Glen Cook Shadows Linger

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Inhaltsangabe zu „Shadows Linger“ von Glen Cook

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  • Die Schwarze Kompanie kommt an ihre moralischen Grenzen

    Shadows Linger
    annlu

    annlu

    23. November 2015 um 19:43

    „What we need,“ Goblin said in a voice so soft it almost vanished in the crackle of the flames, „is a cause we can believe in.“ Black company Band 2 Sechs Jahre sind seit der Schlacht um Charms vergangen, sechs Jahre in denen die Schwarze Kompanie der Lady gedient hat und die Rebellen bekämpft hat. Nun wird sie in den Westen befohlen um von dort aus die Auferstehung des Dominators zu verhindern. Dafür wird eine kleine Gruppe rund um Croacker ausgewählt um in der nördlichsten Stadt Juniper die Entstehung einer schwarzen Zitadelle zu verhindern, die dem Dominator die Macht geben kann, sein Gefängnis zu verlassen. Doch gerade Juniper ist die Stadt, in der Raven mit Darling Zuflucht gesucht hat. Die Geschichte ist in kurze Kapitel unterteilt, die einerseits in gewohnter Weise von Croaker erzählt werden, andereseits den Gastwirt Shed im Mittelpunkt haben, bei dem Raven und Darling untergekommen sind, und der immer mehr in die Ereignisse in Juniper hineingezogen wird. Die Erzählung um Shed war neu und hat eine andere Perspektive in die Serie gebracht, die mir fast besser gefallen hat, als die Teile um die Kompanie, da diese mir schon vom ersten Band bekannt vorkamen. Die Magier und ihr Streit, die Kartenspiele und die politischen Verwicklungen rund um die Entführten unterschieden sich nicht so sehr von denen im ersten Teil. Zudem wird die Kompanie hier getrennt und die Gruppe um Croaker ist lange gezwungen, sich bedeckt zu halten, sodass sie nicht großartig handeln können. Die spannenden Ereignisse rund um Shed und die Entwicklung, die sein Charakter im Laufe der Geschichte durchmacht, haben diese Phasen ausgeglichen. Die Untätigkeit der Kompanie und die Distanz zur Lady und zu großen Schlachten haben das Buch weniger düster gemacht, wenn es auch nicht an schwarzer Magie und an Toten fehlt. Schlachten fehlen dennoch nicht – so kommt es im zweiten Teil des Buches zu den gewohnten Auseinandersetzungen. Dabei kommen dieses Mal auch einige der Brüder der Kompanie ums Leben, die zum inneren Zirkel gehören und an die ich mich schon gewöhnt hatte. Dieser Teil hat mir auf Grund von Sheds Anteil gut gefallen. Der Vergleich mit dem ersten Teil fällt mir insofern schwer, als das ich den in der deutschen Übersetzung gelesen habe, die mir epischer vorkam, als dieses Original – dafür fand ich das Buch in Englisch leichter lesbar.

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