(SPOILER) Der Anfang, als über das Mobbing berichtet wurde berührte mich sehr. Danach war ich ein bisschen enttäuscht, dass der Einbrecher so schnell abgehandelt wurde und die Story sich zu einem typischen, schon hunderte Male gelesenen Thriller entwickelte. Schnell erkannte ich allerdings, dass die Story viel mehr Tiefgang hatte. Was mir auch sehr gefiel ist, dass am Ende nicht das Gesetz gewinnt, sondern Shelley und ihre Mom. Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Moral der Geschichte wieder wäre „Man wird immer gefasst, deshalb sollte man nichts Böses tun.“ (SPOILER ENDE) Auch die Charaktere gefielen mir sehr und ich konnte Sympathien zu ihnen aufbauen. Die Location mochte ich auch sehr gerne. (SPOILER) Die Passage mit dem Auto blieb mir besonders im Kopf – keine Ahnung, wieso. (SPOILER ENDE) Alles in allem eine Story mit Tiefgrund, die aktuelle Themen aufgreift und spannend ist.
Gordon Reece
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Gordon Reece
Mucksmäuschentot
Neue Rezensionen zu Gordon Reece
Meine Meinung
Ich finde das Cover sehr passend zum Buch , vor allem die Bluttropfen harmonieren gut mit dem Inhalt . Der Titel könnte meiner Meinung nach , nicht besser gewählt sein , da die Hauptprotagonistin sich und ihre Mutter immer als Mäuse beschreibt .
Der Klappentext hat mir richtig gut gefallen , vor allem weil ich Psychothriller liebe . Am Anfang wird man in die Welt von Shelley eingeführt , in einem Flashback erzählt sie von ihrem Mobbing , dem Grund ihrer Narbe . Und statt einer nicht ganz so superschlimmen Schilderung erwartet einen hier das genaue Gegenteil . Ihr wurde das schlimmste angetan , sodass es schon fast schlimmer als Mobbing ist . Dann wird der Leser wieder in die Gegenwart katapultiert , in der eigentlich alles friedlich ist . Sie wohnen in einem abgelegenen Haus , Shelley bekommt zu Hause Unterricht und sie haben ihre täglichen Rituale . Doch dann ändert sich alles schlagartig . Einen Tag vor Shelleys Geburtstag bricht jemand bei ihnen ein . Und Shelley regiert völlig über . Bis dahin gefällt mir die Geschichte wirklich gut . Danach wird es mit der Zeit immer extremer . Einerseits ist das gut , weil man so die Veränderung der einst schüchternen Mäuse zu rücksichtslosen Katzen mitbekommt , die doch ziemlich radikal ist . Andererseits wird das ganze mit der Zeit etwas too much . Mehr kann ich dazu aber auch nicht sagen ohne zu spoilern ; ) .
“ (…) vielleicht gibt es in Wahrheit für jeden Menschen eine Grenze dessen , was er ertragen kann – sogar für Mäuse – und wenn diese Grenze überschritten wird , brennt eine Sicherung durch . „
Shelley ist ein schüchternes Mädchen . Sie wurde sehr schlimm gemobbt und hätte sich deshalb auch fast umgebracht . Jetzt hat Shelley endlich Frieden und ist glücklich . Als der Einbrecher bei ihenn einbricht , zerbricht etwa in ihr und sie ist es leid . Leid immer nachzugeben und sich alles gefallen zu lassen . Mich erschreckt , wie aus ihr im Laufe der Geschichte ein berechnender Killer wird . Shelley Mum ist genauso wie Shelley eine Maus . Sie lässt sich von ihren Arbeitgebern alles gefallen und gibt immer nach . Als Shelley ausrastet , versucht sie alles um sich und ihre Tochter zu schützen . Dafür geht sie sogar über Leichen , was einem mit der Zeit klar wird .
Mir gefällt der Schreibstil gut . Es fiel mir leicht in die Geschichte einzutauchen , da alles genau beschrieben wird , vor allem die Orte wie das Haus von Shelley . Man kann die Charaktere leicht auseinanderhalten und die Spannung geht nie verloren .
Fazit
♥♥♥ |♥♥♥♥♥
Die Idee der Geschichte ist wirklich gut , allerdings hätte man daraus viel mehr machen können . Ich mag den Schreibstil und auch die Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet worden . Wen also der extreme Inhalt nicht abgeschreckt kann das Buch auf jeden Fall lesen . Vor allem Fans von Psychothrillern .
Klappentext
Bis der Faden reißt.
>>Shelly, Liebes, du brauchst keine Angst zu haben. Er will nur Geld. Wenn wir tun, was er sagt, lässt er uns in Ruhe und geht wieder.<< Ich glaubte ihr nicht. Ihre zitternden Hände und ihre Stimme verrieten mir, dass sie es selbst nicht glaubte. Wenn eine Katze ins Mauseloch eindringt, lässt sie die Mäuse nicht ungeschoren davonkommen. Ich wusste, wie die Geschichte enden würde.
Meine Meinung
Ja, es ist spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Meiner Meinung nach ist es schwierig über das Buch zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, aber eins ist sicher, die Hauptfiguren wurden sehr lebendig und mehrdimensional dargestellt und die Spannung war teilweise sehr offen fühlbar und schwelte teilweise nur unterschwellig.
Auch die unerwartete Wendung zu Beginn des letzten Drittels hat mir sehr gut gefallen, denn es war alles gesagt und getan und ich fragte mich schon, was jetzt noch kommt.
Fazit
Sehr zu empfehlen.



