Glen Cook Im Dienst der Seelenfänger

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Inhaltsangabe zu „Im Dienst der Seelenfänger“ von Glen Cook

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  • Rezension zu "Im Dienst der Seelenfänger" von Glen Cook

    Im Dienst der Seelenfänger
    Aeryn

    Aeryn

    28. August 2009 um 22:11

    Die Schwarze Schar ist eine Truppe altgedienter Söldner mit langer, glorreicher Tradition, die für Geld kämpfen, egal wer ihr Auftraggeber ist. Sie haben allerdings schon bessere Zeiten gesehen, wie uns Croaker, ihr Chronist und gleichzeitig Arzt der Truppe berichtet. Sehr viel besser wird ihre Situation allerdings auch nicht, als sie sich mit List und Tücke – und tatsächlich ein wenig moralischem Magengrimmen – ihres aktuellen Auftraggebers entledigen, denn sie müssen feststellen, dass sie sich Seelenfänger verpflichtet haben, einem Untergebenen der Lady – und die Lady ist leider das wiederauferstandene Böse. Sie steht im Kampf gegen unnachgiebige Rebellen, den die Schwarze Schar für sie gewinnen soll. Allerdings merken die Söldner bald, dass sie ein Minenfeld aus Intrigen betreten haben, indem sie leicht zum Bauernopfer werden könnten. Die Serie um die Schwarze Schar ist sicherlich keine leichte Kost. Es wird gemordet, gefoltert, vergewaltigt und gebrandschatzt und die Akteure nehmen wenig Rücksicht auf das Alter ihrer Opfer. Es gibt in diesem Buch auch keine Guten, denn die vermeintlich für die gute Sache kämpfenden Rebellen erweisen sich ganz schnell als genauso grausam wie die Bösen. Das erkennt auch der Ich-Erzähler Croaker, der trotz aller Abgebrühtheit seine moralischen Bedenken durchklingen lässt. Aber bei aller Brutalität ist mir diese Horde sehr schnell ans Herz gewachsen, ihr Fatalismus und ihr oftmals schwarzer Humor machen trotz der eher düsteren Grundstimmung wirklich Laune. Schade fand ich allerdings, dass so einige Hintergründe im Dunkeln bleiben, weil Glen Cook seine Protagonisten durch die Story hetzt und vieles nur andeutet, sowie die schlechte Übersetzung. Mal wieder ein Buch, bei dem man nur dringend zum Original raten kann.

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