Goscinny

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Cover des Buches Asterix Band 29. Asterix und Maestria (ISBN: B002F6LTFW)
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Rezension zu "Asterix Band 29. Asterix und Maestria" von Goscinny

Featherstone
„Die spinnen, die Bardinnen!“ (S. 30)

Inhalt:

Das Heimatdorf unserer liebgewonnenen Gallier bekommt eine neue Bewohnerin: Die Bardin Maestria. Sie ist eine selbstbewusste und moderne Frau mit fortschrittlichen Einstellungen, die neuen Wind in das Dorf bringen will und dadurch schon bald einiges durcheinanderwirbelt. Während die Frauen in Maestria ein Vorbild sehen, ihren Ideen aufgeschlossen gegenüberstehen und sie bei der Umsetzung diverser Neuerungen unterstützen, sind die Männer ziemlich skeptisch und wollen viel lieber alles beim Alten belassen. Zu allem Überfluss haben auch noch die Römer einen neuen Plan gefasst um die Gallier endlich zu besiegen…

Meine Meinung:

Es ist unterhaltsam zu verfolgen wie hilflos sich die gallischen Männer plötzlich mit einem für sie völlig neuen und viel zu modernen Thema konfrontiert sehen: Gleichberechtigung! Wie kommen ihre Frauen denn plötzlich auf die Idee zu fordern, dass für sie im alltäglichen Leben die gleichen Bedingungen gelten wie für die Männer? Den Männern wäre es viel lieber wenn einfach alles beim Alten bleibt! 

Auch sonst gibt es viele weitere erheiternde Momente. So kommt z. B. Obelix aus dem Lachen gar nicht mehr heraus als er sieht, dass Maestria eine Hose trägt – und zwar nicht, weil es kein Rock oder Kleid ist, sondern wegen der Querstreifen ihrer Hose. Obelix findet es extrem lustig, dass Maestria nicht zu wissen scheint, dass nur Längsstreifen (wie er selbst sie trägt) einem schlank aussehen lassen.

Mein Hauptkritikpunkt an der Geschichte ist die Art und Weise wie das Problem mit dem Angriff der Römer gelöst wird. Das ist zwar lustig, aber aus meiner Sicht leider doch etwas zu klischeehaft und albern geraten. Es hätte mir viel besser gefallen und auch besser zum Anfang der Geschichte gepasst, wenn stattdessen zur Abwechslung mal die gallischen Frauen mithilfe des Zaubertranks das Dorf gerettet hätten. Das hätte auch viel besser zur Gleichberechtigungsthematik gepasst, die ja diesmal zu einem wichtigen Bestandteil der Handlung gemacht wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Streit zwischen Asterix und Maestria: Maestria bedrängt Asterix und respektiert seine persönlichen Grenzen nicht, aber dadurch ist es noch lange nicht gerechtfertigt, dass Asterix ihr daraufhin einfach ein blaues Auge verpasst. Diese Szene hat mich traurig gestimmt und mir nicht gefallen. Später versöhnen sie sich zwar schnell wieder, aber auf die aus meiner Sicht erforderlichen Entschuldigungen wird verzichtet.

Fazit:

Mit den Asterix-Comics macht man nie etwas falsch! Auch diesmal bekommt man wieder ein unterhaltsames und lustiges Abenteuer zu lesen. Allerdings finde ich, dass dieser Comic ein wenig schwächer ist als andere der Reihe und dass die Handlung ein paar Schwächen hat. So haben mir sowohl einige der älteren Comics (= Asterix und Kleopatra und Asterix der Gallier) als auch einige später erschienene Comics (= Obelix GmbH & Co. KG und Asterix und die weiße Iris) noch besser gefallen als der vorliegende.

Zum Schluss noch ein lustiger Wortwechsel zwischen Majestix und Miraculix:

Majestix: „Ich hoffe, es mangelt uns nicht an Zaubertrank!“ Miraculix: „Sei unbesorgt! Das einzige, woran es uns immer ein bisschen mangeln wird, ist Weisheit!“ (S. 42)

In Rom

Asterix als Gladiator von Goscinny

Der Barde wird gefangen genommen und Cesar als Geschenk gebracht. Natürlich machen sich Asterix und Obelix auf nach Rom um den Barden Troubadix zu befreien. Auf der Seereise begegnen sie auch Piraten aber die sind natürlich kein Problem für die beiden. Als sie in Rom ankommen, machen sie sich auf die Suche nach dem Barden und erfahren das er den Löwen vorgeworfen werden soll. Also beschliessen sie Gladiatoren zu werden und so den Barden zu befreien. Was sie natürlich auch schaffen.  

Cover des Buches Asterix Band 29. Asterix und Maestria (ISBN: B002F6LTFW)
Joennas avatar

Rezension zu "Asterix Band 29. Asterix und Maestria" von Goscinny

Joenna
Asterix

Asterix und Maestria

Im Dorf der Gallier wird der Troubadix von den Frauen als Lehrer abgesetzt. Er ist zutiefst beleidigt und verlässt das Dorf. Die Frauen setzten einen weiblichen Barden ein. Und diese Bardin wirbelt das ganze Dorf auf. Vor allem die Frauen.... Es kommt soweit das alle Männer das Dorf verlassen und die Frauen alleine die Macht haben. Aber so wol ist ihnen auch nicht so ganz ohne ihre lieben Männer. Und natürlich wollen die Römer das Dorf übernehmen. Die haben jetzt auch eine Frauen Armee.

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