Giuseppina Vitale Ich war eine Mafia-Chefin

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Inhaltsangabe zu „Ich war eine Mafia-Chefin“ von Giuseppina Vitale

Giuseppina Vitale, Täterin und Opfer zugleich: ein einzigartiges Memoir und eine schonungslose Beichte Für ihre älteren Geschwister ist Guiseppina nur eine weitere Waffe in kriminellen Machenschaften – der verlängerte Arm in ihren Mafia-Geschäften. Bis auch der letzte ihrer Brüder wegen Zugehörigkeit zur Cosa Nostra inhaftiert wird. Giusy wird zur Chefin des Clans erhoben – eine von nicht einmal einer Handvoll Chefinnen in der Geschichte der Cosa Nostra. Sie führt das Leben ihrer Brüder weiter, bis auch sie verhaftet wird und um ihrer Kinder willen als Kronzeugin aussagt.

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  • Rezension zu Ich war eine Mafia-Chefin

    Ich war eine Mafia-Chefin

    KruemelGizmo

    Giuseppina Vitale wächst als jüngstes von fünf Geschwistern in einer Bauernfamilie auf. Als ihre Brüder der Cosa Nostra beitreten, gehört die ganze Familie nun zur Mafia. Sie wird zum verlängerten Arm ihrer Brüder, und als ihre Brüder alle im Gefängnis sind, wird sie zur Chefin des Clans erhoben. Nach ihrer eigenen Inhaftierung wird zu zur Kronzeugin. Leider verspricht der Titel eine ganz andere Geschichte und mit dieser Erwartung bin ich an Buch gegangen. Aber es wird die Geschichte der jungen Giuseppina erzählt, ihre Kindheit, ihre Jugend, garniert mit Fakten der jeweiligen Prozesse in Italien gegen die Mafia und Ermordung diverser Leute. Erst kurz zum Schluss wird sie zur Chefin des Clans und wird auch dann schnell verhaftet. Eigentlich eine gute Biografie, die aufzeigt wie es ist als Mädchen in einer Mafiafamilie groß zu werden, wo Frauen nicht viel gelten und zu tun und zu lassen haben was die Männer befehlen. Nur war es nicht das was ich lesen wollte, ich hatte ein Buch über die Mafia und deren Strukturen und Verflechtungen erwartet. Dies kam aber nur am Rande vor und jeder Zeitungsartikel über das Thema ist informativer. Der Schreibstil ist wirklich gut und flott zu lesen, auch wenn die unterschiedlichen italienischen Namen etwas verwirren, vorallem wenn sie dann noch einen zusätzlichen Namen tragen. Ich hätte dem Buch vielleicht mehr Sterne gegeben, wenn es als Biografie über eine Frau, die in einer Mafiafamilie aufwächst, verkauft worden wäre,und ich das hätte lesen wollen, so bin ich aber leider ein wenig enttäuscht. 

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    • 8

    Floh

    25. July 2014 um 11:14
  • Rezension zu "Ich war eine Mafia-Chefin" von Giuseppina Vitale

    Ich war eine Mafia-Chefin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2013 um 19:09

    Eine authentische Biographie mit sehr gut recherchiertem Hintergrundwissen, was damals während des Heranwachsens der Hauptakteurin Guiseppina an Mafiageschäften, -kriegen und strafrechtlicher Verfolgung auf Sizilien stattgefunden hat, und von denens sowohl die Hauptakteurin noch ihre Brüder z. T. nur am Rande etwas mitbekommen haben. Es ist interessant zu lesen, wie die Brüder sich freiwillig der Mafia angeschlossen haben und somit automatisch die ganze Familie der Mafia zugehörig wird. Der Vater hat keine Möglichkeit, die Brüder davon abzuhalten. Das jüngste Kind, Guiseppina, vergöttert ihre Brüder und will mit allem mithalten - sowohl in der großen Landwirtschaft als auch in anderen ihr übertragenen Aufgaben und Pflichten. Eine über die Jahre entstandene, als selbstverständlich wahrgenommene, Hass-Liebe die erstmals im Gefängniss von ihr erkannt wird und worauf sie daraufhin ihr Leben radikal ändert. Ihre Kindheit und Jugendzeit sind geprägt von bedingungsloser Liebe und Erledigung sämtlicher von ihren Brüdern befehligten Aufgaben und somit scheinbarer Anerkennung und andererseits von ständiger Kontrolle ihrer Brüder über ihr Ich und ihr Privatleben die des Öfteren in heftigen Gewaltausbrüchen enden. Selbst während ihrer Ehe ist der Kontrollwahn ununterbrochen. Das Buch gibt einen guten Einblick über das Wirken der Mafia auf Sizilien. Wie neue Familien "aufgenommen" werden, wie die Bevölkerung damit umgeht (schweigen, kuschen, Verstehen ohne Fragen zu stellen etc.) und welche Rolle die Frauen dabei haben. Die sehr vielen Namen der Mafia-Clans sind sehr schwer zu merken und verwirren oft; sind aber wichtig um das gesamte Geschehen verständlich zu machen. Ich finde es vom italienischen Staat bemerkenswert, dass er es der Autorin ermöglicht hat, Guiseppina, die sich nach der Kronzeugenaussage im Zeugenschutzprogramm befindet, mehrmals zu treffen und somit dieses Buch zu ermöglichen. Ein nicht ganz ungefährliches und kostspieliges Unterfangen. Respekt.

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  • Rezension zu "Ich war eine Mafia-Chefin" von Giuseppina Vitale

    Ich war eine Mafia-Chefin

    WinfriedStanzick

    04. January 2013 um 11:48

    Man kann, ja man muss dieses Buch als Deutscher mittlerweile anders lesen als man Berichte und Erzählungen über die italienische Mafia all die Jahre gelesen hat. In der vergangenen Woche war in etlichen Zeitungen oft in großen Berichten zu lesen, wie die Mafia sich inzwischen in Deutschland festgesetzt hat, mit Stuttgart als einem Hauptzentrum, und wie sie, von der Polizei und der Politik im Wesentlichen unbehelligt, auch unserem Land dabei ist, ihre verbrecherischen Netzwerke zu spannen. Das hier vorliegende Buch, das Guiseppina Vitale mit der Unterstützung der Journalistin Camilla Costanzo geschrieben hat, erzählt die Geschichte einer Frau, die in einer Mafia-Familie aufgewachsen ist und nach der Verhaftung alle ihrer Brüder als erste Frau zur Clan-Chefin erhoben wird. Als sie dann nach einiger Zeit auch verhaftet wird, stellt sie sich aus Angst um ihre Kinder als Kronzeugin zur Verfügung und sagt aus. Das vorliegende Buch ist Teil ihrer Abkehr von der Mafia, ein stellenweise bedrückendes Buch, das einen ganz eigenen Stil hat, authentisch und unmittelbar, dem man sich nicht entziehen kann.

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  • Rezension zu "Ich war eine Mafia-Chefin" von Giuseppina Vitale

    Ich war eine Mafia-Chefin

    Dubhe

    08. December 2012 um 19:18

    In diesem Buch erzählt die Autorin, wie sie in einem Dorf in Sizilien, das nur 30 km von Palermo entfernt liegt, aufgewachsen ist. Allerdings war sie nicht von Anfang an bei der Mafia, weder ihre Eltern, noch ihre Geschwister. Ihr Vater war ein einfacher Bauer, der für seine Kinder nur das Beste wollte, doch ihre Brüder wollten mehr. Und wie es so im letzten Jahrhundert war, hatten die Männer noch viel mehr Befehlsmacht über die Frauen in der Familie. Doch wie kommt es dazu, dass sie die erste Mafia-Chefin war? . Eine Autobiographie, die wie ein Roman geschrieben ist. Die Autorin kann eigentlich richtig gut schreiben und es ist auch interessant, was sie so alles zu berichten hat. In der heutigen Zeit kann niemand sich ja mehr vorstellen, dass ein Mann das Leben von Frauen bestimmen soll. Leider braucht sie ziemlich lange, um bis zu dem Thema zu gelangen, das uns der Titel verspricht. So wird der Leser nur etwas ungeduldig, aber ansonsten ist es recht spannend zu lesen.

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