Gloria Frost Der Purpurschnitter

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Inhaltsangabe zu „Der Purpurschnitter“ von Gloria Frost

Lilly hat Angst. In Hannover wurden am Leineufer binnen kürzester Zeit sieben rechte Männerfüße angeschwemmt. Ihr Ehemann, mit dem sie vorher Streit hatte, verschwindet spurlos. Polizei und Freundeskreis wimmeln sie ab, glauben, er habe sich aus dem Staube gemacht. Auch als ihre beste Freundin Linda nach einer gemeinsamen Feier nicht mehr gesehen wird, misst niemand dem Geschehen irgendwelche Bedeutung bei. Lilly sucht die Vermisste, entdeckt vor deren Haustür ihren mit grünem Nagellack bepinselten Zeigefinger im Schnee, rennt zur Polizei. Doch als die Beamten mit Lilly vor Ort eintreffen, ist das Corpus Delicti entfernt worden. Erst als noch mehrere Personen wie vom Erdboden verschluckt werden, erwacht das Auge des Gesetzes und stilisiert ausgerechnet Lilly zur Mörderin hoch. Denn Erzrivalin Viktoria liegt ermordet auf Lillys Gehöft. Und immer wieder singt ihr eine verstellte Stimme am Telefon vor: „Warte, warte nur ein Weilchen. Dann kommt Haarmann auch zu dir. Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir.“ Kein Wunder, dass Lilly versucht, den Bösewicht auf eigene Faust dingfest zu machen. Dabei stößt sie auf Ungeheuerlichkeiten …

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  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    30. May 2011 um 19:48

    Der Debütroman von Gloria Frost spielt in einer Moorgegend. Dort wurden bereits 7 Männerfüße in einem Fluss gefunden, alles rechte Füße. Lillys Großmutter weiß eine merkwürdige Geschichte aus den USA über gefundene rechte Füße zu berichten, die für Lilly sehr unglaubwürdig klingt. Dann aber verschwindet ihr Ehemann und kurze Zeit später ihre beste Freundin. Die Geschichte wird zunehmend skurriler. Das Buch wird als Thriller mit schwarzem Humor beschrieben. Mich hat leider beides nicht überzeugen können. Ich fand das Buch weder spannend aufgebaut, noch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Lilly reagiert oft nicht glaubwürdig. Das Verschwinden ihres Mannes hat sie schnell vergessen, was noch damit zu begründen wäre, dass sie eine unglückliche Ehre führte. Aber auch das Verschwinden der besten Freundin beschäftigt sie nur kurz. "Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir. Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir..." (Seite 13) Der Roman strotzt vor Redewendungen und Sprichwörtern, was mich nach kurzer Zeit sehr genervt hat, da es einfach in einem enormen Übermaß verwendet wurde. Außerdem hat die Handlung bei mir ein verwirrendes Gefühl hinterlassen. Die Geschichte lässt sich am besten mit dem Wort "skurril" beschreiben. Das Ende kam überraschend und hatte mit einer speziellen Familiengeschichte zu tun, aber auch diese konnte mich nicht überzeugen. "Ich schluckte. Mitten im Auge des Sturms. Abgründe taten sich vor mir auf. Noch mehr Abgründe als vermutet." (Seite 221) Das Buch weist etliche Rechtschreibfehler und Layoutfehler auf. So hören Sätze oft mitten in einer Zeile auf und gehen dann in der nächsten Zeile weiter. Mich hat beides im Lesefluss gestört. Ich war sehr auf das Buch gespannt, da die Kurzbeschreibung toll klang, und auch zahlreiche Rezensionen gutes versprachen. Für mich war das Buch aber leider eine Enttäuschung. Fazit: Das Buch konnte mich weder als Thriller noch mit seinem schwarzen Humor überzeugen. Taschenbuch: 255 Seiten Verlag: AAVAA E-Book Verlag UG; Auflage: 1., Auflage (2. Januar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3862543137

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  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    itagscherer

    itagscherer

    07. May 2011 um 11:45

    Viel schwarzer Humor, witzig und doch alles, was ein Thriller ausmacht.

  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    Marakkaram

    Marakkaram

    14. April 2011 um 20:19

    Hmmm, ziemlich kurioser schwarzer Humor. Also das muss man schon mögen.... Und wenn ich ehrlich bin, habe ich eine Weile gebraucht, um diese Art überhaupt erst einmal zu kapieren (und nicht ständig nur zu denken: Okaaay, da gibt es in Hannover ein ganzes Dorf mit Debilen und arg geistig Minderbemittelten. (In diesem Fall war ich es dann wohl :-)) Wenn man sich mit dem Stil angefreundet hat und sich drauf einlässt, ist es schon ganz okay. Vor allem, die zum Schluss eingebaute und für mich überraschende Familiengeschichte, hat es letztendlich doch lesenswert gemacht....

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  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2011 um 22:04

    "Unfähig auch nur ein einziges Glied zu bewegen, stierte ich das makabre Gebilde an. Eingefroren in einen Eiszapfen, funkelte mir im Licht der kalten Wintersonne ein abgehackter blutiger Menschenfinger entgegen, der Nagel resedagrünem Lack bepinselt. Wie von selbst löste sich ein gellender Schrei aus meiner Kehle. Völlig von Sinnen stürmte ich los, weg von diesem schaurigen Ort, rannte, rannte, rannte. Von tausend Teufeln gehetzt." * Was passiert nur in Lillys bodenständigem Leben? Nach einem heftigen Streit mit ihrem Ehemann Hagen, verschwindet dieser spurlos. Dann taucht plötzlich ihre große Liebe Adrain auf, und Lillys Gefühlswelt gerät ins wanken. Als dann plötzlich abgehackte Beine und ein abgehackter Finger auftauchen und Lilly mysteriöse Anrufe bekommt und ihr das Haarmann Lied vorgesunken wird, verfällt sie endgültig in Panik.... * "Der Purpurschnitter" ist Gloria Frosts erste Romanveröffentlichung. Sie hat einen interessante und spannende Mischung aus Komödie, Krimi, Thriller und Familiendrama vorgelegt. Und es macht Spaß dieses zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und der Leser merkt, dass sie ihn ihren Protagonisten anpasst. So sind Lilly Sätze manchmal sehr kurz und abgehackt, was aber durchaus ihrer Situation und ihrem Gemüt entspricht. * Frau Frost schafft es uns alle wichtigen Orte und Begebenheiten detailliert zu beschreiben, so dass einem spannenden und rasanten Kopfkino nichts mehr im Wege steht. * Auch die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und werden detailliert mit ihren Eigenarten dargestellt. Eine Vielzahl von verschiedenen Charkteren tauchen auf: der grimmige und unheimliche Isegrimm mit seinem Hund Wotan, die geheimnisvolle Fremde mit den rosanen Kuverts, Männer von Adel und Lilly kuriose Familie. Jeder Charakter weckt beim Leser direkt Sympathie oder Antipathie, dazwischen gibt es nichts. Ganz besonders gelungen sind Frau Frost die Zwillinge von Lilly, die mit ihrer schrecklich pubertären Art die ganze Geschichte auflockern. * Wer nun wissen will, was es mit den abgehackten Körperteilen und mysteriösen Ereignissen auf sich hat, sollte sich ganz schnell den "Purpurschnitter" besorgen! * Das Cover des Buches ist in dunklen Farben gehalten und zeigt den Sensemann auf einem Friedhof. Im Hintergrund ist eine Ruine zu erkennen. In geschwungenen roten Buchstaben prangen der Titel, sowie der Name der Autorin auf dem Cover. * Ein Buch für alle Liebhaber von spannenden und schwarzhumorigen Krimis!

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  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    RiaKlug

    RiaKlug

    14. February 2011 um 11:44

    Dieses Buch hat alles, was ein Thriller braucht: Lose Männerbeine, skurrile Gestalten, die zerbröselnde bürgerliche Existenz der Hauptfigur Lilly, viele dunkle Geheimnisse und jede Menge schwarzen Humor. Ein überraschender Schluss ist ebenfalls selbstverständlich. Es geht trotzdem nie in das Splattern über. Der Humor sorgt für die richtige Balance zwischen Erschrecken und Ergötzen. Wer aktive Protagonistinnen mag, gut und spannend unterhalten sein möchte und keine Angst vor thrillertypischen Ereignissen wie losen Gliedmaßen und zweifelhafter Herkunft von Fleischwaren hat, der ist hier richtig. Von mir gibt es auch die Fünf. Ich war Testleserin, worüber ich mich immer noch sehr freue.

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  • Rezension zu "Der Purpurschnitter" von Gloria Frost

    Der Purpurschnitter
    Clarabella

    Clarabella

    05. February 2011 um 19:58

    Nichts für schwache Nerven! Der Thriller hält, was Titel und Buchcover versprechen: Gruselig, schaurig, blutig. Er fängt noch recht harmlos an, als stünde eine problematische Ehe und eine Jugendliebe im Vordergrund, steigert sich bald aber zu einer schnellen Abfolge der unglaublichsten Ereignisse und einer unheilvollen Familiensaga– mitten in der scheinbaren Idylle eines kleinen Ortes bei Hannover. Die Autorin erzählt spannend, voll überraschender Wendungen und flott im Tempo, was den Leser bisweilen außer Atem geraten lässt. Trotz der zahlreichen Personen - skurrile, schrille, unsympathische, aber auch liebenswerte Typen - gelingt es ihr stets, das Ganze übersichtlich und leicht lesbar zu gestalten. „Der Purpurschnitter“ ist jedenfalls ein Gruselspaß, den man so schnell nicht mehr vergisst!

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