Irgendwo gefangen zwischen Home Shopping, Taubenzucht, Arbeit in der Bahnhofsmission, Krankheit, Geldnot entstehen sehr merkwürdige Freundschaften. Auch komische Beziehung zwischen Mensch und Hund, neue und alte Partner spricht aus dem Leben der Protagonisten. Irgendwo zwischen 1991 und der Jetztzeit führen alle Wege zu Silke.
Eigentlich hat mir das Hörbuch ganz gut gefallen. Eine ungewöhnliche Geschichte, abstruse Charaktere und auch etwas fremdschämen war dabei. Ein Ausblick wie ein Leben laufen könnte und die Gewissheit, dass die Menschen mit denen man sich umgibt sehr viel dazu beitragen, wer man selbst ist. Toll gelesen von Lisa Hrdina.
Giulia Becker
Lebenslauf
Eine starke und humorvolle Stimme für den Feminismus: Giulia Becker, geboren 1991, wuchs in einem kleinen Dorf in der Nähe von Siegen auf. Sie studierte an der Siegener Universität Medienwissenschaft und lebt seit 2013 in Köln. Für ein Seminar meldete sich Becker 2014 bei Twitter an und schrieb ab 2015 selbstironische und satirische Kurzkommentare unter dem Namen Schwester Ewald. Der Account wurde mit über 40.000 Followern so beliebt, dass der bekannte deutsche Moderator und Satiriker Jan Böhmermann auf ihn aufmerksam wurde. Becker begann im Sommer 2015 ein Praktikum bei Neo Magazin Royale und hatte noch im selben Jahr ihren ersten Fernsehauftritt im Rahmen der Sendung. Seit 2016 ist sie fest als Autorin angestellt und arbeitet in einem Team mit fast ausschließlich männlichen Kollegen. Große Bekanntheit erlangte Becker 2016 mit ihrem bei Neo Magazin Royale gesendeten feministischen Song „Verdammte Schei*e“. Das Video war das erste ohne Beteiligung von Böhmermann und war mit fast einer Million Aufrufe zugleich eines der erfolgreichsten. Becker, die bereits in ihrer Schulzeit leidenschaftlich gerne schrieb, veröffentlichte im Frühjahr 2019 ihren ersten Roman, „Das Leben ist eins der Härtesten“.
Alle Bücher von Giulia Becker
Das Leben ist eins der Härtesten
Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes
Das Leben ist eins der Härtesten
Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes
Neue Rezensionen zu Giulia Becker
Tolles Buch, vom Äußeren bis zum Inhalt. Ich mochte die Art des Schreibens total, Giulia Becker hat mein Humorzentrum voll getroffen, es war sehr unterhaltsam das Buch zu lesen. So absurd manche Geschichten auch waren, so konnte ich mich doch auch mit einigen Stories identifizieren, was es noch unterhaltsamer gemacht hat. Tolle Auffassung und Wiedergabe der Absurditäten des Alltags, locker erzählt, wodurch es sehr kurzweilig war und schnell gelesen war. Ich hätte gerne mehr gelesen und war etwas traurig als ich auf der letzten Seite angekommen war. Ich empfehle das Buch definitiv weiter!
Nach "Patriot" hatte ich ganz schlimm Buchweh. Das ist dieses Gefühl, wenn man ein großartiges Buch ausgelesen hat und einfach weiß, dass alles, was man danach liest, im Vergleich höchstens mittelmäßig sein kann. Ich greife dann gern zu Werken, an die ich eh keine großen Erwartungen habe. In diesem speziellen Fall brauchte ich auch unbedingt leichte Kost. Dafür war "Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes" genau richtig. Herrlich absurd und in kleinen Häppchen hat es mich gut unterhalten. Die Geschichte mit dem perfekten Dinner hätte ich nicht gebraucht. Dafür fand ich die im Thermenhotel echt schön.
Gespräche aus der Community
Hallo,
von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER:
Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben
Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.
Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.
Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.
Ich bin gespannt, was ihr sagt!
PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)
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