Der Blaubeergarten

von Glenna Thomson 
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Der Blaubeergarten
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M

Nette Abwechslung, um mal wieder auf andere Gedanken zu kommen. Das Setting hat mir gefallen.

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Schöne Geschichte über eine Blaubeerplantage, mit tollen Naturbeschreibungen, ist leicht sentimental und versprüht viel Optimismus.

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Inhaltsangabe zu "Der Blaubeergarten"

Wenn das Leben dir Blaubeeren gibt, hast du dein Glück gefunden.

Greer O'Reilly muss ihr Leben ändern: Mann weg, Job weg und keine Zeit für Tochter Sophie. Als Greer in der Zeitung von einem Landhaus mit Blaubeergarten liest, glaubt sie die Lösung gefunden zu haben. Doch was in der Annonce so idyllisch aussah, entpuppt sich als baufälliges Haus, das einen eigensinnigen Bewohner hat: Der 81-jährige Vorbesitzer Charlie weigert sich, den Ort zu verlassen, an dem er mit seiner verstorbenen Frau glücklich war. Greer steht plötzlich vor zwei ungelösten Fragen: Wie bewirtschaftet man Blaubeerfelder und wie bewegt man einen kauzigen alten Mann zum Auszug? Doch je länger sie zusammen wohnen, desto klarer wird Greer, wie wichtig Charlie für ihr Leben ist. Und dass sie von ihm viel über Freundschaft lernen kann.

„Ich wünschte, ich könnte in dieses Buch hineinkriechen und dort für immer leben." Toni Jordan, Autorin von Tausend kleine Schritte

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289649
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:10.08.2018

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    SusanneSH68s avatar
    SusanneSH68vor 5 Tagen
    Unterhaltung mit Tiefgang

    Greer O'Reilly muss ihr Leben ändern: Mann weg, Job weg und keine Zeit für Tochter Sophie. Als Greer in der Zeitung von einem Landhaus mit Blaubeergarten liest, glaubt sie die Lösung gefunden zu haben. Doch was in der Annonce so idyllisch aussah, entpuppt sich als baufälliges Haus, das einen eigensinnigen Bewohner hat: Der 81-jährige Vorbesitzer Charlie weigert sich, den Ort zu verlassen, an dem er mit seiner verstorbenen Frau glücklich war. Greer steht plötzlich vor zwei ungelösten Fragen: Wie bewirtschaftet man Blaubeerfelder und wie bewegt man einen kauzigen alten Mann zum Auszug? Doch je länger sie zusammen wohnen, desto klarer wird Greer, wie wichtig Charlie für ihr Leben ist. Und dass sie von ihm viel über Freundschaft lernen kann.

    Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Ich hatte leichte Unterhaltung erwartet. „Junge naive Frau übernimmt Blaubeerplantage und trifft auf kauzigen Vorbesitzer ihres Hauses“, so meine Erwartung. Aber das war nicht alles. Wie Greer sich um den schwerkranken Charlie kümmert und es ihm entgegen dem Willen seines Sohnes ermöglicht, an dem Ort zu bleiben, wo er seinen Lebensabend verbringen möchte, das hat mich schon sehr berührt und hatte für mich eine gewisse Tiefe in der Handlung gebracht. Daneben erfährt man einiges über Blaubeerplantagen und merkt, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt. Die Beschreibungen über die Arbeit auf der Plantage und die Erfahrungen mit den Erntehelfern, haben dann wieder einen gewissen Unterhaltungswert. Auf jeden Fall ist das Buch sehr gut lesen und vom Inhalt absolut lesenswert.

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    misspidervor einem Monat
    Kurzmeinung: Nette Abwechslung, um mal wieder auf andere Gedanken zu kommen. Das Setting hat mir gefallen.
    Bekanntes Schema im neuen Gewand

    Ein Frauenroman, der sich glücklicherweise mit Kitsch zurückhält und dafür eine außergewöhnliche Kulisse bietet. Man erhält interessante Einblicke in das Leben und die Arbeit auf einer Blaubeerfarm, und vor allem dieses Detail hat mich überhaupt erst dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Zwar gab es auch hier einige äußerst zufällige Zufälle und durchaus vorhersehbare Verwicklungen, die aber wohl nötig waren um die Handlung in die gewünschte Richtung voranzutreiben. Aber insgesamt betrachtet tat das dem Lesevergnügen keinen Abbruch, und ich konnte mich für ein paar Stunden entspannt zurück lehnen und in eine fast heile Welt entführen lassen. Bekanntes Schema, das aber aufgrund seines ungewöhnlichen Gewandes immer noch zu unterhalten weiß.

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    talishas avatar
    talishavor einem Monat
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte über eine Blaubeerplantage, mit tollen Naturbeschreibungen, ist leicht sentimental und versprüht viel Optimismus.
    Der Kreislauf des Lebens

    Ich liebe Beeren! Und somit natürlich auch Bücher, in denen Beeren gehäuft vorkommen. Das tun sie hier - es dreht sich alles um eine Blaubeerenplantage, die Greer spontan kauft.  

    Greer träumt schon lange von einem ruhigeren Leben auf dem Lande, und als ihr nach einigen Job-Ereignissen, bei denen sie sofort oder viel länger als normal zur Stelle sein sollte - der Alptraum für eine alleinerziehende Mutter - der Kragen platzt, greift sie zu. Das Anwesen mit der Blaubeerplantage in der Nähe von Euroa hat sie beeindruckt. Es spielt keine Rolle, dass sie keine Ahnung vom Anbau der Blaubeeren hat; Greer ist gewillt alles darüber zu lernen und glaubt, dass sie es schaffen kann. 
    Aber die ersten Probleme warten bereits bei ihrer Ankunft auf sie: das Haus ist kalt und Charlie will nicht in das Zimmer im Altersheim ziehen, das sein Sohn für ihn gemietet hat. Doch schnell profitiert Greer von Charlies Wissen und setzt sich für ihn ein, sie kann nicht begreifen wie verständnislos ein Sohn gegenüber seinem alten Vater sein kann. 

    Weitere Unterstützung bekommt Greer von Shane und dem italienischen Erntehelfer Enrico, der stets gute Laune und ein Lied auf den Lippen hat.  Ich glaube, ich würde  wie Enrico, es geniessen dort zu arbeiten. Eine Blaubeerplantage gibt viel Arbeit, aber die Beschreibungen der idyllischen Umgebung mit Akazien- und Feigenbäumen, die bevölkert sind von Kakadus , Kookkaburras und Sittichen, lesen sich viel aussergewöhnlicher und entspannender als unsere "langweiligen" Spatzen in den Apfelbäumen. 

    Das macht die Geschichte zu einer gemütlichen Wohlfühllektüre, für mich absolut passend zum Herbst. Mit den Jahreszeiten hatte ich aber so meine Mühe, denn der Roman spielt in Australien und wenn da gleichzeitig von Juli und Winter oder Dezember und Sommer die Rede war, was öfters vorkam, war ich erst irritiert, bis ich mich wieder daran erinnerte, dass die Jahreszeiten in Australien umgekehrt zu uns stattfinden.

    "Der Blaubeergarten" ist eine ruhige Erzählung über eine junge Mutter, die alleine einen Neustart wagt. Der Autorin konnte mir mit ihrem Schreibstil und Aussagen die Emotionen aller Charaktere glaubhaft rüberbringen. Auch die diversen Themen, die sie reinpackte, passten gut. Ebenso die Hoch und Tiefs die das ungewohnte neue Farmerleben so mit sich bringen. Kurzum, ein durchaus gelungener Erstlingsroman. Ich würde gerne wieder ein Buch von Glenna Thomson lesen, wenn es an solch einem schönen Ort platziert wird. 

    Fazit: Schöne Geschichte über eine Blaubeerplantage und über den Kreislauf des Lebens; dekoriert mit Jazzmusik, tollen Naturbeschreibungen und mit einer leichten Sentimentalität und viel Optimismus verziert. 
    4 Punkte.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Monat
    Eine traumhafte Unterhaltungslektüre

    "Der Blaubeergarten" aus der Feder der Autorin Glenna Thomson ist ein äußerst gelungener Debütroman. Die Autorin entführt uns nach Australien und hier in das fiktive Örtchen Huntly.

    Der Inhalt: Greer O´Reilly ist fix und fertig. Als alleinerziehende Mutter ist sie derzeit an ihren Grenzen. Sie hat einen Job in einer PR-Agentur der nervenaufreibend ist. Plötzlich ist alles anders: Der Job ist weg, von ihrem langjährigen Lebenspartner Nick hat sie sich getrennt, da er ständig irgendwo unterwegs ist und außerdem hat sie keine Zeit für ihre 6jährige Tochter Sofie. Als sie eines Tages von einem Landhaus mit einem Blaubeergarten liest, schlägt sie ohne lange zu überlegen zu. Sie zieht mit ihrer Tochter aufs Land in ein baufälliges Haus. Noch dazu will der 81jährige Besitzer Charlie nicht ausziehen. Nun hat Greer schon wieder Probleme am Hals, und zwar: Wie bewirtschafte ich Blaubeerfelder und wie werde ich einen kauzigen alten Mann los? Doch je länger Greer mit Charlie unter einem Dach wohnt, um so besser gefällt ihr diese Lösung. Ist es doch für beide eine Win Win Situation, denn von Charlie kann man jede Menge lernen......

    Einfach spitze! Wenn ich die Augen schließe, sehe ich diesen am Anfang noch verwilderten Blaubeergarten vor mir. Und aufgrund der tollen Beschreibungen der Autorin - man merkt einfach, dass sie vom Fach ist - kann man sich die Arbeitsabläufe und das Leben auf so einer Plantage super vorstellen. Gerne wäre Greer zur Hand gegangen, auch wenn die Arbeit wahrlich nicht einfach ist. Greer ist eine liebeswerte Person, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie strahlt so viel Herzenswärme aus. Ich finde es toll wie sie mit Sofie diesen mutigen Schritt gewagt hat, für mich eindeutig die richtige Entscheidung. Und Charlie ist auch eine bemerkswerte Person, auch ihn kann ich verstehen. Wer will schon seine Heimat verlassen. Er hat doch hier fast sein ganzes Leben verbracht und ihn verbinden soviele Erinnerungen mit diesen Blaubeerfeldern. Ab und an hätte ich Greer gerne Mut zugesprochen, sie hatte es ja wirklich nicht leicht. Und dann war ich bei der Ernte dabei, habe den Duft dieser Beeren in der Nase und den Geschmack im Mund, einfach traumhaft (konnte heute nicht widerstehen und habe mir eine Schale Blaubeeren gekauft). Und dann ist da Nick. Sofies Vater, der in seinem Leben den Nervenkitzel braucht. Und am Ende war ich total überrascht und habe mich richtig gefreut. Aber zwischendurch mußte ich auch ein paar Tränchen verdrücken. Freund und Leid liegen einfach so nah beisammen. .....

    Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ich habe dieses Traumbuch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker und von dem tollen Blaubeerdessert gibt es im Buch sogar das Rezept. Selbstverständlich vergebe ich für diese perfekte Unterhaltungslektüre gerne 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 2 Monaten
    Augen zu und durch

    Greer O‘Reilly ist eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter Sophie in Australien lebt und in einer PR-Agentur arbeitet. Ihr Ex-Freund Nick ist Fotograf und überall auf der Welt zuhause, deshalb hat er sie mit dem Kind sitzenlassen. Irgendwie bekommt sie ihr Leben nicht auf die Reihe, sie kann nicht wirklich für ihre Tochter da sein, da ihr der Job alles abverlangt und ihre Chefin auch nicht viel Rücksicht darauf nimmt, dass sie ein Kind hat. Deshalb verliert Greer auch dann ihre Arbeit und muss sich etwas Neues für sich und ihre Tochter ausdenken. Ein Immobilieninserat über eine Blaubeerplantage in Huntley weckt in ihr den Wunsch, diese zu erwerben und mit Sophie nochmals ganz neu anzufangen. Charlie, der ehemalige Eigentümer der Plantage, ist ein alter Kauz und weigert sich, sein altes Zuhause zu verlassen. Da hat Greer alle Hände voll zu tun, sich gegen Charlie und vor allem gegen seinen Sohn Warren zu wappnen. Ob es ihr wohl gelingt, mit Sophie auf der Plantage heimisch zu werden?

    Glenna Thomson hat mit ihrem Debüt „Der Blaubeergarten“ einen leichten Unterhaltungsroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gut in die Geschichte eintauchen. Schnell steht er unsichtbar an Greers Seite und erlebt ihr kompliziertes Leben und ihre anfängliche Pechsträhne hautnah mit. Die Autorin gibt neben der Geschichte auch einen guten Einblick über den Anbau und die Ernte von Blaubeeren, was recht informativ ist. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und farbenfroh, so dass der Leser alles sehr gut vor Augen hat. Auch die Thematik, wie schwer es alleinerziehende Mütter haben, Beruf und Kind unter einen Hut zu bringen, während die Arbeitgeber wenig Rücksicht darauf nehmen, kommt in der Handlung gut zum Ausdruck.

    Die Charaktere sind individuell ausgearbeitet und in Szene gesetzt worden. Sie  wirken lebendig und authentisch. Gleichzeitig bleiben die meisten von ihnen auch recht unnahbar, so dass es dem Leser schwer fällt, mit ihnen zu fühlen und sich in sie hineinzuversetzen. Greer ist eine Frau, die es nicht leicht hat in ihrem Leben. Sie muss allein für sich und ihre Tochter sorgen, ist auf ihre Arbeit angewiesen. Dabei kommt ihr Kind leider zu kurz, was ihr natürlicherweise ein schlechtes Gewissen verursacht. Greer wirkt oftmals kopflos und leider auch sehr naiv. Sie lässt sich mit einem Kunden ein, ohne wirkliche Gefühle für ihn zu hegen. Dann trifft sie von jetzt auf gleich weitreichende Entscheidungen, ohne groß darüber nachzudenken nach dem Motto „alles ist besser als was ich jetzt habe“. Tochter Sophie wirkt dagegen wie ein typisches kleines Mädchen, die gern mehr Zeit mit ihrer Mutter verbringen würde. Charlie ist zwar ein grantiger alter Kerl, aber er hat das Herz auf dem rechten Fleck. Er ist hilfsbereit und „ein alter Baum, den man nicht mehr verpflanzt“. Kein Wunder, dass er sich an sein Zuhause klammert. Auch die weiteren Protagonisten geben der Handlung zusätzlichen Input.

    „Der Blaubeergarten“ ist ein locker-leichter Roman über einen Neuanfang mit Zuckerguß, der dem Leser kurzweilige Unterhaltung bietet. Eingeschränkte Leseempfehlung!

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    Katjuschkas avatar
    Katjuschkavor 2 Monaten
    Die Blaubeerplantage

    Greer ist PR-Managerin und alleinerziehende Mutter - und etwas überfordert Beruf und Kind unter einen Hut zu bekommen. Auch mit der Liebe läuft es nicht besonders! In einer Zeitschrift liest sie dann auch noch einen Artikel über Nick, ihren ehemaligen  Lebensgefährten und Vater ihrer Tochter Sophie. Als Journalist ist der immer in der Welt unterwegs - jetzt anscheinend mit einer "Partnerin"! Nach diversen stressigen Begebenheiten im eigenen Alltag nicht gerade erbaulich....
    Als ihr dann die Anzeige zum Verkauf einer Blaubeerplantage ins Auge springt, fährt sie kurzentschlossen in das kleine Örtchen Huntley um sich die Plantage anzusehen.
    Die Entscheidung diese zu kaufen fällt ihr nicht schwer, denn Greer wird plötzlich gefeuert und steht ohne Job da.
    Voller Tatendrang beginnt Greer ihr neues Leben als Farmerin. Unterstützt wird sie dabei von Charlie, von dem sie die Plantage gekauft hat und der einfach nicht bereit ist sein Zuhause zu verlassen um in einem Seniorenwohnheim zu wohnen. Da kann dessen kaltherziger Sohn Warren sagen was er will!
    Aber ganz so leicht wie sich Greer das Leben vorgestellt hat, wird es dann doch nicht! Es gibt diverse Schwierigkeiten und Rückschläge, aber mit ihrer neuen "Familie", bestehend aus Sophie, Charlie und einem italienischen Wanderarbeiter, geht sie ihre erste Ernte und ihr neues Leben mutig an!

    "Der Blaubeergarten" ist ein echter Pageturner. Ich habe Greer sofort ins Herz geschlossen und war an ihrer Seite, als sie begonnen hat ihr Leben neu zu gestalten. Sie ist selbstbewusst und steckt, trotz teilweise echter Nackenschläge, nie zurück.
    Der grummelige und doch sympathische Charlie ist einfach liebenswert. Die wachsende Beziehung der beiden war einfach zauberhaft.
    Mir hat die Beschreibung des Alltages auf der Plantage sehr gefallen.
    Am Ende habe ich tatsächlich auch ein paar Tränchen verdrückt...
    Einziger Kritikpunkt ist für mich der Epilog. Das war mir etwas zuviel rosarot ;-)

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    xotils avatar
    xotilvor 2 Monaten
    Irgendwas hat gefehlt

      

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    Lesemones avatar
    Lesemonevor 2 Monaten
    Hals über Kopf

    Im Blaubeergarten geht es um die Geschichte von Greer O´Reilly, die sich mit ihrer Tochter Sophie Hals über Kopf in ein neues Leben stürzt. Ich fand das sehr mutig und etwas sehr schnell dazu entschlossen. Sie hat sich überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, was alles passieren kann. Es hätte bei der Blaubeerernte auch anders laufen können! Man merkt natürlich, dass die Autorin sich mit dem Blaubeeranbau auskennt, denn sie beschreibt sehr bildhaft und detailliert, wie man die Früchte hegt und pflegt. Es scheint ein ziemlicher Knochenjob zu sein! Sehr gefühlvoll gestaltet war die Konstellation mit Charlie, der nicht aus seinem alten Haus ausziehen wollte. Mir hat sehr gut der liebevolle Umgang von Greer mit Charlie gefallen, anders als sein eigener Sohn, der sich als richtiges Ekel entpuppt hat. Die Charaktere waren sehr authentisch dargestellt, mit all ihren Ecken und Kanten. Ich fand das Buch unterhaltsam, interessant was den Blaubeeranbau angeht und auch gefühlvoll, wenn es um die verschiedenen Charaktere ging. Eine rundum gelungene Geschichte von jemandem, der sehr kurzentschlossen einen Neuanfang wagt.

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    katikatharinenhofvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch zum Wegträumen und genießen
    Ein Buch zum Wegträumen und genießen

    Greer steht vor den Scherben ihres Lebens - kein Mann, kein Job und die Mutter-Tochter-Beziehung zu Sophie hat auch einen Knacks. Da kommt ihr das Inserat in der Zeitung genau richtig - ein Landhaus muss her und soll als Symbol für den Neuanfang stehen. Doch so leicht, wie sich Greer das vorgestellt hat, lässt sich der Traum nicht umsetzen und Greer stellt fest, dass manches doch fester im Leben verwurzelt ist, um es einfach so loszuwerden...

    "Der Blaubeergarten" ist ein absolut gelungener Roman über den Mut, alles hinter sich zu lassen und den Schritt ins Ungewisse zu wagen. Glenna Thomson schafft es scheinbar mühelos, die tolle Kulisse lebendig werden zu lassen und gibt so ihren Akteuren eine wundervolle Bühne, um zu wirken und zu begeistern. Hier ist wirklich alles dabei : vom Grantler bis hin zur warmherzigen Hauptprotagonistin sind hier alle Darsteller sehr glaubwürdig skizziert und geben mit ihrem Tun und Handeln der Geschichte den nötigen Schliff. Die Einblicke in das Gefühlsleben ermöglichen mir, mich mit den Protagonisten zu identifizieren und mich in sie hineinzuversetzen und somit ein Teil der Erzählung zu werden.
    Liebevoll und bis ins kleinste Detail schildert die Autorin das Setting und ruft in mir das warme wohlige Gefühl hervor, mich als Gast auf dem Grundstück zu bewegen und mich dort heimisch und willkommen zu fühlen.
    Die Geschichte wird locker und flüssig erzählt, ich kann die Handlung somit sehr gut nachvollziehen und habe ständig das Gefühl, meine Hand in eine Schüssel mit Blaubeeren zu stecken und zu naschen :-)
    Einfach ein Buch zum Wegträumen und genießen.

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Lese-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

    #DerBlaubeergarten #NetGalleyDE

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    Erdhaftigs avatar
    Erdhaftigvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist ein sehr guter, fein zu lesender Roman mit ein wenig Wumms und Liebe zum Alltag. Der Garten ist übrigens eine Plantage.
    Der Blaubeergarten

    Möchte man ein ziemlich realistisches Buch lesen? Dieses hier schon! Alleinerziehende Mutter arbeitet in PR-Agentur einer australischen Großstadt, ihre Chefin erwartet ebenso wie ihr Hauptkunde, dass sie möglichst rund um die Uhr für sie da zu sein hat, auch am Wochenende. So kommt die Kündigung zügig und nicht gänzlich unerwartet. Was die Hauptfigur allerdings ab dann mit ihrem Leben anstellt, liest sich erst Mal wie eine Kurzschlussreaktion. Und gleichzeitig ziemlich alltagsnah. Jedenfalls für Menschen, die einfach mal ihrer Nase nach gehen und das tun, was sie schon immer mal machen wollten. Und dabei noch ihr Leben umstellen. Glenna Thomson entwickelte also eine Geschichte, die sich tatsächlich so ähnlich abspielen könnte. Dabei zieht die Hauptfigur immer weitere Personen an sich, so dass so etwas wie eine kleine Gemeinschaft entsteht. Unsympathen gibt es ebenso wie sympathische Figuren, Witziges passiert und viele zauberhaft-nette Kleinigkeiten entstehen sozusagen am Wegesrand.

    Wer eine Schnulze oder gar einen sommerlich-leichten Roman erwartet, hat sich allerdings geschnitten. Es ist ein sehr guter, fein zu lesender Roman mit ein wenig Wumms und Liebe zum Alltag. Der Garten ist übrigens eine Plantage. Schmöker!

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