Gonzalo Giner

 3.5 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Der Heiler der Pferde, Der Reiter der Stille und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gonzalo Giner

Der Pferdeflüsterer: Gonzalo Giner hat eine große Leidenschaft für Tiere. So studierte er Veterinärmedizin in seiner Geburtsstadt Madrid und ist seitdem als praktizierender Tierarzt tätig. 

Sein Debüt als Romanautor hatte er 2004 mit dem Titel „The Fourth Alliance“, der in über 15 Sprachen übersetzt wurde. Doch erst sein dritter Roman „Der Heiler der Pferde“ bracht ihm den Durchbruch als Autor und verschaffte ihm Ansehen, sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum.

2019 erschien sein vierter historischer Roman „Die Fenster zum Himmel“.

Alle Bücher von Gonzalo Giner

Cover des Buches Der Heiler der Pferde (ISBN: 9783764503543)

Der Heiler der Pferde

 (31)
Erschienen am 21.04.2010
Cover des Buches Der Reiter der Stille (ISBN: 9783764504526)

Der Reiter der Stille

 (14)
Erschienen am 10.12.2012
Cover des Buches Die letzte Reliquie (ISBN: B003OBBPHE)

Die letzte Reliquie

 (13)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Die Fenster zum Himmel (ISBN: 9783734109515)

Die Fenster zum Himmel

 (2)
Erscheint am 20.09.2021
Cover des Buches La Cuarta Alianza/ the Forth Alliance (ISBN: 9788401335457)

La Cuarta Alianza/ the Forth Alliance

 (0)
Erschienen am 31.01.2005
Cover des Buches El secreto de la logia/ The Secret of Logic (ISBN: 9788401335846)

El secreto de la logia/ The Secret of Logic

 (0)
Erschienen am 28.02.2006

Neue Rezensionen zu Gonzalo Giner

Neu

Rezension zu "Die Fenster zum Himmel" von Gonzalo Giner

Ich bin absolut begeistert!
Shaanielvor einem Jahr

🌌⛪Rezensionsexemplar⛪🌌

(unbezahlte Werbung)

-Bloggerportal Randomhouse-


🌌⛪🌌Die Fenster zum Himmel🌌⛪🌌


Autor: Gonzalo Giner 

Übersetzerin: Sonja Hegemann

Verlag: blanvalet 

Preis: 24€, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag 

Seiten: 864 Seiten 

ISBN: 9783764506612

Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2019


5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐


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Inhaltsangabe:

Entnommen von: www.randomhouse.de

Auf der Suche nach seinem Platz in der Welt fand er die Fenster zum Himmel.

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Kastilien, 1474: Eigentlich sollte Hugo de Covarrubias den Wollhandel seines Vaters fortführen. Doch dann wird er Opfer einer List und muss hilflos mit ansehen, wie sein raffgieriger Stiefbruder zum rechtmäßigen Erben erklärt wird. Hugo hingegen wird nach Flandern entsandt. Dort soll er das Handwerk seiner Familie von der Pike auf lernen. Aber auch in der Fremde – weit entfernt von seiner Heimat und seiner geliebten Freundin Berenguela – erwarten ihn nur Niedertracht und Gefahr. Hugo muss letztlich flüchten. Er ahnt nicht, dass seine abenteuerliche Reise über das kalte Neufundland und die afrikanischen Wüsten ihn schließlich zu seiner wahren Bestimmung führen wird.

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Weitere Informationen:

https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Fenster-zum-Himmel/Gonzalo-Giner/Blanvalet-Hardcover/e530502.rhd

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Hallo ihr Süßen💕

Auf diese Buch habe ich mich schon so so lange gefreut und als es bei mir ankam, war ich überglücklich, denn es sieht nicht nur traumhaft schön aus, nein es hat auch einen genialen Inhalt. Die Fenster zum Himmel, was für ein passender Titel, man hätte es auch die Fenster zur Seele nennen können, denn in diesem Buch darf man tief in die Menschliche Seele blicken, hat mich als Buch wirklich begeistert. Ich habe die Protagonisten und Charaktere, alle samt geliebt, gut oder böse sei mal dahin gestellt. Denn jeder Charakter hat eine Seele, in die man wirklich tief hinein blicken darf. Dieses Buch ist einfach der absolute Hammer und ganz besonders die Szenen auf dem Ozean und den Weltmeeren haben mir unglaublich gut gefallen. Trotz seiner fast 900 Seiten, war das Buch viel zu schnell zu Ende. Es ist ein sehr leichter Historischer Roman, der meiner Meinung nach ganz ohne Brutalität auskommt, zumindestens ist diese hier nicht so sehr zu gegen, wie in manch Anden Historischen Romanen. Wir befinden uns im Kastilien, des 15 Jahrhunderts und was soll ich sagen ich war einfach mitten drin! Dieses Buch ist eine große Abenteuer Reise, ein sehr beschwerlichen und Erkentnissreicher Road Trip. Ich war absolut hin und weg und kann diesen Schmöker jedem empfehlen der die Bücher von Ildefonso Falcons genauso geliebt hat wie ich. Ich hoffe wirklich sehr das Gonzalo Giner noch weitere Bücher schreiben wird, denn schon jetzt bin ich ein großer Fan! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

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Rezension zu "Der Reiter der Stille" von Gonzalo Giner

Abwechslungsreich
TigorAvor 5 Jahren

Darum geht es:

Andalusien im Jahr 1522: Isabel, die Kammerzofe einer reichen Weingutbesitzerin wird verbotenerweise schwanger und bringt heimlich im Pferdestall einen Sohn zur Welt. Zuerst sieht es so aus, als wäre es zu spät und der kleine Junge tot zur Welt gekommen. Doch dann nähert sich ihm eines der Pferde, beschnuppert ihn und leckt ihn ab. Durch diese Massage kehrt der Kleine ins Leben zurück und die überglückliche Mutter tauft ihn Yago. Anschließend bringt sie ihn zu ihrer Schwester Aurelia in die Stadt, damit diese sich um ihn kümmert und die Hohen Herrschaften nichts davon mitbekommen. Doch Isabel kehrt danach nicht zurück zu ihrem Sohn und Aurelia muss sich allein um den Jungen kümmern. Was sich jedoch als sehr schwierig gestaltet, denn Yago ist anders. Er meidet soziale Kontakte, wirkt als würde er in seiner eigenen Welt leben, kann kaum sprechen und bekommt bei jeder Veränderung in seiner Umgebung einen panischen Anfall. Heillos überfordert weiß sich Aurelia nicht anders zu helfen, als Yago komplett wegzusperren. Glücklicherweise wird er eines Tages gefunden und zu Kartäusermönchen ins Kloster gebracht. Dort nimmt Yagos Schicksal seinen Lauf und auch sein besonderes Band zu den Pferden tritt immer deutlicher zu Tage.


So fand ich es:

Auf dieses Buch habe ich mich total gefreut, da ich die Thematik unglaublich interessant finde. Ein Junge mit Autismus / Asperger-Syndrom als historischer Pferdeflüsterer? Das Ganze dann noch in Spanien? Klang für mich nach einer interessanten und richtig schönen Geschichte. Was ich letztendlich bekommen habe, war im Grunde auch genau das, nur mit noch viel mehr Handlung und Nebenhandlung drumherum gestrickt. 

Die Nebenhandlungsstränge haben jedoch leider auch dazu beigetragen, dass es ein paar Längen gab und einfach auch zwischendrin immer mal wieder etwas passiert ist, was mich nicht so fesseln konnte. Am Interessantesten war eben für mich wirklich Yagos Schicksal und was ihm alles wiederfährt und wie er die Dinge wahrnimmt vor allem. Diese Stellen im Buch fand ich auch wirklich wunderbar rüber gebracht und spannend. Yago ist in jeder Hinsicht ein besonderer Junge und ich habe sehr mit ihm mitgelitten und mitgefiebert, denn zur damaligen Zeit war es für Menschen mit so einer Krankheit natürlich besonders schwierig das Leben zu bestreiten. Was ihm alles widerfährt und wie die Leute mit ihm umgehen, hat mich teilweise echt erschüttert. Einen Freund findet Yago zum Glück nicht nur in seinen geliebten Pferden, sondern auch in dem Kartäusermönch Camilo, den ich auch schnell ins Herz geschlossen habe, da er einfach so herzlich und offen ist.

Das die anderen Handlungsstränge uninteressant oder nicht wichtig gewesen wären, möchte ich an dieser Stelle allerdings auch nicht behaupten. Auch wenn sie sich deutlich zäher für mich als Leserin gestaltet haben, gab es aber auch hier durchaus lesenswerte Aspekte. So geht es hier beispielsweise auch um das Streben des jungen Adligen Don Luis nach noch mehr Macht und Reichtum, indem er die besten Pferde seiner Zucht nach Amerika verschifft, was zu damaliger Zeit wohl in höchstem Maße illegal war, gerade auch, weil es eben nur sehr wenige gute Pferde im eigenen Land gab. So kommt es auch, dass sich das Setting nicht nur auf Spanien beschränkt, sondern einige Begebenheiten auch auf Jamaika und bei der beschwerlichen Überfahrt auf dem Meer stattfinden. 
Neben Don Luis gibt es hier auch noch Fabián, einen Inspektor, der solche Vergehen wie die von Don Luis versucht aufzudecken. Und später auf Jamaika stößt auch der deutsche Offizier Volker von Wortmann zum Geschehen hinzu. Letzteren habe ich auch gerne verfolgt, weil er sehr sympathisch wirkt und auch so einige Erkenntnisse hinzugewinnt. Mit Fabián und Don Luis konnte ich dafür nur sehr wenig etwas anfangen.
.
Der eigentliche Kern der Geschichte, bzw. was ich mir vom Klappentext versprochen habe, nämlich Yagos Einsatz als Pferdeflüsterer, gewann dafür leider erst im letzten Viertel des Buches so richtig an Bedeutung. Natürlich kommt seine besondere Begabung mit den Tieren immer mal wieder zum Vorschein, doch der Weg dahin ist für ihn sehr weit und beschwerlich. Sehr oft kreist die Geschichte auch um das Thema Sklaverei, um den Handel zur damaligen Zeit, den Glauben und natürlich um Medizin. Ich hatte mir das irgendwie ein wenig anders vorgestellt, konnte aber letztendlich mit dem was ich bekommen habe gut umgehen und habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen. Nicht zuletzt auch, weil der Schreibstil wunderbar flüssig und ausdrucksvoll ist.


Mein Fazit:

Mal wieder ein historischer Roman, in dem die verschiedensten Handlungsstränge miteinander verwoben und viele Dinge gleichzeitig thematisiert werden. Einige Aspekte waren zwar weniger fesselnd als andere und es gab dadurch ein paar Längen, aber im Großen und Ganzen hat es mir super gefallen. Gerade Yagos Schicksal hat mich nicht kalt gelassen und ich habe seine Entwicklung gerne verfolgt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Rezension zu "Der Reiter der Stille" von Gonzalo Giner

Manchmal langatmig, aber auch sehr beeindruckend!
Aleshaneevor 5 Jahren

3,5 Sterne

Zum Inhalt

Andalusien, 1522

In einem Stall entbindet die unverheiratete Magd den kleinen Yago, entsprungen aus einem sehr flüchtigen Verhältnis mit dem angesehenen Plantagenbesitzer Luis Espinosa. Doch ebenso wie die Umstände seiner Geburt ist auch sein weiteres Leben von Schmerz und Enttäuschungen geprägt.
Durch die grausame Erziehung seiner Tante und seinem daraus folgenden Unvermögen, sich anderen Menschen mitzuteilen, ist Yago ein nahezu unmenschlicher Weg bereitet worden, der ihn an den Rand der Gesellschaft drängt und der Willkür seiner Mitmenschen aussetzt.
Ein paar kleine, zarte Lichtblicke schaffen es jedoch, ihn aus seiner in sich zurückgezogenen Welt hervorzulocken und die enge Verbundenheit zu Pferden rettet ihm nicht nur mehrfach das Leben, sondern zeigt ihm auch eine Chance zu entdecken, wer er wirklich ist.

Meine Meinung

Ich muss ja gestehen, dass ich hier im ersten Moment von dem Cover total begeistert war. Die Farben und das Arrangement haben mich sofort angesprungen und auch die Geschichte hat sich spannend angehört.

Der Klappentext verrät leider meiner Meinung nach etwas zuviel. Deshalb war ich am Anfang etwas enttäuscht, weil ich nicht mit so einer ausführlichen "Vorgeschichte" gerechnet hatte. Ich konnte mich dann aber recht schnell darauf einstellen und fand gerade die Passagen um Yago faszinierend, gleichzeitig aber auch erschreckend. Was er hier erleben muss ist an Grausamkeiten kaum noch zu überbieten und ich habe sehr mit ihm mitgelitten. Umso beeindruckender fand ich, wie er es trotz seines Autismus immer wieder schafft, zaghafte Verbindungen mit der "Außenwelt" zu knüpfen und sich einer Normalität anzunähern, die ihm seit seiner Geburt verwehrt worden ist.
In Einsamkeit und ohne Liebe aufzuwachsen, misshandelt und gefangen in beständiger Angst und Hilflosigkeit - ein Schicksal unter vielen zur damaligen Zeit, dass der Autor hier mit viel Feingefühl und Anschaulichkeit erzählt hat.

Es gab aber auch noch andere Handlungsstränge, die mich nicht alle gleichermaßen begeistern konnten

- Das Leben von Yagos Vater, Luis Espinosa, der sich dem Ziel von Reichtum und Macht verschrieben hat und dazu über Leichen geht.
- Fabián Mandrago, ein Inspekteur, der Luis Machenschaften auf der Spur ist
- Der Kartäusermönch Camilo, der durch sein Mitgefühl eine große Rolle in Yagos Leben spielen wird und
- Volker von Wortmann, ein deutscher Offizier und Kommandant der Leibgarde des Vizekönigs von Neapel, der eine große Wandlung durchmacht.

Das sind nur einige, denn auf Yagos Reise begegnen ihm noch viele weitere Figuren, die ihn in die tiefsten Abgründe der menschlichen Hölle führen, aber auch einige, die ihn wieder daraus hervorlocken.

Viele Themen wurden in der Handlung angeschnitten; die Pferdezucht, der Glaube, die Seefahrt, die Sklaven, Krankheiten und Medizin, die Regierung, die Musik, die Kunst ... ein wirklich vielfältiges Spektrum, das aber sehr gut aufeinander abgestimmt war und sich auch wunderbar miteinander verwoben hat. Trotzdem waren mir einige Abschnitte zu langatmig und ich musste mich beim Lesen doch manchmal überwinden. Manche Wendungen und Verläufe sind mir zu umständlich gewesen und es gab auch sehr viele Zufälle, auch wenn sie geschickt kaschiert worden sind.
Manchmal hatte ich den Gedanken, dass es etwas zu viel war, was Yago in seinem Leben passiert ist, das soviel Unglück einem einzelnen Menschen gar nicht passieren kann! Dadurch war es aber auch umso realistischer, denn die damalige Zeit ist eben auch in vielerlei Hinsicht genau so gewesen.

Die Bewertung ist mir hier sehr schwer gefallen, weil gerade der Lebensweg von Yago mir imponiert hat und eindrucksvolle Momente geschaffen wurden; demgegenüber aber auch vieles andere streckenweise zäh und für mich leider auch langweilig war. Am liebsten würde ich die Sterne komplett weglassen - aber da ich es auf anderen Plattformen eh angeben "muss", hab ich mich für eine Zwischenlösung entschieden. Wirklich zufrieden bin ich damit aber auch nicht.

Fazit

Beeindruckende und gut recherchierte Geschichte um Yago, der kaum Chancen hatte, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Sein besonderes Gespür zu Pferden hat ihm jedoch einen Ausweg gezeigt, der ihm immer wieder den Mut gegeben hat, weiterzumachen und seinen Weg zu finden.

© Aleshanee
Weltenwanderer

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