Glenn Meade

 4 Sterne bei 419 Bewertungen
Autor von Operation Schneewolf, Projekt Wintermond und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Glenn Meade

Der irische Schriftsteller Glenn Meade wurde 1957 in Dublin geboren und arbeitete zunächst als Journalist und als Experte im Piloten-Training. Heute lebt er in Dublin und widmet sich nun ganz dem Schreiben. Seine Kriminalromane sind meist Bestseller und werden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Glenn Meade

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Operation Schneewolf

Operation Schneewolf

 (82)
Erschienen am 21.11.2011
Projekt Wintermond

Projekt Wintermond

 (80)
Erschienen am 20.01.2005
Der Jünger des Teufels

Der Jünger des Teufels

 (58)
Erschienen am 26.06.2010
Der zweite Messias

Der zweite Messias

 (40)
Erschienen am 29.05.2010
Mission Sphinx

Mission Sphinx

 (29)
Erschienen am 01.02.2006
Unternehmen Brandenburg

Unternehmen Brandenburg

 (27)
Erschienen am 09.07.2009
Operation Romanow

Operation Romanow

 (30)
Erschienen am 10.06.2016
Die Achse des Bösen

Die Achse des Bösen

 (27)
Erschienen am 07.01.2008

Neue Rezensionen zu Glenn Meade

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D

Rezension zu "Projekt Wintermond" von Glenn Meade

Überraschend starker Thriller
Dustin_Kronefeldvor einem Monat

Dieses Buch liegt schon seid längerer Zeit bei mir rum und

nun konnte ich es lesen. 
In nichtmal 2 Wochen habe ich es durchgelesen. 
Absolut spannend und viel Action um eine intrigante Geschichte der Marchs. Ich kann dieses Buch nur empfehlen :)

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Operation Romanow" von Glenn Meade

Hat ein Mitglied der Zarenfamilie überlebt?
Bellis-Perennisvor 4 Monaten

Die Ermordung der Zarenfamilie lässt auch noch sieben Jahrzehnte später allerlei Verschwörungstheorien blühen.

So auch in diesem Buch von Glenn Meade, der für seine fesselnden Thriller bekannt ist:

Rund um die forensische Archäologin Laura Pawlow, die unweit der Stadt Jekaterinenburg eine mumifizierte Frauenleiche mit einem Medaillon in der Hand findet, spinnt der Autor eine actionreiche Geschichte: Laura Pawlow meldet den Fund der Kette nicht und begibt sich nach Irland, um eine schier unglaubliche Geschichte von einer, der zahlreichen Anstrengungen, die Zarenfamilie doch noch vor der Ermordung zu retten, zu erfahren. 

Meine Meinung: 

Wer sich hier eine sachliche, fundierte historische Aufarbeitung dieses Themas erwartet, ist hier falsch. Es handelt sich hier um fiktionale Story. Allerdings weist der Autor schon in der Einleitung darauf hin, dass sich möglicherweise eine solche oder ähnliche Geschichte zugetragen hätte können.  

Glenn Meade ist für seine spannenden, aber selten historisch genau recherchierten Thriller bekannt. So wird hier schwarz/weiß gemalt. Hier die Guten (aus dem Westen), die den Zaren und seine Familie retten wollen und dort die bösen Bolschewiki und deren Geheimdienste. Mit einigen Aussagen hat der Autor nicht ganz unrecht: Die Geheimpolizei des Zaren, die „Ochrana“, wird durch jene, Lenins und Trotzkis, der „Tscheka“ ersetzt. Häufig sitzen die selben Personen an den Hebeln des Sadismus.  

Wer ist nun das Team, das die Romanows retten soll? 

Ein kanadischer Abenteurer, ein jüdisch-russischer Spion, eine hübsche, rothaarige irische Freiheitskämpferin, ein von den neuen Machthabern enttäuschter Offizier der ehemaligen Zarenarmee sowie jede Menge mehr oder weniger unscheinbarer Helferleins (Nonnen!) im Hinter- und Untergrund und eine geheimnisvolle Bruderschaft, die die umgekehrte Swastika als Erkennungszeichen benutzt.  

Die Rettung gelingt beinahe oder auch doch nicht? 

Natürlich jagt ein Abenteuer das andere. Natürlich bedient der Autor alle möglichen Klischees: Die sanfte Liebesbeziehung zwischen dem Offizier und der Freiheitskämpferin, den Verlust seines Sohnes durch TBC, den Bruderzwist, weil beide Brüder dieselbe Frau lieben, Intrigen und Intriganten,  die uneigennützige Hilfe der Nonnen, die letztlich auch ermordet werden, sowie jede Menge Finsterlinge usw. usw. 

Fazit: 

Unter der Prämisse, dass es sich hier mehr um einen Agententhriller denn um einen historischen Roman handelt, kann ich dem Buch 4 Sterne für die Spannung geben.


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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Die letzte Zeugin" von Glenn Meade

Wenn die Wahrheit auftaucht
TanteGhostvor 5 Monaten

Vergessene Kriegsverbrechen, die nicht in die Zeit zu passen scheinen. - Ich war komplett geflasht

Inhalt:
Carla und Jan haben gerade erfahren, dass sie Eltern werden. Eigentlich das perfekte Glück einer jungen Ehe. Doch Jan wird Opfer eines Bombenanschlages und verstirbt.
Carla und das Kind überleben. Doch umd ie Hintergründe und auch das zweite Leben ihres Ehemannes zu verstehen, muss sie auch ihre vergessene Kindheit wieder aufarbeiten. Das Tagebuch ihrer Mutter fördert Zeiten zutage, die Carla antreiben ihre Familie zu suchen und ihren Mann zu rächen.

Der erste Satz:
„Viele Wege führen zu deinem Grab in der Nähe von Mostar“

Der letzte Satz:
„Wie könnte das jemals geschehen, wenn es auf der Welt nicht einmal genug Dunkelheit gibt, um das Licht einer kleinen Kerze erlöschen zu lassen?“

Fazit:
Hatte ich mir da wirklich mal wieder so einen Spionagethriller eingebrockt. Der Titel klang jedenfalls fatal danach. Das Cover lies auch darauf schließen. - Nur zögerlich bin ich an die Lektüre ran gegangen. Eben weil sie gerade auf meinem SuB oben angekommen war.
Schon der Einstieg in das Buch hat mich zögern lassen. Den Schreibstil hatte ich so noch nie erlebt. Ein Erzähler beschreit, was ein „Du“ gemacht hat. - Damit konnte ich dann nicht wirklich etwas anfangen und irgendwie war ich auch versucht, das Buch abzubrechen. Aber dann kam ein Zeitsprung, der Schreibstil wurde „normal“ und ich hatte Gelegenheit mit der Handlung warm zu werden.
Die Verbindung zum Prolog war dann recht schnell her gestellt. Mir war klar, dass das alles miteinander zu tun hatte. Und in dem Moment ist das Ganze dann auch sehr interessant geworden. Die vielen, in dem Fall notwendigen, Erklärungen, haben in die Handlung gepasst. Sie haben die eigentliche Handlung zwar angehalten, aber auch viel klarer und verständlicher gemacht.
Der Teil, in dem das Tagebuch der Mutter von Carla zitiert wird, ist so krass gewesen, dass ich von der Stelle nie lassen konnte. Ich dachte, dass hier schon des Rätsels Lösung zu finden war. - Die Lösung gab es nicht, aber ich hatte einen grausamen Film vor Augen. Ich habe das beschriebene Leid förmlich sehen und spürten können. Mir ist beim Lesen mehr als Schauer über den Rücken gelaufen.
Die Unterteilung in Teile, zusätzlich zu den Kapiteln, macht durchaus Sinne. Es hilft beim Verständnis ungemein. Man kann sagen: Unglück – Erkenntnis – Aufklärung. Das Interesse hat dadurch aber nicht nachgelassen. Ganz im Gegenteil.
Wenn man so will, habe ich das Buch im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen. Uninteressante Stellen gab es quasi nicht. Und die ganze Zeit hatte ich ein grausiges und gefühlvollen Kopfkino vor meinem geistigen Auge. So einen guten Stoff hatte ich wirklich lang nicht vor den Augen. Und dann war das auch noch ein Zufallsfund.... Alle Achtung, das war echt gut!

Meine anfänglichen Zweifel konnte ich nun gar nicht mehr verstehen oder nachvollziehen. Das Buch hat mich einfach nur komplett geflasht. Und genau aus diesem Grund bekommt es auch eine Leseempfehlung von mir. Es enthält schließlich auch einen gewissen Wahrheitsanteil, de der Autor im Anschluss selber geschrieben hat. - Mit der Lektüre macht ihr absolut nichts falsch. Ihr habt Spannung, ihr habt absolut grausige Tagesbucheintragungen, aber auch Liebe, Hoffnung und Zuneigung. Das komplette Programm!

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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