Gonzalo Giner Der Heiler der Pferde

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 40 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 10 Rezensionen
(7)
(7)
(10)
(6)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Heiler der Pferde“ von Gonzalo Giner

Kastilien, 1195: Die Familie des 14-jährigen Diego von Malagón wird von arabischen Almohaden brutal überfallen, mit letzter Kraft entkommt er. In Toledo wird er Lehrling eines muslimischen Pferdeheilers, muss die Stadt wegen einer Frau aber verlassen. Diegos Abenteuer führen ihn mitten in die politischen Konflikte der spanischen Reiche und zwingen ihn immer wieder zu Flucht und Neuanfang. Mit dem Glück des Mutigen kämpft er jedoch um seine Berufung und die Erfüllung seiner großen Liebe.

Leider ist mir von der Geschichte nicht viel in Erinnerung geblieben ...

— Anna0807

Außen hui, innen pfui

— katzekatzekatze

Stöbern in Historische Romane

Winterblüte

Eine wunderschöne Weihnachtslovestory! Mit Happyendgarantie. Passend in die Vorweihnachtszeit. War ein tolles Buch, hat mich gut unterhalten

Rosebud

Die Schwester des Tänzers

Eine wirklich bezaubernde Geschichte.

TheBookAndTheOwl

Abschied in Prag

Eine tragische, packende Liebes- und Lebensgeschichte.

Katzenauge

Winter eines Lebens

Eine Familiensaga, die sich so spannend wie ein Krimi liest. Auch das Finale ist sehr gelungen und hat mich komplett überzeugt.

-nicole-

Von Elise

Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lesehighlights des Jahres! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

tinstamp

Die Nightingale Schwestern - Ein Weihnachtsfest der Hoffnung

Über Millie habe ich mich gefreut aber London fehlt mir trotzdem

Inge78

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension "Der Heiler der Pferde"

    Der Heiler der Pferde

    katzekatzekatze

    16. October 2013 um 21:04

    Das Jahr 1195: Mit 14 Jahren muss Diego de Malagón mit ansehen, wie seiner Familie von fanatischen Muslimen getötet wird - er selbst muss fliehen und kommt bei einem berühmten Pferdeheiler unter, bei welchem er bald darauf in die Lehre geht. Begonnen klingt die Geschichte recht vielversprechend. Das Spanien des Mittelalters mitten in den blutigen Kriegen gegen die Muslime und den Kreuzzügen und in dieser Welt ein Junge, der versucht, sein Leben aufzubauen und seine vom Feind entführten Schwestern zu retten. Ich habe mich sehr schwierig getan, mich für eine Bewertung für dieses Buch zu entscheiden - nach langem Überlegen habe ich mich doch für die schwächere entschieden, denn trotz gelegentlicher philosophischer und tiefgründiger Szenen, die bei mir durchaus auf Gefallen stießen, empfand ich dieses Buch insgesamt recht leidenschaftslos und hölzern. Bewerten wir einmal nur den Schreibstil an sich: Der Autor reiht Hauptsatz an Hauptsatz, das klingt ungefähr so: Auf der Wiese stand ein Baum. Am Baum hingen Äpfel. Ein Junge pflückte sich ein paar Äpfel. Dann ging er nachhause. Es gab Abendessen. Das macht das Lesen irgendwann dröge. Weiterhin speist einen der Autor gerade an den Stellen, an denen es richtig spannend werden könnte, mit übergreifenden Zusammenfassungen ab, wenn er nicht gerade mit oben beschriebenem Schreibstil beispielsweise Liebesszenen und Schlachten versaut. Das geht eigentlich das ganze Buch so. Zusammenfassung, kurze Handlung, Zusammenfassung, Zusammenfassung, kurze Handlung. Der Schreibstil ist wenig abwechslungsreich und alles andere als schillernd. Ich habe kein einziges Mal die Szenerie vor meinem geistigen Auge sehen können - dabei war es gerade das, wo ich bisher noch keinen historischen Roman mit Spanien als Setting gelesen habe, was mich an dem Buch so interessiert hat. Sehr schade. Man kämpft sich durch seitenweise Zusammenfassungen und hin- und wieder sind in Dialoge, und das leider auch ziemlich holprig formuliert, Informationen zu historischen Ereignissen eingewoben. Ich habe so viele Szenen gefunden, wo ich dachte, Mensch, da ist einfach verdammt viel Potential drin um ein Wahnsinnsbuch drin zu machen, doch der Autor hat es einfach nicht geschafft, dieses Potenzial richtig auszubauen, in dem er nur hölzern alles heruntergerattert hat, was ihm gerade einfiel. Fahren wir fort mit den Charakteren: Diego war mir nicht ganz unsympathisch, dennoch fand ich ihn nicht wirklich überzeugend. Ein Hauptcharakter muss mich einfach umhauen, doch leider überzeugt Diego weder durch Wortgewandtheit, Willensstärke oder irgendein anderes besonderes Attribut, was ich absolut wichtig finde, für die Konstruktion eines Hauptcharakters. Dabei erwartet man gerade bei jemandem, der alles verloren hat, und immer wieder gezwungen ist, zu fliehen, neu anzufangen und nie zur Ruhe kommt, eine gewisse leidenschaftliche Verbissenheit, wahlweise Melancholie oder selbstzerstörerische Züge, doch Diego wies rein gar nichts von alldem auf. Er war einfach nur da und hat sich durch nichts besonders hervorgetan. Er macht auch nicht wirklich eine charakterliche Entwicklung durch, wie man es bei so einem abenteuerlichen Leben eigentlich erwarten würde. Mencía, seine angeblich große Liebe ist ebenso flach und gesichtslos. Das einzige, woran man sich erinnert, wenn man an das Buch zurückdenkt, dass sie wunderwunderschöne blaue Augen hatte. Und trotz der Heirat mit einem anderen, fallen sich die beiden am Ende vom Buch in die Arme und schwören sich, wie sehr sie sich lieben. Alles ist in Ordnung und Diego hat sein gebrochenes Herz von einer Sekunde auf die andere überwunden. Mencía wird dabei als störrischer und eher wilder Charakter beschrieben, fügt sich allerdings widerstandslos in die Ehe, die die grausame Mutter für sie beschieden hat und nicht einmal danach versucht sie zumindest zu verschwinden und sich mit Diego zu treffen, wie man es bei einem Charakter, der sie wohl hätte werden sollen, erwarten dürfte. Ebenso das Wiedersehen mit Diegos einziger noch lebender Schwester Estela. Es fehlt gerade bei solchen Szenen absolut jede Leidenschaft, jedes Gefühl und vor allem die Sensibilität im Umgang mit Charakteren, die immer wieder Schicksalsschläge erleiden müssen. Die Wahl der Freunde und Nebencharaktere war maßlos enttäuschend. Diego hat während des gesamten Buches keinen einzigen wirklichen Freund gefunden. Marcos, der da sehr vielversprechend war, hat ihn im Stich gelassen und wurde gegen Ende einfach vom Tisch gekehrt, Bruno de Orantes ist in einem Nebensatz mal so gestorben, einzig mit Galib, seinem Meister hat Diego sich am Ende versöhnt. Das war eine der wenigen schönen Szenen. Benazir war auch so ein Charakter für sich. Diego war ihr auf Anhieb verfallen, sie schmeißt sich an ihn heran und er nimmt jede Schuld auf sich um die Frau zu schützen, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken. Er beteuert mehrmals im Buch, das er sie nicht liebt, wieso also macht er sich seine Zukunft so dermaßen kaputt? Für mich völlig unverständlich. Und sie, die wegen ihres stolzen und starken Charakters gepriesen wurde, bleibt einfach stumm und lässt Diego ins Verderben rennen. Der Jude Ephraim hatte beispielsweise auch wahnsinnsviel Potential, doch irgendwie war es vorhersehbar, dass jemand, der so offen mit Zaubertränken und dem Krempel umgeht, früher oder später am Galgen oder aufm Scheiterhaufen endet. Das ist einfach insgesamt alles so... es gibt wirklich keinen einzigen Charakter, der mir wirklich glaubhaft rübergekommen ist, oder jetzt, nach dem Lesen noch bildlich in Erinnerung geblieben wäre. Sehr enttäuschend. Insgesamt finde ich, hat das Buch ziemlich wenig Bezug zum Titel. Diego geht zwar bei dem Pferdeheiler in die Lehre und lernt ein Bisschen  Bücherwissen bei einem Mönch, doch danach ist er mehr damit beschäftigt, zu fliehen, sich als Spion ausbilden zu lassen, danach als Söldner im Krieg zu kämpfen, sich wegen Ketzerei gefangen nehmen zu lassen und so weiter und so fort. Die eigentliche Tätigkeit, bzw. Der Titel ist irgendwie komplett untergegangen. Das Buch hätte genauso gut heißen können: "Der Junge der sein Zuhause verlor" oder einen anderen nichtssagenden Titel. Das Buch hatte auch insgesamt einen schlechten Aufbau. Die Szenen wirkten oft, als seien sie völlig unabhängig voneinander geschrieben worden, weil einfach selten ein fließender Übergang da war. Es passierte das. Dann passierte das. Und dann dieses. Und so weiter. Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen und bin ziemlich enttäuscht, dass ich wieder einmal dem berühmten "Außen Hui, innen Pfui" zum Opfer gefallen bin.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    quadrupes

    31. May 2012 um 15:56

    Große Erwartungen setzt der Leser in "Der Heiler der Pferde"; wird doch dessen Autor, Gonzalo Giner, in der Buchausgabe durch den Blanvalet Verlag als der spanische Noah Gordon gefeiert. Allerdings zeigt sich bereits nach wenigen Seiten, dass "Der Heiler der Pferde" bei Weitem nicht die Klasse großer historischer Romane besitzt. Fällt zunächst vornehmlich der leicht hölzerne Erzählstil negativ auf, so ist es im weiteren Verlauf vor allem die Handlung, die beim Leser Unverständnis hervorruft. Als der junge Diego de Malagón mit ansehen muss, wie muslimische Almohaden-Krieger im Spanien des ausklingenden 12. Jahrhunderts seinen Vater ermorden, seine beiden Schwestern entführen und den väterlichen Hof zerstören, bleibt ihm nur seine Stute Sabba, mit der er sich auf den Weg nach Toledo macht. Dort findet er bei dem Pferdeheiler Galib eine Anstellung und seine Berufung: die Pferdeheilkunst. Anstatt jedoch diesen Erzählstrang konsequent fortzuführen und facettenreich auszubauen, tritt dieser nach und nach immer mehr in den Hintergrund. Dafür macht Diego Bekanntschaft mit einem undurchsichtigen Zauberer, wird für den christlichen Calatrava-Orden als Spion tätig und zieht schlussendlich gar für die spanische Krone in den Krieg gegen das muslimische Heer. All dies wirkt so unglaubwürdig und unbeholfen, dass es beinahe schon wieder unfreiwillig komische Züge aufweist. Nach knapp 700 Seiten endet das äußerlich durchaus ansprechend gestaltete Buch dann mit dem unvermeidlichen Happy End und der Leser darf es endlich zur Seite legen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Taba

    21. March 2012 um 15:51

    tolles Cover, langweiliger Schreibstil, übertriebene Geschichte

  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Rosinchen

    12. February 2011 um 14:21

    Also der Vergleich mit dem "Medicus" ist mehr als übertrieben. Von der Idee her hätte man aus dem Buch weit mehr machen können. Die Figuren sind zum Teil sehr lieblos gestaltet und äußerst stereotypisch angelegt. Vom Innenleben erfährt man von vielen, nicht gerade nebensächlichen Personen, so gut wie gar nichts. Dadurch leidet dann natürlich auch die Spannung des Buchs, was ziemlich schade ist, denn manche Ereignisse hätte man auf alle Fälle mit etwas mehr Liebe zum Detail mit Spannung anreichern können. So bekommt man bei dem Buch oft den Eindruck es hetzt nur von Schauplatz zu Schauplatz ohne sich um das Geschehen wirklich zu kümmern. Außerdem hatte ich zum ersten Mal bei einem historischen Roman auch den Eindruck, dass die Sprachqualität und Gewandtheit nicht gerade im oberen Bereich anzusiedeln ist. Ziemlich einfach gehaltene und aneinandergereihte Sätze prägen das Buch. Ob dies jedoch am Autor selbst oder an der Übersetzung liegt, kann ich nicht beurteilen. Insgesamt daher ein eher langweiliger Histotienschinken für zwischendurch, aber bestimmt kein Muss.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Gruenente

    24. December 2010 um 13:38

    So was wie „Der Medicus“, nur werden Pferde behandelt. Mittelalter, Kreuzritterzeit. Da wird schnell mal jemand geköpft oder vergewaltigt. Der junge Diego muss den Tod einer Schwester, die Verschleppung der anderen in ein Harem und die Ermordung des Vaters mit ansehen. Zur Seite steht ihm nur Sabba, seine Araberstute. Irgendwie kommt er aber durchs Leben, arbeitet sich hoch, hat Erfolg und lernt die wahre Liebe kennen. Die geschichtliche Einordnung ist gut gemacht, da jedem Abschnitt eine kurze Erklärung voran geht. Der Schreibstil ist schon recht platt. Ob es am Autor, oder am Übersetzer liegt, weiß ich natürlich nicht. Ein typischer historischer Schmöker, nicht nur für Pferdeliebhaber.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    keili

    19. August 2010 um 13:26

    Aus Diege, dem Sohn eines einfachen Gastwirtes, soll einmal etwas besseres werden. Er soll seinen Weg gehen und sich nicht von diesem abbringen lassen. Dieses Versprechen hat Diego seinem Vater vor dessen Ermordung gegeben. Diego muss mittellos nur mit seiner treuen Stute Sabba fliehen. In Toledo begegnet er dem Pferdeheiler Galib. Dieser erkennt schnell Diegos besondere Gabe im Umgang mit Pferden und seine besondere Bindung zu Sabba. Diego und Sabba können Fühlen und Denken wie der jeweils Andere. Sie verbindet ein unbeschreiblich starkes Band. Galib nimmt Diego auf und bildet ihn zum Pferdeheiler aus. Doch bevor Diego die Ausbildung beendetn kann, müssen Sabba und er erneut ins Ungewisse fliehen. Zur Beschreibung reichen 3 Buchstaben: WOW Als Pferdefanatiker und Verschlinger historischer Romane habe ich mit diesem Buch DAS BUCH überhaupt gefunden. Es hatmir rundherum wahnsinnig super gut gefallen. Ich konnte den Wüstensand in meinen Augen und Sabbas Atem in meinem Nacken spüren. Sagenhaft geschrieben. Zum Schluss berichtet Gonzalo Giner von der Krankheit seines Vaters, dessen Tod und die Verbindung des Ganzen mit diesem Roman. Diese letzten Zeilen machen das Buch für mich vollkommen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Stephenie

    03. June 2010 um 23:00

    Ein wirklich schön angelegter historischer "Schinken", aber etwas vorhersehbar & wenn mann nicht der große Pferde Fan ist könnte es einem nach einer gewissen Zeit doch etwas lang vorkommen

  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Büchermona

    18. May 2010 um 09:42

    Kurzbeschreibung: Kastilien 1195. Der junge Diego de Malagón ist verzweifelt, nachdem Berbersoldaten seinen Vater und seine älteste Schwester ermordet haben. Allein flieht er nach Toledo. Dort nimmt ihn Galib auf, ein muslimischer Pferdeheiler, und Diego entdeckt seine Passion: Um jeden Preis möchte auch er diese hohe Kunst erlernen und Tiere heilen. Doch als er Galibs Vertrauen missbraucht, muss er erneut weiterziehen. Jahre voller Abenteuer, Rückschläge und unerfüllter Liebe vergehen, bis Diegos Lebenstraum endlich wahr werden könnte… Hat mich nicht vollkommen überzeugt… Diego verliert als Junge seinen Vater und muss den Tod der ältesten Schwester mit ansehen. Auf ihn kommen schwere Zeiten zu, in denen er von seiner treuen Stute Sabba begleitet wird. Sein erster Weg führt nach Toledo und damit beginnen auch die ersten Schwierigkeiten. Er muss eine Treue zu Sabba beweisen und kann die ersten Male mit seinem Umgang mit Pferden punkten. Er wächst heran und kann sich als junger Mann der Anziehungskraft der Frau seines Meisters nicht entziehen. Er lernt und lernt und wird immer erfolgreicher, bis er von der Frau seines Meisters verführt wird und anschließend das Territorium verlässt. Eine abenteuerliche Zeit beginnt… - in der leider das eigentliche heilen der Pferde immer mehr in den Hintergrund rückt. Er gewinnt den aufdringlichen Marcos eher unfreiwillig als Freund und zieht mit ihm in ein Kloster ein. Dort möchte er seine Studien fortsetzen, was ihm jedoch von einem ersten Neider nicht gegönnt wird. Immer wieder arbeitet er sich ein Treppchen hinauf, um sogleich drei Stufen wieder hinabgestoßen zu werden. Das Land befindet sich im Umbruch. Krieg steht an - und dieser wird immer mehr zum Hauptthema des Romans. Diego kann nicht nur auf besondere Weise mit Pferden sprechen, er ist auch noch Superagent, Heiler und Frauenretter in einem. Teilweise rutscht der Roman in unglaubwürdige Passagen ab. Die Figuren bleiben den Roman über eben nur Figuren. Man lernt sie nicht näher kennen, es wird nicht hinterfragt… Sabba ist Diego als Tier treu ergeben, doch woher das rührt, wird auch nie zur Sprache gebracht. Der Leser ist große Teile auf sich allein gestellt. Nur zeitweise kommt ein Gefühl für die Umgebung auf, lässt der Text Bilder im Kopf entstehen. Größtenteils wirkt alles lieblos und wie gewollt aber nicht gekonnt. Fazit: Wer hier einen Pferdeschmöker erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen. Wem es um ein paar Tändeleien, Krieg, Abenteuer und Heldengeschichte geht, der ist mit diesem Buch bestimmt glücklich.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Mandylein

    11. May 2010 um 18:33

    http://www.mandythoss.de/buchblog/?p=297

  • Rezension zu "Der Heiler der Pferde" von Gonzalo Giner

    Der Heiler der Pferde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2010 um 21:41

    Kastilien im Jahre 1195: Das Leben des jungen Diego, welcher aus einfachen Verhältnissen stammt, scheint ruhig vorherbestimmt zu sein. Er wird später den Gasthof seines Vaters übernehmen und sich um seine Schwestern kümmern. Doch durch ein tragisches Ereignis kommt alles anders. Sein Vater und eine seiner Schwestern wird von der Schwarzen Garde, eine Kampftruppe der arabischen Almohaden, ermordet. Diego muss hilflos zusehen und ihm bleibt nur die Flucht. Doch jetzt beginnt für ihn ein lehr- und abenteuerreiches Leben. Sein Vater hat ihm den Schwur abgenommen, etwas aus sich zu machen und für seine Schwestern zu sorgen. Dies will er nun halten. Er reitet mit seiner Stute Sabba, die ihm als einziges noch geblieben ist, nach Toledo, wo er von dem Pferdeheiler Galib, entdeckt und gefördert wird. Von ihm wird er auch in die Kunst des Pferdeheilens eingeführt. Auf seinem weiteren Weg begeht er viele Fehler, lernt aber unermüdlich weiter um etwas aus sich zu machen, wie er dem Vater versprochen hat. Sein Wunsch ist es ein angesehener Pferdeheiler zu werden. Außerdem will er seine zwei Schwestern befreien, welche in almohadische Gefangenschaft gekommen sind. Diego lernt, was die wahre Liebe ist, und was nur pures leidenschaftliches Verlangen. Er lernt, wie man Pferde heilt, Krankheiten auf ihre Ursache untersucht, und er lernt zu kämpfen und Spionage zu betreiben. Am Ende kann er sogar seinem Vaterland, bei dem großen Krieg gegen die Muslime helfen, und spielt dabei eine nicht kleine Rolle. FAZIT: Ein tolles historisches Buch. Da Historisch sowieso meine Lieblingsrichtung ist, bin ich da etwas kritisch, weil die meisten Bücher, doch eigentlich immer die gleiche/ähnliche Handlung haben. Erkennt man ja auch schon an dem Name, meistens ein weiblicher Beruf. Jedenfalls ist dieses Buch mal etwas anderes, es hat den perfekten Mix zwischen, historischen Hintergrundinformationen und ersponnenen Roman, mit dem richtigen Tick Romantik und Action. Außerdem wird darin viel von Pferden gesprochen (ich liebe Pferde, es sind wunderbare Geschöpfe). Das zeigt sich allein schon an dem besonderen Verhältnis, zwischen Diego und seiner Stute Sabba, welches sehr gefühlvoll beschrieben wird. Außerdem erfährt man einiges über die Pferdeheilkunde und über Diego's besondere Gabe. Alles in allem ein sehr gutes Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks