Gitty Daneshvari Prinzenrolle

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Inhaltsangabe zu „Prinzenrolle“ von Gitty Daneshvari

"Iss was, Schatz!" Ihr Freund ist ein wahrer Adonis. Nur Anna hat trotz aller Bemühungen noch immer ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften. Um ihre Eroberung vor den Avancen glutäugiger Schönheiten abzuschirmen, schmiedet sie einen gefährlichen Plan: Ihr Prinz soll zum Frosch werden. Die geheime Mission: Kalorien zuführen, Kleidung sabotieren, Kopfhaar lichten. Ein urkomisches Großstadtmärchen über die Suche nach sich selbst und die Liebe, die kein Ponyhof ist. "Ein schräger Roman mit großartigem Timing." Kirkus Reviews

Fazit: Eine witzige Lovestory, die nicht mit Klischees spielt, deren Hauptdarstellerin aber auf Dauer mit Unzufriedenheit nervt.

— LeseJette

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    Prinzenrolle

    LeseJette

    05. January 2017 um 07:47

    Anna ist schon seit ihrer Kindheit pummelig um nicht zu sagen dick. Nach dem Universitätsabschluss geht sie nach New York findet dort einen Job bei Janice, der Inhaberin einer Catering-Firma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Annas Gewicht zu reduzieren. Das gelingt auch. Und die erschlankte Anna lernt einen äußerst attraktiven Mann kennen, der sich auch in sie verliebt. Doch in der Beziehung geht es hoch her: Anna kommt nicht damit zurecht, dass ihr Freund von anderen Frauen angeflirtet wird und dies erwidert. Also schmiedet sie einen Plan und setzt diesen auch um: Sie macht aus ihrem Freund zu einem unattraktiven Pummel. Mit den Folgen hat Anna jedoch nicht gerechnet. So gefällt mir das Buch: Dick versus dünn, das ist das Thema dieses Buches. Dick = ungepflegt, undiszipliniert und überhaupt ziemlich nerdig. Dünn = gepflegt, erfolgreich und beliebt. So ist Anna als Jugendliche und Studentin mit sich selbst nie wirklich zufrieden und fühlt sich als Opfer. Daneben wirkt sie ziemlich apathisch, hofft auf die gute Fee statt selbst aktiv zu werden. Und überhaupt ist ihre Familie an allem Schuld. Das, so sollte man meinen, ändert sich nach dem Studienabschluss und ihrem Umzug von der Provinz nach Big Apple. Doch selbst als Anna es endlich geschafft hat, gute 20 Kilogramm zu verlieren, ist sie absolut unsicher. Da hilft auch der Zuspruch ihrer Chefin und mittlerweile Freundin Janice sowie ihres Freundes nicht. Das nervt auf Dauer, allerdings ist das zum Teil auch nachvollziehbar. Die Änderungen nimmt man selbst eher spät war. Und da Anna über 20 Jahre dick war, dauert es sicher auch, bis die Selbstwahrnehmung ebenfalls angepasst ist. Die Story selbst ist meist sehr locker geschrieben und liest sich flüssig. Einige Male musste ich auch sehr schmunzeln. Andere Male tat mir Anna leid, auch wenn sie einigen Ärger selbst verursacht hat. Am besten gefiel mir das Ende, Anna erkennt ihre Fehler und bereut, aber das Happy End kommt nicht sofort.

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  • mach aus dem Prinzen einen Frosch....

    Prinzenrolle

    abuelita

    24. November 2013 um 12:48

    Anna Norton , aus einer ziemlich schrägen Familie stammend, ist zu dick und hat von daher reichlich Komplexe. In Manhattan will sie ein neues Leben beginnen und trifft dort auch tatsächlich auf eine „Gute Fee“ – ihre neue Chefin – die es sich zur Aufgabe macht, Anna in Form zu bringen. Und dann verliebt sich Anna in einen wahrhaften Adonis und das Unglaubliche: er sich, trotz ihrer Pfunde, auch in sie. Aber – in jeder anderen Frau sieht Anna eine Bedrohung, alle sind schlanker, hübscher und schöner als sie. Also hilft nur eines: Ihr Freund selber muss unattraktiv werden…. Sowie die Grundgeschichte, die mir vor allem deshalb nicht gefallen hat, weil Annas ganzes Leben daraus zu bestehen scheint, sich selbst klein und mickrig zu machen. Die Beschreibungen ihres Aussehens sind zum Teil nur eklig. Und das verbotene Wort mit F – fett – erhält hier eine ganz neue Bedeutung. Dass auch rundliche Menschen gepflegt sein können, sollen, müssen – das ist zur Protagonistin Anna nicht vorgedrungen. Hier ist „fett“ gleich picklig, vor Schweiss stinkend, in grauenhafte Kleidung gehüllt – ein bisschen SEHR an der Realität vorbei. Und was Anna dann veranstaltet, um aus ihrem Ben einen Frosch zu machen – na ja, wo und weshalb das das urkomisch sein soll, hat sich mir nicht erschlossen…

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  • Rezension zu "Prinzenrolle" von Gitty Daneshvari

    Prinzenrolle

    Büchermona

    12. June 2010 um 09:26

    Kurzbeschreibung: Ihr Freund ist ein wahrer Adonis. Nur Anna hat trotz aller Bemühungen noch immer ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften. Um ihre Eroberung vor den Avancen glutäugiger Schönheiten abzuschirmen, schmiedet sie einen gefährlichen Plan. Sie will ihren Prinzen zum Frosch machen. Die geheime Mission: Kalorien zuführen, Kleidung sabotieren, Kopfhaar lichten. Ein urkomisches Großstadtmärchen über die Suche nach sich selbst und die Liebe, die kein Ponyhof ist. Anna ist fett, süchtig nach Fastfood und hasst Bewegung. Das ändert sich schlagartig, als sie ungewollt beim Partyservice von Janice zu arbeiten beginnt. Diese kennt nämlich das Übergewichtsproblem und setzt fortan alles daran, Anna schlanker werden zu lassen. Anna verstößt gegen vielerlei Regeln, nimmt aber ganz langsam ab. Sie ist auf gutem Wege zu einer schlanken Figur, als sie Ben begegnet. Ben, schön und engelsgleich, scheint so überhaupt nicht zu ihr zu passen. Doch das unglaubliche geschieht: Ben verabredet sich mit Anna und die beiden kommen sogar zusammen. Anna legt natürlich jetzt gesteigerten Wert auf ihre äußere Erscheinung, kommt sich aberin Begleitung des perfekten Ben immer nur durchschnittlich vor. Zumal tagtäglich Gefahren in Form von langen Mähnen, üppigen Brüsten und eindeutigen Angeboten mit ihrem Traummann in Kontakt kommen. Und Ben scheint nicht das Bedürfnis zu besitzen, klare Grenzen zu markieren. Er lacht fröhlich mit und flirtet schamlos. Anna wird es zu bunt uns so fast sie den gewagten Plan, aus ihrem Prinzen einen Frosch zu machen. Sie vertauscht seine Müsliriegel gegen Süßigkeiten, sie ändert Hosengrößen und füllt zuletzt sogar ihre Enthaarungscreme in sein Shampoo. Fast wie von selbst konvertiert Ben langsam aber offensichtlich zum ungesunden Esser, er nimmt zu und sitzt den ganzen Tag nur noch vorm Fernseher. So drastisch hat Anna sich das nun auch wieder nicht vorgestellt. Nun setzt sie alles daran, ihre Änderungen rückgängig zu machen. Sprachlich ist dieses Buch kein Highlight. Unzufriedenheit sprechen aus jedem von Annas Sätzen. Derbe Sprache und Respektlosigkeit vor der schönsten Sache im Leben (der Liebe), haben den literarischen Wert des Buches nicht gesteigert. Man möchte sich am Ende selbst kaum noch mögen, so abartig wird Anna uns in diesem Buch vorgestellt. Ob es pausenloses Schuppenrieseln ist, oder die fetten Eiterpickel im Gesicht… Anna schreibt hässliche „Hallo Pummelchen“-Briefe an sich selbst, kann sich aus ihrem Selbstmitleids-Fress-Loch aber auch so nicht befreien. Oliver ist ein oberflächlicher, charakterloser Schönling, der dauernd nur an den Spaß im Bett denkt. Oft habe ich mich gefragt, warum der nicht gleich nackt durch die Straße rennt. Das einzig Positive ist wohl Annas Entwicklung vom potthässlichen Entlein zum schönen Schwan. Sie lernt sogar. Sie lernt Ben kennen und ihr werden sogar die Augen geöffnet. Ein Buch, welches ich leider nicht empfehlen kann.

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