, was die beiden verbindet oder nur noch ein Dasein als Ehepaar und Mutter und Vater der Kinder? Vielleicht würde es ihr auch gut tun, wenn sich in ihrem Leben etwas ändern würde. Diese Fragen und viele mehr um das Karussell der Liebe, der Eifersucht, der Gefühle beantworten sich für Susanne mit dem Rosenspiel, welches sie beginnt mit ihrem Mann und seiner Geliebten über einen längeren Zeitraum zu spielen. Raffiniert wird die Geschichte der Susanne von der Autorin Gitta Becker erzählt. Das Rosenspiel ist ein Buch, das trotz des Themas, das eigentlich zum großen Nachdenken antreibt, Fragen aufwirft und den Leser damit lange verweilen und etwas haltlos zurück lässt, rasant geschrieben ist. Unbeschönigt steht hier nichts zwischen den Zeilen, die nackten Tatsachen und Fakten werden genannt. „Das Rosenspiel“ beleuchtet nicht nur eine Seite, auf die sich der Leser stellen soll, sondern gibt viel Spielraum, vor allem, wenn sich die Protagonistin selbst hinterfragt und sich selbst beleuchtet. Ohne große Textschnörkel und tiefgreifende Poesie schildert Gitta Becker das Verhalten und die Gefühle und Empfindungen von Susanne und hält sich nicht an nebensächlichen Begebenheiten auf. Rasant gelesen, rasant über dieses Thema nachgedacht und rasant Emails mit Gitta Becker geschrieben, denn wer von Gitta Becker „Gänseblümchen“ gelesen hat, wird vielleicht die eine oder andere Feststellung gemacht haben. Gitta Becker schafft es in ihrem Roman den Leser auf der ersten Seite ins Rosenspiel zu ziehen und bis zum Ende zu begleiten. Dort lässt sie den Leser dann alleine mit seinen Gedanken, das Gelesene umfassend verdauen und mit seiner Phantasie weiter ziehen.

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  • Rezension zu "Das Rosenspiel" von Gitta Becker

    Das Rosenspiel
    abuelita

    abuelita

    09. January 2011 um 11:51

    Was ist nur der Reiz daran, aus einer Ehe, einer festen Partnerschaft, auszubrechen?Der Kick des Neuen oder die Langeweile des Alten? Das fragt sich auch Susanne, die seit 25 Jahren verheiratet ist, Hausfrau und Mutter, die ihren eigenen Lebenstraum zugunsten von Mann und Familie aufgegeben hatte und nun feststellen muss, dass ihr Mann sie betrügt. Wie geht man damit um? Ihn vor die Tür setzen? Selbst gehen? Susanne entscheidet sich für etwas anderes - das „Rosenspiel“… was das genau bedeutet und wie sich das auswirkt, mag jeder selber nachlesen. Ich war mir bei den ersten Seiten dieses Buches noch nicht so ganz sicher, ob es mir gefallen würde - was kann man schon gross tun in so einer Situation - gehen oder bleiben, sich trennen oder zusammenbleiben… Aber wie die Autorin die sich widersprechenden Gefühle Ihrer Protagonistin Susanne, die zwischen Wut und Verzweiflung, zwischen Mord/Rachegedanken und Erinnerungen an gute Zeiten schwankt, beschreibt, ist einfach nur gut, sehr realitätsnah und auch spannend, denn man weiss nie, was als nächstes geschieht. Susanne macht es zwar Freude, das Rosenspiel - einerseits; anderseits aber wird sie immer wieder von einem großen Gefühl der Leere heimgesucht: will ich diesen Mann eigentlich wirklich noch? Liebe ich ihn überhaupt noch? Wie konnte es soweit kommen? All diese Fragen lassen einen zwischendurch innehalten und überlegen: und wie würde ich selbst denn nun handeln? Auch das Ende dieses Buches und dieser Geschichte, die zwar damit endet, dass Susanne „ihren Weg „ findet, bleibt imgrunde erst einmal offen - IST es ein glückliches Ende, so? Das mag jeder für sich selbst beantworten….

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