Gordana Kuic

 3.8 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von Gordana Kuic

Gordana KuicDie Legende der Luna Levi
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Die Legende der Luna Levi
Die Legende der Luna Levi
 (11)
Erschienen am 16.03.2016
Gordana KuicDer Duft des Regens auf dem Balkan
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Der Duft des Regens auf dem Balkan
Der Duft des Regens auf dem Balkan
 (3)
Erschienen am 19.12.2014
Gordana KuicDie Blüte der Linden auf dem Balkan
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Die Blüte der Linden auf dem Balkan
Die Blüte der Linden auf dem Balkan
 (0)
Erschienen am 23.03.2018
Gordana KuicMiris kise na Balkanu
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Miris kise na Balkanu
Miris kise na Balkanu
 (1)
Erschienen am 01.01.2010
Gordana KuicCvat lipe na Balkanu
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Cvat lipe na Balkanu
Cvat lipe na Balkanu
 (0)
Erschienen am 01.01.2010
Gordana KuicSmiraj Dana na Balkanu
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Smiraj Dana na Balkanu
Smiraj Dana na Balkanu
 (0)
Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu Gordana Kuic

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Die Legende der Luna Levi" von Gordana Kuic

Viele Fakten, wenig Roman
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Im Jahre 1492 werden per kaiserlichem Erlass die Juden aus Spanien vertrieben. Wer nicht rechtzeitig außer Landes ist, auf den wachtet der Scheiterhaufen. Unter ihnen ist die 17jährige Blanka, die nach dem Tod des Großvaters alleine dasteht. Ihr Großvater hat allerdings dafür gesorgt, dass sich jemand um Blanka kümmert. Es ist ein junger Mann, der Inquisitor war und sich nun mit den vertriebenen Juden auf einem Schiff nach Istanbul bringen lässt. In Istanbul werden sie von der dortigen jüdischen Gemeinde aufgenommen. Blanka kennt Solomons Geheimnis. Solomon macht in Istandbul Karriere, aber die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach vertreiben.

Ich bin eigentlich ein Fan von historischen Romanen, aber noch nie habe ich mich so schwer getan. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass es sich um ein Sachbuch handelt und nicht um einen Roman. So viele historische Fakten prasselten auf mich ein und der Schreibstil war so nüchtern und komplex, dass die Geschichte um Blanka und ihre Familie für mich ins Hintertreffen geraten ist. Daher waren auch die Figuren nicht farbig genug dargestellt, ihnen fehlte einfach Tiefe in der Darstellung. Sie blieben mir dadurch fremd und ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und nicht mit ihnen fühlen. Die titelgebende Figur Luna wurde auch nicht unbedingt hervorgehoben, sondern eher Solomon.

Die Autorin hat bestimmt sehr gut recherchiert und wollte diese Informationen weitertragen, aber sie sind bei mir vielleicht angekommen, aber nicht hängengeblieben. Es gab eine Menge Information über das Judentum, das auch mit anderen Religionen verglichen wurde.

Wer auf viele Informationen aus ist, dem wird diese komplexe Geschichte bestimmt zusagen. Ich bin mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und nun enttäuscht.

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Janglemauss avatar

Rezension zu "Die Legende der Luna Levi" von Gordana Kuic

Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.
Janglemausvor 2 Jahren

Inhalt: 
Weil das Leben vom Mut getragen wird – eine Geschichte von Aufbruch und Neubeginn, von Liebe und Verfolgung. Von einer Grenzen überschreitenden Liebe in Istanbul zu Ende des 15. Jahrhunderts handelt der chronologisch erste Teil der Romanreihe über die Geschichte der sephardischen Juden am Balkan. Durch ein vom Großinquisitor erzwungenes königliches Edikt müssen alle spanischen Juden binnen wenigen Wochen ihre Heimat verlassen. Ihre abenteuerliche Flucht in das osmanische Reich ist aber nicht nur von Verzweiflung, sondern auch von Hoffnung getragen: der Liebe zwischen einer Jüdin und einem ehemals einflussreichen Inquisitor. Doch den Liebenden und ihren Nachkommen ist kein ungetrübtes Glück beschert … Gordana Kuics literarische Suche nach ihrer eigenen Herkunft erzählt zugleich das Schicksal der sephardischen Juden. 

Meinung: 
Gordana Kuic's Roman "Die Legende der Luna Levi" war mein erster Roman von ihr und nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir das Buch sehr gut gefallen. 
Das Buch liest sich zwar sehr gut und flüssig jedoch gehört es nicht zu den Büchern, die man in einem Rück einfach lesen kann. Die Geschichte benötigt Zeit und volle Konzentration. Klingt vielleicht etwas abschreckend aber es lohnt sich. Denn Gordana Kuic erzählt eine Liebesgeschichte, die außerdem dem Leser das Judentum näher bringt. Sehr spannend fand ich hierbei die Geschichten und Erzählungen rund um das Judentum. Welche Bräuche und Rituale diese Religion mit sich bringt - außerdem lehrt uns das Buch, dass wir Menschen dringend an Toleranz üben müssen, damit ein friedliches Zusammenleben möglich ist. 
Die Hauptcharaktere Solomon, Blanca und Luna haben mir besonders gut gefallen. Jeder dieser Personen ist einzigartig und sehr wichtig für die Geschichte. Luna hat mir mit ihrer aufgeweckten Art und ihrem  Interesse an ihre und auch an den anderen Kulturen, sehr gut gefallen. 

Fazit: 
Die Geschichte an sich ist sehr interessant und lesenswert jedoch finde ich ist der Titel falsch gewählt. Ich denke die Hauptperson in diesem Buch ist nicht Luna sondern Solomon. Aber dieser Kritikpunkt ist bestimmt nur ein Luxusproblem! 

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T

Rezension zu "Die Legende der Luna Levi" von Gordana Kuic

Enttäuschte Erwartungen - Sachbuch als Roman getarnt
Tammy1982vor 2 Jahren

1492 werden aus Spanien per kaiserlichem Erlass alle Juden vertrieben. Während die Inquisition wütet und viele konvertierte Juden auf dem Scheiterhaufen landen, verlassen Blanca und ihre zufällig auf der Flucht gefundene große Liebe Solomon auf dem letzten Schiff das Land. Solomon trägt dabei ein Geheimnis mit sich herum, von dem Blanca weiß, das ihn aber Zeit seines Lebens weiter verfolgen wird. Gemeinsam landen sie in Istanbul, wo sie von der jüdischen Gemeinde mit offenen Armen empfangen werden und sich schnell einleben. Jedoch verfolgen die Schatten der Vergangenheit Solomon auch bis nach Istanbul.

Ich bin mit der Erwartung an das Buch gegangen einen gut recherchierten historischen Roman über die Judenvertreibung und ihr neues Leben in Istanbul zu lesen. Bekommen habe ich ein Sachbuch mit ganz klar sehr intensiv recherchierten und detaillierten historischen Fakten, in das irgendwie noch so eine Art Roman mit verarbeitet wurde. Der gesamte Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und schwer zu lesen, was zum größten Teil daran liegt, dass seitenweise historische Begebenheiten in Form von mündlicher Rede wiedergegeben werden. Da gibt es ganze Abhandlungen über das Judentum, die jüdische Geschichte, die Geschichte von Istanbul, die Geschichte der Türken (obwohl das Volk sich meiner Meinung nach zu der Zeit noch nicht so nannte), über die Inquisition, die Auslegung der Bibel etc. Aber vor lauter geschichtlichen Details blieb die Handlung und die Ausgestaltung der Figuren auf der Strecke.

Bis zum Ende konnte ich mit keinem der Protagonisten wirklich mitfiebern. Das liegt zum einen daran, dass ihnen einfach keine "Seele" eingehaucht wurde. Es sind einfach Marionetten, die irgendwie auftauchen, deren Gefühle aber vielleicht geschrieben dastehen, die man als Leser aber nicht "mitfühlen" kann und die dabei irgendwie jede Menge Glück haben. Bei einem Buch über Vertreibung und den Aufbau eines neuen Lebens in einem komplett fremden Land erwartet man irgendwie, dass die Figuren leiden, dass es ihnen schlecht geht. Hier nicht. Egal was passiert die Figuren sind glücklich, alles wendet sich immer zum Besten und das Leid wird vielleicht in irgendeinen Dialog erwähnt, aber beim Leser kommt nichts davon an.

Der Titel passt dabei auch gar nicht zum Buch, da wenn, dann die Geschichte von Solomon im Mittelpunkt steht. Luna kommt zwar auch vor, aber inwiefern sie zur Legende wird und was an ihrem Leben überhaupt zur Legende beitragen soll, ist mir bis jetzt ein Rätsel.

Ich vermute, dass das Buch zum besseren Verständnis zwischen den Religionen beitragen möchte. Oft werden die Parallelen zwischen den Religionen - Christentum, Islam und Judentum - aufgezeigt und daraufhin gewiesen, wie ähnlich sie sich dann eigentlich doch sind. Aber leider kommt diese Botschaft nicht besonders klar beim Leser an und ist auch noch so schlecht verpackt, dass es mir einfach keine Freude gemacht hat das Buch zu lesen.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass dieses Buch für mich eine große Enttäuschung darstellt und ich bis zum Schluss mich eher durch die Seiten gequält habe. Am Ende war ich einfach dankbar, dass ich das Buch zuklappen konnte. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass es kein Nachwort gibt und ich mir nicht einmal sicher sein kann, was jetzt wirklich historische Fakten sind und was die Autorin dazu gedichtet hat.

Schade, denn der Stoff hätte genug Material für einen richtig spannenden Roman geliefert und man merkt, dass die Autorin intensiv recherchiert haben muss. Daher vergebe ich insgesamt zwei Sterne, für die detaillierte Recherche und die Botschaft zum besseren Verständnis der Religionen untereinander.

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Gespräche aus der Community

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literaturschocks avatar

Weil das Leben vom Mut getragen wird – eine Geschichte von Aufbruch und Neubeginn, von Liebe und Verfolgung.

Gordana Kuics literarische Suche nach ihrer eigenen Herkunft erzählt zugleich das Schicksal der sephardischen Juden.

Von einer Grenzen überschreitenden Liebe in Istanbul zu Ende des 15. Jahrhunderts handelt der chronologisch erste Teil der Romanreihe über die Geschichte der sephardischen Juden am Balkan. Durch ein vom Großinquisitor erzwungenes königliches Edikt müssen alle spanischen Juden binnen wenigen Wochen ihre Heimat verlassen. Ihre abenteuerliche Flucht in das osmanische Reich ist aber nicht nur von Verzweiflung, sondern auch von Hoffnung getragen: der Liebe zwischen einer Jüdin und einem ehemals einflussreichen Inquisitor. Doch den Liebenden und ihren Nachkommen ist kein ungetrübtes Glück beschert …

Zur Autorin:
Gordana Kuic, mehrfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, lebt in ihrer Geburtsstadt Belgrad. Ihre Bücher wurden u.a. ins Englische, Französische, Hebräische und Italienische übersetzt. In ihren Werken verarbeitet sie authentische Ereignisse aus dem Leben ihrer Vorfahren und Familie. Ihr erster Roman „Der Duft des Regens auf dem Balkan“ erschien 2015 in deutscher Übersetzung bei Hollitzer.

Zusammen mit dem Hollitzer-Verlag verlosen wir 10 Exemplare von "Die Legende der Luna Levi" unter allen, die sich auf ein ganz besonderes Abenteuer einlassen wollen. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet, müsst ihr euch dafür über den "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, indem ihr bis zum 14.08. auf diese Frage antwortet:

Warum interessiert euch dieses Buch?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Schön ist es für den Verlag außerdem, wenn ihr eure Rezensionen auch auf Amazon veröffentlicht.

Bitte beachtet, dass wir nur Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

Weitere Leserunde ab 16.09. auf Leserunden.de geplant. Dort werden ebenfalls bis zu 10 Exemplare des Buches verlost.

Viel Spaß und viel Glück!
Susanne
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