Gordon Dahlquist

 3.5 Sterne bei 264 Bewertungen
Autor von Die Glasbücher der Traumfresser, Das Dunkelbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Gordon Dahlquist

Gordon Dahlquist ist Bühnenautor und -regisseur. Seine Werke feierten Premieren in den Theatern von New York und Los Angeles, darüber hinaus hat er für mehrere experimentelle Filme die Drehbücher geschrieben und auch selbst Regie geführt. Sein Debütroman »Die Glasbücher der Traumfresser« wurde von Kritikern und Lesern aus aller Welt begeistert gefeiert. Seit 1988 lebt und arbeitet Gordon Dahlquist in New York.

Alle Bücher von Gordon Dahlquist

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Die Glasbücher der Traumfresser

Die Glasbücher der Traumfresser

 (181)
Erschienen am 10.08.2009
Das Dunkelbuch

Das Dunkelbuch

 (56)
Erschienen am 15.08.2011
Die Alchemie des Bösen

Die Alchemie des Bösen

 (12)
Erschienen am 18.11.2013
The Glass Books of the Dream Eaters

The Glass Books of the Dream Eaters

 (9)
Erschienen am 29.08.2006
The Dark Volume

The Dark Volume

 (3)
Erschienen am 24.03.2009
The Chemickal Marriage

The Chemickal Marriage

 (2)
Erschienen am 05.07.2012
The Different Girl

The Different Girl

 (1)
Erschienen am 21.02.2013

Neue Rezensionen zu Gordon Dahlquist

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Pialalamas avatar

Rezension zu "Die Glasbücher der Traumfresser" von Gordon Dahlquist

Tolle Atmosphäre und spannender Aufbau!
Pialalamavor 10 Monaten

Der Roman ist mit seinen 925 Seiten nicht gerade kurz und bietet daher sehr viel Platz für sehr viele Namen. Bis zur letzten Seite war ich mich noch nicht über alle Verhältnisse ganz klar, was ich jedoch nicht als allzu tragisch empfinde. Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt, wobei jedes Kapitel einer der Hauptpersonen zugeteilt ist. Diese Aufteilung führt an manchen Stellen dazu, dass einige Szenen wiederholt, aber aus anderer Sichtweise stattfinden. Mir persönlich hat das sehr gefallen. So kommt es zum Beispiel vor, dass ein Schussgeräusch von einer Person wahrgenommen, aber nicht genauer beschrieben wird. Aus einer anderen Sicht erfährt man dann, was es mit diesem Schuss auf sich hatte und wie es überhaupt zu dieser Situation kam. Durch dieses Stilmittel konnte – nicht zuletzt wegen Irreführung –  eine große Spannung aufgebaut werden, die sich durch fast das ganze Buch gezogen hat. Nur der Schluss hätte für meiner Meinung nach etwas weniger gedehnt sein dürfen.

Die Atmosphäre, die Dahlquist hier erschaffen hat, ist ein Gemisch aus Gothic Novel und viktorianischem Stil. Die Welt aufgeladen von Gelüsten, Träumen und alchemistischer Wissenschaft, die ich mir stets trüb-grau und grünlich schimmernd vorgestellt habe. Das Herzstück und der Hauptort des Geschehens ist die alte und riesige Villa Harschmort House. Hier durfte sich mein Herz über geheime Türen, Spiegel und Gemälde freuen, die perfekt zu der geheimnisvollen Verschwörung passen. Das Labyrinth dieses Hauses ergibt Zusammen mit dem Schreibstil aus verschiedenen Sichtweisen eine tolle Kulisse für die Ereignisse.

Der Schreibstil war an sich sehr angenehm zu lesen und Dahlquists Worte und Ideen haben wirklich meine Emotionen berührt. Sehr oft war ich einfach nur unglaublich wütend. Wütend auf dieses verdammte Pack, dass einfach nicht kleinzukriegen war. Wie Ungeziefer tauchte immer wieder ein anderes Mitglied der Verschwörung auf und auch wenn man weiß, dass sich am Ende höchstwahrscheinlich alles zum Guten wenden wird, leidet man doch mit den Qualen und der Hoffnungslosigkeit von Miss Temple, Kardinal Chang und Doktor Svenson mit. An einer Stelle musste ich wirklich einen Schrei loslassen, weil ich so mitgefiebert habe. Und Freunde, das macht für mich einen guten Schreibstil aus!

Eine Sache die mich beschäftigt hat, war  die Frage nach dem  großen „Wieso?“ hinter der ganzen Verschwörung und dem blauen Glas. Irgendwie ist das für meinen Geschmack nicht stark genug hervorgehoben worden. Ja es geht um Macht – das geht es immer-  aber Macht wozu? Was ist das endgültige Ziel der handelnden Personen gewesen? Wahrscheinlich geht es einfach um noch mehr Macht. Auch wenn die Antwort die Ereignisse wahrscheinlich nicht in einem anderen Licht dastehen lassen würde, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Informationen zu der Idee aus Sicht der bösen Seite gewünscht.

Fazit: Gordon Dahlquist hat hier eine Kulisse ganz nach meinem Geschmack geschaffen. Geheimnisvoll, viktorianisch-gotisch und dunkel, mit ein bisschen Plüsch und Samt. Sowohl ein großes Maß an Spannung, als auch der Emotionen-ergreifende Schreibstil haben mir durchaus gefallen und den Roman – bis auf ein paar kleine Mängel – zu einer tollen Geschichte gemacht. Ich bin schon gespannt auf Teil 2!

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P

Rezension zu "Die Alchemie des Bösen" von Gordon Dahlquist

Das letzte Abenteuer
Primrose24vor einem Jahr

Bei der "Alchemie des Bösen" handelt es sich um den dritten und letzten Teil der Reihe, die mit "Die Glasbücher der Traumfresser" begann. Celestes Mitstreiter sind Tod und der verdorbene Geist des Comte hat im Körper Vandaariffs ein neues Gefäß gefunden. Celeste muss nicht nur die Contessa aufhalten, deren Gerissenheit ihr mal wieder zur Flucht verholfen hatte, sondern ebenfalls eine ganze Nation vor dem Untergang bewahren. Denn die Verschwörung, die Welt mit Hilfe alchemistischer Mittel zu unterwerfen, besteht weiterhin und ist näher als je zuvor.

Da zwischen dem zweiten und dritten Teil der Reihe bei mir zeitlich eine ziemlich große Lücke bestand, da ich ganz ehrlich mit dem Ausgang des letzten Buches sehr unzufrieden war, fiel es mir deutlich schwer den ganzen verstorbenen und noch lebenden Personen eine angemessene Bedeutung zuzuschreiben. Es dauerte sehr lange bis ich mich wieder mit den tausend Nebenfiguren der vorherigen Bände bekannt gemacht hatte. Hier wäre ein Glossar mit Erklärungen der wichtigsten Figuren sehr hilfreich gewesen! Auch während des weiteren Lesens fiel es mir insgesamt sehr schwer nachzuverstehen, welche neu eingeführte Neben- oder Hauptfigur, welches Ziel verfolgte und mit wem zusammenarbeitete, da die vielen verschiedenen Intrigen zwischenzeitlich doch sehr verwirrend für mich waren. Zu den Hauptfiguren des Bandes möchte ich mich nur ungern äußern, da dies sehr viel der Geschichte verraten würde, jedoch sei gesagt, dass in dieser Reihe der Tod nicht immer unausweichlich ist. Letztendlich muss ich gestehen, dass mich das Buch an sich in vielen Passagen doch sehr verwirrt hat, da ich einigen Gesprächen der Figuren zeitweise inhaltlich nicht mehr folgen konnte. Die vielen Figuren, ob Tod oder lebendig, sowie Handlungsstränge und -orte ergaben dann ihr Übriges, sowie die bizarren und komplexen alchemistischen Hintergründe. Gut angewandt finde ich verschiedenen Perspektiven aus denen die Handlung berichtet wird und die den drei Protagonisten entspricht. Insgesamt konnte mich das Buch jedoch leider nicht wirklich überzeugen. Ich bin trotzdem froh, diese Reihe endlich zu einem Abschluss gebracht zu haben und das Ende ist ebenfalls sehr versöhnlich.

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mirimanns avatar

Rezension zu "Das Dunkelbuch" von Gordon Dahlquist

Rezension
mirimannvor 3 Jahren

Dieser zweite Teil scheint nahtlos an den ersten anzuknüpfen, was aber für einen Leser, der den ersten Teil nicht gelesen hat, nicht unbedingt deutlich wird. Es fängt damit an, dass sich die junge Frau Temple nach dem Luftschiffabsturz mit ihre Gefährtin Eloise in einem Fischerdorf wiederfindet. Schnellst möglichst brechen die beiden auf um Chang und den Doktor zu finden. 

Vorab sollte ich vielleicht noch mal anmerken, dass ich den ersten Teil zuvor nicht gelesen habe, doch ich wollte es auch mal so probieren mich in das Buch einzulesen. Das war wohl keine gute Idee... Von Anfang an waren die Handlungen schon verstrickt und es kamen immer mehr Charaktere - sowohl anscheinend neue, als auch Alte -  hinzu und nach 100 Seiten verlor ich vollkommen den Überblick. Ob es daran lag, dass das Buch so ist oder weil ich den ersten Teil nicht gelesen habe, kann ich nicht genau sagen. Allerdings sorgte dieser "dicke Schinken" bei mir für eine akute Leseflaute. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass das Buch verständlicher für mich wäre, wenn ich den ersten Teil davor gelesen hätte.

Auch bei der Sache mit den Glasbücher wird am Anfang nicht näher erklärt und so erhält man gar keine Chance überhaupt in das Buch hineinzufinden. Der Schreibstil erscheint mir etwas streng und steif. Selten sichtet man mal einen Witz oder etwas Ähnliches.

Ich persönlich komme mit diesem Buch überhaupt nicht klar, aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, euch davon zu erzählen. Bitte lasst euch auch nicht von dieser Rezension von dem Buch abschrecken, da ich von vielen gehört habe, dass es leichter ist, wenn man zuvor den ersten Teil gelesen hat.

Fazit:


Dieser dicke Schinken hat bei mir für eine ernstzunehmende Leseflute geführt, doch ich kann mir vorstellen, dass es leichter zu verschlingen ist, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Ich persönlich wurde nicht von dem Schreibstil angesprochen, da es für mich sehr trocken zu lesen war. Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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Loony_Lovegoods avatar
Da dieses Buch schon seit längerem ungelesen in meinem Regal steht und ich es deshalb schon auf die SUB-Abbauliste 2012 geschrieben habe, muss es gelesen werden :-) Es wäre schön wenn sich noch ein paar Leute finden würden, die mitlesen möchten. Dann können wir uns gegenseitig unterstützen und uns über das Buch austauschen. Starttermin der Leserunde ist der 01.05.12. Ich freue mich schon darauf!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Gordon Dahlquist im Netz:

Community-Statistik

in 505 Bibliotheken

auf 48 Wunschlisten

von 26 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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