Gloria Whelan Die kleinen Revolten der Rosy James

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Inhaltsangabe zu „Die kleinen Revolten der Rosy James“ von Gloria Whelan

Rosy James liebt Indien über alles. Mit ihrer Freundin Isha könnte sie stundenlang heimlich über den Basar streifen. Und sie ist fasziniert von der Idee, Indien könnte unabhängig sein. Nicht zur Freude aller. Als sie sich insgeheim zu einer Versammlung von Gandhi-Anhängern schleicht, ist die Geduld ihres Vaters endgültig am Ende: Rosy soll nach England zu ihren Tanten. Aber auch da wirbelt Rosy einiges durcheinander.

Die Handlung spielt in interessantem historischen Kontext, die aber leider deutlich zu oberflächlich bleibt.

— LeseJette
LeseJette

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    Die kleinen Revolten der Rosy James
    LeseJette

    LeseJette

    19. September 2016 um 05:19

    Das passiert: Zu Zeiten des ersten Weltkriegs ist der Vater von Rosalind (kurz Rosy gerufen) James in Indien stationiert. Dort lebt er mit seiner Frau und der 15-Jährigen Rosy. Eigentlich sollte Rosy nach England gehen und dort eine fundierte Schulbildung erwerben. Das jedoch weiß Rosys Mutter zu verhindern, ist doch immerhin Rosys älterer Bruder während des Aufenthalts in England (ebenfalls wegen einer besseren Schulbildung) verstorben. Rosy streift lieber mit ihrer indischen Freundin über die bunten Basare und nimmt an deren Familienleben teil. So gefällt mir der Roman: Der Roman entstand aus der Faszination der Autorin für die indische Unabhängigkeitsbewegung und auch des Lebens britischer Staatsbürger in Indien. Ein Thema, dass auch in einem Jugendbuch interessant verarbeitet werden könnte. So liest sich der Roman auch flott, das mag an der leichten Schreibe liegen, die an Kindern und Jugendliche ausgerichtet ist. Ebenso werden schwierige Themen nur am Rande angeschnitten, sodass es keinerlei Verständnisprobleme gibt, Die Erwartungen an den Roman waren nicht extrem hoch, wurden aber dennoch enttäuscht. So erwartete ich von der Hauptperson Rosy doch mehr Revolte. Doch Rosy reagiert mehr auf äußere Umstände als das sie reagiert. So versucht sie ein indisches Kind zu retten, trotz der Warnung und Erläuterung ihrer indischen Freundin. Was auf den ersten Blick schon als Revolte aufgefasst werden kann, ist auf den zweiten Blick doch mehr kindisch und unreflektiert. Nun könnte man erwarten, dass sich Rosy aufgrund einiger Erlebnisse weiterentwickelt, den Eindruck hatte ich leider nicht. Nun könnte man vermuten, dass über die indische Unabhängigkeitsbewegung unter Gandhi mehr geschildert wird, auch das ist nur am Rande der Fall. Ebenso erfährt der Leser nur recht wenig über das Leben der Briten in Indien. Kein Wunder, da sich Rosy doch meist den Wünschen der Eltern widersetzt und nur wenig daran teilnimmt.

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  • Rezension zu "Die kleinen Revolten der Rosy James" von Gloria Whelan

    Die kleinen Revolten der Rosy James
    LaLecture

    LaLecture

    07. February 2013 um 20:37

    Ein zuckersüßes und leider viel zu kurzes Buch über Freiheit und den Mut, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen Inhalt Die 15-jährige Rosalind James, Tochter eines britischen Majors, der in Indien stationiert ist, ist nicht wie die anderen englischen Mädchen in ihrem Alter. Statt am Pool zu sitzen, über Mode zu reden und sich nach England zu wünschen, streunt sie mit ihrer indischen Freundin Isha über den Basar - sehr zum Missfallen ihres Vaters. Der sähe es lieber, wenn Rosy eine gute Schuldbildung in England genösse und als sie es eines Tages zu weit treibt, macht er seine Drohung schließlich wahr: Rosy muss nach London zu ihren Tanten Ethyl und Louise. Doch Rosy wäre nicht Rosy, wenn sie nicht auch dort gehörig etwas durcheinanderbringen würde... Meinung Viel zu schnell war dieses wunderbare Buch, das mich ins ferne Indien, in die Welt der frechen Rosy , entführt, zu Ende und leider büßt es gerade deswegen einen Stern in der Bewertung ein. Der Einstieg ist noch etwas holprig, da Rosy zunächst eine Art Vorgeschichte erzählt, ihre familiäre Situation und die einzelnen Personen vorstellt. Ich war am Anfang etwas verwirrt, da immer, wenn ich dachte „Jetzt geht es los!“, eine weitere Erklärung kam. Spätestens aber, wenn die Geschichte dann wirklich beginnt, ist man ganz verzaubert von „Die kleinen Revolten der Rosy James“ (übrigens ein zauberhafter Titel ♥). Schon allein Gloria Whelans Schreibstil ist einfach traumhaft. Mit einfachen, nicht zu kitschigen Worten gelingt es ihr, den Leser ins Indien Anfang des 20. Jahrhunderts zu entführen. Man riecht, schmeckt, sieht und fühlt praktisch mit Rosy mit und nach dieser Lektüre packte mich plötzlich selbst die Reiselust. Ich habe richtig Fernweh bekommen. Die Handlung ist erstaunlicherweise recht vielschichtig, wobei bestimmte Themen auf den knapp 200 Seiten leider etwas untergehen. Einmal ist da natürlich Rosys Familiengeschichte. Die Beziehung zwischen den Eltern ist kompliziert, da die Mutter offenbar depressiv ist und der Vater sich doch immer wieder ihren Wünschen beugt, zwischen ihren beiden Tanten gibt es ebenfalls ein Spannungsverhältnis und dann ist da noch die Sache mit ihrem toten Bruder. Desweiteren gibt es noch die Geschichten um die Bediensteten der James‘, den kleinen Jungen Ravi, den Rosy auf dem Weg nach England kennenlernt, den attraktiven Leutnant Max Nelson und natürlich Ghandi. Meiner Meinung nach hätten 100 bis 200 Seiten mehr dem Buch nicht geschadet. Da Rosy erst nach knapp 100 Seiten das Schiff nach England besteigt, wundert es kaum, dass einige Nebencharaktere zu kurz kommen. Rosy ist ein sehr sympathisches, aufgewecktes Mädchen, die weiß, was sie will. Obwohl sie von ihrem strengen Vater erzogen wurde, der der Ansicht ist, den Indern hätte nichts Besseres passieren können, als die Herrschaft der Briten, gefällt ihr die Einstellung des geheimnisvollen Gandhi und beginnt, sich zu fragen, wieso die Inder nicht das Recht haben sollten, sich selbst zu regieren. Zudem hat sie ein großes Herz,ist wirklich liebenswürdig und steckt andere mit ihrer Lebensfreude an. Da das Buch mit 200 Seiten erstaunlich kurz ist, bleiben leider einige der Nebenfiguren, wie zum Beispiel Isha oder Rosys Tanten auf der Strecke. Gerade über die verbitterte Ethyl oder den Verbleib von Ravi hätte ich wirklich gerne mehr erfahren. Fazit „Die kleinen Revolten der Rosy James“ hält, was der Titel und das hübsche Cover versprechen, und ist ein wirklich schönes Kinder- und Jugendbuch über ein mutiges Mädchen, das ihre Familie mit all ihren Problemen gehörig aufmischt. Der Schreibstil und auch die Protagonistin haben mir wirklich gut gefallen, doch da es aufgrund der Kürze der Geschichte vor allem bei den Nebenfiguren aber auch bei einigen Handlungssträngen gewisse Defizite gibt, kann ich nur 4 Sterne vergeben. Eine Leseempfehlung spreche ich trotzdem aus!

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