Gottfried Keller

 3.2 Sterne bei 948 Bewertungen
Autor von Kleider machen Leute, Romeo und Julia auf dem Dorfe und weiteren Büchern.
Gottfried Keller

Lebenslauf von Gottfried Keller

Ein Meister der deutschsprachigen Erzählkunst: Gottfried Keller kam im Jahr 1819 in Zürich zur Welt. Nach dem frühen Tod seines Vaters besuchte er verschiedene Schulen und nahm in München ein Studium der Malerei auf. Diese Ausbildung brach er aber bald ab, um sich auf die Literatur zu konzentrieren. Im Jahr 1846 veröffentlichte er einen Gedichtband. Für diesen erhielt er ein Reisestipendium der Zürcher Regierung. Daraufhin absolvierte er von 1848 bis 1850 ein Studium in Heidelberg, durch das er seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Literatur, der Philosophie und der Geschichte vertiefte. In den 1850er-Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller in Berlin. Nach einer fünfzehnjährigen Tätigkeit als Erster Staatsschreiber des Kantons Zürich zwischen 1861 und 1876 widmete er sich erneut seinem literarischen Schaffen. Keller verstarb im Jahr 1890 in Zürich. Mit den Novellen „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von 1856 und „Kleider machen Leute“ von 1874 schuf er bedeutende Werke der deutschen Erzählkunst, die für die Epoche des bürgerlichen Realismus als beispielhaft gelten.

Neue Bücher

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

Kleider machen Leute

Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei epubli.

Der Schmied seines Glückes

Erscheint am 15.02.2019 als Taschenbuch bei Reclam, Philipp.

Alle Bücher von Gottfried Keller

Sortieren:
Buchformat:
Kleider machen Leute

Kleider machen Leute

 (471)
Erschienen am 18.07.2012
Romeo und Julia auf dem Dorfe

Romeo und Julia auf dem Dorfe

 (243)
Erschienen am 14.05.2009
Der Grüne Heinrich

Der Grüne Heinrich

 (42)
Erschienen am 20.05.2009
Spiegel, das Kätzchen

Spiegel, das Kätzchen

 (31)
Erschienen am 18.03.2016
Kleider machen Leute,

Kleider machen Leute,

 (10)
Erschienen am 01.01.1989
Pankraz, der Schmoller

Pankraz, der Schmoller

 (7)
Erschienen am 01.01.1986
Gedichte in einem Band

Gedichte in einem Band

 (5)
Erschienen am 21.09.1998

Neue Rezensionen zu Gottfried Keller

Neu
Giselle74s avatar

Rezension zu "Züricher Novellen. Vollständige Ausgabe" von Gottfried Keller

Reichlich staubiger "Klassiker"
Giselle74vor einem Jahr

Ich lese häufig und gern Autoren vergangener Zeiten. Mit dem Begriff "Klassiker" tue ich mich ein wenig schwer, weil das genau genommen ja eben nur die Schriftsteller einer bestimmten Epoche umfasst. Wie auch immer, diesmal waren es Gottfried Kellers "Züricher Novellen", die schon lange lesebereit in der Bibliothek standen und nun also zur Hand genommen wurden.

Keller veröffentlichte die "Züricher Novellen" 1877, sie enthalten aber z.T. auch schon früher bearbeitete Themen. Es handelt sich um verschiedene Geschichten vor geschichtlich schweizerischem Hintergrund; so geht es z.B. in "Das Fähnlein der sieben Aufrechten" um schweizer Brauchtum rund um eine Gruppe älterer Herren, die sich regelmäßig zum Austausch treffen. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch hineingeflochten. Eigentlich alles ganz allerliebst, wenn es denn nicht so entsetzlich zäh zu lesen gewesen wäre. Ich habe normalerweise keine Probleme mit dem Schreibstil vergangener Epochen, aber diesmal fehlten mir Zugang und Sinn des Ganzen. Und ich muß gestehen, daß ich auch keinerlei Drang verspüre, mich mit der Entstehungsgeschichte und dem Hintergrund näher zu befassen. Daher wird dieses Büchlein leider aufs Neue in der Bibliothek verstauben...

Kommentieren0
1
Teilen
Nelebookss avatar

Rezension zu "Kleider machen Leute" von Gottfried Keller

eine sehr interessante Geschichte
Nelebooksvor einem Jahr

Inhalt: "„Ich bin nicht ganz so, wie ich scheine!“ Der arme, schüchterne Schneider Strapinski kleidet sich gerne geschmackvoll und edel. Das wird ihm auf einer Reise zum Verhängnis: Man hält ihn für einen Grafen und er kommt nicht dazu, die Verwechslung aufzuklären. Als er sich verliebt, droht seine Situation durch einen Nebenbuhler zu eskalieren…"

Cover: Ich habe nicht genau diese Ausgabe gelesen, doch finde ich passt dieses Cover recht gut zu der Geschichte.

Meinung: Ich bin recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Strapinski ist mir recht sympathisch. Die Entwicklung der Geschichte fand ich wirklich sehr interessant zu beobachten. Auch ist das erschreckend, wenn man bedenkt, wie leicht sich Leute beeinflussen lassen, gerade durch Oberflächlichkeiten. Da steckt somit für mich auch eine Moral dahinter. Liebe spielt hier auch eine Rolle, wobei sie nicht im Vordergrund steht. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte, die ich in einem Rutsch gelesen habe.

(c) Nelebooks

Kommentare: 1
108
Teilen
Jaris avatar

Rezension zu "Spiegel, das Kätzchen" von Gottfried Keller

Gottfried Keller - Spiegel das Kätzchen
Jarivor 2 Jahren

Die Fabel um Spiegel das Kätzchen bildet den Abschluss des ersten Bandes um die Leute aus Seldwyla. Dabei unterscheidet sich diese Geschichte meiner Meinung nach stark von den anderen beiden, die ich bisher gelesen habe.

Nicht nur, dass hier ein stattlicher Kater (also eigentlich gar kein Kätzchen mehr) als Protagoist auftritt, sondern auch Kellers Erzählsprache hat sich verändert. Hat er die Helden aus „Der Schmied seines Glücks“ und „Kleider machen Leute“ eher wohlwollend und mit einer gewissen Portion Humor betrachtet, ist Spiegels Geschichte ernsthafter erzählt.
Zwar kommt auch bei Spiegel zum Schluss wieder der auktoriale Humor durch, aber es scheint als sei Keller Spiegel gegenüber kritischer eingestellt. Auch der Sprachrhythmus ist ein anderer und ich hatte mit „Spiegel das Kätzchen“ etwas mehr Mühe beim Lesen als noch bei den anderen Erzählungen.
Trotzdem ist auch diese Geschichte lesenswert. Vor allem, da sie so anders und deshalb ungewohnt neu ist. Spiegel ist ein interessanter Held, obwohl man ihn vielleicht nicht als solchen bezeichnen sollte.
Denn Spiegel ist tatsächlich das, was er ist: eine Katze. Etwas durchtrieben, aber doch so, dass man ihm einfach nicht böse sein kann. Keller stellt hier die Frage nach Recht und Unrecht und dies ziemlich direkt.
Ist Spiegels Verhalten rechtens oder nicht? Immerhin hat er einen legalen Vertrag mit dem Hexenmeister. Und hat letzterer sein schlussendliches Schicksal tatsächlich verdient? Um das zu beurteilen müsste man mehr über den Hexenmeister wissen. Auf jeden Fall gibt das Büchlein zu denken und trotz der geringen Seitenzahl auch Diskussionsstoff.
Es war eine ab und zu etwas zähe, aber dennoch lohnenswerte Lektüre. Keller ist sogar innerhalb seines eigenen Zyklusses sehr vielfältig und so entdeckt man mit jedem Reclam-Heftchen eine neue Seite des idyllischen Dorfes Seldwyla.
Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis ich mich wieder dorthin begeben werde.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich (Schweiz) geboren.

Community-Statistik

in 1,415 Bibliotheken

auf 34 Wunschlisten

von 17 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks