Gordon Ferris Mord ist nur ein Spiel

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Inhaltsangabe zu „Mord ist nur ein Spiel“ von Gordon Ferris

London, 1945. In den Ruinen der zerbombten Stadt treibt ein brutaler Killer sein Unwesen. Er tötet immer mehr Prostituierte.
Der private Ermittler Danny McRae soll eigentlich für eine reiche Klientin nach ihrem verschwundenen Ehemann suchen, doch schon bald stößt er auf rätselhafte Verbindungen zu den Hurenmorden.
Danny macht zudem seine eigene Vergangenheit und Erinnerungslücken zu schaffen: Hat er als Soldat in Paris tatsächlich eine junge Widerstandskämpferin getötet? Er zweifelt selbst an seiner Unschuld.
Und deshalb verfolgt ihn auch Inspector Wilson: Er glaubt, dass Danny der Serienkiller ist.

Daily Mail: 'Offenbar haben wir einen neuen Ian Rankin gefunden.'

Scotsman: 'Der neue Star der schottischen Literatur.'

Val McDermid: 'Gordon Ferris erzählt sehr bewegend und mit grandiosen Tempo.'

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    Rezension ,,Mord ist nur ein Spiel" von Gordon Ferris ,,Mord ist nur ein Spiel" ist der erste Danny-McRae-Thriller von Gordon Ferris. Er ist mit 352 Seiten am 06.06.13 im Festa Verlag erschienen. Inhalt: London, 1945. In den Ruinen der zerbombten Stadt treibt ein brutaler Killer sein Unwesen. Er tötet immer mehr Prostituierte. Der private Ermittler Danny McRae soll eigentlich für eine reiche Klientin nach ihrem verschwundenen Ehemann suchen, doch schon bald stößt er auf rätselhafte Verbindungen zu den Hurenmorden. Danny macht zudem seine eigene Vergangenheit und Erinnerungslücken zu schaffen: Hat er als Soldat in Paris tatsächlich eine junge Widerstandskämpferin getötet? Er zweifelt selbst an seiner Unschuld. Und deshalb verfolgt ihn auch Inspector Wilson: Er glaubt, dass Danny der Serienkiller ist ... (Klappentext) Cover: Das Cover passt total gut. Es zeigt die Verwüstung des schrecklichen Krieges und mittendrin einen Mann, der auf den Ganzen Schutt schaut. Die leichte gelbe ,,Verdreckung" an der Seite passt zu dem im Jahre 1945 spielenden Thriller. Charaktere: Mit der Hauptperson Danny McRae haben wir einen typischen gebrochenen Typ, wie man ihn so oft in Krimis/Thrillern findet. Er ist Privatdetektiv, trinkt gerne mal etwas und verdaut die schrecklichen Momente des Krieges. Als wenn das nicht schon genug wäre, hat er auch noch das Konzentrationslager in Dachau überlebt. Eines Tages kommt eine Klientin zu ihm und er stößt auf Verbindungen zu den Hurenmorden und zuletzt auch zu sich selbst, denn er möchte endlich wissen, was damals wirklich geschah ... und warum ihn diese schrecklichen Erinnerungen/Träume von einer verbluteten Frau plagen. Dann wäre da noch Val, eigentlich Valerie, eine total sympathische Frau, die jedoch ein wenig mysteriös immer auftaucht und wieder abhaut. Das Ende offenbart, was es mit Val auf sich hat. Dann sind da noch verschiedene weitere Charaktere. Inspector Wilson ist noch nennenswert, nicht von der Art her, aber Gordon Ferris hat mit ihm einen richtig fiesen Polizisten erschaffen. Brutal und unfair. Meine Meinung: Die Geschichte fängt ganz ruhig an, man sympathisiert mit Danny McRae, fühlt mit ihm. Bis seine Erinnerungen den Leser aus der Bahn werfen. Weiß er mehr über die Morde in seiner Gegend? Und wieso bekommt er dauernd Kopfschmerzanfälle, bei denen nicht selten danach eine weitere tote Person gefunden wird? Plötzlich scheint nicht mehr alles gut zu laufen, und man rätselt, ob Danny der Täter sein könnte. Eigentlich scheint er doch ganz nett zu sein ... Gordon Ferris hat einen tollen Schreibstil, bildhaft und fesselnd. Gerade die Beschreibungen der Nachkriegszeit und der Konzentrationslager sind aufwühlend, was wiederum den Krimi zu etwas Besonderem macht. Eigentlich hatte ich genug von den kaputten Typen in Büchern. Immer diese Polizisten, die viel Schreckliches erleben, meist Whisky trinken, rauchen und Frauen abschleppen. Immer das gleiche, doch irgendwie ist Danny anders. Er scheint sympathisch, vielleicht auch wegen dem, was er erlebt hat. Ich dachte einfach mal, ich probiere die Festa-Crime-Reihe aus, nun überzeugt mich gleich der erste Krimi. Schade ist jedoch, dass außer diesen beiden Büchern wohl kein weiteres Buch von Ferris im Festa Verlag erscheinen wird. Zumindest las ich das in dem Forum. Scheinbar trifft Ferris nicht den Geschmack der Masse, was ich wiederum nicht verstehen kann. Fazit: Letztendlich muss ich sagen, dass mich der Krimi überzeugen konnte. Er bietet eine ungewöhnliche Atmosphäre zu einer Zeit, in der das Leben schwer gewesen sein muss, mit Ereignissen, die man nicht (mit-)erleben will. Manchmal flammte eine kleine Langatmigkeit auf, und die Spannung hielt sich manchmal in Grenzen, sodass ich 4 Sterne gebe.

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    • 9

    Cridilla

    20. February 2016 um 06:33
  • Mord ist nur ein Spiel

    Mord ist nur ein Spiel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2016 um 15:26

    Mord ist nur ein Spiel beginnt wie ein wandelndes Cliché, wiegt seine Leser mit einer vertrauten Situation in scheinbarer Sicherheit, um ihnen – und vor allem dem Protagonisten – peu a peu den Boden unter den Füßen wegzureißen. Die Welt gerät aus den Fugen und Danny McRae befindet sich mitten in einem Strudel, in dem auf nichts mehr Verlass ist, schon gar nicht auf die eigene Erinnerung. Als ob es nicht reichte, als Kriegsheimkehrer in einer Umgebung zu leben, die knapp der Zerstörung entronnen ist, geplagt von der Erinnerung an Grausamkeit, Wahnsinn und Tod, in einer Zeit, die von Entbehrungen geprägt ist. Gordon Ferris lässt die Zeit der letzten Kriegswirren und des beginnenden Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg wie durch einen düsteren Spiegel betrachtet, wiederauferstehen. Er betreibt keine plakative Zurschaustellung historischer Tableaus, sondern nutzt das Zeitgeschehen geschickt zur Entwicklung einer vielschichtigen, außerordentlich spannenden Erzählung. Die Hauptfigur steht mit dem Rücken zur Wand, zur ganzen Welt, pendelt zwischen Jäger und Gejagtem mit nur einer sicheren Erkenntnis: Sicherheit existiert nicht. Zwischen Wahn und Wirklichkeit pendelnd, zwischen realen Gräueln und fiktiven Morden, ist die Welt in der sich Privatdetektiv Danny McRae bewegt, eine finstere. Politische und private Obsessionen als Fundament manischer Zerstörungswut. Ferris erzählt davon, leidenschaftlich und mit dramatischer Wucht, mit einer Präzision, der geschwätzige Übertreibung fremd ist. Im Fokus immer die Opfer der (realen) Gewalt, nahegebracht durch einen Erzähler, der selbst eines ist. Und sich vehement gegen diesen Umstand wehrt. Mord ist nur ein Spiel beherrscht die klassischen Vorgaben des Hardboiled, nutzt sie mit einem Zwinkern, um die kommende Schwärze erträglicher zu machen, durch die der Protagonist nahezu ohne Atempause und unter stetig steigender Anspannung taumelt. Ergibt einen fein austarierten Roman: Hochspannend und nachdenkenswert zugleich. Ein weiterer Treffer der insgesamt äußerst lobenswerten Festa-Crime-Reihe.

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  • Vorhang auf für Danny McRae

    Mord ist nur ein Spiel

    guybrush

    14. January 2015 um 16:34

    Wir mögen ja alle diese kaputten Typen – jedenfalls in Romanen. Danny McRae ist nun wirklich der kaputteste, der mir bisher begegnet ist. Er hat das Konzentrationslager Dachau und die Psychiatrie überlebt. Physische und psychische Folter haben ihn zu einem menschlichen Wrack gemacht, das nicht mehr weiß wer oder was es ist. Im Szenario des vom Krieg schwer gebeutelten London versucht er als Privatdetektiv mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt zu verdienen – immer nur einen kleinen Schritt vom finanziellen und persönlichen Abgrund entfernt. Die Geschichte beginnt, wie ein typischer Hardboiled a la Chandler, gewinnt aber schnell weitreichendere Dimensionen. In London geht ein Prostituiertenmörder um, ein neuer Ripper und Danny ist, so jedenfalls sieht es Police Inspektors Wilson – das wandelnde Klischee eines brutalen Bullen – der Hauptverdächtige. Auszuschließen ist es nicht, denn Danny hat nicht nur eine Amnesie (ihm fehlt die Erinnerung an ein ganzes Jahr), sondern auch Blackouts und merkwürdige Alpträume. Und so macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit, wie schrecklich sie auch immer sein mag. Aus der „Ich-Perspektive“ erzählt, vermittelt der Roman eine große Nähe zur Hauptperson. Die Krimihandlung ist hierbei nur die Bühne, für eine zerrissene Figur und deren Versuch, im Taumel zwischen Wahn und Wirklichkeit sich selbst wieder zu finden. Auch sprachlich gibt’s nix zu meckern und sogar die Übersetzung ist gelungen. Kommt doch immerhin eins meiner Lieblingsworte vor, Salbadern ;-) Gordon Ferris hat mich mit „Mord ist nur ein Spiel“ so angenehm überrascht, dass ich sogar meine Vorurteile über Bord geworfen habe und mir jetzt mal die Festa-Crime Serie genauer anschauen werde.

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  • Bin ich ein Mörder?

    Mord ist nur ein Spiel

    dark_angel

    25. June 2013 um 09:12

    London, 1945. Ein Mörder treibt sein Unwesen in den Ruinen der zerbombten Stadt. Seine Opfer: Prostituierte. Der Privatermittler Danny McRae soll für eine reiche Klientin nach ihrem verschwundenen Mann suchen. Doch während der Ermittlungen stößt er auf Verbindungen zu den Prostituierten-Morden. Nebenbei machen ihm aber seine eigene Vergangenheit und die Erinnerungslücken zu schaffen, die er vom Kriegseinsatz davongetragen hat. Außerdem ist Inspector Wilson der festen Überzeugung, dass Danny der gesuchte Mörder ist...   Wie bereits in "Galgenfrist für einen Toten" (der 1. Teil der Douglas-Brodie-Reihe) schafft es der Autor, eine authentische Kulisse der Nachkriegszeit zu entwerfen. Die Handlung spielt diesmal nicht in Glasgow, sondern in London und ist zugleich der 1. Teil der Danny-McRae-Reihe.  Obwohl auch der Hauptcharakter Danny aus Schottland stammt, wird hier nicht viel über seine Heimat erzählt. Hauptbezugspunkt ist und bleibt London. Wer da lieber in die schottische Atmosphäre eintauchen möchte, dem sei "Galgenfrist für einen Toten" empfohlen.   Auch hier versucht der Hauptcharakter sich von seinen Kriegserlebnissen zu erholen und hat dabei mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Vor allem fehlt ihm eine gewisse Zeitspanne in seiner Erinnerung. Als Privatermittler versucht sich Danny McRae über Wasser zu halten und es ist nicht zu leugnen, dass die Erzählung und die Atmosphäre einen Hauch von Raymond Chandler aufweisen. Als Leser befindet man sich sogleich in die Nachkriegszeit versetzt. Der Autor weist ein sehr gutes Gespür dafür auf, eine glaubwürdige Kulisse mit entsprechendem Hauptcharakter zu entwerfen und gleichzeitig das Tempo der Geschichte nicht außer acht zu lassen. Als Leser rätselt man selbst, wer der Täter sein könnte und was genau hinter der ganzen Geschichte stecken mag.   Gut durchdacht, spannend und glaubwürdiger Krimi der Nachkriegszeit. Man darf also auf weitere Romane von Gordon Ferris gespannt sein.

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