Giuliano Pasini

 3.6 Sterne bei 22 Bewertungen

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Die Toten im Schnee

Die Toten im Schnee

 (22)
Erschienen am 15.10.2013
Die Toten im Schnee: Kriminalroman

Die Toten im Schnee: Kriminalroman

 (0)
Erschienen am 15.10.2013

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lievke14s avatar

Rezension zu "Die Toten im Schnee" von Giuliano Pasini

Interessant aber ein wenig zu aufgesetzt....
lievke14vor 3 Jahren

Auf einem Hügel in dem kleinen Bergdorf Case Rosse werden drei Leichen entdeckt. Hier in dem kleinsten Kommissariat Italiens waltet Roberto Serra seines Amtes und stößt bei seinen polizeilichen Ermittlungen auf unerbittliches Schweigen der Dorfbewohner, denn mit seinen Nachforschungen gräbt er tief in der Vergangenheit des Dorfes und weckt Erinnerungen, die für immer vergessen sein sollten....

Roberto Serra, stv. Kommissar hat sich extra in den hintersten Winkel des Appenins versetzen lassen, um seine eigene Vergangenheit zu vergessen und um endlich Ruhe zu finden. Die drei Toten im Schnee lassen dies jedoch nicht zu. Als Zugezogener hat es Roberto eh nicht leicht in dem verschlafenen Nest akzeptiert zu werden. Jetzt richtet sich jedoch das geballte Misstrauen der Einwohnerschaft Case Rosses gegen den Polizeibeamten. Unerwartete Hilfe bekommt er allerdings von einer jungen Ärztin, von der er dachte, dass er sie vor vielen Jahren aus seinem Leben verbannt hatte. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut....

Dieser Kriminalroman spielt in zwei Zeitebenen...zum einen in der Gegenwart...zum anderen während des 2. Weltkrieges mitten in den Wirren der deutschen Besatzung in Italien. Die Story an sich ist sehr interessant gestaltet; auch passt das Setting hervorragend zu der Geschichte. Leider empfand ich den Schreibstil reichlich gewöhnungsbedürftig...liess dieser zu keiner Zeit Spannung aufblitzen. Auch konnte ich mit dem sehr eigentümlichen Gesundheitsproblem, oder der Gabe des Protagonisten (je nach dem man diesen Bewusstseinszustand nennen will) wenig anfangen, kam mir dieser doch ziemlich unglaubwürdig vor.

Im großen und Ganzen bot "Die Toten im Schnee" eine gute, wenn auch inhaltlich schwer verdauliche Unterhaltung. Dem Leser werden viele Hintergrundinformationen über das besetzte Italien um 1945 geliefert. Das Grauen des Kriegsgemetzels wird schonungslos dargestellt. Jedoch bleibt die Umsetzung der Geschichte stilistisch weit hinter dem Inhalt zurück. Schade, hier wäre sicher mehr möglich gewesen, um den Leser zu fesseln.

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Die Toten im Schnee" von Giuliano Pasini

Es gibt kein Vergessen ...
Karin_Kehrervor 4 Jahren

1. Jänner 1995: In Case Rosse, einem Bergdorf im Apennin, werden drei Leichen gefunden. Vor dem Denkmal der im 2. Weltkrieg hingerichteten Partisanen, deren Tod sich genau an diesem Tag zum 50. Mal jährt.
Roberto Serra, Chef des kleinsten italienischen Kommissariats stößt als Außenseiter bei seinen Ermittlungen auf große Schwierigkeiten. Dabei hatte er gehofft, seiner Vergangenheit als Sonderermittler und seinen eigenen Dämonen in der idyllischen Bergwelt entfliehen zu können.
Als ein Einheimischer erhängt mit einem schriftlichen Geständnis aufgefunden wird, scheint der Fall gelöst. Doch Roberto spürt nur zu genau, dass die Vergangenheit des Dorfes weder vergessen noch vergeben ist. 

Ein idyllisches italienisches Bergdorf, ein kochender Kommissar mit merkwürdigen Problemen - die Zutaten für einen interessanten Krimi sind durchaus vorhanden. 
Auch der Fall selbst, der in Erinnerung ruft, dass im 2. Weltkrieg abseits der großen Judenvernichtung auch genug andere schlimme Schicksale zu beklagen waren und dass auch hier Schweigen als anscheinend beste Möglichkeit angesehen wird, Schuld zu verdrängen, ist mitreißend und interessant erzählt.
An den zu Anfang etwas eigenartig wirkenden Schreibstil im Präsens gewöhnt man sich. 
Ein wenig unrund gestaltet erschien mir die Figur Roberto Serras und seine eigenartige Gabe, die Momente Getöteter und ihrer Mörder nacherleben zu können. Hier fragte ich mich, was der Autor damit bezweckte. Für einen Mystery-Krimi kam mir diese Gabe zu aufgesetzt, zu wenig durchdacht vor (auch für Übernatürliches gibt es Regeln!). Immerhin lebt Serra schon seit seinem 17. Geburtstag mit diesem Fluch. 
Mir schien, als hätte der Kommissar einfach krampfhaft eine merkwürdige Eigenheit gebraucht, um sich von der Masse der Ermittler, die den Markt überschwemmen, abzuheben. 
Die eiserne Konstitution Serras, der trotz erheblicher Verletzungen noch munter durch die Gegend läuft, um dem Mörder nachzustellen, kam mir auch nicht ganz geheuer vor. 
Und dann durfte natürlich auch die eigenwillige rothaarige Schönheit nicht fehlen, die ihm den Kopf verdreht. 

Fazit: Einerseits atmosphärisch gut mit packendem Hintergrund, andererseits teilweise zu aufgesetzt. 

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Clarissa-Adeles avatar

Rezension zu "Die Toten im Schnee" von Giuliano Pasini

Schrecklich schlecht...
Clarissa-Adelevor 5 Jahren

Inhalt: Die Hauptperson Roberto Serra ist Kommissar und lebt seit neusten in dem kleinen Bergdorf Case Rosse im Apennin. Vorher arbeitete er in Rom, aber ein Fall in seiner Vergangenheit, ließ ihn in das kleine Dorf fliehen. Dann im Jahre 1995 zwingt ein Mordfall in wieder in die  Arbeit. Auf einem Hügel finden sich im Dorf drei Leichen. Für Roberto beginnt eine schwierige Ermittlung. Denn niemand scheint mit ihm zu kooperieren und noch dazu verflogen ihnen immer mehr die Erinnerungen der Vergangenheit.


Meinung: Ein schrecklich schlechter Roman. Ich weiß, gar nicht was ich dazu sagen soll. Selten ein so schlechten Krimiroman gesehen. Was vielleicht auch an der komischen magischen Gabe/Flucht des Inspektors ist. Genauso die Szenen des Täters oder Opfer zu sehen. Sehr logisch. Vor allem wenn man versucht einen realistischen Thriller zu schreiben/lesen. Des Weiteren ist der zwielichte Hintergrund des zweiten Weltkrieg mehr als klischeehaft und weniger als ehrliches Motiv des Täters zu tun. Ansonsten der Schreibstil ist ungefähr genauso grausam wie der unlogische Inhalt. Es ist ein wahres Wunder das ich es geschafft den Roman bis zum Ende durchzulesen. Obwohl ich sagen muss, ein bisschen habe ich schon überflogen. Aber man hat eh nichts verpasst.


Fazit: Kauft euch bloß nicht diesen Roman!

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