Gitta Sereny Schreie, die keiner hört

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Inhaltsangabe zu „Schreie, die keiner hört“ von Gitta Sereny

Das erschütternde Psychogramm einer Frau, die als Kind zur Mörderin wurde. AIs die renommierte britische Journalistin (zuletzt mit ihrer Speer-Biographie erfolgreich) ihr Buch über den Fall Mary Bell veröffentlichte, reagierte die Englische Öffentlichkeit empört. Zu gut erinnern sich viele Menschen noch an jenen aufsehnerregenden Prozeß vor etwa 30 Jahren gegen zwei Mädchen, die des Mordes an zwei kleinen Jungen beschuldigt wurden. Gitta Sereny verfolgte damals diesen Kriminalfall sowie den Prozeß, bei dem die zwölfjährige Mary Bell zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. 25 Jahre später trifft sie Mary Bell, die unter anderem Namen mit ihrer Tochter irgendwo in England lebt, wieder und führt mit ihr lange Gespräche. Ihre Aufzeichnungen machen jenen Hintergrund beklemmend deutlich, der die Kinder einst schuldig werden ließ. Ungeachtet des öffentlichen Protests steht Sereny zu diesem eindringlichen Plädoyer für einen menschlicheren Umgang mit jugendlichen Straftätern.

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  • Rezension zu "Schreie, die keiner hört" von Gitta Sereny

    Schreie, die keiner hört

    leserin

    13. April 2010 um 12:48

    Die Lebensgeschichte der Mary Bell, die als Kind tötete.
    Eine grausame Geschichte vom Inhalt her, aber journalistisch gut aufbereitet.
    Mary Bell wurde sicher auch in ihrer Kindheit auch Opfer.

  • Rezension zu "Schreie, die keiner hört" von Gitta Sereny

    Schreie, die keiner hört

    verena83

    19. December 2008 um 12:18

    fand ich total interessant... unglaublich, dass ein kleines mädchen andere kinder tötet... fand es aber auch schockierend, dass sie zu dieser unglaublich langen haftstrafe verurteilt wurde... anscheinend war ihr nämlich das ausmaß ihrer taten nicht bewusst bzw. sie wusste nicht, dass der tod endgültig ist... außerdem gab es auch einige unklarheiten, da angeblich auch eine freundin an den taten beteiligt war

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