Gohar Markosjan-Kasper Penelope, die Listenreiche

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Inhaltsangabe zu „Penelope, die Listenreiche“ von Gohar Markosjan-Kasper

Jerewan, Armenien, eines kalten Novembertages im Jahr 1994: Penelope sehnt sich nach einer heißen Dusche. Keine Kleinigkeit in einer Stadt, die durch die Folgen von Erdbeben und eines kriegsbedingten Energieembargos zu einer unberechenbaren Baustelle geworden ist; überall lauern Strom- und Wassersperren, die Transformatoren streiken, die öffentlichen Verkehrsmittel fallen aus. So bleibt der jungen Frau nichts anderes übrig, als sich listenreich ihren Weg von Freunden zu Verwandten und zurück zu bahnen, um das bescheidene Vorhaben auszuführen.Auf diesem Weg begegnen ihr gute Freundinnen, freche Kinder und werbende Männer. Ihr Verlobter Armén operiert Verwundete, irgendwo im Kampfgebiet bei Berg-Karabach, wer weiß, ob und wann er zurückkommt? Aber Penelope bleibt ihm treu und lehnt den Heiratsantrag eines wohlhabenden Verflossenen ab, allem lockenden Komfort zum Trotz. Sie streitet sich mit dem Mann ihrer besten Freundin über Politik und gibt ganz nebenbei ihr Lieblingsrezept für Auberginenmus preis. Sie träumt und erinnert sich - an die Kindheit, die erste Liebe, die Ahnen. Sie denkt über ihre Heimat nach, dieses "Stückchen geistiges Europa, das es nach Asien verschlagen hat". Neugierig und temperamentvoll läßt uns Penelope an ihren Beobachtungen teilhaben, läßt die Komik des postsowjetischen Alltags aufleben, die Tragik der armenischen Geschichte, die Sehnsucht nach dem mythischen Süden und den Annehmlichkeiten des Westens.Wer könnte einer solchen Frau widerstehen? Oder ihr lange fernbleiben? Und so kehrt Odysseus-Armén zu seiner Penelope zurück - nachdem die Morgendusche am Abend endlich glückt.Nach Homer und James Joyce schafft Gohar Markosjan-Kasper eine Heldin, die man so schnell nicht vergißt.

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