Glenda Larke Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand

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Inhaltsangabe zu „Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand“ von Glenda Larke

Als Kind wurde Ligea aus ihrem Geburtsland Kardiastan geraubt und zu einer Agentin des Imperiums ausgebildet. Jetzt soll sie in ihre alte Heimat heimkehren und dort eine Verschwörung gegen das Imperium zerschlagen. Zunächst widmet sie sich dieser Aufgabe mit gewohntem Eifer und großer Loyalität. Bis sie erkennt, wie sehr sie das Volk ihrer Eltern liebt – und dass sie sich zwischen ihrer Erziehung und ihrem Geburtsrecht entscheiden muss. Von Ligeas Entscheidung hängt nicht weniger als das Schicksal zweier Nationen ab …

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    Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand
    thebookpassion

    thebookpassion

    15. December 2013 um 20:31

    Ligea wird im Kindesalter aus ihrem Geburtsland Kardistan entführt und zu einer Agentin des Imperiums ausgebildet. Mittlerweile fühlt sie sich im Imperium zu Hause. Ligea erhält einen wichtigen und zugleich heiklen Auftrag von der Bruderschaft: Sie soll zu ihrem Geburtsland zurück kehren und den Wiederstand gegen das Imperium zerschlagen. Mit Feuereifer macht sich Liega an ihre Aufgabe, doch fragt sie sich langsam, wer wirklich der Feind ist: Kardistan oder das Imperium Tyr. ,,Flüsternder Sand“ ist der Auftakt zu einer fulminaten Fantasy-Trilogie. Eine mitreißende und originelle Geschichte, gespickt mit interessanten und überraschenden Wendungen, entführt den Leser in eine andere Welt. Die Geschichte lebt durch die überraschenden Wendungen, Andeutungen leicht zu übersehenden Details, politischen Intrigen und interessanten Charakteren. Das tyrannische Imperium weißt eine starke Ähnlichkeit zum Römischen Reich auf. Beide zeichnen sich durch eine gebildete (und ihrer Meinung nach überlegende Kultur) aus, es wird viel Wert auf Bildung gelegt. Das tyrannische Imperium unterjocht die schwächeren Länder und versucht ihnen ihre Kultur aufzuzwingen. Durch einen Fesselnden und detailreichen Schreibstil zieht Glenda Larke die Leser in ihren Bann. Die verschachtelten Sätze fließen fast nahtlos ineinander und die Geschichte erwacht vor dem inneren Auge des Lesers. Die Wortspielereien der Autorin verleihen dem Roman zusätzliche eine charmante Note. So ähnelt der Name des Imperiums Tyr oder die Bevölkerung (Tyraner) stark dem Wort Tyrann und dieses triff durchaus zu. Das Imperium unterdrückt andere Bevölkerungen, herrscht mit strenger und grausamer Hand. Auch die Bevölkerung leistet ihren Teil um die anderen Länder bzw. Kulturen zu tyrannisieren. So unterstützen und fördern sie den Sklavenhandel (alle Sklaven kommen aus besiegten Ländern) und sprechen den Sklaven keinerlei Rechte zu. Auch Kardistan wird interessant, aber weitaus positiver als das Imperium Tyr dargestellt und vor allem das originelle Magiersystem bezaubert den Leser (ich gehe auf das System nicht genauer ein sonst Spoiler ich zu viel). Kardistan ist eher ein Außenseiter im großen Imperium und scheint eher unwichtig zu sein, doch das Land hat ungeahnte Macht. Die Protagonisten sind keineswegs Stereotypisch sondern haben sehr sympathische, als auch unsympathische Charakterzüge und wirken deswegen sehr authentisch und erfrischend anders. So ist Ligea beispielsweise eine starke und mutige Frau, zugleich kann sie aber auch ungemein hochmütig und selbstgerecht wirken. Es gibt unzählige Charaktere, aber Glenda Larke beherrscht es vortrefflich die zahlreichen Charaktere übersichtlich darzustellen und jedem einzelnen Leben einzuhauchen. Natürlich darf auch keine Liebesgeschichte fehlen, diese ist tragische, einfühlsam geschildert und bar jeden Kitsches und ergänzt die Geschichte perfekt. Alles in allem hat mir ,,Der Bund der Illusionisten“ sehr gut gefallen und ich bin der Meinung, dass das Buch wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Ein interessantes Magiersystem, mit authentischen Charakteren und einem tollen Schreibstil haben mich restlos überzeugt. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein Buch, dass viel zu wenig Beachtung bekommt!

    Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2013 um 20:57

    Ligea lebt in Tyrans, einer mächtigen Stadt die Sklaverei betreibt, außerdem ist sie Mitglied der berüchtigten Bruderschaft von Tyrans. Das bedeutet, dass sie in dessen Auftrag bestimmte Dinge erledigt, zu denen nicht selten Folter oder Mord gehören. Geboren wurde sie jedoch in Kardiastan, ein unterdrücktes Volk dass Tyrans gerne beherrschen würde, aufgezogen wurde sie aber als Tyranerin und empfindet daher einen gewissen Stolz, dass sie als eigentliche Kardin einen so hohen Rang in Tyrans erreicht hat. Verdanken hat sie dies dem Mann der sie adoptiert hat, Gayed, ebenfalls ein Mitglied der Bruderschaft, jedoch schon verstorben. Eines Tages schickt die Bruderschaft sie nach Kardiastan um dort den sogenannten Illusionisten aufzuspüren und zu töten, dieser scheint über außergewöhnliche Fähigkeiten zu verfügen und ist dort schon einmal dem Tod entkommen, niemand weiß wer er ist oder wo er sein könnte. In Kardiastan angekommen ist ihr das Leben dort völlig suspekt und fremd,  sie empfindet sogar Abscheu dem Volk gegenüber, was sich aber schnell ändert, denn schließlich ist es das Land in dem sie geboren wurde. Nach relativ kurzer Zeit gelingt es ihr sogar den Illusionisten aufzuspüren, sie tarnt sich als Sklavin ihrer selbst und schließt sich Temelin, dem Illusionisten, und seinen Leuten, die sich Magoria nennen, an. Gemeinsam durchquert sie mit ihnen die gefürchtete Zitterödnis, die als unpassierbar gilt und erlangt dort so manch Erkenntnis über sich und ihre Herkunft. Alsbald stellt sie fest, dass sie mächtiger ist als sie sich hätte träumen lassen und steht vor der Entscheidung ihres Lebens. Kardiastan oder Tyrans, welchem Land will sie treu sein? Wow, dieses Buch, bzw. der erste Teil dieser Buchreihe hat mich total umgehauen, ich liebe die Story! Die Charaktere und die Magoria sind so toll beschrieben und interessant dargestellt, die beiden Länder könnten nicht unterschiedlicher sein und Ligea ist einfach faszinierend. Erst wirkt sie knallhart und wie eine kaltblütige Mörderin, dann aber erkennt man, dass sie ein gutes Herz hat und zu ihren wahren Wurzeln zurückkehrt. Ebenso gut finde ich wie ihre Vergangenheit dargstellt wird, hinter der sich noch so viel Potenzial versteckt. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, denn es ist einfach nur toll, toll, toll. Ich bin wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil und möchte ihn so bald wie möglich lesen!

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  • Rezension

    Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand
    Chiawen

    Chiawen

    07. September 2013 um 13:42

    "Der Bund der Illusionisten 1 -Flüsternder Sand" von Glenda Larke ist der Auftakt zu einer Fantasy Trilogie. Ligea ist gebürtige Kardin wird aber im Alter von drei Jahren von einem tyranischen General adoptiert und großgezogen. Sie ist Mitglied der Bruderschaft, einer Organisation von Spionen, und soll jetzt eine Verschwörung in Kardiastan  aufdecken. Denn sie hat die Fähigkeit Lügen zu spüren und sie somit auch aufzudecken. Sie erhält die Anweisung dazu vom Exaltarchen höchstpersönlich. Auf diese Reise nimmt sie zwei ihrer Sklaven mit, Brand und Aemid. Durch die Befragung deckt sie schnell etwas Geheimnisvolles auf, welches ganz Kardiastan zu dem macht was es ist und muss sich selber entscheiden auf welcher Seite sie steht. Denn sie wird dem Anführer der Karden, dem Illu Sionist, zur Illusion gebracht.   Glenda Larke schafft ein Imperium, das Exaltarch, welches ähnlich aufgebaut ist wie das römische Reich. Es werden in den eroberten Ländern Staren gebaut, Bibliotheken, Badehäuser ect. sie werden "zivilisiert". Es gibt Gesetze, die das Leben in der Theorie einfacher und gerechter machen sollen. Doch das Ganze hat auch seine Kehrseiten. Dazu später mehr. Zu dem Imperium hat Glenda Larke auch eine eigene Tierwelt und die Magie der Karden eingebaut. Beides sind schöne Ideen, die dem Buch ein gewisses etwas verleihen.  Die Charaktere sind auch gut gelungen. Ligea, eine selbstwusste, gerechte Frau ohne Bedenken, muss lernen sich selber zu finden. Den in ihrem Geburtsland lernt sie nicht nur ihre Fähigkeiten besser kennen sondern muss sich auch damit auseinander setzten, dass die Welt wie sie sie sieht gar nicht so ist wie sie denkt. Tyran ist nicht das perfekte System, ihr Adoptivvater hat sie benutzt, ihr Vater hat sein Volk verraten damit sie leben kann. Ligea ändert sich mit der Zeit und wird reifer und erwachsener. Auch ihr Sklave Brand macht eine Veränderung durch. Er war zwar immer ein eigensinniger Sklave, Ligea hat dies auch immer gefördert. Als er frei ist, bleibt er bei Ligea. Denn er liebt sie und hofft dass sie eines Tages dies erwidert. Doch in der Illusion merkt er, dass er auch sein Volk zur Freiheit führen könnte, das er Ligea nicht bekommen kann. Er ist schon stark, aber er wird stärker in dem er sich einiges bewusst macht. Dadurch, dass die Geschichte aus Ligeas Perspektive erzählt wird, kann man sich gut in sie hineinversetzten. Aber durch die Gespräche mit anderen Charakteren ist der Leser auch in der Lage die Handlungen und den Charakter selbst zu ergründen.   Tyran ist der Name des Exaltrachs und zugleich ein Wortspiel. Tyrannen sind einem ein Begriff, skrupellose, machtgierige Herrscher. Nichts anderes ist der Exaltarch. Denn er möchte sein Imperium erweitern und hat keine Skrupel dabei Menschen, egal welchen Alters zu töten und zu unterjochen. Ihnen ihre Kultur zu nehmen und eine andere aufzuzwingen. Wer nicht passt wird passend gemacht oder getötet. Rebelliert ein Volk wird es nahezu ausglöscht und die Reste, meiste Frauen werden dann den eigenen Legion übergeben um das Volk zu "erhalten".  Dies ist nicht nur in unserer Vergangenheit passiert, wo die ganzen Urvölker unterjocht, ausgebeutet und ausgerottet werden. Das passiert auch heute noch, wenn ein Land "befreit" wird. Die ist ein aktuelles Thema.   Das Cover passt gut zum Buch. Es wird eine Frau mit Schwert in der Wüste gezeigt. Dies könnte Ligea sein auf dem Weg zur Illusion.  Auch der Titel ist sehr treffend und spielt auf die Zitterödnis an. Da ich von Glenda Larke eh begeistert bin, hat es gepasst das ich dieses Rezensionsexemplar von Blanvalet bekommen habe. Es hat ne Weile gedauert bis ihn in die Sicht von Ligea schlüpfen konnte, doch dann hat mich das Buch gepackt. Es ist spannend, aufregend und es gibt vieles neues zu entdecken. Dabei wird das Ganze gemischt mit der Suche nach sich selber und mit der blutigen Geschichte Tyrans. Man kommt ins Grübeln. Zum einen wie es mir gehen würde an Ligeas Stelle und zum anderen darüber was wir Menschen mit unseren Mitmenschen tun. Ich verteile 5 von 5 Wölfen.  

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  • Der Bund der Illusionisten Bd. 1

    Der Bund der Illusionisten - Flüsternder Sand
    Rhiannon83

    Rhiannon83

    22. May 2013 um 09:31

    Inhalt: Ligea ist das gefürchteste Mitglied der Bruderschaft von Tyran. Sie wird voOberhaupt ihres Landes beauftragt sich auf den Weg nach Kardiastan zu machen. Dort drohen neue Unruhen den Frieden im IMperium zu gefährden, denn ein Mann names Illu Sionist wiegelt die Leute auf. Sie glauben nur Ligea ist in der Lage Informationen zu finden und den Mann aufzuhalten ist doch Kardiastan ihr Geburtsland. Denn als Kind wurde sie von einem tyranischen General adoptiert. Doch es ist fast schon zu spät, als Ligea hinter die grausame Wahrheit kommt.  Und sie muss sich zwischen entscheiden ... Meine Einschätzung: Gleich als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen hatte wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen musste.  Und kaum damit angefangen kam ich nicht mehr von dem Buch los. Der Schreibstil war fesselnd und sehr detailreich. Die Welt von Tyran und Kardiastan erwachte vor meinem inneren Auge zum Leben. Stellenweise waren die Parallele zwischen dem römischen Imperium sehr frappierend und faszinierend. Ich kam einfach nicht davon los und konnte nicht genug von den "Sinneseindrücken", die das Buch lieferte bekommen.  Die Charaktere waren recht zahlreich und doch übersichtlich. Sofort hatte man einen Liebling ausgeguckt - Brand. Bei Ligea hingegen war man zwiegespalten. Man wusste, dass zwei Herzen in der BRust der Legata schlagen und doch wusste man nicht wirklich für welches Herz sie sich entscheiden würde. Man konnte den inneren Kampf von Ligea spüren und man bangte, hoffte und liebte mit ihr. Es war einfach wahnsinnig.  Die Entwicklung von der kaltherzigen Kameradin der Bruderschaft zur Verfechterin von Freiheit und Werten war verblüffend und ehe man sich versieht fliegt ihr unser Herz zu.  Es war einfach super! Die Geschichte entwickelt sich stetig weiter mit Überraschungen und Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hätte oder sie gar nicht erwartet hätte. Charaktere von denen man glaubte, dass sie sympathisch sind zeigen am Ende ihr wahres Gesichte - hier sage ich nur: Favonius.  Schon jetzt bin ich gespannt welche Entwicklungen, Überraschungen, Wendungen und Abenteuer uns in Bd. 2 erwarten werden. Denn so manches liegt noch im Graubereich und man möchte schon wissen, was da alles auf uns zukommt. Mein Fazit: Starker Auftakt zu einer interessanten und spannenden Reihe.

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