Gordon Mörike

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen

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Cover des Buches Schizophrene Übernahme (ISBN: 9781491247020)

Schizophrene Übernahme

 (1)
Erschienen am 04.08.2013

Neue Rezensionen zu Gordon Mörike

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Rezension zu "Ashwood - Wenn der Preis stimmt: Staffel II Band I" von Gordon Mörike

Ein toller Staffel-Auftakt
Jen_loves_reading_booksvor 4 Monaten

Rezension


Ashwood - Wenn der Preis stimmt

2. Staffel - 1. Band

von

Gordon Mörike


Erhältlich als

Kindle ebook für 2, 99 €

197 Seiten


Dieses eBook wurde mir vom Autor Gordon Mörike als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank dafür !


Meinung:


Voller Vorfreude habe ich mich auf den nächsten Teil dieser Reihe gestürzt und ich wurde nicht enttäuscht. Waren mir doch die Figuren schon in der letzten Staffel sehr ans Herz gewachsen, hatte ich jetzt das Gefühl "alte Bekannte" wieder zu treffen.

Der Fokus liegt diesmal wieder auf Alastair Ashwood und Baker Everett, die aber diesmal nicht lange als Duo unterwegs sind, denn bald gesellt sich Melody Lohman ( Leser der Reihe kennen diesen Namen) zu ihnen.

Und die drei funktionieren richtig gut zusammen, auch wenn Ash und Baker das ein oder andere Geheimnis mit sich herumtragen.


Diesmal verschlägt Ash und Baker zu einem Kloster, welches bei Nebel und in der Nacht von den sogenannten Heulern umzingelt wird. Wie nicht anders zu erwarten, müssen Ash und Baker das natürlich genauer unter die Lupe nehmen.


Blutig, diesmal auch stellenweise eklig, witzig und wie üblich voll gepackt mit blöden Sprüchen , kommt dieser Teil wieder sehr actionreich daher.

Die Story ist wieder sehr einfallsreich. Ich bin immer erstaunt wie abwechslungsreich Gordon Mörike seine Geschichten verfasst. 

Die Hintergrundgeschichten der einzelnen Figuren sind genauso interessant zu lesen, wie die eigentliche Hauptgeschichte.


Neue Charaktere werden mit einer Leichtigkeit eingefügt, so dass ich keine Gewöhnungsschwierigkeiten hatte.

Die Figuren sind sehr liebevoll ausgearbeitet. Tatsächlich bekam ich das Gefühl sie persönlich zu kennen.


Der Schreibstil ist wie zuvor auch dieses Mal wieder locker gehalten und daher schnell und problemlos zu lesen.


Die Beschreibungen der Orte und Landschaften werden werden kurz und prägnant beschrieben, ohne sich in langatmigen Details zu verlieren.


Fazit:


Wieder ein gelungenes Abenteuer mit viel Witz, Tempo, Action und dieses Mal gab es auch etwas Ekliges. 

Ich muss sagen, dass ich ein echter Fan dieser Reihe geworden bin und bin echt froh auf diese Reihe gestossen zu sein, die noch soviel zu bieten hat.


Empfehlung:


Für alle Fans von Dystopien, Dark Fantasy und Horror geeignet.

Das sind ja gleich drei Genres auf einmal!!! Kreisch!


Von mir gibt es:


5 von 5 Sterne   


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Rezension zu "Ashwood - Frühe Verdammnis: Staffel I Band I" von Gordon Mörike

Ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe
Jen_loves_reading_booksvor einem Jahr

Ashwood - Frühe Verdammnis

von

Gordon Mörike


Inhalt:

     

    „Willst du jemanden verdammen, so schenk ihm das Leben.“

     

    Zu Beginn der ersten Staffel verschlägt es Alastair Ashwood und Baker Everett auf der Suche nach einer kämpferischen Herausforderung nach Black Isle -    eine Insel, die bislang vom Untergang der Alten Welt verschont geblieben ist, doch nun ebenso denselben Alptraum durchlebt.

    Werden sie ihren Auftrag erfüllen können, die verschollene Nichte des Bürgermeisters zu finden, oder wird der apokalyptische Wahnsinn, der auf der Insel    um sich greift, längst sein Opfer gefordert haben?

     

    Indessen reisen die erkrankte Melody Lohman und ihr Bruder Quade nach Ashwood, dem hochgepriesenen Stadtstaat inmitten der grausamen Leere, hoffend,    dort eine Heilung zu finden.

    Doch ist der Ort wirklich das Paradies, für das er gehalten wird?

     

    „Entscheidungen … Hätte man mir vor zwölf Stunden gesagt, dass ich mir am heutigen Tage optimistisch grinsend den Lauf einer Knarre an die Schläfe legen    würde, ehe ich aus freien Stücken abdrücke … ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich den Mut aufgebracht hätte, durch die Türen des Memento Mori zu treten.


 Meinung:

 Dystopien und Adventures werden mir von deutschen Autoren eher selten für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Um so erfreuter war ich als ich diese    nette Anfrage bekam.

     

    Der Einstieg in die Story gelingt ohne Probleme, denn man wird ohne große Umschweife direkt in das Geschehen geworfen. Man lernt den Protagonisten    Alastair Ashwood und seinen Partner Baker Everett kennen.

    Die beiden sind weit ab von ihrem Zuhause, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, der nächsten Herausforderung und dem nächsten    Kampf.

     

    Die Story und die Art wie sie geschrieben wurde, haben mir sofort gefallen.

    Die Charaktere werden nach und nach eingeführt und deren Hintergrund zu gegebener Zeit sehr elegant eingebaut, ohne dass man gleich zu Anfang mit    Informationen zu Personen und Örtlichkeiten erschlagen wird.

     

    Die Beschreibungen der dystopischen Welt sind sehr bildhaft und lassen diesen Weltenbau problemlos vor dem inneren Auge auferstehen und das macht es    einem einfach darin für einige Zeit abzutauchen.

     

    Der Erzählstil ist spannend, reich an Action, sehr mysteriös und auch sehr amüsant.

    Der Schreibstil ist im flüssigen Plauderton voller Metaphern und Anspielungen gehalten und es hat wirklich Spaß gemacht einen Text zu lesen, der nicht    ständig versucht zu beeindrucken.

    Locker und frech liest man sich durch den Anfang des dystopischen Abenteuers ( Eins von vielen, will ich hoffen), welches jetzt erst richtig    beginnt.

     

    Band 1 aus Staffel 1 endet mit einem sehr fiesen und gemeinen Cliffhanger und der macht einen so richtig neugierig auf Band 2-

     

Fazit:

     

    Da es sich ja um den 1. Teil einer Reihe handelt, kann ich noch nicht viel zur Story an sich sagen, sondern habe oben erstmal nur meine ersten Eindrücke    mitgeteilt, die bis jetzt durchweg positiv sind.

    Dieser 1. Teil ist mehr als vielversprechend.

    Ich denke, alle wichtigen Charaktere sind erstmal eingeführt und der eigentliche rote Faden sich nun durch die Handlung ziehen wird ( oder alles ist    ganz anders als ich mir das denke :-) … man wird sehen).

     

Empfehlung:

     

    Dieses Werk kann ich allen Fans von Dystopien und Adventures bedenkenlos weiterempfehlen.

    Der Anfang ist mehr als interessant und unglaublich unterhaltsam-

     

Von mir gibt's:

     

 5 von 5 Sternen

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Rezension zu "Schizophrene Übernahme" von Gordon Mörike

Hasspredigt mit schwarzem Humor
Tialdavor 7 Jahren

Ich musste nur kurz in die Leseprobe von “Schizophrene Übernahme” von Gordon Mörike sehen, um zu wissen ‘Dieses Buch will ich unbedingt lesen’, da schon diese wenigen Seiten meinen Humor absolut trafen und mich gleichzeitig zustimmend nicken ließen.

Der Anfang ist trotz der ersten Seite eigentlich zeitlich gesehen in der Mitte der Geschichte – nämlich 48 Tage nach dem sogenannten Tag X. Der Protagonist, dessen Namen man nicht erfährt, ist mit Hampy unterwegs. Man denkt erst, Hampy wäre ein völlig abgebrühter Kumpel des Protagonisten, bis sich einige Sätze später herausstellt, dass es sich dabei um seine zweite Persönlichkeit handelt. Nicht weit darauf wird das Bild vollständig – denn Tag X war der Tag, an dem der Held der Geschichte die Diagnose ‘Gehirntumor’ bekam – und der Spaß beginnt.

Gehirntumor und Spaß in einem Satz zu nennen ist sehr makaber, ich weiß, aber ich möchte auf dem Humorniveau des Buches bleiben und dieser ist nun mal tiefschwarz. Beschrieben wird aus der Ego-Perspektive des gesunden Ichs, das dann auch beschreibt was passiert, wenn das Ruder an Hampy übergeben wird. Spaß machen vor allem die Gespräche zwischen den beiden Persönlichkeiten, bei denen das ‘gesunde Ich’ dem ‘zweiten Ich’ immer wieder Recht geben muss. Denn Hampy verpackt seine wirren Thesen in ein sehr philosophisches Wortkleid, in dem außerdem sehr viel Wahrheit steckt.

Hampy – der, der ziemlich sicher in jedem von uns schlummert. Der, der kein Blatt vor den Mund nimmt, all die Idioten da draußen mit der elenden Wahrheit konfrontiert und sich dabei nicht zusammenreißt, frei nach dem Motto ‘alles raus, was keine Miete zahlt’.

So rechnet er via Internetvideo mit der Kirche ab, duelliert sich u.a. mit religiösen Eiferern, dämlichen Jugendlichen und Sozialschmarotzern und beschließt ein Buch zu schreiben, um sich sein durchs Land fahren und den Whiskeykonsum finanzieren zu können – und es klappt. Allerdings würde ich nicht dazu raten, so etwas nachzumachen, denn sowas funktioniert vermutlich nur, wenn man ohnehin nichts mehr zu verlieren hat.

Ich habe das Buch meist auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit gelesen, während ich zwischen all den leblos dreinschauenden Mitfahrern saß und musste mir mehr als einmal ein Auflachen verkneifen – Gordon Mörike schreibt einfach zu treffend über unsere Welt.

Fazit:

Eine perfekt ausformulierte Hasspredigt über unsere kaputte Gesellschaft – garniert mit tiefschwarzem Humor.

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