Gitta Jacob

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Andere Wege gehen, Ratgeber Schematherapie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gitta Jacob

PD Dr. Gitta Jacob ist Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie und Schematherapie. Sie ist seit 2013 leitende Psychotherapeutin bei der GAIA AG in Hamburg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Raus aus Schema F

Neu erschienen am 11.03.2020 als Taschenbuch bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Gitta Jacob

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Buchformat:
Cover des Buches Andere Wege gehen9783621278201

Andere Wege gehen

 (3)
Erschienen am 12.07.2011
Cover des Buches Fallbuch Schematherapie9783621280839

Fallbuch Schematherapie

 (2)
Erschienen am 17.06.2013
Cover des Buches Ratgeber Schematherapie9783801728175

Ratgeber Schematherapie

 (2)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Schematherapie in der Praxis9783621277839

Schematherapie in der Praxis

 (1)
Erschienen am 24.01.2011
Cover des Buches Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung9783407864659

Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung

 (1)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Raus aus Schema F9783407866141

Raus aus Schema F

 (0)
Erschienen am 11.03.2020
Cover des Buches Anleitung zum glücklichen Lieben9783407865830

Anleitung zum glücklichen Lieben

 (0)
Erschienen am 18.09.2019

Neue Rezensionen zu Gitta Jacob

Neu

Rezension zu "Ratgeber Schematherapie" von Gitta Jacob

‚In der Schematherapie werden grundsätzlich vier verschiedene Modustypen unterschieden [...].'
sabatayn76vor 18 Tagen

‚In der Schematherapie werden grundsätzlich vier verschiedene Modustypen unterschieden: Kindmodi [...], Elternmodi […], Bewältigungsmodi [...], gesunde Modi [...]. Dieses Buch soll Ihnen helfen zu verstehen, woran Sie solche Modi bei sich und anderen erkennen können. Und es beschreibt Möglichkeiten, unangenehme oder belastende Modi zumindest ein wenig zu verändern.‘ (Seite 14f)

Der ‚Ratgeber Schematherapie‘ wendet sich primär an interessierte Laien, Betroffene und/oder Angehörige. Für Professionelle gibt es den passenden Band aus der Reihe Fortschritte der Psychotherapie.

Ich habe den Ratgeber jedoch als Professionelle gelesen, denn ich wusste bis zur Lektüre des schmalen Bandes kaum etwas über Schematherapie, war aber neugierig, weil eine befreundete Psychologische Psychotherapeutin sehr begeistert von diesem Verfahren der Dritten Welle der Verhaltenstherapie ist. Ich empfand den Einstieg mittels Ratgeber als sehr geeignet, um einen ersten und kompakten Einblick in das Verfahren zu bekommen.

Gitta Jacob und Frauke Melchers stellen in ihrem Ratgeber vor, was Schemata und Schemamodi sind, was ungünstige Schemata darstellen, welche emotionalen Grundbedürfnisse Menschen haben, gehen schließlich auf Kindmodi, Elternmodi, Bewältigungsmodi und den gesunden Erwachsenenmodus ein, bevor sie darüber schreiben, wie man die Schemamodi verändern kann.

Die Ausführungen von Jacob und Melchers sind sehr gut verständlich und trotz der Kürze des Buches fundiert und lehrreich. Ich habe durch die Lektüre einen sehr guten Einblick in Schematherapie bekommen, habe nun nicht nur Lust auf weitere Bücher zum Thema, sondern möglicherweise auch auf eine Schematherapie-Weiterbildung, was meiner Meinung nach sehr für das Buch spricht.

Sehr gut und hilfreich (vor allem für Laien, Betroffene und Angehörige) fand ich die vielen Fallbeispiele, die z.B. verschiedene Spielarten bestimmter Modi zeigen bzw. hervorheben, wann Gefühle wie Ärger durchaus funktional und angebracht sind. Auch die konkreten Anleitungen zum Identifizieren von bestimmten Modi und zum Verändern dieser empfand ich als sehr praxisnah und hilfreich für Betroffene.

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W

Rezension zu "Psychotherapie - eine Gebrauchsanweisung" von Gitta Jacob

Sehr gut geeignet zur Ermutigung, Information und Vorbereitung
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Viele Menschen leiden wegen unterschiedlicher Gründe unter psychischen Problemen und benötigen eigentlich dringend psychologische Hilfe. Einmal angesehen davon, dass viele, haben sie sich einmal dazu entschlossen, sich professionelle Hilfe zu holen und zu einem Arzt ihres Vertrauens gegangen sind, der ihnen eine Therapie verschreibt, mit oft monatelangen Wartezeiten rechnen müssen, erleben sich viele von Depressionen und anderen psychischen Krankheiten betroffene Menschen als unsicher, uninformiert darüber, was bei einer eventuellen Therapie auf sie zukommen wird, wie es sie und ihre persönliche Umgebung verändern wird.

Viele fürchten sich zunächst vor den möglichen Veränderungen und den fantasierten Umbrüchen durch eine Therapie so sehr verängstigt, dass sie die nötigen Schritte nicht wagen.

Das hier vorliegende Buch der bekannten Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin Gitta Jacob will hier im Vorfeld informieren, ermutigen und Ängste abbauen. Denn je besser man vor den ersten Schritten  hin zu einer Therapie informiert ist, desto nachhaltiger wird die später einsetzende psychologische Hilfe wirken können.

Gitta Jacob erzählt aus ihrer reichen Erfahrung und hilft betroffenen Menschen, einen Einstieg zu finden und ihre ganz persönliche Chance auf Veränderung optimal zu nutzen. Dabei behandelt und beantwortet sie folgende wichtige Fragen immer mit Beispielen aus ihrer Praxis:

•    Woran erkenne ich ernsthafte psychische Störungen?
•    Wo finde ich den für mich richtigen Therapeuten?
•    Wer ist in einer Therapie für was verantwortlich?
•    Worauf beruhen die therapeutischen Ansätze?
•    Wie wirken die psychologischen Techniken?

Für jeden, der selbst oder dessen Angehöriger unter einem psychischen Problem schon länger leidet, und sich Hilfe holen möchte, ist dieses Buch sehr gut geeignet zur Ermutigung, Information und Vorbereitung.


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M

Rezension zu "Fallbuch Schematherapie" von Gitta Jacob

Aus der Praxis für die Praxis
michael_lehmann-papevor 7 Jahren


Immer breiter wird auch die deutschsprachige Literatur zur Schematherapie. Grundlegende Hinführungen und die Darstellung spezieller Anwendungsgebiete (Coaching, Therapie u.a.) liegen in nachvollziehbarer Form vor. Ein klares Zeichen für die zunehmende Bedeutung der Schematherapie im Kanon psychotherapeutischer Methoden.

 

In dieser Breite der Darstellung schließt das vorliegende Praxisbuch in guter Weise eine weitere Lücke. Anhand ausgewählter Fallbeispiele führen die Herausgeber systematisch durch die Praxis der Schematherapie an 29 symptomatischen Störungsbildern.

 

Von der „ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung“ über die klassische Depression (und Burnout), vom „Liebeswahn“ über den „Narzissmuss“, über Alkoholsucht, Essstörungen, Zwangsstörung bis hin zum Borderline und zum „ewigen Studenten“ reicht die Breite der Darstellung, innerhalb derer immer sehr individuell, auf den konkret beschriebenen Klienten abgestimmt, die Methodik und Systematik der Schematherapie mitten aus der therapeutischen Praxis heraus sehr verständlich dargestellt wird.

 

Gut in diesem Zusammenhang gelöst ist, dass nicht nur nach einzelnen Stichworten hin dargestellt wird (ein Kapitel zur Depression und gut ist), sondern die einzelnen „Grundstörungen“ wie Narzissmus, Depression, Zwangsstörung u.a. in verschiedenen Konstellationen Eingang in die Darstellung im Buch finden.

 

Depression im Sinne von Burnout, aber auch in der Verbindung mit narzisstischen Störungen oder in Verbindung mit einer kombinierten Persönlichkeitsstörung bieten einen ebenso verständlichen Einblick in das breite Feld der Depressionen, wie beim vorgelegten Fall der Arbeitsstörung narzisstische Elemente mit einfließen. Narzissmuss, der ebenso in Verbindung mit einer Zwangsstörung ein ganz eigenes Krankheitsbild ergibt und ebenso einhergehend mit einer Depression wiederum andere Ausformungen zeigt.

 

In komprimierter und konzentrierter Form legen die diversen Therapeuten im Buch ihre Fallbeschreibungen vor. Vom Erstkontakt  über den biographischen Hintergrund des jeweiligen Klienten über eine Darstellung des konkret vorliegenden Modus-Modells und die Beschreibung des Behandlungsweges samt angewandter Methoden aus dem „Methoden-Pool“, bis hin zur Darstellung des Behandlungsergebnisses und eines Ausblicks findet der Leser alle Stationen des Therapieverlaufes nachvollziehbar und verständlich vor.

 

Sowohl die individuelle Ausrichtung der einzelnen Fallbeispiele (ganz im Sinne der Schematherapie, in der die individuelle Befindlichkeit und die daraus folgende Beziehung zwischen Therapeut und Klient ja eine herausragende Rolle einnimmt) ist dabei für den im Bereich arbeitenden Leser plastisch und hilfreich dargestellt, als auch die sich daraus ableitenden „größeren Bilder“ von auch symptomatischen „Fallgruppen“ zu einem tieferen Verständnis der jeweiligen Störungsmuster (Schemata) und deren Bearbeitung verhelfen.

 

Alles in allem bietet das Buch eine ganz hervorragende und fast notwendig zu lesende Ergänzung zu den vielfachen Beiträgen zur Schematherapie, in dem es sich vollständig auf eine überzeugend dargestellte Praxis bezieht.

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