Glenna Thomson

 4.2 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorin von Der Blaubeergarten.

Lebenslauf von Glenna Thomson

Die schönsten Dinge im Leben findet man da, wo man sie nicht erwartet: Glenna Thomson ist auf einer australischen Apfelplantage aufgewachsen, bevor sie in die Stadt zog. Sie arbeitete jahrelang als Pressereferentin und schließlich in der Wirtschaft, bevor sie sich zur Ruhe setzte und sich dem Schreiben widmete. Heute lebt sie im Nordosten von Victoria auf einer Rinderfarm. Gemeinsam mit ihrem Mann pflegte sie mehrere Jahre einen Blaubeergarten, der sie zu ihrem ersten Roman, „Blueberry“, inspiriert hat, der 2017 erschien. In Deutschland erschien das Buch im Sommer 2018 unter dem Titel „Der Blaubeergarten“. Darin geht es um Greer, deren Leben plötzlich völlig aus den Fugen gerät. Sie wagt einen Neuanfang und zieht au ein Landhaus mit Blaubeergarten, das sie in einer Zeitungsannonce sieht. Doch vor Ort erfährt sie, dass der Vorbesitzer, der 81-jährige Charlie, sich weigert, das Haus zu verlassen. Währen Greer zunächst wenig begeistert von Charlie und der vielen Arbeit im Haus und im Garten ist, lernt sie bald, dass sie von dem alten Mann Einiges lernen kann. Zwischen den beiden entsteht eine einzigartige, unwahrscheinliche Freundschaft, die das Leben beider auf ungeahnte Weise bereichert.

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Glenna ThomsonDer Blaubeergarten
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Der Blaubeergarten
Der Blaubeergarten
 (11)
Erschienen am 10.08.2018

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SusanneSH68s avatar

Rezension zu "Der Blaubeergarten" von Glenna Thomson

Unterhaltung mit Tiefgang
SusanneSH68vor 8 Tagen

Greer O'Reilly muss ihr Leben ändern: Mann weg, Job weg und keine Zeit für Tochter Sophie. Als Greer in der Zeitung von einem Landhaus mit Blaubeergarten liest, glaubt sie die Lösung gefunden zu haben. Doch was in der Annonce so idyllisch aussah, entpuppt sich als baufälliges Haus, das einen eigensinnigen Bewohner hat: Der 81-jährige Vorbesitzer Charlie weigert sich, den Ort zu verlassen, an dem er mit seiner verstorbenen Frau glücklich war. Greer steht plötzlich vor zwei ungelösten Fragen: Wie bewirtschaftet man Blaubeerfelder und wie bewegt man einen kauzigen alten Mann zum Auszug? Doch je länger sie zusammen wohnen, desto klarer wird Greer, wie wichtig Charlie für ihr Leben ist. Und dass sie von ihm viel über Freundschaft lernen kann.

Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Ich hatte leichte Unterhaltung erwartet. „Junge naive Frau übernimmt Blaubeerplantage und trifft auf kauzigen Vorbesitzer ihres Hauses“, so meine Erwartung. Aber das war nicht alles. Wie Greer sich um den schwerkranken Charlie kümmert und es ihm entgegen dem Willen seines Sohnes ermöglicht, an dem Ort zu bleiben, wo er seinen Lebensabend verbringen möchte, das hat mich schon sehr berührt und hatte für mich eine gewisse Tiefe in der Handlung gebracht. Daneben erfährt man einiges über Blaubeerplantagen und merkt, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt. Die Beschreibungen über die Arbeit auf der Plantage und die Erfahrungen mit den Erntehelfern, haben dann wieder einen gewissen Unterhaltungswert. Auf jeden Fall ist das Buch sehr gut lesen und vom Inhalt absolut lesenswert.

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M

Rezension zu "Der Blaubeergarten" von Glenna Thomson

Bekanntes Schema im neuen Gewand
misspidervor einem Monat

Ein Frauenroman, der sich glücklicherweise mit Kitsch zurückhält und dafür eine außergewöhnliche Kulisse bietet. Man erhält interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit auf einer Blaubeerfarm, und vor allem dieses Detail hat mich überhaupt erst dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Zwar gab es auch hier einige äußerst zufällige Zufälle und durchaus vorhersehbare Verwicklungen, die aber wohl nötig waren um die Handlung in die gewünschte Richtung voranzutreiben. Aber insgesamt betrachtet tat das dem Lesevergnügen keinen Abbruch, und ich konnte mich für ein paar Stunden entspannt zurück lehnen und in eine fast heile Welt entführen lassen. Bekanntes Schema, das aber aufgrund seines ungewöhnlichen Gewandes immer noch zu unterhalten weiß.

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talishas avatar

Rezension zu "Der Blaubeergarten" von Glenna Thomson

Der Kreislauf des Lebens
talishavor einem Monat

Ich liebe Beeren! Und somit natürlich auch Bücher, in denen Beeren gehäuft vorkommen. Das tun sie hier - es dreht sich alles um eine Blaubeerenplantage, die Greer spontan kauft.  

Greer träumt schon lange von einem ruhigeren Leben auf dem Lande, und als ihr nach einigen Job-Ereignissen, bei denen sie sofort oder viel länger als normal zur Stelle sein sollte - der Alptraum für eine alleinerziehende Mutter - der Kragen platzt, greift sie zu. Das Anwesen mit der Blaubeerplantage in der Nähe von Euroa hat sie beeindruckt. Es spielt keine Rolle, dass sie keine Ahnung vom Anbau der Blaubeeren hat; Greer ist gewillt alles darüber zu lernen und glaubt, dass sie es schaffen kann. 
Aber die ersten Probleme warten bereits bei ihrer Ankunft auf sie: das Haus ist kalt und Charlie will nicht in das Zimmer im Altersheim ziehen, das sein Sohn für ihn gemietet hat. Doch schnell profitiert Greer von Charlies Wissen und setzt sich für ihn ein, sie kann nicht begreifen wie verständnislos ein Sohn gegenüber seinem alten Vater sein kann. 

Weitere Unterstützung bekommt Greer von Shane und dem italienischen Erntehelfer Enrico, der stets gute Laune und ein Lied auf den Lippen hat.  Ich glaube, ich würde  wie Enrico, es geniessen dort zu arbeiten. Eine Blaubeerplantage gibt viel Arbeit, aber die Beschreibungen der idyllischen Umgebung mit Akazien- und Feigenbäumen, die bevölkert sind von Kakadus , Kookkaburras und Sittichen, lesen sich viel aussergewöhnlicher und entspannender als unsere "langweiligen" Spatzen in den Apfelbäumen. 

Das macht die Geschichte zu einer gemütlichen Wohlfühllektüre, für mich absolut passend zum Herbst. Mit den Jahreszeiten hatte ich aber so meine Mühe, denn der Roman spielt in Australien und wenn da gleichzeitig von Juli und Winter oder Dezember und Sommer die Rede war, was öfters vorkam, war ich erst irritiert, bis ich mich wieder daran erinnerte, dass die Jahreszeiten in Australien umgekehrt zu uns stattfinden.

"Der Blaubeergarten" ist eine ruhige Erzählung über eine junge Mutter, die alleine einen Neustart wagt. Der Autorin konnte mir mit ihrem Schreibstil und Aussagen die Emotionen aller Charaktere glaubhaft rüberbringen. Auch die diversen Themen, die sie reinpackte, passten gut. Ebenso die Hoch und Tiefs die das ungewohnte neue Farmerleben so mit sich bringen. Kurzum, ein durchaus gelungener Erstlingsroman. Ich würde gerne wieder ein Buch von Glenna Thomson lesen, wenn es an solch einem schönen Ort platziert wird. 

Fazit: Schöne Geschichte über eine Blaubeerplantage und über den Kreislauf des Lebens; dekoriert mit Jazzmusik, tollen Naturbeschreibungen und mit einer leichten Sentimentalität und viel Optimismus verziert. 
4 Punkte.

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