Gottfried Benn Gedichte in der Fassung der Erstdrucke

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Inhaltsangabe zu „Gedichte in der Fassung der Erstdrucke“ von Gottfried Benn

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  • Rezension zu "Gedichte in der Fassung der Erstdrucke" von Gottfried Benn

    Gedichte in der Fassung der Erstdrucke
    Monsignore

    Monsignore

    02. April 2010 um 23:20

    Schwer, sehr schwer, ihn zu fassen. Arzt und Lyriker mit Alleinstellungsmerkmal. Sprachlicher Wolkenkünstler sondergleichen, messerscharfer Wortakrobat. Und Stimmungen konnte er dichten, dieser Gottfried Benn. Ein hochgebildeter Feingeist mit Wanderniere. Bewunderer des italienischen Faschismus, dem menschheitsstürmenden Manierismus zugetan. Kurze Zeit intensiver Unterstützer der Nazis, plötzlich und vorübergehend ein naiv-dummer Träumer vom neuen Menschen in einer frischen Zeit. Nun, zumindest hat er niemanden etwas angetan und Klaus Mann hat Benns schändliches Verhalten der Welt wütend kundgetan.- Von allen Benn-Ausgaben ist diese die beste. Alle Gedichte in der Fassung der Erstdrucke mit einem guten Nachwort und umfangreichen Registern. Meine Augabe ist voller Lesezeichen und Zettel, so dass ich die seelenberührenden Zeilen schnell auffinden kann. Z.B. die "Nacht" - "O, Nacht! Ich will ja nicht so viel. / Ein kleines Stück Zusammenballung, / Ein Abendnebel, eine Wallung / Von Raumverdrang,von Ichgefühl." - Oder die "Melancholie": "Was ist der Mensch - die Nacht vielleicht geschlafen, / doch vom Rasieren wieder schon so müd, / noch eh' ihn Post und Telefone trafen, / ist die Substanz schon leer und ausgeglüht." - Und ganz besonders "Was schlimm ist": "Am schlimmsten: / nicht im Sommer sterben, / wenn alles hell ist / und die Erde für Spaten leicht."

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