Was weiß der geneigte Leser eigentlich über die Antarktis? Vermutlich nicht so viel und da geht es ihm genauso wie mir und auch fast der gesamten Wissenschaft, denn diese nahezu unendlich erscheinende Eiswüste hat bis heute noch immer nicht all ihre Geheimnisse preisgegeben. Und so handelt es sich heutzutage bei einem der geheimnisvollsten Orte der Welt nicht unbedingt um eine versunkene Stadt oder vergleichbares, sondern tatsächlich um ein Gebiet, das doppelt so groß wie Europa ist und eigentlich (zumindest namentlich) eigentlich jedem bekannt ist: Die Antarktis.
In dem Bildband „Antarktis – Die Entdeckung eines unbekannten Kontinents“ von Guila Vetri werden eine Vielzahl von Fragen beantwortet, die man sich vor dem Lesen vermutlich nicht einmal gestellt hat, aber gerade dies macht auch diese Entdeckertour aus! Auf insgesamt 52 Seiten werden eine Vielzahl an Information , Geschichten und Anekdoten präsentiert. Da die Texte insgesamt zwar durchgehend recht kurz, aber trotzdem noch hinreichend informativ sind, kommt auf keiner Seite des Buchs Langeweile auf – zu viel gibt es für die älteren Kinder zu erfahren. Aber auch für die Erwachsenen lohnt sich der ein oder andere Blick in das Buch, dass im Verlag E.A. Seemann Henschel erschienen ist und so kann man sich gemeinsam mit den Kindern auf eine Expedition in die Antarktis begeben. Die Illustrationen sind allerdings ziemlich reduziert und wirken nicht immer so unterstützend für die präsentierten Informationen. Andererseits sind zu viele Bilder für älteren Kinder in hohen Maße auch nicht mehr so notwendig.
Insgesamt gesehen ist „Antarktis – Die Entdeckung eines unbekannten Kontinents“ aber recht gelungene Wissenschaftsliteratur für Kinder (und Erwachsene).
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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