Gitta Jacob

 4.6 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Andere Wege gehen, 25 Fälle Psychiatrie und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Raus aus Schema F

Neu erschienen am 05.11.2018 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

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Andere Wege gehen

Andere Wege gehen

 (3)
Erschienen am 12.07.2011
Fallbuch Schematherapie

Fallbuch Schematherapie

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Erschienen am 17.06.2013
Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung

Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung

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Erschienen am 10.07.2017
Schematherapie in der Praxis

Schematherapie in der Praxis

 (1)
Erschienen am 24.01.2011
Raus aus Schema F

Raus aus Schema F

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Erschienen am 05.11.2018
Ratgeber Schematherapie

Ratgeber Schematherapie

 (0)
Erschienen am 10.04.2017
Raus aus Schema F

Raus aus Schema F

 (0)
Erschienen am 08.05.2017

Neue Rezensionen zu Gitta Jacob

Neu
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Rezension zu "Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung" von Gitta Jacob

Sehr gut geeignet zur Ermutigung, Information und Vorbereitung
WinfriedStanzickvor 9 Monaten



Viele Menschen leiden wegen unterschiedlicher Gründe unter psychischen Problemen und benötigen eigentlich dringend psychologische Hilfe. Einmal angesehen davon, dass viele, haben sie sich einmal dazu entschlossen, sich professionelle Hilfe zu holen und zu einem Arzt ihres Vertrauens gegangen sind, der ihnen eine Therapie verschreibt, mit oft monatelangen Wartezeiten rechnen müssen, erleben sich viele von Depressionen und anderen psychischen Krankheiten betroffene Menschen als unsicher, uninformiert darüber, was bei einer eventuellen Therapie auf sie zukommen wird, wie es sie und ihre persönliche Umgebung verändern wird.

Viele fürchten sich zunächst vor den möglichen Veränderungen und den fantasierten Umbrüchen durch eine Therapie so sehr verängstigt, dass sie die nötigen Schritte nicht wagen.

Das hier vorliegende Buch der bekannten Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin Gitta Jacob will hier im Vorfeld informieren, ermutigen und Ängste abbauen. Denn je besser man vor den ersten Schritten  hin zu einer Therapie informiert ist, desto nachhaltiger wird die später einsetzende psychologische Hilfe wirken können.

Gitta Jacob erzählt aus ihrer reichen Erfahrung und hilft betroffenen Menschen, einen Einstieg zu finden und ihre ganz persönliche Chance auf Veränderung optimal zu nutzen. Dabei behandelt und beantwortet sie folgende wichtige Fragen immer mit Beispielen aus ihrer Praxis:

•    Woran erkenne ich ernsthafte psychische Störungen?
•    Wo finde ich den für mich richtigen Therapeuten?
•    Wer ist in einer Therapie für was verantwortlich?
•    Worauf beruhen die therapeutischen Ansätze?
•    Wie wirken die psychologischen Techniken?

Für jeden, der selbst oder dessen Angehöriger unter einem psychischen Problem schon länger leidet, und sich Hilfe holen möchte, ist dieses Buch sehr gut geeignet zur Ermutigung, Information und Vorbereitung.


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Rezension zu "Fallbuch Schematherapie" von Gitta Jacob

Aus der Praxis für die Praxis
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


Immer breiter wird auch die deutschsprachige Literatur zur Schematherapie. Grundlegende Hinführungen und die Darstellung spezieller Anwendungsgebiete (Coaching, Therapie u.a.) liegen in nachvollziehbarer Form vor. Ein klares Zeichen für die zunehmende Bedeutung der Schematherapie im Kanon psychotherapeutischer Methoden.

 

In dieser Breite der Darstellung schließt das vorliegende Praxisbuch in guter Weise eine weitere Lücke. Anhand ausgewählter Fallbeispiele führen die Herausgeber systematisch durch die Praxis der Schematherapie an 29 symptomatischen Störungsbildern.

 

Von der „ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung“ über die klassische Depression (und Burnout), vom „Liebeswahn“ über den „Narzissmuss“, über Alkoholsucht, Essstörungen, Zwangsstörung bis hin zum Borderline und zum „ewigen Studenten“ reicht die Breite der Darstellung, innerhalb derer immer sehr individuell, auf den konkret beschriebenen Klienten abgestimmt, die Methodik und Systematik der Schematherapie mitten aus der therapeutischen Praxis heraus sehr verständlich dargestellt wird.

 

Gut in diesem Zusammenhang gelöst ist, dass nicht nur nach einzelnen Stichworten hin dargestellt wird (ein Kapitel zur Depression und gut ist), sondern die einzelnen „Grundstörungen“ wie Narzissmus, Depression, Zwangsstörung u.a. in verschiedenen Konstellationen Eingang in die Darstellung im Buch finden.

 

Depression im Sinne von Burnout, aber auch in der Verbindung mit narzisstischen Störungen oder in Verbindung mit einer kombinierten Persönlichkeitsstörung bieten einen ebenso verständlichen Einblick in das breite Feld der Depressionen, wie beim vorgelegten Fall der Arbeitsstörung narzisstische Elemente mit einfließen. Narzissmuss, der ebenso in Verbindung mit einer Zwangsstörung ein ganz eigenes Krankheitsbild ergibt und ebenso einhergehend mit einer Depression wiederum andere Ausformungen zeigt.

 

In komprimierter und konzentrierter Form legen die diversen Therapeuten im Buch ihre Fallbeschreibungen vor. Vom Erstkontakt  über den biographischen Hintergrund des jeweiligen Klienten über eine Darstellung des konkret vorliegenden Modus-Modells und die Beschreibung des Behandlungsweges samt angewandter Methoden aus dem „Methoden-Pool“, bis hin zur Darstellung des Behandlungsergebnisses und eines Ausblicks findet der Leser alle Stationen des Therapieverlaufes nachvollziehbar und verständlich vor.

 

Sowohl die individuelle Ausrichtung der einzelnen Fallbeispiele (ganz im Sinne der Schematherapie, in der die individuelle Befindlichkeit und die daraus folgende Beziehung zwischen Therapeut und Klient ja eine herausragende Rolle einnimmt) ist dabei für den im Bereich arbeitenden Leser plastisch und hilfreich dargestellt, als auch die sich daraus ableitenden „größeren Bilder“ von auch symptomatischen „Fallgruppen“ zu einem tieferen Verständnis der jeweiligen Störungsmuster (Schemata) und deren Bearbeitung verhelfen.

 

Alles in allem bietet das Buch eine ganz hervorragende und fast notwendig zu lesende Ergänzung zu den vielfachen Beiträgen zur Schematherapie, in dem es sich vollständig auf eine überzeugend dargestellte Praxis bezieht.

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Rezension zu "Andere Wege gehen" von Gitta Jacob

Rezension zu "Andere Wege gehen" von Gitta Jacob
michael_lehmann-papevor 7 Jahren

Schematherapie zur Selbsthilfe

Im Rahmen der ausführlichen Darstellung der Schematherapie als Ergänzung und Entwicklung aus der kognitiven Verhaltenstherapie heraus („Schematherapie in der Praxis“, Beltz Verlag) hat Gitte Jacob, hier nun mit anderen Autoren gemeinsam, die vielfachen praktischen Erkenntnisse und theoretischen Grundlagen der Schematherapie der Möglichkeit des Selbstlernens zugeführt.

Ziel dieses Buches zum eigenen Lernen ist es, sich selbst und seine Gefühle besser zu verstehen, vor allem da, wo innewohnende Muster der eigenen Persönlichkeit (immer wieder) dem entgegenstehen, was an „eigentlich erreichen will“. Verständlich und logisch ist es, die „alten Wege“ der eigenen Person zunächst genau zu verstehen, um dann „andere Wege“ gehen zu können. Auf der Basis des „Schema-Modus“ Ansatzes stellen die Autoren im Weiteren sehr verständlich und für die eigene Reflektion bestens geeignet zunächst die grundlegenden „Modi“ der Persönlichkeit dar (Kindmodi, Dysfunktionale Elternmodi und Bewältigungsmodi), bevor im zweiten Teil des Buches sodann in gelungener Form vorgelegt wird, in welcher Weise und mit welchen Instrumenten die eigene Arbeit aufgenommen werden kann, um eigene, eingefahrene und „störende“ Verhaltens- und Persönlichkeitsmuster zu verändern.

Im konkreten Vorgehen erläutern die Autoren zunächst Möglichkeiten der „Kontaktaufnahme“ mit „alten Mustern“, die durch Verletzungen in der Kindheit, unterdrückter Wut, aber auch solchen Prägungen, die wie durch „innere Stimmen“ beständigen destruktiven Druck innerhalb der Persönlichkeit ausüben und anderen Erscheinungsformen sich bemerkbar machen. Im zweiten Schritt geht es dann um eine möglichst weitreichende „Reduktion“ dieser ursprünglichen Muster und deren Auslöser.

All dies legen die Autoren immer wieder anhand von Fallbeispielen verständlich vor und verweisen ebenso beständig auf die Notwendigkeit von Feed-Backs der Umgebung, um die eigenen hinderlichen Modi konkret einordnen zu können. Klare Hinweise, farblich abgesetzte Fallbeispiele und ebenso farblich abgesetzte Schemata zur Eigenarbeit erleichtern die Orientierung und die Arbeit mit dem Buch ebenso, wie die durchaus verständliche Sprache.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass das Buch durchaus einen hohen Anspruch an sich trägt, sehr kognitiv ausgelegt ist und damit in Teilen eine erhöhte intellektuelle Reflektionsfähigkeit voraussetzt. Dies in Verbindung mit einer generellen Vorsicht gegenüber „Selbstheilungsprogrammen“ führt im positiven durchaus zu einer gesunden Distanz und hindert zu Recht das Verständnis des Buches als eines „Allheilmittels“ (so auch nicht von den Autoren verstanden oder vorgestellt). Auch nach der Lektüre bleibt festzuhalten, dass eine professionelle (und gute) Begleitung sicherlich durch das Buch nicht ersetzt werden kann. Wohl aber erleichtern die Darlegungen eine Einordnung des eigenen Verhaltens, zeigen Möglichkeiten der eigenen Intervention auf und bieten so eine fundierte Grundlage zur Entwicklung hin, „andere“ (und das heißt letztlich auch wirklich die eigenen) Wege gehen zu können, statt immer wieder an alten, inneren Mustern und beständig sich wiederholenden, destruktiven Verhaltensweisen darin zu scheitern.

Verständlich, hoch aktuell und Schritt für Schritt eine Reflektion der eigenen Person anleitend bietet das Buch durchaus sachlich, nüchtern und kognitiv eine ganze Reihen von Impulsen für die eigene Reflektion und eigene, erste Maßnahmen für den „eigenen Weg“ in Bearbeitung alt eingefahrener Muster (Modi) der eigenen Persönlichkeit. Ebenso versäumen es die Autoren nicht, „funktionale Modi“ eindeutig und verständlich zu beschreiben. Dennoch ersetzt das Buch eine professionelle Begleitung nicht. Als „Begleit-Lektüre“ zu einer Therapie oder Beratung, wie es auch die Autoren durchaus explizit anregen, ist das Buch jedoch uneingeschränkt empfehlen ebenso wie für eine erste Arbeit an sich selbst.

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