Giuseppe Tomasi di Lampedusa Ein Literat auf Reisen

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Inhaltsangabe zu „Ein Literat auf Reisen“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Es ist ein einzigartiges Porträt des Europas der Zwanziger, das uns Giuseppe Tomasi di Lampedusa mit diesen wiederentdeckten Aufzeichnungen schenkt. In den Hotels der großen europäischen Metropolen verfasste der junge Fürst von Lampedusa zwischen 1925 und 1930 jene originellen und vertraulichen Briefe, die voller Geist und Witz von den Stätten seiner Reise berichten. So hinterlässt uns der kultivierte Kosmopolit und Schöpfer des »Gattopardo« ein kostbares Vermächtnis voller ungewöhnlicher Reisebilder einer vergangenen Epoche.

Eine Roman eines italienischen Romanciers, für das der Leser ein ausgeprägtes Wissen über die 20iger Jahre des 20. Jhds mitbringen sollte.

— Valabe

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  • Eine Reise durch das Europa der goldenen 20iger

    Ein Literat auf Reisen

    Valabe

    31. January 2017 um 10:00

    "Das eigentliche Resultat einer Schweizerreise besteht viel eher darin, eine Strecke durch die Zeit als durch den Raum zurückzulegen. Man lebt im Vorkriegseuropa, im gemütlichen Europa von 1913. Das Brot ist weiß, luftig, weich und goldbraun gebacken ... wie es einst war." Brief von Giuseppe Tomasi di Lampedusa aus Zürich an seine Gattin in Palermo. „Ein Literat auf Reisen“ führt den Leser zurück in die 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts. In die Gassen von London, die Straßen von Paris und auf die Scala von Mailand. Hinein in das Berlin kurz vor Beginn des II. Weltkrieges und Abstecher nach Litauen und die Schweiz. In einem Reisezeitraum von 5 Jahren zwischen 1925 und 1930. Er beschreibt in seinen Briefen die Gegend, durch die er reist, das Essen, was er genießt und die Menschen, die er trifft. Er beschreibt sich selbst als Monstrum. Ein Monstrum, welches Wissen inhaliert, scharfzüngige Konversation führt und auch leiblichen Genüssen nicht abgeneigt ist.  Die Briefe sind nahezu durchgehend in der dritten Person, dem Monstrum, geschrieben und wurden postum im Nachlass von Guiseppe Tomasi gefunden. Sie wurden im Original auf Französisch verfasst, und enthalten viele familiäre Details und Personen, die für den Leser im ersten Moment nur schwer nachvollziehbar sind. Im Anhang des Buches findet sich daher ein Glossar über jeden der von ihm verfassten Briefe, der den Leser über wichtige Personen, Verwandte und politische Ereignisse der damaligen Zeit aufklärt. Zuweilen ist das ständige Blättern in den Anhang etwas störend für den Lesefluss, da nahezu jeder Brief gespickt ist mit unbekannten Personen. Ebenso ist der Schreibstil sehr opulent gehalten und enthält viele, im heutigen Sprachgebrauch kaum mehr genutzte, Wörter, wodurch man als Leser mitunter nicht umhin kommt ein Nachschlagewerk zu Rate zu ziehen. Dennoch enthalten die Briefe einen Wortwitz, der dem scharfzüngigen Monstrum ebenbürtig ist. Nicht zuletzt wegen seiner regelmäßigen Beschwerden über seine doch gar schreibmüde Verwandtschaft. Zu den einzelnen Jahren seiner Reise sind immer wieder begleitend Fotografien aus diese Zeit beigelegt, die die Städte zeigen, wie man sie heute nicht mehr kennt. Nachdem die Briefe für eine lange Zeit als verloren galten, werden sie heute in der Bibliothek di via Senato in Mailand aufbewahrt.

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