Glenn Dixon Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

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Inhaltsangabe zu „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ von Glenn Dixon

'Eine herzerwärmende Geschichte über Liebeskummer' The Globe and Mail.
Glenn Dixon lebt als Highschool-Lehrer in Kanada und nimmt jedes Jahr in der Abschlussklasse 'Romeo und Julia' durch. Als er sich von Claire, seiner großen Liebe, betrogen sieht, verlässt er das Land und geht auf Reisen. Im italienischen Verona, vor dem berühmten Balkon, stößt er auf den Club der Julias: eine Gruppe von Frauen, die Tausende von Briefen beant-worten, die jedes Jahr dort ankommen. Er wird der erste Mann in der langen Geschichte des Clubs der Julias. Durch die Auseinandersetzung mit all den Geschichten und Fragen erkennt er, dass die Briefe Leben verändern können – auch sein eigenes …
Diese große wahre Geschichte hat Leser auf der ganzen Welt begeistert – sie ist eine Hommage an Shakespeare, Verona und die Kunst des Briefeschreibens.

Ein Buch über die Sehnsucht nach Liebe, mit ihren Zweifeln und Erfüllung, auf den Spuren der Liebenden Romeo und Julia.

— dicketilla

Autobiographischer Roman über die Schmerzhaftigkeit der Liebe mit "Romeo und Julia" als berühmtes Beispiel

— schnaeppchenjaegerin

Der Roman zeigt, dass am Ende des dunklen Flures ein Licht wartet- dass es für gebrochene Herzen noch Hoffnung auf Liebe gibt

— Seitenleserin

Die positive Verarbeitung einer unglücklichen Liebesbeziehung.

— Hennie

Bezaubernd, hinreißend und absolut lesenswert!

— Monika58097

Ein sehr sommerliches und liebevolles Buch, aber irgendwie fehlt noch das gewisse Etwas

— JessSoul

Konnte mich leider nicht überzeugen

— Langeweile

Sehr schön geschrieben!

— Leseratte1105

Der Mix aus spannenden, interessanten und bewegenden Geschichten über die Liebe hat dieses Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht!

— Ariianna

Wunderschön

— Bucheule787

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  • Suche nach Liebe

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    dicketilla

    20. April 2018 um 17:15

    "Warum kommt die Liebe zu einige so leicht und weigert sich bei anderen, zu bleiben."Diese Frage stand im Brief an Julia, den Glenn in den Händen hielt, und irgendwie drückte sie auch sein eigenes Liebesleben aus.Er war über den Sommer nach Verona gekommen, um dem Club di Giulietta zur Seite zu stehen. Einem Club, der sich die Aufgabe stellte die zahlreichen Briefe an Julia zu beantworten. Ein hölzerner Briefkasten, blutrot bemalt Posta di Giulietta, stand vor Julias Haus.1937 kamen die ersten Briefe an Julia in Verona an, vom Hausmeister eines Klosters beantwortet wurden, später ein Dichter, anschließend ein Bäcker, der 25 Jahre lang diese Aufgabe übernahm, ein offizielles Büro einrichtete. Jetzt hatte seine Tochter Giovanna die Berufung ihres Vaters übernommen, leitete den Club di Giuletta." Alle Absender suchten nach Liebe. Sie alle sehnten sich nach dieser an der Seele zerrenden Erfahrung, die uns tiefste Trauer beschert und große Freude."Glenn war selbst unglücklich verliebt, war aber zu schüchtern um sich zu offenbaren. Voraussetzung für eine Reihe von Beziehungskatastrophen, die hinter ihm lagen.Um immer war es Claire, die in seinem Kopf, Herz spukte, aber seine Gefühle blieben unerwidert.Und so schreibt er selbst einen Brief an Julia.Wozu wird sie ihn raten?Glenn Dixon hatte 20 Jahre lang als Lehrer versucht seinen Schülern Shakespeare näher zu bringen. Mit der Abschlussklasse erarbeitete er stets die Geschichte um "Romeo und Julia", wobei er mit einigen Tricks arbeitete, um deren Begeisterung zu wecken. Er zog sie mit ein, mussten selbst einige Figuren übernehmen. So lernten sie, aber auch er, viel über sich selbst und die Liebe. Rückblickend wird der Leser in diese Zeit, Momente geführt, die einen sehr einfühlsamen Lehrer zeigen, dem es nicht nur um die Geschichte, sondern auch seinen Schülern geht. Solche Literaturstunden hätte ich mir auch gewünscht.Die Handlung spielt in Verona, während Glenn die Stadt ergründet, Briefe beantwortet, und seinen Erinnerungen als Lehrer. Wie er nach Kanada zurückkehrt, um dann eine Entscheidung zu treffen.Wie das Cover schon andeutet, handelt es sich um eine wahre Geschichte. Anfangs erinnerte ich mich an den Film "Briefe an Julia" mit der wunderbaren Amanda Seyfrieder, der mir sehr gefiel. So hatte ich auch ständig Bilder aus Verona vor Augen, die der Autor aber selbst sehr schön entstehen ließ. Man spürte die Leidenschaft, die der Autor mit Shakespear und dessen "Romeo und Julia" verbindet. Es werden Spekulationen aufgestellt, Schauplätze ergründet, man verspürte Lust, selbst diese Wege zu gehen.Und man zollt den Menschen große Achtung, die sich tagtäglich dieser Aufgabe stellen, Briefe zu beantworten, den Liebenden einen Funken Hoffnung geben.

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  • Autobiographischer Roman über die Schmerzhaftigkeit der Liebe mit "Romeo und Julia" als berühmtes Be

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    schnaeppchenjaegerin

    08. April 2018 um 23:40

    Glenn Dixon ist Englischlehrer in Kanada und behandelt jedes Jahr Shakespeares Stück "Romeo und Julia" in seiner Abschlussklasse. Er ist verliebt in Claire, hat ihr aber seine Liebe nie gestanden. Diese ist deshalb immer nur von einem rein freundschaftlichen Interesse seinerseits ausgegangen und hat sich auf einen anderen Mann eingelassen, von dem sie nun schwanger ist.  Glenn ist enttäuscht von Claire und kehrt zurück nach Verona, wo er einen Sommer zuvor bereits als Sekretär im "Club der Julias" gearbeitet hat, um Briefe zu beantworten und selbst Antworten auf die Fragen der Liebe zu finden.  "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" ist ein autobiographischer Roman, der dreiteilig aufgebaut ist. Glenn Dixon beschreibt seine beiden Aufenthalte in Verona, wie er als einziger Mann im "Club der Julias" arbeitete und sich dabei an seine Beziehung zu Claire erinnert. Weiterhin beschreibt er die Unterrichtsstunden in Kanada und wie er den Schülern begeistert und sehr lebhaft das jahrhundertealte Drama "Romeo und Julia" nahe bringt.  Es ist ein Roman, in der die schmerzhafte Liebe eine zentrale Rolle spielt und in welcher die Geschichte von "Romeo und Julia" als sehr anschauliches Beispiel dafür dient. Es ist kein spannungsgeladener Roman, sondern vielmehr Dixons Verarbeitung seiner zerbrochenen Liebe zu Claire. Mutig kündigt er seine Tätigkeit als Lehrer, verlässt sein Heimatland, um nach Verona zurückzukehren. Dort wandelt er auf den Spuren von "Romeo und Julia", wodurch sich auch der Leser intensiv mit dem Drama auseinandersetzen kann und sich durch die detaillierten Beschreibungen der Stadt und der (Original-)schauplätze des Stückes in das italienische Flair der Stadt Verona versetzt fühlt.  Es ist ein eher philosophischer Roman über die Liebe statt einer temporeichen Erzählung, ein Buch für Romantiker und alle unglücklich Verliebten, der Hoffnung auf einen Neuanfang und das Finden der wahren Liebe macht. Mich konnte aber insbesondere das neue Liebesglück des Autors nicht emotional bewegen. So liest sich der Roman etwas dröge.

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  • Zauberhaft !

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    AnnaMagareta

    07. April 2018 um 20:07

    In seinem Buch "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" hat der Autor Glenn Dixon sehr einfühlsam, mit einem Mix aus spannenden und bewegenden Geschichten, eine wahre Geschichte erzählt.Glenn Dixon lebt in Kanada, ist Lehrer an einer Highschool und nimmt mit seiner Abschlussklasse in jedem Jahr "Romeo und Julia" durch. Er hat so seine Tricks um seine Schüler für diese alte Geschichte zu begeistern.Als seine Liebe in die Brüche geht, reist er in das italienische Verona, wo er auf den Club der Julias trifft. Diese beantworten als Sekretärin von Julia die unzähligen Briefe zu Liebesdingen, die von Menschen aus aller Welt eintreffen. Glenn schließt sich als erster Mann dem Club an. Er merkt, dass es den Menschen darum geht ihre Geschichte aufzuschreiben und dass die Briefe ein Leben verändern können.  Glenn Dixon muss ein wunderbarer Lehrer gewesen sein. Die Schulszenen und die Gedanken der Jugendlichen, denen er die Geschichte von "Romeo und Julia" näherbringt sind beeindruckend.Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht und flüssig lesen. Das Thema Liebe wurde in diesem Buch auf eine ungewöhnliche Art und Weise ganz zauberhaft umgesetzt. Die Briefe sind abwechslungsreich – einige berührend und bewegend andere richtig spannend. Beim Lesen des Buches bekommt man direkt Lust nach Verona zu reisen. Die Stadt, die Sehenswürdigkeiten und die Lokale werden so anschaulich beschrieben, dass man eine gute Vorstellung von der Umgebung bekommt und auch die Atmosphäre wird wunderbar vermittelt.Alles in Allem ist "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ein ungewöhnliches, hinreißendes und zauberhaftes Buch, das mich gefesselt hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Das Leben beeinflusst durch Liebe

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Seitenleserin

    07. April 2018 um 17:17

    Und wieder ein mal wird bestätigt, dass Shakespeare, Italien und Liebe guten Stoff bieten für ein gelungenes Buch.Der Roman "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand", von Glenn Dixon, erzählt die Geschichte des gleichnamigen Highschool Lehrer, welcher aus Liebeskummer nach Verona aufbricht und zeitweise sich dem Club der Julias anschließt. Dort versucht er, mit Hilfe der Beantwortung der Briefe, eine Antwort für sich selbst und sein Problem zu finden. Die Liebe zu verstehen und die Hoffnung nicht aufzugeben, trotz Zerschmetterten Herzen. Das Thema Liebe, welches doch so einfach sein sollte, ist in vielerlei Hinsicht kompliziert. Besonders wenn sie nur einseitig besteht, also unerwidert bleibt. Dabei ist es ja doch in dem Fall nicht die Liebe, welche schmerzt sondern eben weil man sie nicht erfahren kann.Viele Persönlichkeiten haben oft versucht das Thema Liebe in ihren Werken aufzuarbeiten. Dazu zählt natürlich auch William Shakespeare. Viele seiner Theaterstücke und Sonette greifen das Thema, auch in unterschiedlicher weise, auf. Das wohl berühmteste Stück stellt dabei "Romeo und Julia" dar. Darauf bezieht sich auch dieser Roman ausführlich. Der Autor gibt sein tiefes Verständnis über das Stück preis, größten teils durch die Unterrichtsstunden an der Highschool. Meiner Meinung nach eine wirklich clevere Methode den Stoff verständlich wieder zugeben und auch Interpretationskünste mit einfließen zulassen. Aber auch durch die Ausflüge in Italien wird das Wissen des Lesers um interessante Informationen, rund um die Personen Julia Capulet und Romeo Montague und in wie weit alles der Realität entsprach, bereichtert. Es beweist das Shakespeare seine Geschichte nicht aus der Luft gegriffen hat und schenkt Hoffnung das wahre Liebe wirklich existiert.Auch wenn die Liebe eigentlich nur Produkt chemische Abläufe beziehungsweise Botenstoffe ist, gibt das Buch ihr einen größeren Sinn und gibt dem ganzen mehr Tiefe. Mr. Dixon schafft es die ganze Grübelei über dieses Thema nicht kitschig wirken zu lassen und stellt es realitätsnah dar. Mein Lob dafür.Das Buch ist für alle diejenigen etwas, welche die italienische Sprache mögen und auch gern mal ein paar italienische Wörter kennen lernen wollen. Aber auch für alle die gerade an einen gebrochenen Herzen leiden. Diese können sich mit Glenn identifizieren und mit ihm auch Hoffnung auf eine neue Liebe gewinnen. Nicht zu vergessen ist das Buch auch für alle glücklich Verliebten, denn jeder kennt doch dieses Gefühl sich neu zu verlieben und alten Schmerz hinter sich zu lassen.Am Ende zeigt uns das Buch, dass langjährige Wunden heilen können und dass irgendwie jeder Menschen mit seinen entweder großen oder kleinen Problemen zu kämpfen hat.Letztendlich kommt es darauf an, "Sei dir selbst treu".

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  • Eine wahre Geschichte über die Liebe

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Hennie

    06. April 2018 um 23:13

    Meine Bewunderung für den Autor Glenn Dixon. Ein Mann verarbeitet seine unglücklichen Erlebnisse in der Liebe und verbindet sie gekonnt mit dem Shakespeare-Drama „Romeo und Julia“. Der Titel „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ist aussagekräftig und wer ihn richtig interpretiert, weiß schon wie die Geschichte endet.Glenn Dixon arbeitete als Highscool-Lehrer in Kanada. Er besprach regelmäßig in den Abschlussklassen das klassische Drama um Romeo und Julia. Dabei blieb er mit den jungen Leuten dicht am heutigen Leben dran. Mit der Liebe hat er so seine ganz eigenen bitteren Erfahrungen machen müssen. Glenn ist lange gefangen in der Liebe zu Claire und hat leider viel zuviel Zeit verbracht mit der total verkorksten Beziehung zu ihr. Bis es ihm endlich reicht und er beschließt, sich eine Auszeit in Italien zu nehmen. Der Ich-Erzähler, der Autor selbst, begibt sich von Kanada aus in die Stadt Verona mit einem ganzen Sack voller Fragen, um etwas über die Liebe, diese allumfassende Kraft und vielleicht etwas über Shakespeare zu erfahren. Kurz nach der Ankunft trifft er bald auf die Briefbeantwortungsstelle „Julias Sekretärinnen“. Es gibt jede Menge Arbeit, denn täglich treffen viele Briefe ein. Diese wollen beantwortet werden. Glenn wird als erster Mann in den Kreis der „Julias“ aufgenommen. Er als „Julias Sekretär“ soll sich die englischsprachigen Anfragen vornehmen. Selten sind Briefe von Männern dabei. Meistens sind es Frauen, die sich offenbaren, Rat suchen. Die Briefe kommen aus aller Welt. Nun steht er vor der Frage: Wie schreibt man Briefe an wildfremde Menschen mit unaufdringlicher Empathie und ohne Klischees bei diesem wichtigen Thema Liebe? Das ist alles andere als leicht.„Sie alle wollten von „Julia“, diesem angeblichen Vorbild romantischer Weisheit, wissen, wie die Liebe funktioniert.“ – S. 23Also, Glenn Dixon erzählt abwechselnd von sich, von seinen Schülern und von seinen Briefen in Verona. Den Schreibstil bezeichne ich als geradlinig, ehrlich ohne Herzschmerz und Dramatik. Die Aufteilung des Romans erfolgt in Kapitel mit Überschriften (aus Romeo und Julia) und in Akten wie bei dem Drama. Ein Abschnitt wird vom nächsten durch ein hübsches Efeurankenbildchen getrennt. Es erfolgen immer mal wieder Unterbrechungen durch kurze, sachliche Abstecher in wissenschaftliche Exkurse über die Liebe. (z. B. S. 103 „chemische Monde“, „biologische Sterne“).Eine ganz wichtige Feststellung im Roman war für mich, dass man sich erst einmal selbst lieben muss, um andere lieben zu können. Sowie der Satz: „Sei dir selber treu.“ Den verwendet Glenn oft in seinen Juliabriefen als Abschluß.Für mich war es ein kurzweiliges Buch. Ich empfand es als beispielhaft für die positive Verarbeitung einer unglücklichen Liebesbeziehung. Das Ende läßt hoffen für Glenn Dixon und die Liebe seines Lebens.Fazit: Für Freunde der Literatur von Shakespeare, für Italienliebhaber und nicht zuletzt für Verona-Fans besonders geeignet. Ich vergebe vier von fünf Sternen!

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  • Bezaubernd, hinreißend und absolut lesenswert!

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Monika58097

    04. April 2018 um 14:37

    Glenn Dixon, der Autor des vorliegenden Buches, ist Highschool-Lehrer in Kanada. Immer wieder nimmt er in seiner Abschlussklasse "Romeo und Julia" durch. Er hat eine ganz bezaubernde Art, diese uralte Geschichte seinen Schülern nahe zu bringen. Glenn selbst liebt seit vielen Jahren Claire, doch diese Liebe beruht nicht auf Gegenseitigkeit. In seinem Urlaub fliegt er das erste Mal nach Verona, die Stadt Romeos und Julias. Er schließt sich dort dem Club der Julias an - als erster Mann! Die Mitglieder bezeichnen sich selbst als Sekretärinnen Julias. Jedes Jahr trudeln Tausende und Abertausende Briefe aus aller Welt in dem kleinen Büro ein. Briefe von Menschen, die sich eine Antwort in Liebesdingen erhoffen. Zum Abschluss seines ersten Aufenthaltes schreibt Glenn selbst einen Brief, doch wird ihm die Antwort weiterhelfen? Zurück in der Heimat, enttäuscht seine Liebe Claire ihn schwer. Er kündigt seinen Job und fliegt abermals nach Verona. Es ist wie beim ersten Mal. Die Menschen suchen Antworten und Julias Sekretärinnen versuchen, ihnen diese zukommen zu lassen. Glenn erkennt, dass die Menschen oftmals einfach ihre Geschichte niederschreiben wollen, doch ein Brief kann auch ein Leben verändern. Vielleicht auch sein eigenes? "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" - eine eher stille und doch faszinierende Geschichte über die Liebe. Es ist eine wahre Geschichte und ich bedauere, dass der Autor der Geschichte seinen Beruf als Lehrer aufgegeben hat. So einen engagierten Lehrer wünscht sich doch jeder Schüler! Nicht nur ein Stück lesen, sondern es auch spielen! Beim Lesen konnte man spüren, wieviel Spaß den Schülern das Stück auf einmal gemacht hat.  Im Sommer werde ich selbst Verona besuchen und Dank Glenn Dixon komme ich mir bereits jetzt vor, als wäre ich schon einmal da gewesen. Seine Streifzüge durch die Stadt, sehr anschaulich beschrieben. Sehenswürdigkeiten und kleine Lokale werden so beschrieben, dass ich mich jetzt noch mehr auf diese Reise freue!  "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" - die etwas andere Geschichte. Bezaubernd und hinreißend. Absolut lesenswert!

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  • Sehr langatmig

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Langeweile

    03. April 2018 um 17:08

    Der Lehrer Glenn Dixon unterrichtet an einer Highschool in Kanada. Mit seiner Abiturklasse beschäftigt er sich jedes Jahr mit „Romeo und Julia“. Durch seine empathische Art gelingt es ihm, seine Schüler für den schwierigen Stoff zu begeistern. In seinem Privatleben läuft es zur Zeit nicht rund, seine Freundin hat ihn betrogen, worunter er sehr leidet. Kurz entschlossen begibt er sich auf eine Reise nach Verona und begegnet dort einem Club , welcher sich Julias Sekretärinnen nennt. Sie bearbeiten und beantworten die Briefe an Julia, welche in großer Anzahl eintreffen. Durch die Beschäftigung mit den Briefen kommt er, auch für sein Leben, zu neuen Erkenntnissen. Meine Meinung: Da mich die Leseprobe sehr angesprochen hat und ich es außerdem spannend fand, ein Buch zu lesen, was auf einer wahren Begebenheit basiert, habe ich mit dem Lesen begonnen. Die Geschichte wird in zwei Erzählstränge aufgeteilt und berichtet einerseits von der schulischen Arbeit des Autors, andererseits von seiner Zeit in Verona. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln, was einerseits an dem ziemlich emotionslosen Schreibstil lag, andererseits hatte sie zu viele Längen, wodurch der Lesefluss mehrmals auf der Strecke blieb. Auch wenn es viele interessante Informationen gab, habe ich keinen wirklichen Zugang zu den Protagonisten bekommen, was ich sehr schade fand. Fazit: Ein Buch, was leider deutlich hinter meinen Erwartungen zurückblieb.

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  • Denn niemals gab es ein so herbes Los, als Juliens und ihres Romeos

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    LadyIceTea

    31. March 2018 um 21:56

    Glenn Dixon lebt als Highschool-Lehrer in Kanada und nimmt jedes Jahr in der Abschlussklasse 'Romeo und Julia' durch. Als er sich von Claire, seiner großen Liebe, betrogen sieht, verlässt er das Land und geht auf Reisen. Im italienischen Verona, vor dem berühmten Balkon, stößt er auf den Club der Julias: eine Gruppe von Frauen, die Tausende von Briefen beant-worten, die jedes Jahr dort ankommen. Er wird der erste Mann in der langen Geschichte des Clubs der Julias. Durch die Auseinandersetzung mit all den Geschichten und Fragen erkennt er, dass die Briefe Leben verändern können – auch sein eigenes.Dieses Buch ist doch anders, als ich es erwartet habe. Ich wusste, dass es eine wahre Geschichte ist aber trotzdem habe ich mehr eine Art Roman erwartet. Dieses Buch ist aber weder Roman noch reine Erzählung. Es ist schwer zu beschreiben. Dixon erzählt seine Erlebnisse fast wie in einem fiktiven Roman, doch er ergänzt sie schon fast philosophisch mit seinen Gedanken zu Liebe, Beziehungen und Romeo und Julia.Die Geschichte wechselt sich ab, zwischen seinen Erlebnissen zuhause, in der Schule und in Verona. Seine Zeit in der Schule hat mir persönlich am besten gefallen. Zu erleben, wie die Kinder in dieser Literatur aufgehen und richtig mitfiebern, hat einfach Spaß gemacht. Auch die Zeit in Verona und welche Entwicklungen Dixon erfährt, waren sehr interessant.Das einzige Manko für mich ist, dass die Geschichte in ihrer Dynamik einige Längen entwickelt hat. Sie ließ sich von mir flüssig lesen und trotzdem habe ich doppelt so lange für dieses Buch gebraucht, wie ich es normalerweise für ein Buch in dieser Länge brauche. Das Buch hat mich nicht gelangweilt und trotzdem war es ein paarmal anstrengend für mich, den Ausführungen über die Liebe und den Kummer zu folgen. Ein schönes Buch, wenn auch kein leichtes für „mal eben“.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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    • 654
  • Buchverlosung zu "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" von Glenn Dixon

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Marina_Nordbreze

    Liebe Leserin, lieber Leser! Die Liebe hat so viele Facetten, so viele Geschichten, so viele Varianten. Jeder von uns kennt Liebe – romantische Liebesbeziehungen, die Liebe zur Familie, zu Freunden, zu Haustieren oder einem guten Buch. Oh. Und apropos Bücher! Die meisten erzählen uns Liebesgeschichten, egal ob romantisch oder tragisch. Genauso wie im echten Leben hat die Liebe in Büchern viele Gesichter. Die wohl bekannteste: Romeo und Julia. Ein Liebespaar, das für die Liebe bis in den Tod geht. Für den Anfang ist das vielleicht etwas zu dramatisch. Du fragst dich auch sicherlich, warum ich dir überhaupt schreibe, richtig?Nun, das ist mein Versuch, einen ersten Annäherungsversuch zu starten. Du kennst mich nicht. Noch nicht. Aber es würde mir sehr viel bedeuten, wenn sich das ändert. Schon seit längerem schwärme ich aus der Ferne für dich. Aber bisher hat mir der Mut gefehlt, dir zu schreiben. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Vielleicht könnte aus uns ja auch eine Liebesgeschichte werden, wie sie im Buche steht. Oder vielleicht endet meine Liebe bereits hier.Oh, liebe Leserin! Oh, lieber Leser!Wie lautet deine Antwort auf meinen Brief? Wirst du mich erhören oder gehört dein Herz schon einem anderen, glücklicheren Menschen?Ich warte auf deine Antwort!Ein anonymer SchwärmerWas es mit diesem Brief auf sich hat?Gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch vergeben wir in dieser Buchverlosung 25 Exemplare von "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 25.03.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet den Liebesbrief des anonymen Schwärmers mit einer kleinen Antwort.   Ich bin schon sehr gespannt auf eure Briefe und drücke euch allen ganz fest die Daumen!Mehr zum Buch:Glenn Dixon lebt als Highschool-Lehrer in Kanada und nimmt jedes Jahr in der Abschlussklasse 'Romeo und Julia' durch. Als er sich von Claire, seiner großen Liebe, betrogen sieht, verlässt er das Land und geht auf Reisen. Im italienischen Verona, vor dem berühmten Balkon, stößt er auf den Club der Julias: eine Gruppe von Frauen, die Tausende von Briefen beantworten, die jedes Jahr dort ankommen. Er wird der erste Mann in der langen Geschichte des Clubs der Julias. Durch die Auseinandersetzung mit all den Geschichten und Fragen erkennt er, dass die Briefe Leben verändern können – auch sein eigenes … Diese große wahre Geschichte hat Leser auf der ganzen Welt begeistert – sie ist eine Hommage an Shakespeare, Verona und die Kunst des Briefeschreibens.Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 151
  • Romantisch schön!

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Leseratte1105

    13. March 2018 um 10:27

    Die wahre Geschichte von Glenn Dixon mit dem Titel „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ist ein lesenswerter Roman über die Liebe, die Stadt Verona mit ihren touristischen Schauplätzen und Shakespeares Romeo und Julia. Glenn Dixon verliert seine vermeintlich große Liebe, die Claire, und beschließt nach Verona zu gehen, um dort im „Club di Giulietta“ zu arbeiten. Dort kommen jährlich ca. 10.000 Briefe von verzweifelnd Liebenden, Verliebten und Ratsuchenden an. Er wird ein Teil der Gruppe, die sonst nur aus Frauen besteht und beantwortet diese Briefe so gut er kann. Er setzt sich ausgiebig mit den Geschichten und Fragen der Briefeschreiber auseinander. Parallel dazu fallen im immer wieder Situationen ein, die er als Highschool Lehrer in Kanada mit seinen Schülern erlebt hat, während er das Drama „Romeo und Julia“ durchgenommen hat. Zudem beginnt er seine eigene Geschichte zu reflektieren und aufzuarbeiten. Das Werk „Romeo und Julia“ habe ich noch nicht gelesen, habe aber trotzdem einen sehr guten Einblick in das Drama erhalten und damit quasi zwei Bücher gelesen. Verona, der legendäre Balkon, die Besucherströme und dessen Folgen sind mir aus eigener Erfahrung bekannt. Im Hochsommer zwar sehr überlaufen, aber trotzdem unbedingt eine Reise wert. Das Buch ist in drei Akte gegliedert und sehr gut zu lesen, denn der Schreibstil ist flüssig und die Sprache klar. Mich hat dieses Buch begeistert. Endlich mal wieder eine realistische Liebesgeschichte vereint mit geschichtlichem Hintergrund. Ein „must-have“ für alle Italien, Romeo und Julia Fans und LeserInnen die sich gerne mit der Thematik „Liebe“ beschäftigen.

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  • Briefe an Julia

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Ariianna

    25. February 2018 um 16:11

    In „Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand“ ist der Titel wirklich Programm. Glenn Dixon, ein High-School Lehrer wurde von seiner großen Liebe enttäuscht und macht sich auf den Weg nach Verona um über die Liebe zu lernen. Witzig, spanend, bewegend und interessant – insgesamt einfach unglaublich fesselnd! Ich muss zugeben, mich hat schon lange kein Buch so begeistert wie dieses. Die Grundidee ist einfach super. Es gibt es den wahnsinnig interessanten Teil in Verona. Hier beantwortet Glenn die traurigen, interessanten und ziemlich bewegenden Briefe. Die Briefe sind wirklich toll und machen das Buch wirklich zu etwas Besonderem. Dann gibt es die, nicht weniger interessanten Flashbacks, in Glenns Vergangenheit mit seiner ersten großen Liebe und Parts, in denen er Romeo und Julia mit seiner Schulklasse bespricht. Ein bunter Mix aber sehr stimmig und abwechslungsreich. Glenn Dixon ist ein wirklich ein interessanter Mann und ein sehr sympathischer Erzähler. Sein Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Durch den lebendigen Erzählstil hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich mit ihm zusammen Verona zu erkunden und Briefe zu beantworte. Eine weitere Stärke des Buches sind die Nebenpersonen, die toll charakterisiert wurden. Ich hatte das Gefühl Anna, Sadie oder Veronika genauso gut kennenzulernen wie der Autor. Mein Fazit: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen! Der Mix aus spannenden, interessanten und bewegenden Geschichten über die Liebe hat dieses Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht! Ich habe bis zum Ende wirklich mitgefiebert ob, wie und mit wem Glenn sein Liebesglück findet. Ich habe selten ein so schönes Buch über die Liebe gelesen!

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  • Die Suche nach Liebe

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Bucheule787

    20. February 2018 um 22:36

    Wo findet man die Liebe besser als auf den Spuren von Romeo und Julia?Glenn Dixon erzählt in seinem Buch "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" von seiner eigenen Suche nach dem Geheimnis der Liebe.Er begibt sich nach Verona und damit in die Stadt, in der Romeo und seine Julia einst gelebt haben sollen. Dort hilft er den Sekretärinnen von Julia die zahlreichen Briefe verzweifelter Liebenden auf der ganzen Welt zu beantworten, in der Hoffnung, etwas über die Liebe zu lernen.Ein tolles Buch über die Suche nach Liebe und die wundervolle Arbeit von Julias Sekretärinnen. Es zeigt, dass Romeo und Julia noch immer unsterblich und für viele das ideale Liebespaar sind. Absolut empfehlenswert.

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  • Gutes Buch mit einigen Längen

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Suse33

    13. February 2018 um 06:02

    Glen Dixon erzählt in diesem Buch seine eigene Geschichte von der Liebe, denn die Story beruht auf einer wahren Begebenheit.Jedes Jahr nimmt er mit seiner aktuellen Klasse das Werk Romeo & Julia durch und versucht seine Schüler für die größte Liebesgeschichte aller Zeiten zu begeistern. Sein eigenes Liebesleben sieht nicht rosig aus und so reist er nach Verona um dort im Club der Julias, Liebesbriefe aus aller Welt zu beantworten. Wer den Film "Briefe an Julia" gesehen hat, kennt die Thematik schon etwas.Der Schreibstil von Dixon ist gut, allerdings habe ich ziemlich lange für das Buch gebraucht. Es gab immer wieder einige Längen, die meinen Lesefluss gestört haben.Besonders gut hat mir das Setting der Story gefallen. Tolle Beschreibungen der verschiedenen Orte. Man fühlte sich fast vor Ort.Die Charaktere waren teilweise etwas gewöhnungsbedürftig und sehr speziell.Alles in allem ein gutes Buch, von dem ich mir aber mehr erwartet habe.

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  • Mister Dixon und die Liebe

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

    Tinka2

    04. February 2018 um 14:08

    Glenn Dixons neuer Roman, in dem es, wie der Titel schon erahnen lässt, erscheint am 08.03.2018 als Taschenbuch im KiWi Verlag und hat 336 Seiten. Im Original heißt das Buch "Juliet's Answers" und bezieht sich damit auf den Club der Julias, der in Verona schon seit vielen Jahren im Namen Julias Antworten auf verzweifelte Liebesbrief aus aller Welt verfasst. Dank Vorablesen durch ich dieses Buch, nun ja, vorablesen und im Anschluss meine Meinung dazu kund tun. Worum geht es? Der Autor und Protagonist des Romans, Glenn Dixon, unterrichtet schon seit vielen Jahren an der Highschool und nimmt dabei stets "Romea und Julia" durch. Durch den Anhang seiner Ausgabe des Dramas erfährt er vom Club der Julias, der, wie bereits erwähnt, Briefe aus aller Welt beantwortet. Spontan beschließt er, seine Sommerferien in Verona zu verbringen und dort ehrenamtlich beim Beantworten der Briefe zu helfen. Der Roman ist auf drei - vier Zeitebenen ausgelegt: der Ebene von Glenns Vergangenheit, in der sich auch seine Erfahrungen mit der Liebe abspielen, der Ebene seines Besuchs in Verona, der Ebene seines Unterrichts in dem Jahr nachdem er in Verona war und der Ebene des danachs. Während sich die ersten drei Ebenen zu Beginn des Buches immer abwechseln folgt in der hinteren Hälfte des Buches ein Wechsel in die "danach" Ebene, der fast nicht mehr durchbrochen wird. Glenn hofft, in Verona eine Antwort auf seine Liebesleiden zu finden - mehr darüber zu verraten wäre ein etwas zu großer Spoiler - dabei sammelt er jedoch wertvolle Erfahrungen und lernt viel Neues über die Liebe. Die Geschichte ist ein wenig an Romeo und Julia orientiert und entsprechende Szenen werden sowohl im Unterricht durchgenommen als auch mit Glens Erinnerungen verknüpft - ein sehr interessantes und ansprechendes Konzept. Graphische und rhetorische Gestaltung Selbst ohne den Klappentext zu lesen kann man durch das Cover bereits erahnen, worum es geht - Briefe, Shakespeare und eine wahre Geschichte. Zwar ist es sehr schlicht gehalten, doch gerade dadurch passt es sehr gut zum Inhalt des Buches bzw. lenkt nicht davon ab. Der Schreibstil des Autors lässt sich sehr angenehm lesen, gerade durch die verschiedenen Ebenen bleibt der Roman sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Neben den Ebenen ist der Roman passenderweise in drei Akte gegliedert, was natürlich ebenfalls eine Anlehnung an Romeo und Julia ist. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive und der Sicht Glenn Dixons. Meine Meinung Ehrlich gesagt hat mich das Buch sehr überrascht! Bei Buchgewinnen lasse ich mich oft auf mehr ein als wenn ich das Buch tatsächlich kaufen müsste und in diesem Fall waren meine Erwartungen recht niedrig. Entsprechend habe ich die Lektüre vor mir hergeschoben, der Gewinn lag bereits zwei Monate zurück bevor ich mich endlich an das Buch herangewagt habe. Und dann das! Der Autor erzählt gewitzt seine Geschichte, lässt viel Fachwissen durchblicken, man lernt unglaublich viel dazu, fühlt mit Glenn mit und auch die Schicksale seiner Schüler sind sehr spannend. Meistens möchte man das Buch gar nicht bei Seite legen und auch die Parallelen zu Romeo und Julia sind nicht ins Kitschige gezogen (was ich insgeheim befürchtet hatte) sondern realistisch und nüchtern gehalten. Ein toller Roman! Fazit Insgesamt ist das Buch absolut empfehlenswert! An manchen Stellen zieht es sich ein bisschen, weshalb der Leser Geduld mitbringen sollte, Hochspannung ist nicht zu erwarten. Die Geschichte widmet sich vielen verschiedenen Aspekten - der Vergangenheit und Gegenwart Glenns, dem Leben seiner Schüler, den Julias und ihren Briefen, den historischen Hintergründen etc. - und bleibt dadurch stets unterhaltsam. Wer nach einem guten Buch sucht, dass trotzdem nicht zu viel Denkleistung erfordert, ist hier genau an der richtigen Stelle!

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