Glenn Kreisberg Das verschollene Wissen der Vorzeit

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Inhaltsangabe zu „Das verschollene Wissen der Vorzeit“ von Glenn Kreisberg

Auf der Suche nach verschollenem Wissen§Vor unseren Augen ist eine Revolution im Gange, ausgelöst durch jahrzehntelange Forschung und gründlich dokumentierte Belege von Pionieren alternativer Theorien wie Robert Bauval, Andrew Collins, Graham Hancock, Richard Hoagland, John Antony West und Robert Schoch. In unserer Zeit wissenschaftlichen und historischen Umdenkens sind diese provokanten, innovativen Forscher mit ihren inzwischen in weiten Kreisen respektierten Ansichten zu einer echten Herausforderung für das akademische Establishment geworden. Es kracht bereits im Gebälk althergebrachter Paradigmen, und eine Anpassung an die neue Denkrichtung scheint unumgänglich.§Dieser von Bestsellerautor Graham Hancock in Auftrag gegebene Sammelband repräsentiert die Speerspitze alternativer Theorien und kontroverser Entdeckungen auf Gebieten wie Geschichte, Ursprung der Zivilisation, Technologie und Bewusstsein. Aufbauend auf der Erkenntnis, dass es sich bei vielen modernen Entdeckungen in Wahrheit um die Wiederentdeckung des verloren gegangenen Wissens versunkener Zivilisationen handelt, versuchen diese Autoren zu verstehen, wie unsere gegenwärtige Zeit in den Zyklus menschlicher Existenz passt.§- Gedanken zu Parapsychologie und paranormalen Phänomenen: Ist der herkömmlichen Wissenschaft etwas Grundlegendes entgangen?§- Altägyptische Mysterienschule und moderne Wissenschaftsphilosophie: Spiegeln "neue Entdeckungen" eigentlich nur alte Erkenntnisse müde wider?§- Der Ägypten-Code: Ist Ägyptens Vergangenheit in den Sternen über Giza verschlüsselt?§- Alternative Geschichte und esoterische Philosophie: Wurden versteckte Wahrheiten die ganze Geschichte hindurch von Geheimgesellschaften verwaltet und weitergereicht?§- Der Rebell unter den Ägyptologen: Ein offener Brief fordert das "Establishment" der Archäologie heraus.§- Eine dunkle Mission: Vertuscht die NASA Spuren einer untergegangenen Zivilisation auf Mond und Mars?§- Geschichte und Sternzeit: Verursacht die Präzession den Aufstieg und Niedergang von Zivilisationen?§- Der Orion-Schlüssel: Ist in einem Präzessions-Kalenderrad eine Warnung vor einer kosmischen Zerstörung verschlüsselt?§- Das Cygnus-Rätsel: Wurde die Evolution des Menschen von einem Impuls kosmischer Energie beeinflusst?§- Elektromagnetismus und unsere Urahnen: Hatten die Menschen der Antike Kenntnis vom elektromagnetischen Spektrum?§- Der Meeresgrund am Golf von Khambhat: Welche Sensationen halten die Ozeane für archäologische Forscher in den nächsten Jahren noch bereit?§- Die Orion-Zone: Gibt es prähistorische Sternenstädte im Südwesten der USA?§- Über die Möglichkeit spontaner Polverschiebungen: Hat ein Polsprung eine einst florierende Zivilisation auf der Erde zerstört?§- Verblüffende Funde: Wer waren jene Menschen, die zuerst Nord-, Mittel- und Südamerika besiedelten und woher kamen sie?§Mit brisanten und bahnbrechenden Beiträgen von Robert Bauval, Andrew Collins, Graham Hancock, Richard Hoagland, John Antony West, Robert Schoch und vielen mehr.

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  • "Sprich nie mit einem Eunuchen über Sex."

    Das verschollene Wissen der Vorzeit

    R_Manthey

    02. July 2015 um 12:10

    Zugegeben, diese Überschrift ist etwas verwegen, wenn es um das angeblich verschollene Wissen der Vorzeit geht, doch sie stammt aus einem der 14 ganz unterschiedlichen Artikel, die in diesem Buch zusammengestellt wurden. Wörtlich lautet das Zitat: "Du willst in dieser verrückten Welt glücklich sein? Dann sprich nicht mit einem Blinden über Mondschein; sprich nicht mit einem Tauben über Musik; sprich nie mit einem Eunuchen über Sex. Er wird nur zornig werden und sogar gewalttätig." Ein wirklich weiser Rat. Zwischen der etablierten Archäologie und einer Reihe von alternativen, aber nicht in sich geschlossenen Sichtweisen auf unsere zivilisatorische Vergangenheit tobt eine erbitterte Auseinandersetzung, weil die miteinander kämpfenden Theorien über bestimmte Punkte in der Vergangenheit prinzipiell unvereinbar sind. Wenn ein Vertreter alternativer Ansichten in einem offenen Brief an den Herausgeber einer archäologischen Fachzeitschrift die obigen Sätze gebraucht, dann sagt das aber auch einiges über die Diskussionskultur zwischen den verfeindeten Parteien aus. Doch selbst wenn man alternative Sichtweisen mag, weil sie vorhandene Theorien infrage stellen und damit Teil des wissenschaftlichen Prozesses sind, so machen es einem die in diesem Buch auftretenden Autoren nicht leicht. Ein unvoreingenommener, aber mit den verschiedenen Sichtweisen nicht detailliert vertrauter Leser dieser Texte wird sich sicher nicht in der Lage sehen, die einzelnen in diesem Buch zusammengestellten Behauptungen wirklich auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber wenigstens die Chance, sie nachvollziehen zu können, sollte er doch bekommen. Aber das lassen viele dieser Autoren allein schon deshalb nicht zu, weil sie entweder nicht willens oder nicht fähig sind, den von ihnen behaupteten Sachverhalt einigermaßen verständlich niederzuschreiben. Im ersten Kapitel macht sich Robert M. Schoch Gedanken, darüber, ob der herkömmlichen Wissenschaft etwas Grundlegendes entgangen ist. Leider habe ich nicht wirklich verstanden, was der Autor damit tatsächlich meinte. Das setzte sich für mich mit dem zweiten Kapitel fort, in dem es um "Quantenphilosophie und den antiken Mysterienkult" geht. Erst im dritten Kapitel taucht schon etwas unerwartet eine wirkliche Aussage auf. Robert Bauval erwähnt dort, dass es vielleicht einen generellen Lageplan für die Pyramiden in Giza gab, an den sich alle Pharaonen strikt hielten, während die etablierte Archäologie davon ausgeht, dass es sich bei der Anordnung dieser Bauwerke um reinen Zufall handelt. Leider ist auch dieser Abschnitt etwas undurchsichtig, weil sich der Autor auf sein Buch bezieht, das nicht jeder Leser kennt. Später erhält man im achten Kapitel eine genauere Vorstellung von dieser Theorie. Über Kapitel vier kann ich nur berichten, dass ich es nicht verstanden habe. Aus dem fünften Kapitel stammt das obige Zitat. Dieser Abschnitt ist alleine deswegen interessant, weil er an einem Beispiel die Fronten beschreibt, zwischen denen die Auseinandersetzung tobt. Doch leider bezieht sich der Autor auf einen Film, in dem es um die Altersbestimmung der Sphinx geht. Erklärt wird dieser Sachverhalt jedoch nicht. Im sechsten Kapitel wird behauptet, dass die NASA angeblich auf dem Mars und dem Mond Spuren außerirdischer Besucher gefunden hätte, dies aber nicht zugeben will. Das siebte Kapitel stellt die lineare Entwicklungstheorie der Menschheit infrage und erklärt, dass es vielmehr einen zyklischen Verlauf gegeben hätte, bei dem immer wieder hochentwickelte Zivilisationen ohne jede Hinterlassenschaft verschwanden. Einen Beweis bleibt uns der Autor schuldig. Gewissermaßen als Forstsetzung und Vertiefung des dritten Kapitels liefert uns der nächste Abschnitt eine ausführliche und nachvollziehbare Erklärung für die Behauptung, die Pyramiden von Giza wären nach einem generellen Lageplan platziert worden. Auch das 9. Kapitel ist vom Niveau her deutlich besser als die ersten sieben Abschnitte. Dort wird der Frage nachgegangen, ob Evolutionssprünge in der menschlichen Entwicklung die Folge einer massiven Erhöhung der kosmischen Strahlung in relativ langen Perioden innerhalb der letzten 100.000 Jahre waren. Immerhin wird hier sogar die Strahlungsquelle benannt. Mit der Frage, ob sich unsere Vorfahren bereits mit dem Elektromagnetismus befasst haben, beschäftigt sich das zehnte Kapitel. Direkte Beweise für diese nur in Frageform formulierte indirekte Behauptung fehlen auch hier. Das 11. Kapitel untersucht archäologische Funde, die im Golf von Khambhat vor der indischen Küste entdeckt wurden. Ähnlich wie die Pyramiden von Giza sollen auch Ortschaften im Südwesten der USA nach dem Sternbild Orion errichtet worden sein. Das jedenfalls wird im 12. Kapitel behauptet. Der folgende Abschnitt befasst sich mit der Frage, ob es in der Vergangenheit spontane Verschiebungen der Rotationsachse der Erde geben hat. Das Buch endet mit Spekulationen über die Erstbesiedlung Amerikas. Fazit. Ein Buch, in dem einige interessante Behauptungen aufgestellt werden. Doch leider machen es die Autoren dem Leser sehr schwer. Weder sehen sich die meisten von ihnen in der Lage, eine wirklich greifbare Aussage zu formulieren, noch Beweise oder wenigstens verifizierbare Indizien für ihre oftmals schwammigen Behauptungen zu erbringen. Wenigstens enthält das Buch am Ende eine ausführliche Literaturliste. Das ist allein schon deshalb begrüßenswert, weil sich fast alle Artikel auf eben diese anderen Veröffentlichungen beziehen, die man nicht unbedingt kennt. Im Grunde nämlich stellen die meisten Kapitel nur eine Art Sekundärliteratur dar, die man wohl nur verstehen kann, wenn man das, worauf sie sich beziehen, auch kennt.

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