Glenn Greenwald Die globale Überwachung

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(10)
(4)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die globale Überwachung“ von Glenn Greenwald

Bereits in seinen ersten Artikeln über die NSA-Affäre brachte Glenn Greenwald das ganze Ausmaß der Massenüberwachung im digitalen Zeitalter ans Licht. Seine Berichterstattung, für die er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, löste international ein politisches Erdbeben aus. In seinem Buch deckt Greenwald anhand einer Fülle von brisanten Geheimdokumenten aus dem Archiv des Whistleblowers Edward Snowden die illegalen Praktiken der amerikanischen Geheimdienste auf. Alles und jeder wird ausgespäht, die Bevölkerung steht unter Kollektivverdacht. Meinungsfreiheit wird im Namen der Sicherheit unterdrückt, und es gibt keine Privatsphäre mehr – nirgends. Mit einem neuen Vorwort zur Taschenbuchausgabe.

Interessante Ausführungen über die Snowden-Affäre und ihre Folgen!

— mabuerele
mabuerele

Das Buch zur Snowden - NSA - Affäre. Spannend geschrieben, besorgniserregend!

— markus1708
markus1708

Ein Muss für jeden!

— IrisBuecher
IrisBuecher

Stöbern in Sachbuch

Die Stadt des Affengottes

Aufregender Trip in den Urwald von Honduras. An manchen Stellen etwas zu trocken, aber insgesamt ein interessante Erfahrung.

AberRush

Nur wenn du allein kommst

Volle Leseempfehlung. Sehr beeindruckende Geschichte.

Sikal

LeFloid: Wie geht eigentlich Demokratie? #FragFloid

Großartiges Buch für Jung und Alt zur Erklärung unserer Politik in verständlichen und interessant verpackten Worten!

SmettgirlSimi

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio beweist mit diesem Kochbuch, dass ein gutes Gericht nicht tausend Zutaten bedarf, um unglaublich lecker zu sein!

buecherherzrausch

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Glashaus: Jeder hat etwas zu verbergen" von Christian Gailus

    Glashaus: Jeder hat etwas zu verbergen
    ChristianGailus

    ChristianGailus

    CYBER-THRILLER SUCHT LESER!"Jeder hat etwas zu verbergen." Stimmt das? Und ist es deshalb richtig, dass Gesetze verschärft werden und die Überwachung ausgeweitet wird? Wie soll und kann sich ein Staat gegen Cyberattacken und Terrorismus wehren? Welche Mittel sind erlaubt? Und: Darf er seine eigene Bevölkerung zur Gefahrenabwehr ausspionieren? Warum sollten die Bürger etwas dagegen haben, wenn sie nichts zu verbergen haben? Aber: Hat nicht jeder von uns etwas zu verbergen?Mein Thriller GLASHAUS - JEDER HAT ETWAS ZU VERBERGEN handelt von diesen und ähnlichen Themen. Da gibt es sicher viele Meinungen und viel Konfliktpotenzial. Diskuttiert mit und bewerbt Euch jetzt um eins von fünfzehn E-Books. Ich freue mich auf Eure Bewerbungen!Christian Gailus 

    Mehr
    • 244
    Baerbel82

    Baerbel82

    29. January 2017 um 13:51
    ChristianGailus schreibt In Die globale Überwachung. Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen berichtet der Journalist Glenn Greenwald aus erster Hand, wie es zu den Enthüllungen von Edward ...

    Das Buch habe ich nicht nur hier, sondern auch gelesen! Spannend wie ein Thriller. Auch zu empfehlen: Snowden, der Film, von Oliver Stone mit Joseph Gordon-Levitt in der Hauptrolle.

  • Informativ und erschreckend

    Die globale Überwachung
    mabuerele

    mabuerele

    25. October 2016 um 16:38

    „...Aber die Massenüberwachung erstickt jedes abweichende Verhalten auch auf einer tieferen und noch entscheidenderen Eben: im Kopf. Der Einzelne richtet sich selbst dazu ab, nur noch in eine Richtung zu denken, die erwartet und verlangt wird...“ Der Autor Glenn Greenwald legt in dem Buch anfangs dar, wie seine Zusammenarbeit mit Edward Snowden zustande kam. Doch die Geschichte geht weit darüber hinaus. Das Buch ist in 5 Kapitel gegliedert. Im ersten Kapitel geht es um die Kontaktaufnahme zwischen Snowden und dem Autor. Das zweite Kapitel widmet sich den 10 Tagen in Hongkong.. Dort traf der Autor Snowden persönlich. Es wurde das weitere Vorgehen besprochen und Dokumente ausgetauscht. Im dritten Kapitel beschreibt der Autor die Sammelwut des amerikanischen Geheimdienstes. Er zeigt an Beispielen auf, wie schon die Kontrolle der Megadaten tief in die Privatsphäre des Einzelnen eingreift. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit der Geheimdienstes mit Internetfirmen und dem Ausland. Der Autor veröffentlicht dabei Originaldokumente, sowohl in Wort als auch in Bild. Sie werden eingerückt, in etwas kleinere Schriftgröße und fett wiedergegeben. Grafiken und Diagramme illustrieren die Ausführungen und belegen das Gesagte. Im vierten Kapitel setzt sich der Autor mit den Gefahren der Massenüberwachung auseinander. Neben obigen Zitat sei mir hier ein Weiteres gestattet: „...Die Geschichte lässt keinen Zweifel daran, dass Sinn und Zweck staatlicher Überwachung die Ausübung von Zwang und Kontrolle über die ganze Gesellschaft sind...“ (S. 253) Der Autor geht auf die Dynamik der Selbstzensur ein und belegt, wie das Recht auf Privatheit immer mehr eingeschränkt wird. Im 5. Kapitel schließlich wird der heutige Journalismus kritisch hinterfragt. Vorausschauende gehorsam wird genauso thematisiert wie die Doppelmoral bei der Veröffentlichung geheimer Informationen. Das Buch lässt sich gut lesen. Der fachliche Hintergrund ist auch für Laien verständlich. Politisch interessierten Lesern ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Es lässt einen über sein eigenen Verhalten, auch im Umgang mit Medien, nachdenken.

    Mehr
    • 7
  • Leserunde zu "Im Zeichen der Zwillinge" von Germar Wiehl

    Im Zeichen der Zwillinge
    gwiehler

    gwiehler

    Wir freuen uns ganz besonders, hier unseren ersten Kriminalroman "Im Zeichen der Zwillinge" vorstellen und gemeinsam mit euch lesen zu dürfen.   1. Wir? Ja!  Germar Wiehl ist ein Pseudonym. Wir sind das Autorenpaar Gerhard Wiehler (gwiehler bei lovelybooks) und Marion Wiehler (Katerfelix bei lovelybooks).  Für uns ist es das zweite gemeinsame Werk. Als erstes haben wir als Katzenliebhaber das eBook "Cat-Sharing - Aus dem Tagebuch einer Leihkatze" veröffentlicht (bei Kindle und Neobooks). Wobei Marion den Text geschrieben und Gerhard die Illustration mit Fotos ergänzt hat. Gerhard hat einige Fachbücher im Verlag Publicis veröffentlicht. Marion hat dabei als Lektorin mitgewirkt, das literarische Zusammenspiel von uns beiden hat sich also sozusagen unterwegs entwickelt. Mit dem Roman 'Im Zeichen der Zwillinge' betreten wir nun in der Belletristik Neuland. Ist es wirklich ein Krimi oder eher ein Roman? Auf jeden Fall ist es ein etwas anderer Krimi: ein Genre-Mix, auch ein Reiseroman, ein Quäntchen Biographie steckt drin, sogar ein paar Seiten fachsimpeln, soweit es um die IT- Expertise geht.   2. Liebe Krimifreunde,  Wollt ihr euch mit unseren Protagonisten Jonas und Clara auf eine spannende Reise begeben, die im oberbayerischen Chiemgau mit einer Familientragödie ihren Anfang nimmt? Im Hochmoor Kendlmühlfilzen ist Joe, ein international anerkannter IT- und Security-Experte, spurlos verschwunden. Wollt ihr seine Freunde Jonas und Clara bei ihren Nachforschungen in die Provence begleiten? Wenn ihr zauberhafte Landschaften, provencalisches Savoir-vivre und kulinarische Genüsse zu schätzen wisst, seid ihr hier richtig. Wollt ihr auf Joes Spuren mit nach Florida reisen und Flora und Fauna des Sumpfgebiets der Everglades kennenlernen? Hier kommt der amerikanische Geheimdienst NSA mit ins Spiel. Durch sein Insiderwissen über eine brandaktuelle Verschlüsselungstechnologie gerät Joe in höchste Gefahr, seine amerikanische Frau kommt bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben. Für IT-Freaks gibt es interessante Expertengespräche. Leser, die an diesen Themen weniger interessiert sind, können darüber hinweglesen ohne den roten Faden zu verlieren. Wollt ihr grausame, blutrünstige Morde? Dann ist dieser Krimi nichts für euch. Bei uns gibt es spannende Unterhaltung und am Ende wird eine unglaubliche Geschichte aus der Vergangenheit aufgedeckt. Seid ihr Katzenliebhaber? Dann werdet ihr sicher Kater Felix ins Herz schließen, der die turbulenten Ereignisse aus seiner ganz persönlichen Sicht schildert.  Seid ihr aufgeschlossen für aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?  Seid ihr interessiert an einem facettenreichen Genre-Mix, der auch von Liebe und Schicksalsschlägen handelt? Haben wir eure Neugierde geweckt? Dann freuen wir uns auf eure Bewerbungen.   3. Handlung, Leseproben und Handlungsschauplätze   Ein kurzes Exposé und 5 Leseproben aus unterschiedlichen Kapiteln des Buches sind auf der Website zum Buch einzusehen:               http://www.itans.de/im-zeichen-der-zwillinge   Wer Interesse hat (vielleicht auch erst während der Leserunde), kann sich Bilder zu den Handlungsschauplätzen und Videos zum Brauchtum in der Provence hier anschauen:               http://www.itans.de/bilder   4. Der Münchner Merkur schreibt über unser Buch: „…Die Autoren blicken weit über den Tellerrand hinaus und machen nebenbei auch noch Lust auf Urlaub – sei es nun auf eine Reise in die Provence, nach Florida in die Everglades oder ins Elsass…“ Weitere Presseartikel über den Krimi findet ihr hier:             http://www.itans.de/presse 5.  Bewerbung  Wir vergeben 15 Taschenbücher unter allen, die sich bis einschließlich Sonntag, 7. August 2016 für den  Krimi "Im Zeichen der Zwillinge" bewerben und uns bitte ein bis zwei Gründe nennen, warum sie gerade bei dieser Leserunde mitmachen möchten. Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken euch die Daumen.   6. Dauer der Leserunde Die Leserunde beginnt am 25. August und endet am 22. September 2016.  Selbstverständlich begleiten wir die Leserunde. Auf euer Feedback und eure Fragen sind wir schon sehr gespannt. Wir wünschen euch noch einen schönen Lesesommer und freuen uns auf die gemeinsame Leserunde.   Herzlichst Gerhard und Marion Wiehler alias Germar Wiehl

    Mehr
    • 200
  • Privatspähre?

    Die globale Überwachung
    dominona

    dominona

    07. November 2015 um 22:56

    Hier wird die Vorgehensweise der NSA mal aufgeschlüsselt und man erfährt etwas über die Zeit der Enthüllungen und den Umgang mit Journalismus in den USA. Und es macht außerdem deutlich, dass wir uns auch gerade als Nicht-Amerikaner vor der Technologie in Acht nehmen sollten. Gerade von diversen Netzwerken wird die Privatsphäre tot gesagt, aber das hätten sie gerne,denn besonders Metadaten werden immer wichtiger. Ignorieren können wir das Thema nicht länger. Vorsicht ist geboten.

    Mehr
  • Know it all! Collect it all!

    Die globale Überwachung
    Havers

    Havers

    30. August 2014 um 14:41

    Geahnt haben wir es ja schon länger, aber seit die englische Tageszeitung „Guardian“ unter der Federführung des engagierten Journalisten Glenn Greenwald die Snowden-Files veröffentlicht hat, ist es zur Gewissheit geworden: jeder unserer Schritte wird überwacht, jedes Telefonat wird abgehört, jede E-Mail wird gelesen. Wo früher die grauen Herren im Keller saßen und verschlossene Briefe aufdampften, stehen ihnen heute Möglichkeiten zur Verfügung, die wir uns wahrscheinlich gar nicht vorstellen können und wollen. Ob das nun NSA, BND, Mossad, GCHQ oder MI6 ist – mittlerweile sind es die Geheimdienste, die die Fäden der Macht in Händen halten.   Da wird Hardware vor dem Versand ins Ausland unsichtbar verwanzt, sodass komplette Netzwerke ausgespäht werden können. Privates ist hier für die Geheimdienste eher zweitrangig, was für sie wirklich interessant ist und entsprechend verwertet wird, sind Daten aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Natürlich wird immer mit dem Schlagwort Terrorismus argumentiert, aber man sollte nicht glauben, dass 9/11 hier den entscheidenden Anlass geliefert hätte – nein, bereits seit Ende neunziger Jahre arbeitet die NSA an einer umfassenden  Kontrolle des Internets. Und intensiviert werden die Überwachungsmaßnahmen in der Tat in der Regierungszeit Obamas, der seine Hunde von der Leine gelassen hat und sie nach Gutdünken, ohne Rechenschaft zu fordern, schalten und walten lässt.   Das alles und noch viel mehr beschreibt Glenn Greenwald in seinem Buch „Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen“ spannender als es sich John LeCarré hätte ausdenken können, wobei die Enthüllungen des couragierten und höchst moralischen Edward Snowden lediglich als Aufhänger dienen, um das skrupellose Verhalten der Geheimdienste zu belegen.   Der Journalist möchte aufklären und aufrütteln, uns allen bewusst machen, dass alles, was uns zunächst unkritisch erscheint, Gefahren in sich birgt. Das wahllose Sichten, Sammeln und Speichern von Informationen mag zwar auf den ersten Blick harmlos sein, bieten aber denen, die im Besitz der Daten sind, die Möglichkeit, detaillierte Profile zu erstellen. Und was damit dann geschieht, entzieht sich komplett unserem Einflussbereich.   Wir sollten Edward Snowden dankbar sein, dass er den Mut besessen hat, seine Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen – wissend, welche Konsequenzen er zu befürchten hat – und unseren Hut vor engagierten Journalisten wie Glenn Greenwald ziehen. Chapeau!

    Mehr
  • Snowden und „Das System“

    Die globale Überwachung
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. August 2014 um 11:45

    Snowden und „Das System“ „Vor diesem Hintergrund wählte mich Edward Snowden ein paar Jahre später als erste Kontaktperson aus, der er Vergehen der NSA in noch viel massiveren Dimensionen enthüllte“. In diesem Sinne bekommt der Begriff der „vierten Gewalt“, den Greenwald im letzten Kapitel seines Buches ausführlich beleuchtet, eine tiefe, erschreckende, weitreichende Dimension, die das Lesen dieses engagiert und mutig verfassten Buches alleine schon lohnt. Sicherlich ist inzwischen vieles bekannt von dem, was Edward Snowden „verraten“ hat, was ihn zu seinem Handeln bewegte und woran natürlich eine ganze Reihe anderer, „überwachungskritischer“ Menschen beteiligt war. Wenn man aber sieht, wie schwer sich Untersuchungsausschüsse tun, wie unverfroren weiter Daten abgegriffen werden, wie sehr alle Seiten (die es technisch vermögen) sich an den Daten auch einfacher Bürger hemmungslos bedienen (und natürlich auch vor hohen politischen Rängen dabei keineswegs Halt machen), wie deutlich Spuren auch in Richtung Wirtschaftsspionage von höchster Stelle aus weisen, dann haben die Ereignisse, von denen Greenwald berichtet und seine Schlussfolgerungen keineswegs an Brisanz verloren, sondern werden im Gegenteil Tag für Tag mehr erhärtet. Auf der Basis von Snowdens Recherchen, die Greenwald vorliegen, führt der Autor Schritt für Schritt die Puzzlesteine zusammen, die das Leben in der neuen, digitalen Welt von dieser dunklen Schattenseite her aufzeigen. Durch die Systeme hinweg. Denn wer gedacht hätte, das Obama mit auch nur einigen Übergriffen der Bush Regierung ein Ende macht, der sah sich klar getäuscht „Landesweit gibt es mehr Unterstützung für das Datensammelprogramm im Lager der Demokraten als in dem der Republikaner“. Und so wurde es auch gehandhabt. Wobei das Handy der Bundeskanzlerin nur die oberste Spitze eines immens großen Eisberges darstellt. Wie inzwischen bekannt sein dürfte. Das Snowden, Greenwald, andere Aktivisten und Beteiligte umgehend unter Repressionen standen, in die Nähe des „Terrorismus“ gerückt wurden (was zumindest in Amerika eine Entschuldigung für jedwedes Vorgehen gegen solche Personen darstellt) und das dennoch sich diese Leute „den Mund nicht verbieten lassen“ sondern, im Gegenteil, minutiös das „System“ veröffentlichen, das ist ein wichtiges Element einer lebendigen Demokratie und eines sich Wehrens gegen die „vierte Macht“, so ohnmächtig dies auch zunächst wirken mag und so wenig offizielle Unterstützung es auch augenscheinlich zunächst findet. Wie das genau funktioniert, was da im Hintergrund einerseits als Haltung erkennbar im Raume steht und wie diese technisch durchgeführt wird, mithin, wie unsicher alle Daten in ihrer Privatsphäre geworden sind, das beschreibt Greenwald eingängig, verständlich und klar. Das damit demokratische Grundrechte von Bürgern in den demokratischen Ländern ad absurdum geführt werden, versteht sich von selbst. Und was man, an kleinen Schritten, dagegen tun kann, wie man zumindest versuchen kann, die eigene Privatsphäre in der digitalen Welt zu schützen, auch hierfür bietet das Buch einige Anhaltspunkte. Im Kern stellt Greenwald das eigene „Öffnen der Augen“ unter konspirativer Arbeit und, ab einem bestimmten Zeitpunkt, unter äußerem Druck und stetiger Vorsicht dar, das sich stellenweise packend liest und insgesamt hoch informativ dem Leser weit „die Augen öffnet“. Dem Leser vor allem, der unvoreingenommen auf die Vorgänge sieht und einem „Sammelt alles“ nicht widerspruchslos weiter gegenüber stehen will. Ein wichtiges und gut zu lesendes Werk.

    Mehr
  • eBook Kommentar zu Die globale Überwachung von Glenn Greenwald

    Die globale Überwachung
    Jeff

    Jeff

    03. July 2014 um 19:03 via eBook 'Die globale Überwachung'

    Einfach ein Debakel was sich die US-Administration herausnimmt. Bleibt nur die Hoffnung, dass sich diese dekadente Schicht selbst elimiert. Anzeichen dafür gibt es genug. Geduld und Demut. Es kommt schon gut.