Gottfried Benn

 4.2 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor von Gehirne, Gedichte und weiteren Büchern.

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Gottfried BennGehirne
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Gehirne
Gehirne
 (24)
Erschienen am 01.01.1986
Gottfried BennGedichte
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Gedichte
Gedichte
 (19)
Erschienen am 01.03.2006
Gottfried BennSämtliche Gedichte
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Sämtliche Gedichte
Sämtliche Gedichte
 (10)
Erschienen am 28.07.2016
Gottfried BennAusgewählte Gedichte
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Ausgewählte Gedichte
Ausgewählte Gedichte
 (8)
Erschienen am 01.01.1986
Gottfried BennSämtliche Gedichte. Künstlerische Prosa
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Sämtliche Gedichte. Künstlerische Prosa
Sämtliche Gedichte. Künstlerische Prosa
 (6)
Erschienen am 01.03.2006
Gottfried BennEssays und Reden
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Essays und Reden
Essays und Reden
 (4)
Erschienen am 01.12.1989
Gottfried BennDoppelleben
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Doppelleben
Doppelleben
 (4)
Erschienen am 01.04.2011
Gottfried BennMorgue und andere Gedichte
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Morgue und andere Gedichte
Morgue und andere Gedichte
 (4)
Erschienen am 16.03.2012

Neue Rezensionen zu Gottfried Benn

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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Morgue und andere Gedichte" von Gottfried Benn

Rezension zu "Morgue und andere Gedichte" von Gottfried Benn
Gospelsingervor 7 Jahren

Genau 100 Jahre ist es her, dass Gottfried Benn diese Gedichte veröffentlicht hat, und es wundert mich gar nicht, dass sie einen Sturm der Entrüstung ausgelöst haben. Schließlich waren Leichenschauhäuser und Sektionen nicht so präsent wie heute zu Zeiten der zahlreichen Fernsehserien, die sich um Autopsien drehen.
Damals war es revolutionär, über Leichen zu schreiben, über ihren beklagenswerten und oft sehr unappetitlichen Anblick, über Todesarten und Todesursachen.
Auch Armut ist ein Thema dieser Gedichte, also die unzumutbaren Wohnverhältnisse, die zu Krankheit und Tod führen, die schweren Geburten, die oft tödlich enden. Drastisch werden Krebserkrankungen und Blinddarmentzündungen beschrieben.
Die apokalyptischen Zeichnungen von Georg Baselitz wurden anfangs ebenfalls von der Öffentlichkeit nicht gut aufgenommen, passen aber sehr gut zu der düsteren Atmosphäre der Gedichte.
Die Jubiläumsausgabe orientiert sich in Schriftwahl, Typographie und Format an der Erstausgabe und ist deshalb ein kleines Juwel.

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mayfayes avatar

Rezension zu "Gedichte" von Gottfried Benn

Rezension zu "Gedichte" von Gottfried Benn
mayfayevor 7 Jahren

Vom Brechreiz zum Elysium - Gottfried Benn kann man nicht auf den ersten Blick erfassen oder verstehen. Auf den zweiten auch nicht. Man muss damit leben, dass er wütende, häßliche Gedichte schreibt, aber auch romantische, fast kitschige.
Ein polarisierender Autor, dessen "schöne Jugend" mich schockiert und begeistert hat!

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Monsignores avatar

Rezension zu "Gedichte in der Fassung der Erstdrucke" von Gottfried Benn

Rezension zu "Gedichte in der Fassung der Erstdrucke" von Gottfried Benn
Monsignorevor 9 Jahren

Schwer, sehr schwer, ihn zu fassen. Arzt und Lyriker mit Alleinstellungsmerkmal. Sprachlicher Wolkenkünstler sondergleichen, messerscharfer Wortakrobat. Und Stimmungen konnte er dichten, dieser Gottfried Benn. Ein hochgebildeter Feingeist mit Wanderniere. Bewunderer des italienischen Faschismus, dem menschheitsstürmenden Manierismus zugetan. Kurze Zeit intensiver Unterstützer der Nazis, plötzlich und vorübergehend ein naiv-dummer Träumer vom neuen Menschen in einer frischen Zeit. Nun, zumindest hat er niemanden etwas angetan und Klaus Mann hat Benns schändliches Verhalten der Welt wütend kundgetan.- Von allen Benn-Ausgaben ist diese die beste. Alle Gedichte in der Fassung der Erstdrucke mit einem guten Nachwort und umfangreichen Registern. Meine Augabe ist voller Lesezeichen und Zettel, so dass ich die seelenberührenden Zeilen schnell auffinden kann. Z.B. die "Nacht" - "O, Nacht! Ich will ja nicht so viel. / Ein kleines Stück Zusammenballung, / Ein Abendnebel, eine Wallung / Von Raumverdrang,von Ichgefühl." - Oder die "Melancholie": "Was ist der Mensch - die Nacht vielleicht geschlafen, / doch vom Rasieren wieder schon so müd, / noch eh' ihn Post und Telefone trafen, / ist die Substanz schon leer und ausgeglüht." - Und ganz besonders "Was schlimm ist": "Am schlimmsten: / nicht im Sommer sterben, / wenn alles hell ist / und die Erde für Spaten leicht."

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