Glendon Swarthout

 3.5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von The Homesman, Es führt ein Weg zurück und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Glendon Swarthout

The Homesman

The Homesman

 (4)
Erschienen am 10.11.2014
Denkt bloß nicht, daß wir heulen

Denkt bloß nicht, daß wir heulen

 (1)
Erschienen am 01.01.1985
Es führt ein Weg zurück

Es führt ein Weg zurück

 (1)
Erschienen am 01.04.1994
Bless the Beasts&Children

Bless the Beasts&Children

 (0)
Erschienen am 17.06.2014
The Homesman

The Homesman

 (0)
Erschienen am 04.11.2014

Neue Rezensionen zu Glendon Swarthout

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AnjaLG87s avatar

Rezension zu "The Homesman" von Glendon Swarthout

Packende und nüchtern erzählte Geschichte nach wahrem Vorbild
AnjaLG87vor 6 Monaten

Dieses Buch hat mich sehr überrascht: Ich hatte es für eine Bahnfahrt gekauft und aufgrund des "Kino-wirksamen" Covers ein kurzweiliges und recht oberflächliches Buch erwartet. Es war jedoch viel tiefgründiger, schockierender und sachlich-nüchterner, als ich dachte. Die Erzählung basiert auf wahren Ereignissen und der Autor schildert die teilweise grausame und vor allem beschwerliche Reise geisteskranker Frauen durch die Weiten der USA. Dabei vergisst er auch nicht, dass Begleiter und Helfer ganz unterschiedliche und teilweise egoistische Motivationen hatten, als sie die Frauen auf ihrem Weg begleitet haben. Ein wirklich beeindruckendes und toll geschriebenes Buch.

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IraWiras avatar

Rezension zu "The Homesman" von Glendon Swarthout

Hart, ungeschönt und brutal
IraWiravor 4 Jahren

Okay, hier bin ich vielleicht doch mit zu verklärten Vorstellungen rangegangen. Mein Bild des Wilden Westens ist von Winnetou und ja, auch Lederstrumpf und dergleichen Helden geprägt. Auch wenn ich weiß, dass es hart war und dass es gefährlich war, hatte mich nichts wirklich auf dieses Buch vorbereitet.
Es ist nicht schlecht, aber es ist brutal und schlichtweg heftig. Manchmal wurde es mir etwas zu viel und ich tat mich mit dem Inhalt schon recht schwer.

Ja, vermutlich, nein, mit Sicherheit ist das Leben damals mit all seinen Schrecken realistisch dargestellt, aber für mich war es doch arg starker Tobak. Streckenweise habe ich sehr mit mir gekämpft, ob ich überhaupt weiterlese, weil mich das Schicksal der Frauen, deren Weg man hier im Buch mit verfolgt, doch sehr geschockt hat. Vielleicht mag ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch so am Leben zerbrechen kann, aber es sind auch einfach unwahrscheinlich harte Schicksale, die hier geschildert werden. Nicht nur die Frauen selbst, auch ihre Familien sind gebrochen und es tut weh, dies mitzuerleben.

Gut und intensiv geschrieben ist dieses Buch, das ist sicher, aber man sollte nicht mit den falschen Erwartungen herangehen. Hier kommt kein Winnetou angeritten, wenn es hart wird und Old Shatterhand rettet niemanden vor sich selbst oder dem Leben, sondern die Menschen gehen unter und es gibt keine wirkliche Hilfe.
Wer die raue und ungeschönte Wirklichkeit sucht, der ist mit diesem gut geschriebenen, ausdruckstarken Buch gut bedient, wer es allerdings nicht ganz so hart verträgt, dem wird es vermutlich so wie mir gehen. Ich kann sagen, dass das Buch gut geschrieben ist, aber es ist "nicht meins".

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Gespräche aus der Community

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Liebe Nutzer von Lovelybooks,

am 18. Dezember startet Tommy Lee Jones' zweite Regiearbeit "The Homesman" in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf einem Roman des US-amerikanischen Autors Glendon Swarthout und ist 1988 erstmals veröffentlicht worden. 

Anlässlich des Kinostarts verlosen wir 2x die Romanvorlage in ihrer Neuauflage. 

Die Gewinner geben wir am Montag, den 22. Dezember 2014, bekannt.

Zum Film: Nebraska, Mitte des 19. Jahrhunderts. Mary Bee Cuddy (Hilary Swank) lebt gottesfürchtig und allein in einer kleinen Grenzstadt in den endlosen Weiten des Wilden Westens. Der Kampf gegen die unerbittliche Natur und die Einsamkeit ist für die Frauen der Pioniere hart. Als die drei Farmersfrauen Arabella (Grace Gummer), Theoline (Miranda Otto) und Gro (Sonja Richter) aus unterschiedlichen Gründen den Verstand verlieren, beauftragt die ärmliche Gemeinde Mary, die drei Frauen zurück in die
Zivilisation im Osten zu begleiten, wo sich eine Methodistengemeinde unter der Obhut von Altha Carter (Meryl Streep) um sie kümmern kann. Gleich zu Beginn ihrer Reise trifft sie auf den Outlaw Briggs (Tommy Lee Jones), dem sie das Leben rettet und gegen Geld das Versprechen abnimmt, sie den
kompletten Weg zu begleiten. Auf dem entbehrungsreichen Treck gen Osten trotzen sie Stürmen und lebensgefährlichen Begegnungen mit Siedlern und Indianern und beginnen langsam die Gesellschaft des jeweils anderen zu schätzen. Eines Tages jedoch eskaliert die Situation…

Kraftvoll, schnörkellos und bewegend – Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones („No Country for Old Men“) schuf mit THE HOMESMAN ein ganz besonderes Kinoereignis: einen hochspannenden und gleichzeitig gefühlvollen Neo-Western über menschliche Grenzerfahrungen und die dunkle Seite des amerikanischen Traums. Dabei gelang es Jones, ein einmaliges Schauspiel-Ensemble zu versammeln: Neben ihm selbst in der Hauptrolle des verschlossenen Raubeins Briggs, brilliert Hilary Swank („Million Dollar Baby“) in einer Ausnahme-Performance als vom Leben gezeichnete Pionierfrau. In hochkarätigen Nebenrollen sind u.a. Grace Gummer („Frances Ha“), Miranda Otto („Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“), John Lithgow („Kinsey“), James Spader („Lincoln“), Hailee Steinfeld („True Grit“) und nicht zuletzt Meryl Streep („Im August in Osage County“) zu sehen. Der Oscar®-nominierte Kameramann Rodrigo Prieto („Brokeback Mountain“) fand für THE HOMESMAN raue, starke Cinemascope-Bilder. Geprägt von der Tradition moderner Western beweist Tommy Lee Jones nach „Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada“ (ausgezeichnet für den Besten Darsteller sowie das Beste Drehbuch auf dem Cannes Filmfestival 2005) auch mit seiner zweiten Kino-Regie bestes Gespür für außergewöhnliche Kino-Unterhaltung.
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