Glenda Larke

 4.3 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorenbild von Glenda Larke (© B. M. Noramly)

Lebenslauf von Glenda Larke

Glenda Larke ist in Australien geboren. Für eine Zeit lebte sie bereits in Tunesien und Österreich, bevor es sie nach Malaysia zog wo sie mittlerweile arbeitet und lebt. Einer ihrer größten Wünsche war ist das Schreiben von Fantasy-Romanen und dem Vogelgezwitscher im Regenwald zu lauschen.

Alle Bücher von Glenda Larke

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Cover des Buches Die Inseln des Ruhms - Die Wissende (ISBN: 9783442267606)

Die Inseln des Ruhms - Die Wissende

 (18)
Erschienen am 18.10.2010
Cover des Buches Die Inseln des Ruhms - Die Magierin (ISBN: 9783442267620)

Die Inseln des Ruhms - Die Magierin

 (9)
Erschienen am 16.01.2012
Cover des Buches Die Inseln des Ruhms - Der Heiler (ISBN: 9783442267613)

Die Inseln des Ruhms - Der Heiler

 (10)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Die Inseln des Ruhms 2 (ISBN: 9783641057527)

Die Inseln des Ruhms 2

 (0)
Erschienen am 19.08.2011
Cover des Buches Stormlord Rising (ISBN: 9781841498126)

Stormlord Rising

 (2)
Erschienen am 12.05.2011

Neue Rezensionen zu Glenda Larke

Neu

Rezension zu "Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand" von Glenda Larke

Gelungener Auftakt
Kagalivor 2 Jahren

Von der Australierin Glenda Larke habe ich bereits die Inseln des Ruhms Trilogie gelesen, die mir sehr gut gefallen hat (noch so eine Reihe die dringend ein Re-Read und Rezensionen verdient hat) Daher hatte ich auch recht hohe Erwartungen, die glücklicherweise nicht enttäuscht wurden.


Meine Meinung:

Ligea Gayed ist Tyranerin mit Leib und Seele. Sie liebt die Kultur des Imperiums und kämpft voller Überzeugung als Mitglied der intriganten Bruderschaft für dessen Erhalt und Machterweiterung. Dabei spielt es für sie auch keine Rolle, dass sie ursprünglich aus dem Wüstenland Kardistan entstammt. Unerwartet erhält sie jedoch vom Herrscher höchstpersönlich den Auftrag in ihr Geburtsland zurück zu kehren um den dortigen Rebellenführer zu beseitigen und den aufkeimenden Wiedersand niederzuschlagen. Als stolze Dienerin Tyrans macht sich Ligea natürlich mit Feuereifer an die Aufgabe doch schnell muss sie feststellen, dass das Imperium auch Schattenseiten hat und ist sich bald nicht mehr sicher, wer der Feind ist …

Wie auch in ihren anderen Büchern schafft es Glenda Larke durch ihren angenehmen und flüssigen Stil eine sehr detailreiche und kreative Welt zu erschaffen. Das Tyranische Imperium (lustiges Wortspiel mit dem Wort Tyrann ;) ) ist sehr stark an das römische Reich angelehnt. Das fängt bei der Kultur und Mode an, geht über den Aufbau der Legionen und den tributpflichtigen Provinzen, bis hin zu Währung und dem ausgeprägten Sklavenhandel. Durch militärische Macht werden die eroberten Provinzen in Schach gehalten und das Reich dehnt sich immer weiter aus. Diesem Giganten stellt sich die Bevölkerung von Kardistan entgegen. Einem kargen Wüstenland, dessen sture Bevölkerung sich mental nicht von den Eroberern unterkriegen lässt und in dem immer wieder Widerstand und Rebellion brodelt.
Während Tyr ein klares reales Vorbild hat, tobt sich die Autorin in Kardistan reichlich aus. Das fängt bei der geheimnisvollen Zitterödnis an und gipfelt in der Illusion, ein mysteriöser Teil Kardistans, den noch kein imperischer Soldat betreten hat.
Ich kann euch leider nicht verraten was so fantasievoll an diesen beiden Orten ist, ohne euch die Spannung zu nehmen, aber lasst euch gesagt sein, gerade die Beschreibungen der Illusion sind eine wahre Freude.

Bei einer solch schön ausgearbeiteten Welt finde unverzeihlich, dass man sich bei der deutschen Ausgabe sich dazu entschieden hat die Karte wegzulassen. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen, da es die Karte im original ja schon gibt. Warum hat man die nicht übernommen? Ich hasse Fanatsybücher ohne Karte, besonders wenn es sich um ganze Reiche handelt und auch noch gereist wird. Man hat ohne sie kaum, bis gar keine Vorstellung von Entfernungen, Maßstab und Lage der Orte zueinander.

Doch ein Buch, mag das Setting noch so gut sein, ist nichts ohne seine Charaktere. Hier glänzt das Buch vor allem mit seiner Protagonistin, Ligea ist ein sehr vielschichtiger Charakter, der auch Ecken und Kanten hat denn sie kann sehr stur und hochmütig sein. Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung die sie durchmacht. Am besten fand eich dabei das Tempo, denn es war realistisch. Niemand wirft mal eben all seien Ideale weg, mit denen man aufgewachsen ist. Solche massiven Veränderungen brauchen Zeit und daher fand ich es sehr gut, dass Ligea auch hin und wieder in alte Denkmuster zurück fällt. Das macht die ganze Sache realistischer und nachvollziehbar. Auch ihr Sklave und Freudn Brand macht eine schöne Entwicklung durch, wenn auch subtiler.
Einige Charaktere wie z.B Pinar, Temmellin oder die anderen Magori blieben mir aber etwas zu blass. Vielleicht bekommen sie in den Folgebänden etwas mehr Tiefe.

Die Handlung hält die ein oder andere gelungene Wendung bereit, wenn auch nicht all zu überraschend, wie ich finde. Die wahre Identität von Ligea war mir z.B recht schnell klar.

Fazit:

Mir fehlte der letzte Schliff, der Wow Effekt. Aber davon abgesehen ist dieser Auftakt ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer facettenreichen Protagonisten und einer liebevoll ausgearbeiteten Kultur.

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Rezension zu "Die Inseln des Ruhms 1: Die Wissende" von Glenda Larke

Was für Namen :-(
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte in spannend, die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und bleiben dennoch geheimnisvoll und bisweilen auch sehr undurchsichtig. In der Kurzbeschreibung von Amazon wird die Söldnerin Blaze genannt. Das wurde sicherlich aus dem Original übernommen. In der Übersetzung heißt sie (leider) Glut Halbblut. Ich muss zugeben mit den Namen hat man sich hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber für die Geschichte lohnt es darüber hinweg zu sehen.
Der Schreibstil war am Anfang sehr ungewöhnlich. Es beginnt mit dem Brief eines Forschers an seinen Onkel. Mit diesem legt er ihm die ersten Berichte von einer schon deutlich in die Jahre gekommenen Glut Halbblut bei.
Hier berichtet sie aus der Zeit und Ihrem Leben vor dem großen Wandel. Dieser Brief wirft auch gleich einige Fragen auf, mit deren Aufklärung die Autorin sich (meiner Meinung nach) bis zum letzten Band zeit lassen wird.
Die Berichte von Glut sind toll geschrieben. Man hat das Gefühl sie würde vor einem sitzen und die Geschichte erzählen, nach ein paar Seiten aber entstehen die Bilder im Kopf. Man sieht die heruntergekommene Schenke, man sieht die junge Glut und taucht in ihre Geschichte ab. Die in der Kurzbeschreibung angedeutete Geschichte spielt eine Zentrale Rolle, ist aber bei weitem nicht so "kitschig" und "einfallslos" wie es sich auf den ersten Blick anhört.
Mit hat das Buch großen Spaß gemacht und ich fand es sehr schade das es dann doch so schnell zu Ende war.

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Rezension zu "Der Bund der Illusionisten 3" von Glenda Larke

sehr zäh...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Puh, gefühlte Jahre habe ich an diesem Buch gelesen, tatsächlich waren es sogar ein paar Monate, es lag aber nicht unbedingt daran, dass ich das Buch so schlecht war, sondern an einer einfachen Leseflaute.
Trotzdem muss ich auch sagen, dass ich froh war als ich die letzten Seiten zu packen hatte denn die ganze Story hat sich dann doch sehr in die Länge gezogen. Im letzten Teil dieser Reihe spielt Arrant die Hauptrolle, an der Seite seines Vaters in Kardiastan muss er sich beweisen denn er ist der nächste Illusionistenerbe, doch leider hat er seine Magorkräfte immer noch nicht im Griff und stößt so auf viel Widerstand der anderen. Alle voran der Familie Korden und dessen ältester Sohn Firgan, der es ebenfalls auf den Titel abgesehen hat. Mit allen Mitteln versucht er Arrant bloßzustellen um zu beweisen, dass er als Illusionistenerbe nicht geeignet ist. Firgan greift letzendlich zu sehr schmutzigen Mitteln vor der auch seine eigenen Geschwister nicht sicher sind, letzendlich führt es sogar dazu, dass Arrants Stein zerschnitten wird und ihm so seine Magorkräfte nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber Arrant hat auch einige Freunde und so ist er nicht ganz allein...
Außerdem wird die Illusion immer weiter von der Verheerung "verschlungen" und Arrant muss mit ansehen oder eher fühlen wie sein Bruder Tarran, mit dem er in Gedanken kommunizieren kann, Schmerzen leidet und vermutlich bald gar nicht mehr da sein wird. Etwas womit er sich nicht abfinden kann und sich entschließt die Illusion zu retten, in einer waghalsigen Aktion macht er sich auf den Weg um seinen größten Kampf zu kämpfen.

Insgesamt hat mir die Trilogie gut gefallen, jedoch haben die vielen Längen die es in jedem Buch gab das Lesen doch ein wenig schwer gemacht und oftmals wurde sich mit unwichtigen Details aufgehalten.
Wer es gern ausführlich mag und dem es nichts ausmacht hin und wieder auf Spannung zu verzichten, der ist hier auf jeden Fall gut beraten.

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