Gore Vidal Julian, Geschenkausgabe

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Inhaltsangabe zu „Julian, Geschenkausgabe“ von Gore Vidal

Gore Vidal's fictional recreation of the Roman Empire teetering on the crux of Christianity and ruled by an emperor who was an inveterate dabbler in arcane hocus-pocus, a prig, a bigot, and a dazzling and brilliant leader. (Quelle:'Flexibler Einband/23.09.1993')

einfach unglaublich! zögernd nahm ich das buch in die hand, konnte es dann allerdings kaum aus der hand legen. eine wunderbare und spannende geschichte über eine außergewöhnlichen kaiser!

— Nele

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  • Rezension zu "Julian, Geschenkausgabe" von Gore Vidal

    Julian, Geschenkausgabe

    Nele

    09. December 2009 um 20:42

    Dieses Buch beweist einmal mehr, dass die besten Geschichten vom Leben geschrieben werden. Julian handelt von dem Griechen Julian, der einmal Julian Augustus und somit Kaiser über ein Großreich werden soll. Angefangen wird bei der Jugend, in der Julian ängstlich ist, weil seine gesamte Familie von Verschwörern ermodet worden ist. Julian ist ein wissbegieriger Junge der an verschiedenen Stationen unter verschiedenen Lehrern in die Philosophie eingeführt wird. Zusätzlich zu seiner Angst von Feinden ermordet zu werden ist er zwiespältig was seine Religion angeht. Im Jahre 360 n. Chr. ist es für Griechen und Römer gleichermaßen angebracht zu den "Galiläern" (Christen) zu gehören. Julian allerdings vertraut immer noch den alten griechischen Göttern und der Mythologie. Nach seinen Jugendjahren wird Julian zuerst Caesar danach endlich Kaiser. Durch verschiedene Prophezeiungen und Orakelbefragungen weiß Julian, dass dies seine Bestimmung ist. Neben verschiedenen Amsthandlungen veranlasst Julian auch, den Hellenismus wieder als Staatsreligion einzuführen. Nachdem eine Feuersbrunst den Apollotempel in Daphne niederbrennt (Julian glaubt es waren die Christen die den Tempel angezündet haben) verbietet er den "Galiläern" in ihre Kathedrale zu gehen, zu beten und verfolgt sie anschließend wegen ihrer Religion. Eine andere Prophezeiung besagt, dass Julian die Reinkarnation des gefallenen Alexanders ist, der Persien erobern wollte. Julian Augustus bricht auch zu einem Persien-Feldzug auf, in der Hoffnung Herrscher über die gesamte Welt zu werden und Alexander ein gutes Ebenbild zu werden. Er wird von diesem Feldzug nicht zurückkommen, denn schon vor dem Feldzug konspirierten einige machtvolle Christen und diese fassten den Plan Julian in der Schlacht zu ermorden, es sollte allerdings nach einem Soldatentod aussehen. Der eigentlich Attentäter Callistus gibt später zu, stolz auf seine Rolle in der römischen Geschichte zu sein. Geschrieben ist das Buch in "Ich-Form" - also als Autobiographie. Die Geschichte hierum ist, dass Libanius (ein Freund Julians) das Andenken des Augustus erhalten will und ein Buch über Julian verfassen will. Dazu fragt er seinen Bekannten Priscus (ebenfalls ein enger Vertrauter Julians) ob dieser nicht die Memoiren des Julians an Libanius übergeben kann. Eingestreut mit Kommentaren Priscus' und Libanius' werden nun die Memoiren in dem Buch niedergeschrieben. Letztlich folgt das Tagebuch Julians, welches er während der persischen Schlacht geführt hat, in dem er auch glaubt seine Verschwörer enttarnt zu haben. . Alles in allem fand ich dieses Buch überraschend wundervoll. Es war so fließend zu lesen - trotz der anstrengenden Materie - und hatte viele schöne und spannende Wendungen die ich so nicht erwartet hatte. Die Zerrissenheit Julians zwischen Macht und Philosophie, Christentum und Hellenismus ist in diesem Buch wunderbar dargestellt. Julian Augustus ist ein Charakter der Spätantike, den es zu erinnern gilt und der in seiner Lebensgeschichte vergleichbar mit Alexander dem Großen und Julius Caesar ist (mit denen Julian in dem Buch auch immer verglichen wird). Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall jedem, der eine Biographie aus der Zeit der Spätantike lesen will und eigentlich auch allen, die eine wunderbare Lebensgeschichte erwarten.

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