Gloria Goldreich

 3.7 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Die Tochter des Malers, Dinner mit Anna Karenina und weiteren Büchern.

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Die Tochter des Malers

Die Tochter des Malers

 (52)
Erschienen am 21.09.2015
Dinner mit Anna Karenina

Dinner mit Anna Karenina

 (15)
Erschienen am 14.02.2008
Four Days

Four Days

 (0)
Erschienen am 01.03.1983
Leah's Children

Leah's Children

 (0)
Erschienen am 01.11.1987
Leah's Journey

Leah's Journey

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Erschienen am 01.09.1996
What Can She Be? a Lawyer

What Can She Be? a Lawyer

 (0)
Erschienen am 01.05.1973
Walking Home

Walking Home

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Erschienen am 04.01.2005

Neue Rezensionen zu Gloria Goldreich

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Sunnywonderbooklands avatar

Rezension zu "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich

Sehr langweilig
Sunnywonderbooklandvor einem Jahr


Autorin: Gloria Goldreich
Verlag: Aufbau Digital
Seitenanzahl: 577
Preis: 12,99 Euro/9,99 Euro
erschienen am 21. September 2016

Inhalt

Ein Roman wie ein Gemälde von Marc Chagall: voller Poesie, Träume und Liebe

Paris, 1935: Ida ist die behütete Tochter des Ausnahmekünstlers Marc Chagall und eines seiner Lieblingsmotive. Als sie sich in den Studenten Michel verliebt, steht die innige Beziehung zu ihrem Vater auf dem Spiel. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und ihrer Familie droht tödliche Gefahr, was Chagall jedoch in blinder Hingabe an seine Kunst verleugnet. Schon bald muss Ida sich entscheiden – zwischen ihrem eigenen Lebensweg und der Rettung ihres Vaters.

Bewegend, mitreißend, voller Tragik – und eine wahre Geschichte


Meine Meinung

Das Buch dreht sich um die berühmte Tochter von dem Künstler Marc Chagall Ida. Sie ist zu Hause sehr behütet aufgewachsen und hatte kaum Kontakt zu anderen in ihrem Alter.
Als sie im Sommer Michel kennenlernt, verliebt sie sich in ihn. Doch dabei gerät sie immer mehr zwischen die Fronten von ihrem Vater und Michel.
Die Inhaltsangabe klingt so spannend und beruht auf einer wahren Geschichte, die mich persönlich immer wieder faszinieren. Aber dieses Buch konnten mich überhaupt nicht überzeugen und ich habe mich durch die Seiten gequält, bis ich es vor lauter Langeweile angebrochen habe.
An sich ist die Geschichte spannend, aber teilweise passiert 50 Seiten einfach mal nichts. Hinzu kommt noch der poetische und überladene Schreibstil der Autorin, der mit überhaupt nicht zugesagt hat.
Auch die Charaktere könnten mich nicht überzeugen, da sie sehr einseitig waren. So ist Ida ein junges und naives Mädchen, dass ihrem Vater zu Füßen liegt, Marc Chagall ist der Künstler, der nichts anderes macht als malen und Michel ein langweiliger Student.

Fazit

Interessante Idee und Geschichte mit schlechter Umsetzung. Stellenweise passiert 50 Seiten lang nichts interessantes und die Handlung plätschert vor sich hin. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich

Die Frau an Chagalls Seite
YukBookvor einem Jahr

Der Aufbau Verlag hat vor einiger Zeit eine Romanbiografie-Reihe über Frauenfiguren gestartet, die im Schatten von großen Künstlern stehen – ein Thema, das mich stark fasziniert. In „Madame Picasso“ von Anne Girard war es Eva Gouel, die mit den schwierigen Launen eines exzentrischen Künstlers zu kämpfen hatte. Nun machte ich Bekanntschaft mit Ida Chagall. In "Die Tochter des Malers" zeichnet Gloria Goldreich das Porträt einer starken und doch ambivalenten Frau, die während der Judenverfolgung in Frankreich eine unglaubliche Willens- und Tatkraft entwickelt, ihre mentale Abhängigkeit von ihrem dominanten Vater jedoch nicht ablegen kann.

Schon als junge Frau beugt sie sich stets dem Willen ihres Vaters, auch dann, als er sie zwingt, ein uneheliches Kind von ihrem Geliebten Michel abzutreiben und ihn zu heiraten. Die Autorin versteht es, die typischen Ängste und Sorgen der Emigranten, die ständig auf der Flucht waren, spürbar zu machen. Idas Mutter hat sich zwar nach der Flucht aus Russland und aus Berlin nun ihr Zuhause in Paris so schön wie möglich eingerichtet, doch sie lebt immer noch in der Vergangenheit und klammert sich an die friedlichen Tage im russischen Dorf Witebsk. Marc Chagall trauert ebenfalls der glücklichen Zeit nach und verarbeitet seine Gedanken und Gefühle in seinen Gemälden. Nun verstehe ich auch, was ihn sowohl zu den düsteren als auch fantasievollen und verträumten Motiven antrieb. Chagall malte die Landschaften der Heimatlosen, Häuser und Räume ohne Böden, umherirrende Tiere und schwebende Liebende. Seine Werke werden in Paris begeistert aufgenommen. Schriftsteller, Dichter, Intellektuelle und Diplomaten treffen sich regelmäßig zu Salonabenden in ihrem Haus. Während Marc und Bella ihre Freundschaften mit der intellektuellen und künstlerischen Elite von Paris kultivieren, arbeitet sich Ida zielstrebig in die Kunstszene ein und erobert mit ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung nicht nur die Pariser, sondern auch die Londoner Gesellschaft.

Währenddessen spitzt sich die Lage für die jüdische Bevölkerung zu. Faschisten und Nationalsozialisten gelangen an die Macht. Der Einmarsch der Deutschen in Frankreich ist zu befürchten und Ida drängt ihre Eltern, sich in Sicherheit zu bringen. Ihr sturer Vater ist jedoch so von sich und seinem Ruf als Künstler überzeugt, dass er keine Notwendigkeit sieht zu flüchten. Zuflucht sucht er eher in seinem künstlerischen Schaffen, das ihm wichtiger ist als menschliche Einzelschicksale. So begleiten wir Ida auf einem hürdenreichen Weg in mannigfaltigen Rollen: als Tochter, Modell, Kunsthändlerin, Sekretärin und Beschützerin. Trotz einiger Wiederholungen gelingt es Gloria Goldreich, diese für Außenstehende kaum nachvollziehbare gegenseitige Abhängigkeit zu verdeutlichen. „Die Frau an Chagalls Seite“ – so hätte man Ida und den Titel dieses Buches auch ohne weiteres nennen können.

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snowbells avatar

Rezension zu "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich

Alles für Papotschka
snowbellvor einem Jahr

Der Roman "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich erzählt von Ida, der einzigen Tochter des weltberühmten Ausnahmekünstlers Marc Chagall. Auch inhaltlich erinnert er durchaus an ein Gemälde, denn er ist voller Poesie, Träume und Liebe. Als Muse des Malers ist Ida eng mit ihrem Vater verbunden. Als sie sich in den Studenten Michel verliebt, steht die innige Beziehung zu ihrem Vater auf dem Spiel. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und ihrer Familie droht tödliche Gefahr, was Chagall jedoch in blinder Hingabe an seine Kunst verleugnet. Schon bald muss Ida sich entscheiden – zwischen ihrem eigenen Lebensweg und der Rettung ihres Vaters.

Das Cover ist geschmackvoll gestaltet. Es zeigt die Rückansicht einer attraktiven Frau, die mit beschwingten Schritten über eine breite Treppe schreitet. Sie ist geschmackvoll gekleidet und trägt ein lose fallendes blaues Kleid. Mit ihren üppigen glänzenden Haaren könnte sie durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit der anmutigen Ida Chagall aufweisen, die für ihren Charme und ihre Schönheit berühmt war. Der kurze, prägnante Titel ist gut gewählt. Er rekurriert auf die Handlung und macht deutlich, dass es sich um einen biographischen Roman handelt.

Wie bereits erwähnt, steht Ida Chagall im Mittelpunkt des Buches. Aber auch ihr persönliches Netzwerk (Eltern, Lebenspartner, Freunde, Bekannte) wird pointiert dargestellt. Die Familie Chagall ist nicht zwingend ein Sympathieträger; die Autorin zeigt deutlich die Risse in der nach außen perfekten glänzenden Fassade auf.  Als pflichtbewusste Tochter vernachlässigt Ida eigene Interessen und widmet ihr Leben dem Werk ihres narzistischen Vaters, der sich als erfolgreicher Ausnahmekünstler profilieren will. Trotzdem gelingt es ihr, nach und nach aus dem Schatten ihres Vaters herauszutreten und sich zu einer glücklichen, selbstbewussten Frau zu entwickeln.  Ihre Eltern Bella und Marc Chagall sind schwierige Persönlichkeiten. Im Laufe des Geschehens erweisen sie sich als arrogante und weltfremde Menschen, die blind für die politischen Entwicklungen und nur an ihrem eigenen Wohlergehen interessiert sind.

Gloria Goldreich schreibt in einem flüssigen, gut lesbaren Stil. Sie hat gründlich recherchiert, verknüpft Kunst- und Zeitgeschichte zu einem beeindruckenden Roman und lässt eine wichtige Epoche lebendig werden. Mich hat dieses Buch angeregt, mich näher mit Leben und Werk von Marc Chagall zu befassen. Deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

"In seinen Augen sollte Ida immer ein Mädchen bleiben, voller Leben, aber rein und unberührt"

Die US-amerikanische Schriftstellerin Gloria Goldreich hat mit ihrem Roman "Die Tochter des Malers" ein elegantes und eindringliches Porträt Ida Chagalls gezeichnet. Die einzige Tochter einer Schriftstellerin und Marc Chagalls, eines der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts, hat schmerzhaft lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen. "Die Tochter des Malers" ist aber auch eine indirekte Analyse der komplexen Persönlichkeit Marc Chagalls, des jüdischen Helden, der den Nazis entkommen konnte, und den der Leser durch die Augen Idas, eine interessante und neue Perspektive, betrachten kann.
Dieses Buch ist die perfekte Lektüre für alle Fans des Buches "Madame Picasso", Kunstliebhaber und Leser historischer Romane, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Fühlt ihr euch angesprochen? Hier habt ihr die Möglichkeit, das Buch exklusiv schon vor dem Erscheinungstermin am 21.9. zu gewinnen und als Testleser zu entdecken.

Zum Inhalt
Paris, 1935: Ida ist die behütete Tochter des Ausnahmekünstlers Marc Chagall und eines seiner Lieblingsmotive. Als sie sich in den Studenten Michel verliebt, steht die innige Beziehung zu ihrem Vater auf dem Spiel. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt, und ihrer Familie droht tödliche Gefahr, was Chagall jedoch in blinder Hingabe an seine Kunst verleugnet. Schon bald muss Ida sich entscheiden – zwischen ihrem eigenen Lebensweg und der Rettung ihres Vaters.

Leseprobe

Zur Autorin
Gloria Goldreich ist die von der Kritik hochgelobte Autorin zahlreicher Erzählungen, Kinder- und Jugendbücher sowie mehrerer Romane. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie ist die Mutter dreier Kinder und lebt mit ihrem Mann in Tuckahoe, New York.

Zusammen mit dem Aufbau Verlag verlosen wir 25 Vorab-Exemplare von "Die Tochter des Malers" unter allen, die mehr über Ida Chagall und deren Beziehung zu ihrem Vater erfahren möchten. Möchtet ihr diesen spannenden und bewegenden historischen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, besprechen und rezensieren? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und antwortet bis zum 13.09. auf folgende Frage:

Das Thema "Kinder prominenter Persönlichkeiten" beschäftigt seit jeher Biografen in aller Welt. Ida hatte es als Tochter Marc Chagalls bestimmt nicht immer leicht.
Denkt ihr, dass solche Kinder es immer besonders schwer im Leben haben?


Auf eure Antworten freue ich mich.

Ich wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
Lesestunde_mit_Maries avatar
Letzter Beitrag von  Lesestunde_mit_Marievor 3 Jahren
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