Glenn Beck Der Weihnachtspullover

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Inhaltsangabe zu „Der Weihnachtspullover“ von Glenn Beck

Sehnlich wünscht sich der zwölfjährige Eddie ein Fahrrad zu Weihnachten. Doch das Geld ist knapp, und unter dem Weihnachtsbaum liegt nur ein selbstgestrickter Pullover von seiner Mutter.
Eddie wirft sich zornig aufs Bett. Ein reicher Junge, sein bescheidener Großvater und ein geheimnisvoller Nachbar begleiten Eddie auf einer Traumreise voller Ausflüchte, Notlügen und Trotz. Doch am Ende versteht Eddie, was er an einem Pullover hat, der voller Liebe gestrickt wurde. Dieses Buch wärmt noch lange, nachdem man es zugeklappt hat. Die ideale Lektüre für Adventsabende bei Kerzenschein.

Wirklich schön zu lesende Geschichte! Ein Päckchen Taschentücher nicht vergessen :)

— SunnyLilac

Für mich hat der Plot gute Ansätze, aber die Entwicklung raubte mir den Nerv und die leichte Weihnachtsstimmung, da der Moralhammer kam.

— ErleseneBuecher

Ein schönes Buch für die Weihnachtstag :-)

— Emily15

tolles buch und sehr zu empfehlen in der weihnachtszeit :-)

— romanasylvia
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  • Eine berührende Geschichte über Dankbarkeit und das Glück

    Der Weihnachtspullover

    Skipperbast

    08. January 2017 um 22:27

    Dieses Buch ist kaum in Worte zu fassen. Es ist witzig, humorvoll, tiefgründig, berührend und regt zum Nachdenken an. Es erzählt von Eddie, der 12 Jahre ist und seinen Vater bereits verloren hat. Als er dann einen Pullover zu Weihnachten bekommt, zerfällt sein Weltbild über das Glück. Er macht eine sehr negative Charakterliche Veränderung durch, die mich manchmal ein bisschen genervt hat, was seine Handlungsweise anging. Aber für einen 12 Jährigen absolut nachvollziehbar ist. Bis er erkennt wie reich er doch eigentlich ist.Das Buch ist wundervoll geschrieben und was ich besonders wichtig finde, vermittelt es einem, dass man wirkliches dauerhaftes Glück nicht einfach kaufen kann. Nicht mit materiellem Besitz besitzen kann sondern es ist ein Gefühl. Es hat sehr viele schöne Weisheiten in diesem Buch enthalten, die eben diese noch verdeutlichen durch eben einfache bildliche Darstellungen. Der Schluss ist einfach nur wunderschön und vollkommen unerwartet. Die Geschichte ist auch in etwa so dem Autor auch widerfahren. Was ich auch bemerkenswert finde, dass es so viel mit der Dankbarkeit und dem Glück zu tun hat. Absolute Leseempfehlung!

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  • Brottüten-Stiefel, Geschenkepeilung & Fahrrad

    Der Weihnachtspullover

    ErleseneBuecher

    13. December 2015 um 23:14

    Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich mich so auf das Buch gefreut. Endlich eine schöne Weihnachtsgeschichte mit emotionalem Familienkram. Das Buch fing auch genau so an, wie ich es erhofft hatte. Der Schreibstil war flüssig, die Geschichte fesselnd, emotional und amüsant und die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Vor allem der Großvater von Eddie wird so toll beschrieben, welch Traumgroßvater, der so lustige, verrückte Sachen macht. Dann allerdings passierte der Autounfall und das Buch wird eher tragisch, traurig und dramatisch. Die Wendung gefiel mir nicht und vor allem raubt einem Eddies Verhalten im Laufe der Seiten fast den letzten Nerv. Natürlich ist er ein kleiner Junge, aber tut mir leid, so verbohrt und hartnäckig, fand ich zu krass und eben nervig. Ein kleines Kind hält das nicht so lange aufrecht, der bricht vorher zusammen. Das gefiel mir alles nicht mehr. Das letzte Drittel des Buches wurde dann sehr moralisch und konzentrierte sich auf die Beziehung zwischen Eddie und Gott. Die Ansätze fand ich gut, aber es war mir alles zu viel, obwohl ich Christin bin. Das Buch erinnerte mich immer mehr an “Die Hütte” von William Paul Young, welches ich interessant, aber durchwachsen fand. Für mich hat der Plot so gute Ansätze, aber die Entwicklung raubte mir etwas den Nerv und die leichte Weihnachtsstimmung, da der Moralhammer letztendlich gezogen wurde. Bewertung: 3,5 von 5 Punkte

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  • Lesetipp

    Der Weihnachtspullover

    Emily15

    26. December 2014 um 12:54

    Ich habe das Buch gestern auf mein Kindle geladen, und heute morgen beendet!  Es geht um den 12-jährigen Eddie, der sich nichts sehnlicher zu Weihnachten wünscht als ein "Rotes Fahrrad mit schwarzem Bananensattel". Doch seit sein Vater gestorben ist, geht es seiner Mutter und ihm finanziell schlecht und die Mutter hat nicht genug Geld für das Fahrrad. Stattdessen bekommt Eddie einen liebevollen, selbstgestrickten Weihnachtspullover von seiner Mutter, doch die Enttäuschung ist groß! Wie Eddie damit umgeht und was hinter dem "Weihnachtspullover" steckt, wird in dem Buch sehr schön aus Eddies Sicht erzählt.  Die Leseprobe hat mich sehr gereizt und auch die vielen guten Rezensionen und Anmerkungen haben mich viel erwarten lassen. Sie ersten 30% haben mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nicht mehr weg legen...  Nach ca. der Hälfte kam der ominöse Nachbar "Russell" dazu, mir war er von Anfang an unsympathisch und ich konnte nichts wirklich mit ihm Anfangen.  Für mich nimmt das Buch gegen Ende eine sehr überraschende Wendung, doch leider mag ich die Art solcher Geschichten weniger...  Insgesamt ist es ein schönes Weihnachtsbuch, was meiner Meinung nach aber gegen Ende starkt nachlässt.  Ich denke, jeder der noch Lust auf eine späte Weihnachtslektüre hat, kann zu diesem Buch greifen, und muss selbst entscheiden, ob er es mag oder nicht.  Eine schöne restliche Weihnachtszeit!

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  • Gelungen

    Der Weihnachtspullover

    romanasylvia

    24. December 2014 um 10:24

    tolles buch und sehr zu empfehlen in der weihnachtszeit :-) Es vermittelt wirklich worauf es im Endeffekt ankommt, aber mehr möchte ich nicht verraten.

  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    PrinzessinAnne

    19. December 2012 um 18:26

    Worum geht es: Schon vor dem Krebstod seines Vaters wusste Eddie eigentlich tief im Inneren, dass Geld in seiner Familie knapp war, und doch keine große Rolle spielte. Denn was seinen Eltern wichtig war, und was sie Eddie immer versuchten beizubringen, war zu verstehen, dass es im Leben auf Liebe und Vertrauen ankommt, und darauf zu wissen, dass die eigene Familie einem immer Halt geben wird. Doch nachdem sein Vater gestorben ist, schafft seine Mutter es kaum, die beiden über Wasser zu halten. Dennoch bemüht sich Eddie das ganze Jahr über so brav und fleißig wie möglich zu sein, um seinen großen Wunsch, ein rotes Fahrrad mit Bananensattel, in Erfüllung gehen zu lassen. Am Weihnachtsmorgen jedoch findet er unter dem Tannenbaum nur ein einziges Geschenk: Einen von seiner Mutter selbst gestrickten Pullover, denn für mehr reichte ihr Geld nicht, und dieses Geschenk wirft Eddie in eine Spirale aus Verzweiflung und Wut, aus der er sich selbst kaum noch befreien kann. Meine Meinung: Wenn man nach einer Weihnachtsgeschichte sucht, über die man im Anschluss sagt "Sowas schönes habe ich schon lange nicht mehr gelesen.", ist man mit diesem Buch falsch beraten. Sucht man aber ein Weihnachtsbuch über das man später sagen wird "Sowas wahres und berührendes habe ich gebraucht", dann wird man mit diesem Buch einen absoluten Schatz finden. Diese Geschichte, von dem kleinen Jungen der so enttäuscht von diesem Pullover ist, sich so in eine Welt verrennt in der ihn niemand zu lieben scheint, und der so verzweifelt versucht gegen die anzukämpfen denen er etwas bedeutet, hat mich absolut zu Tränen gerührt. Natürlich ist es nicht schön, wie er seine Familie zu bestrafen versucht, aber ich kann verstehen was er fühlt, und trotzdem musste ich weinen angesichts der Gefühle, die es in seiner Mutter hervorruft. Man lernt viel darüber, was es bedeutet sein Glück wiederzufinden, sich nicht in Kummer zu vergraben und wie wichtig es ist, eine helfende Hand anzunehmen. Es ist nicht unbedingt ein Buch über das Weihnachtsfest an sich, aber es ist ein wundervoller Roman über das Leben, der perfekt in die Weihnachtszeit passt.

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  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    Henriette

    16. May 2011 um 10:13

    Eddie ist zwölf Jahre alt und lebt allein mit seiner Mutter, da sein Vater an Krebs gestorben ist. Das Geld ist knapp, doch er wünscht sich zu Weihnachten nichts sehnlicher als ein Fahrrad. Als es soweit ist, wird er zutiefst enttäuscht. Unter dem Weihnachtsbaum liegt „nur“ ein selbstgestrickter Pullover. Er ist so enttäuscht, dass er seiner Mutter und auch seinen Großeltern es am Weihnachtstag spüren lässt. Er zieht sich zurück und erlebt in seinem Traum sehr realistisch, wie sich sein Leben weiter entwickelt. Mithilfe von einem reichen Freund, seinen Großeltern und einem geheimnisvollem Nachbarn lernt Eddie dann aber zu verstehen, was der Weihnachtspullover für ihn bedeutet. Dies ist eine faszinierende Geschichte über Geschenke, die von Herzen kommen. Das Buch ist schön, mit einem einfachen Schreibstil geschrieben. Die Geschichte enthält keinen unsichtbaren erhobenen Zeigefinger, doch sie regt bestimmt zu Nachdenken an, was Liebe und Weihnachten einem bedeuten kann. Der Übergang vom frustrierten Jungen am Weihnachtstag in seine Traumwelt war für mich nicht zu erkennen. Das hat sich erst zum Ende hin aufgeklärt. Das Geschehen hat mich manchmal während der Geschichte schon erbost. Eddie hat seine Wut, seinen Frust in seinem Traum sehr ausgelebt. Ich konnte das teilweise gar nicht so nachempfinden. Das ist mir ab und an ganz schön ans Herz gegangen. Ein leicht bitterer Nachgeschmack? Ich kann es nicht so ganz fassen. Ist es ein wenig übertrieben, oder kann der Leser nur so nachvollziehen, was in Eddie vorgeht, was tatsächlich die Aussage der Geschichte ist? In seinem Nachwort kann man erahnen, was G. Beck dazu veranlasst hat, diese Geschichte aufzuschreiben. [B]Fazit:[/B] Für diese zum Nachdenken anregende Weihnachtsgeschichte vergebe ich vier von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    Winterzauber

    09. December 2010 um 07:54

    Eine sehr schöne traurige Weihnachtsgeschichte rund um den 12-jährigen Eddie, der früh seinen Vater verliert und nun in ärmlichen Verhältnissen mit seiner Mutter so grad über die Runden kommt.Eddie wünscht sich sehnlich ein neues Fahrrad und seiner Meinung nach, hat er es sich mehr als verdient. Seine Mutter kann sich das Fahrrad natürlich nicht leisten und strickt ihm einen schönen Pullover. Am Weihnachtsmorgen kann er es nicht fassen, dass Gott seine Gebete nicht erhört hat bzw. seine Mutter das Fahrrad tatsächlich nicht gekauft hat. Er reagiert mit kindlichem Trotz und der Besuch bei den Großeltern fällt entsprechend aus. Seine Mutter möchte bei den Großeltern übernachten, nur um sie zu ärgern nörgelt Eddie und will nach Hause. Schließlich machen sie sich auf den Heimweg. Wegen dem regnerischen Wetter und die Müdigkeit der Mutter, bahnt sich eine Katastrophe an. Sehr tränenreiche Geschichte, das Ende war mir etwas sehr religiös angehaucht - allerdings eine schöne Geschichte um richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    akoya

    02. December 2010 um 20:00

    Wirklich ein schönes Buch. Das Ende kam für mich sehr überraschend. Kann es sehr empfehlen! Anfangs dachte ich noch so "hm..mal schauen wie es wird", aber es hat sich gelohnt, es war echt toll. Mehr mag ich nicht verraten, man muss es gelesen haben :D

  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2010 um 20:10

    Das Buch "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck bekam ich vom Verlag Hoffmann und Campe zum Rezensieren, wofür ich mich hiermit herzlich bedanken möchte. Die Aufmachung des Buches ist sehr schön gestaltet: Hardcover, sehr handliches Format, einladene Covergestaltung und vor jedes Kapitel ist eine hübsche Schwarz-weiß-Zeichnung mit rotem Ornamentrahmen gesetzt, die sich auf den jeweiligen Inhalt des Kapitels bezieht. Zum Inhalt: Eddie ist zwölf Jahre alt, als seine bislang heile Welt in sich zusammenbricht. Sein Vater, ein Bäcker mit Leib und Seele, der in seinem Beruf völlig aufging und mit viel Herz und Können seine Kundschaft verwöhnte, starb vor Kurzem an Krebs und hinterließ seiner jungen Witwe die schwere Verantwortung, für sich und ihren recht Sohn sorgen zu müssen. Der Junge hatte schon zu Lebzeiten des Vaters nicht mitbekommen, dass seine Familie finanziell nicht auf Rosen gebettet war - der Vater verschenkte seine Backwaren sogar oft an Bedürftigere und beiden Elternteilen gelang es bisher immer, aus der Not mit Witz und Kreativität eine Tugend zu machen. Es war z.B. kein Geld da für Winterstiefel, Eddie bekam Überschuhe aus bunt bedruckten Brottüten, die gebastelt wurden. Nach dem Tod des Haupternährers rackert sich die Mutter nur noch stärker dafür ab, damit es dem Sohn an nichts fehlt. Dessen Einstellung dazu ist jedoch noch übermäßig stark von pubertärem Egoismus geprägt. Er ist der Ansicht, dass er es sich durch gezieltes Wohlverhalten sehr wohl verdient haben müsse, zum bevorstehenden Weihnachtsfest das ersehnte Fahrrad geschenkt zu bekommen. Dass sich dies seine Mutter gar nicht leisten kann, bekommt er ebenso wenig mit, wie ihre Bemühungen, Eddie das Weihnachtsfest dennoch durch einen liebevoll allabendlich von ihr selbstgestrickten Pullover, der es durchaus mit feiner Konfektionsware aufnehmen kann, zu verschönen. Eddie, in sein Selbstmitleid völlig verrannt, benimmt sich nicht nur ihr gegenüber verletzend, sondern verdirbt mit seiner schlechten Laune und aufgesetzter Opferrolle auch den Großeltern, die nur durch längere Autofahrt erreicht werden können, um Feste gemeinsam begehen zu können, den Heiligabend. So nimmt das Unheil seinen Lauf und endet nicht nur für Eddie zunächst in einer Katastrophe, die ihn vor eine harte Charakter-Probe stellt. Mehr soll nicht zum Inhalt verraten werden, um das eigene Erlesen nicht zu schmälern. Meine Meinung: Wer eigene Kinder hat und selbst schon einige harte Zeiten erlebt und durchlitten hat, wird diverse Verhaltensweisen wiedererkennen - vielleicht auch sogar erst durch das Lesen des Romans richtig einsortieren können - und erneut bestätigt bekommen, dass der Mensch an sich gegenüber dem Schicksal oder Gott keinerlei Anrecht hat, nach langen harten Zeiten endlich wieder irgendwie "belohnt" zu werden, denn so funktioniert das Leben nun einmal nicht. Das Resumeé des Romans, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist und man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennt, ist mir denn auch manchmal ein wenig zu deutlich herausgearbeitet worden. Ich hätte mir diese Erkenntnis lieber etwas subtiler an mich als Leser herangetragen gewünscht, aber abgesehen davon ist das Buch auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung wert - nicht nur zur Weihnachts-(Geschenke)zeit.

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  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    Daniliesing

    16. December 2009 um 15:51

    Sicher haben die meisten von uns es als Kinder oder auch Erwachsene schonmal erlebt: Man wünscht sich etwas ganz besonderes zu Weihnachten, hofft so sehr darauf, und dann bekommt man etwas ganz anderes. Ein solches scheinbar recht alltägliches Erlebnis ist auch der Aufhänger von "Der Weihnachtspullover". Wie der Buchtitel bereits unweigerlich verrät, bekommt Eddie zu Weihnachten einen Pullover geschenkt. Hinzu kommt noch, dass er von seiner Mutter selbstgestrickt ist. Und Eddies Enttäuschung ist grenzenlos, denn er hatte schon ein ganzes Jahr lang darauf gehofft, ein neues Fahrrad zu bekommen – nicht irgendeins, sondern ein rotes "Huffy". Eddie fühlt sich betrogen, hat er sich doch das gesamte Jahr nur von seiner besten Seite gezeigt. Er war sich vollkommen sicher, dass er ein neues Fahrrad verdient hätte und auch tatsächlich eines bekäme, trotz der Tatsache, dass sie nur in ärmlichen Verhältnissen leben. Als diese Hoffnung endgültig von ihm abfällt, wird er bockig und vergräbt sich in seinem Selbstmitleid. Weder seine Großeltern, noch seine Mutter kommen mehr an ihn heran und es scheint das schlimmste Weihnachtsfest überhaupt für alle Beteiligten zu werden. "Der Weihnachtspullover" ist ein sehr lehrreiches Buch, das dem Leser aufzeigt, dass der Wert eines Geschenkes nicht vom Preis bzw. dem materiellen Wert abhängt. So kann ein selbstgestrickter Pullover zum Beispiel viel mehr ein Gefühl von Liebe und Besonderheit vermitteln, als es vielleicht ein langerhofftes Fahrrad tut. Für ein Kind ist das natürlich nicht sofort greifbar und es gilt so einige Erfahrungen zu machen, bevor man eben diesen Wert erkennen kann. Dem kleinen Eddie wird das im Buch auf recht harte Weise bewusst gemacht und er muss einiges durchstehen, bevor er seinen Pullover zu schätzen und lieben lernt. In den ersten zwei Dritteln des Buches, schafft es Glenn Beck den Leser vollkommen mit dieser inhaltlich recht einfach gestrickten Geschichte zu fesseln. Denn hier spielen vielmehr Gefühle eine Rolle, als die vordergründige Handlung. Im letzten Drittel jedoch, geht er einen Schritt zu weit und verliert den Halt. Er fällt ins Unglaubwürdige hinab, neigt zur Übertreibung – es ist einfach ein Zuviel des "Guten"! Hier macht er ein Stück weit kaputt, was er zuvor alles aufgebaut hatte. Es scheint fast, als wäre dem Autor kein vernünftiges und stimmiges Ende für diese ansonsten wirklich wunderbare Weihnachtsgeschichte eingefallen. "Der Weihnachtspullover" ist dennoch eine lesenswerter Weihnachtsroman, der zu Herzen geht. Als Leser muss man jedoch schon gewisse Abstriche machen und darf nicht auf ein allzu gelungenes Ende hoffen.

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  • Rezension zu "Der Weihnachtspullover" von Glenn Beck

    Der Weihnachtspullover

    Kossi

    06. December 2009 um 10:59

    Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten! Eddie ist 12 Jahre alt, als er sich nichts sehnlicher wünscht, als ein rotes Fahrrad. Doch ein paar Jahre zuvor starb sein Vater und er lebt deshalb in recht ärmlichen Verhältnissen mit seiner Mutter zusammen, die jeden Penny zusammenhalten muss, um ihm dennoch eine schöne Kindheit zu bescheren. Da Eddie sich aber so sehr auf ein Fahrrad konzentriert und sich beinahe sicher ist, dass er es zu Weihnachten geschenkt bekommt, ist die Enttäuschung groß, als er unter dem Weihnachtsbaum lediglich einen selbstgestrickten Pullover findet. Und auch, als er mit seiner Mutter zu seinen Großeltern fährt, wartet dort nicht das langersehnte Fahrrad. Enttäuschung und Wut führen dazu, dass sein Leben eine dramatische Wendung erfährt und er wünscht sich, bei einer anderen Familie zu leben. Einer Familie mit Geld und bei der alles getan wird, um ihn wirklich glücklich zu machen. Doch erlebt er auf diesem Wege Dinge, die seine Gedanken am Ende in eine andere Richtung führen werden. Ich habe das Buch nicht nur gelesen, sondern ich habe es gelebt. Ich habe geschmunzelt, es in mich eingesogen, die Botschaften wie zum Beispiel: 'Manchmal hat man das, was man sich am meisten wünscht, direkt vor der Nase, aber um es zu bekommen, darf man sich nicht selbst im Weg stehen' (Seite 202), aufgenommen und an einigen Stellen (vor allem am Ende) hat mich das Buch zu bitterlichen Tränen gerührt und tief im Herzen berührt. Diese Geschichte ist so komplett und rund, dass sie für mich zu einer der schönsten Geschichten der heutigen Zeit zählt. Und am Ende hinterlässt es eine Botschaft, die auch den Leser bestimmte Dinge mit etwas anderen Augen sehen lässt. Der schöne Schreibstil mit all den lobenswerten Sätzen, die auch nach dem Lesen noch haften bleiben, machen dieses Buch zu einem ganz besonderen Geschenk an den Leser. Es sei auch noch gesagt, dass die Geschichte auf teilweise real erlebten Geschehnissen des Autors basiert, was sie für mich noch emotionaler macht. Ein wirklich tolles, empfehlenswertes Buch!!

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