Gloria Goldreich

 3,7 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor*in von Die Tochter des Malers, Dinner mit Anna Karenina und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Gloria Goldreich ist die von der Kritik hochgelobte Autorin zahlreicher Erzählungen, Kinder- und Jugendbücher sowie mehrerer Romane. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie ist die Mutter dreier Kinder und lebt mit ihrem Mann in Tuckahoe, New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gloria Goldreich

Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)

Die Tochter des Malers

 (66)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Dinner mit Anna Karenina (ISBN: 9783548607825)

Dinner mit Anna Karenina

 (15)
Erschienen am 14.02.2008
Cover des Buches Die verlorenen Kinder von Paris (ISBN: 9783749903160)

Die verlorenen Kinder von Paris

 (11)
Erschienen am 25.04.2022
Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: B076T7XS1X)

Die Tochter des Malers

 (1)
Erschienen am 09.11.2017

Neue Rezensionen zu Gloria Goldreich

Cover des Buches Die verlorenen Kinder von Paris (ISBN: 9783749903160)
dermoerderistimmerdergaertners avatar

Rezension zu "Die verlorenen Kinder von Paris" von Gloria Goldreich

Interessant, aber stellenweise auch langatmig
dermoerderistimmerdergaertnervor 2 Jahren

Inhalt: Paris 1935. Die bedrohlichen Nachrichten aus Deutschland, sowie die Grausamkeit der Nationalsozialisten gegenüber den Juden, verunsichert auch die Franzosen. Als immer mehr jüdische Flüchtlinge, darunter viele Kinder, nach Paris kommen, beschließt Madeleine Lévy zu helfen. Gemeinsam mit Freunden und Familienmitgliedern schließt sie sich der Résistance an, fälscht Papiere und sichert Fluchtrouten, um hauptsächlich Kinder über die Pyrenäen aus dem Land und in Sicherheit zu bringen. Doch die Lage für die Juden und die Résistance wird auch in Frankreich immer gefährlicher.

Meine Meinung: Der Roman basiert auf Tatsachen und erzählt von 1935 - 43 von der jungen Madeleine Lévy, der Enkelin von Alfred Dreyfus (bekannt durch die Dreyfus -Affaire 1894). Madeleine, die seit einer Scharlacherkrankung als Kind schwerhörig war, schloss sich trotz dieses Handicaps der Résistance an und handelte äußerst mutig, selbstlos und engagiert. Ihr eigenes Glück und eine gemeinsame Zukunft mit ihrem Freund Claude Lehmann, der auch Mitglied der Résistance war, stellt sie in der Hoffnung auf ein Ende des Nazi-Terrors zurück.
Sehr gut gefallen hat mir der beschriebene Zusammenhalt und die enge Verbundenheit der Familie Lévy/Dreyfus.
Der Titel „Die verlorenen Kinder von Paris“ ist meiner Meinung nach etwas ungünstig gewählt, denn er weckt falsche Erwartungen an das Buch. Zwar arbeitet Madeleine für die Freiheit der Kinder und hat auch manchmal persönlichen Kontakt zu einigen Kindern, doch an der eigentlichen Flucht ist sie nie beteiligt.
Durch die beschriebenen Gräueltaten der Nazis und der Vichy Regierung, die oft etwas dokumentarisch beschrieben werden, geht dieser Roman sehr unter die Haut und ich muss die mutigen Mitglieder der Résistance bewundern, deren Leben stets in großer Gefahr war.
Der Roman ist eindringlich, interessant und informativ. Leider habe ich mich trotzdem mit dem Lesen etwas schwergetan, denn oft habe ich die Handlung als ziemlich langatmig empfunden. So richtig fesseln konnte mich das Buch deshalb nicht. Schade finde ich auch, dass es am Ende des Buches keine weiteren Erklärungen gibt. Deshalb weiß ich nicht, was im Roman den Tatsachen entspricht (die historischen Fakten werden natürlich stimmen) und welche fiktiven Charaktere und Ereignisse von der Autorin zugefügt wurden.

Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)
MarinaHs avatar

Rezension zu "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich

Ida und ihre Abhängigkeit von ihrem Vater
MarinaHvor 2 Jahren

Persönliche Meinung:

Das Buch spricht mich weder vom Cover, weder vom Klappentext besonders an. Ida Chagall ist ein unsympathischer Charakter, der durchs ganze Leben, nie wirklich frei von ihrem Vater wird. Ihr Vater, der berühmte Marc Chagall, hat sie vollkommen in seiner Gewalt und man merkt die Abhängigkeit zwischen den beiden.
Der Schreibstil der Autorin spricht mich gar nicht an, es sind zu viele Füller, zu wenig Handlung.
Ihre Beschreibungen sind zu detailliert, nach nur wenigen Seiten, bekommt man genug davon. Selbst beim mehreren Seiten überspringen, kommt man gut mit der Handlung zurecht da einfach nichts passiert.

Fazit

Ein langweiliges Buch, welches sich nicht zu lesen lohnt. Marc Chagall war ein Tyrann, der seinen Angehörigen das Leben zur Hölle gemacht hat. 

Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)
Aurora-Cs avatar

Rezension zu "Die Tochter des Malers" von Gloria Goldreich

Maßlos enttäuscht.
Aurora-Cvor 2 Jahren

Ich hatte bei diesem Buch viel Besseres erwartet! Letztendlich habe ich mich einfach nur noch bis zum Ende des Buchs gequält, keiner der vorkommenden Charakteren war auch nur ansatzweise sympathisch. Marc Chagall stand viel zu sehr im Vordergrund! Eigentlich ironisch, denn es sollte, wenn ich mich nicht irre, darum gehen, dass sie ihren eigenen Weg findet… definitiv nicht gelungen.

Weder die Gefühle, noch Handlung wurde authentisch rübergebracht, zum Ende hin hatte ich das Gefühl, nicht einmal die Autorin hatte Lust, das Buch zu Ende zu schreiben. Alles zog sich unglaublich lang und auch die Handlung war langweilig, ständig ging es um Idas berühmten Vater, manchmal hatte ich das Gefühl, ich würde ein Buch über ihn lesen.

Dazu scheint Marc Chagall ein grauenhafter Mensch zu sein! Das Buch hat meiner Meinung nach nicht mehr als 2 Sterne verdient.

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