Gottfried Keller Romeo und Julia auf dem Dorfe

(237)

Lovelybooks Bewertung

  • 284 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 6 Leser
  • 11 Rezensionen
(18)
(54)
(96)
(49)
(20)

Inhaltsangabe zu „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Gottfried Keller

Kellers Novelle nimmt in seinem Zyklus "Die Leute von Seldwyla" eine Sonderstellung ein. Thematisch dem Drama Shakespeares verwandt, beruht sie auf einer tatsächlichen Begebenheit. Persönliche Verstrickungen und kleinbürgerliche Normen lassen auch hier keinen Ausweg. Meisterlich in Sprache und Darstellung.

Alle haben dieses Buch damals gehasst, aber ich fand es - im Vergleich zu anderen - ganz in Ordnung.

— jasmiin_1511

tragische Liebesgeschichte, wenn auch mit etwas abruptem ende

— lieblingsleben

Stöbern in Klassiker

Der Kleine Prinz

Eine Geschichte über von Herzen kommende Liebe und tiefe Freundschaft :)

EsAndy

Der gute Mensch von Sezuan

Ein Lese-MUSS!

Fantasia08

Ein Sommernachtstraum

Witzig, klassisch, Shakespeare!

Fantasia08

Emma

Emma, eine starke Frau, erfährt, dass Hochmut vor dem Fall kommt - ein wunderschön geschriebenes Buch zum Mitfiebern!

Siri_quergetipptblog

Meine Cousine Rachel

Gut geschriebener Roman mit leiser Spannung und einem jungen Mann, bei dem Bewunderung fast zum Wahn wird...

vanessabln

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Unspektakulär

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    booklover2ooo

    02. January 2017 um 21:51

    Das Buch beruht auf einer wahren Gegebenheit und ist nach dem typischen Romeo und Julia Motiv geschrieben. Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Vrenchen und einem Jungen, Sali, dessen Familien aufgrund einer Differenz , wegen eines verlassen Ackers, zerstritten sind und sich eine Feindschaft entwickelt, die sie ins Verderben stürzt. Nach einigen unglücklichen Jahren verliert Vreli nach einem traurigen Ereignis alles und Sali lebt mit seinen Eltern, die ein armes Wirtshaus betreiben, in der Stadt. Das verliebte Paar versucht jedoch sein Glück zu finden. Das Buch ist relativ schwer geschrieben und hat nur wenige spannende Ereignisse. An sich ist es traurig aber ziemlich langweilig geschrieben. Es sind ziemlich viele unwichtige Handlung beschrieben und es gibt viele unverständliche Begriffe, die jedoch am Ende des Buches erklärt werden. Im großen und ganzen ist es enttäuschend aber die Liebe der beiden Protagonisten ist sehr leidenschaftlich und dies macht das Buch ein sehr kleines bisschen besser. Meiner Meinung nach ist dies nur etwas für Liebhaber.

    Mehr
  • Novelle - nicht empfehlenswert

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    dreamsbyari

    06. June 2015 um 13:38

    Inhalt Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Familien, Manz und Marti, die nebeneinander wohnen und sich nach einem Streit entzweien. Deren Kinder Vrenchen Marti und Sali Manz wachsen gemeinsam auf. Zwischen den Äcker der beiden Bauern, lieft ein Acker, der schon seit geraumer zeit brach liegt. Beide Bauern wollen diesen haben und warten deshalb eine gewisse Frist ab, nach der der Acker versteigert werden darf. Manz erhält Jahre später den Acker und zwischen den beiden entwickelt sich ein Streit. Beide sind zerfressen von Neid und Missgunst. Als Sali 19 Jahre alt ist, begegnet er zusammen mit seinem Vater Marti und Vrenchen. Die Männer beginnen zu kämpfen, doch die Kinder haben nur eigen füreinander. Sie beschliessen sich auf dem alten Acker immer heimlich zu treffen. Beide aber bemerken schnell, dass sich irgendwann ihre Wege trennen werden. Sie sehen keine Zukunft für sich und wollen sterben. Am nächsten Tag werden ihre ertrunkenen Leichen im Fluss gefunden.Meine Meinung Der Inhalt der Geschichte ist an sich noch interessant, doch das Buch liest sich sehr schlecht. Der Schreibstil hat mir persönlich nicht besonders gefallen. Ich musste es in der Schule lesen und es ist wirklich eine der schlechtesten Schullektüren, die ich bis jetzt lesen musste. Wirklich ein Muss, in meiner Freizeit hätte ich es nicht gelesen. Fazit Nicht empfehlenswert. Da ist das Romeo und Julia von Shakespeare tausendmal besser.

    Mehr
  • Mühsam bis zum Ende

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    anina21

    05. June 2015 um 21:25

    Inhalt :Es handelt sich wie im Original natürlich um zwei junge Menschen, die sich ineinander verlieben. Wie es der Zufall will, sind die Familien natürlich verfeindet, da beides Bauernfamilien sind und der eine Vater dem anderen den Acker geklaut hat. Die Kinder verlieben sich während einem Streit der beiden Väter und ein Blitz schlägt,dramatisch wie es die Szene will, in diesem Moment in der Nähe ein. Die Kinder schmieden zusammen Pläne, wie sie ihrem unheilvollem Leben entkommen wollen, da beide Familien bis aufs Bitterste verarmt waren. Die Beiden flüchten zusammen in eine nahegelegene Stadt und werden dort sofort erkannt, als neues Paar, der ansonsten so verfeindeten Familien. Er kauft ihr mit seinem letzten Geld neue Schuhe und sie tanzen zusammen. Weiter möchte ich auch gar nicht erzählen, da sich sicher jeder denken kann, was am Ende dieser Novelle passiert, da es sehr an das Original anknüpft. Meine Meinung:Hatte ziemlich Mühe mit diesem Buch, da es erstens sehr kompliziert geschrieben ist und zweitens total keinen Reiz hat. Das Original gefällt mir selbst sehr, doch das ist nur ein erschwerter Versuch, annähernd an Weltliteratur hinzuzukommen. Ist für mich leider nicht mal als Schullektüre lesenswert.

    Mehr
  • Die Geschichte von Sali und Vrenchen

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    The iron butterfly

    15. October 2014 um 21:47

    Gottfried Keller bezieht sich bereits durch den Titel seiner Novelle auf Shakespeares Tragödie von Romeo und Julia, denn seine jungen Protagonisten sind nicht etwa der einzige Sproß aus gutem Hause Romeo, sondern der Bauernjunge Sali und auch nicht die lieblich-zarte Julia aus dem edlen Hause Capulet, sondern das Bauernmädchen Vrenchen, dunkelhaarig und schön anzusehen. Und doch erzählt er die Geschichte von Romeo und Julia auf dem Dorfe. Beide wachsen ganz selbstverständlich und beiläufig nebeneinander auf, da die väterlichen Äcker nur durch einen nicht bewirtschafteten Ackerstreifen getrennt werden. So spielen sie bereits als kleine Kinder auf dem steinigen Ackerboden oder in den umliegenden Feldern, während die Väter Furche um Furche in dem Boden ziehen. Sie wachsen heran und müssen ähnlich wie Romeo und Julia die zunehmenden Streitigkeiten der Väter miterleben, denn es liegt Streit um Grund und Boden in der Luft. Je älter sie nun werden, desto distanzierter werden die nachbarschaftlichen Beziehungen, aber auch die wirtschaftliche Situation der Familien Manz und Marti verschlechtern sich mehr und mehr. Bis eines Tages Salis Eltern ihren Hof sogar aufgeben müssen, um in der Stadt einen heruntergekommenen Gasthof zu bewirtschaften. Sali begleitet die Eltern schweren Herzens, weiß jedoch keinen Ausweg. Auch Vrenchens Leben ist von Armut und Einsamkeit geprägt, da ihre Mutter schon Jahre zuvor im Gram um die anhaltenden Schwierigkeiten verstarb. Der Vater bewältigt alleine die Bewirtschaftung des Hofes nicht mehr, so dass auch deren Verhältnisse immer schlechter werden. Eines Tages kommt es zu einer Begegnung der Väter, die wieder nur ihren gegenseitigen Groll und wüste Beschimpfungen austauschen. Jedoch werden die Väter auch an diesem Tag von ihren nun beinahe erwachsenen Kindern begleitet. Als die Väter aneinandergeraten müssen die Kinder eingreifen und Sali, wie auch Vrenchen erkennen im Gegenüber die vergangenen Kindertage voll unschuldigem Glücksgefühl. In einem die Landschaft erhellenden Moment tauschen beide einen Blick, ein Lächeln aus und können einander nicht mehr vergessen. Und die Tragik des Lebens nimmt ihren Lauf. Gottfried Keller unterstreicht seine Novelle mit atmosphärischen Untermalungen, so dass es ihm gelungen ist, die einfachen Verhältnisse auf dem Dorf und die daraus resultierenden Probleme deutlich zu machen. Diese Liebe kann in ihrer schlichten Einfachheit genauso wenig bestehen, wie die der adligen Pendants Romeo und Julia. Ein lesenswerter Klassiker, den ich direkt im Anschluss an Shakespeares Vorlage gelesen habe. Der direkte Vergleich zeigt alle Unterschiede in Sprache und Motiv deutlich auf.

    Mehr
  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Heike110566

    24. August 2010 um 11:38

    Gottfried Keller (1819-1890) war ein herausragender Novellendichter. Mehrere Bände, die ausschließlich diese Erzählungsform enthielten, veröffentlichte der schweizer Autor. 1856 erschien der erste Band der Novellensammlung "Die Leute von Seldwyla", aus der "Romeo und Julia auf dem Dorfe" stammt. In einem Dörfchen vor dem Städtchen Seldwyla leben der Bauer Marti und der Bauer Manz. Beide sind sie vierzigjährig, sind verheiratet, haben jeweils ein Kind. Manz' Kind heißt Salomon, Sali genannt, ist ein siebenjähriger Junge. Marti hat eine Tochter namens Vrenchen, fünfjährig. Die Ausgangssituation der beiden Bauern ist also ähnlich, ja fast gleich. Beides sind auch angesehene, da fleißige und ordentliche Bauern. Vor dem Dorfe, unweit des Flusses, liegen drei Ackerstreifen nebeneinander. Manz und Marti haben jeweils einen der äußeren gepachtet. Der mittlere Acker liegt seit zwanzig Jahren brach, ist übersät von Unkraut und Steinen, die die Bauern von ihren Äckern auf den mittleren warfen. Wen der Unkrautacker gehört, weiß keiner so genau. Einst gehörte er einem Manne, der ihn aber verließ und in die Welt als Trompeter hinauszog. Dieser Trompeter starb, ohne rechtlich anerkannte Erben hinterlassen zu haben. Nur ein Geiger erhob Anspruch. Dieser hat zwar eindeutige Ähnlichkeiten mit dem Verstorbenen, besitzt aber keine Papiere und so kann er seine Ansprüche nicht belegen. Manz und Marti hatten auch kein Interesse daran, diesen Mann zu helfen. Die Stadt bot beiden den Acker zur Pacht an. Beide lehnten ab. Aber begierig auf den Acker waren sie schon. Daher stiebitzte jeder jedes Jahr sich eine Furche, sodass der Acker in der Mitte immer schmaler wurde. Eines Tages beschlossen die Amtsmänner von Seldwyla den mittleren, inzwischen unrechtmäßig geschrumpften Acker zu versteigern. Beide Bauern boten nun für das Reststück und überboten sich immer wieder. Den Zuschlag bekam letztlich Manz. Und da Marti sich zuletzt noch eine kleine Ecke vom mittleren Acker "genehmigt" hatte, kam es nun zum Zerwürfnis. Denn Manz, der durchaus den Furchenklau der Vorjahre akzeptierte, forderte diese kleine Ecke nun zurück. Marti weigerte sich. Sie zogen vor Gericht und prozessierten viele Jahre um dieses unbedeutende Stück, auf dem inzwischen alle Steine angehäuft waren. Martis Frau starb während dieser Zeit und Manz' Frau wurde ein Hausdrachen, der aber das Söhnchen Sali vorne bis hinten verwöhnte. - Durch den Streit wurden die Kinder natürlich voneinander ferngehalten und zum gegenseitigen Familienhass erzogen. Die Jahre gingen ins Land. Manz verlor sein Haus und allen Besitz und zog mit seiner Familie nach Seldwyla, um dort als Wirt sein Glück zu machen. Aber er scheiterte auch hier. Versank immer weiter, sodass er am Ende, um etwas zu Essen zu haben, Fische fangen ging mit seinem Sohn. Bei einem solchen Fischfanggang begegnete ihn plötzlich am gegenüberliegenden Ufer Marti mit seiner Tochter Vreni. Sali war inzwischen 19 Jahre alt und Vrenchen 17. Auch Marti war inzwischen so tief gesunken, dass er Fische fangen musste. Beide beschimpften sich über den Fluss hinweg. Auf einem Steg, der den Fluss überspannte, kam es dann zu einer Rauferei. Sali und Vrenchen waren auch involviert, aber sie trennten die beiden Raufbolde und ihre Hände berührten sich. Wie ein Blitz durchzuckte es die jungen Menschen, ihre Liebe zueinander entflammte neu. Aber: Welche Zukunft hat eine solche Liebe, wenn die Elternhäuser verfeindet sind? Sali ging Vrenchen nicht mehr aus dem Kopf und Vrenchen erging es andersherum genauso. Sali konnte nicht anders, er geht zu Vrenchen. Gemeinsam verbringen sie ein paar vergnügte Stunden auf den alten Acker. Dabei begegnet ihnen der Geiger, der den beiden seine Geschichte erzählt und ihnen Unglück vorhersagt. - Als Sali und Vrenchen wieder ins Dorf zurückkehren wollen, steht plötzlich Vrenchens Vater da. Es kommt zur Schlägerei zwischen Sali und Marti und Sali schlägt mit einem Stein auf Martis Kopf. Der verliert das Bewusstsein und als er wieder erwacht, ist er verblödet. Letztlich landet er in einer staatlichen Anstalt. Vrenchen muss nun auch vom Hof. - Sali, der zusammen mit Vrenchen das Geschehene als Geheimnis bewahrt, geht am Abend vor der Hausräumung zu Vrenchen. Gemeinsam wollen sie den letzten Tag verbringen. Sie wollen tanzen gehen. nd dabei begegnen sie wieder den Geiger. Der erkennt das Elend der beiden jungen Leute und bietet ihnen an, dass sie zulünftig gemeinsam mit ihm und seinen Freunden, herumstreichende Habenichtse beiderlei Geschlechts, die friedlich zusammenleben und sich helfen zu überleben, zu leben. Aber Sali und Vrenchen lehnen ab. Nein, so wollen sie nicht leben. - Aber sie erkennen auch, dass sie in der normalen Gesellschaft niemals gemeinsam friedlich miteinander leben können. Sie wählen den Tod, um gemeinsam zusammen zu sein. Eine sehr schöne, aber auch sehr tragische Geschichte. Gottfried Keller arbeitet hier ein altes Thema auf, dass zum Beispiel durch Shakespeares "Romeo und Julia" sehr bekannt war, schneidet es aber auf die Lebensumstände seiner Zeit zu und verlegt die Geschichte in die schweizer Alpenwelt. Der Autor ist ein herausragender Erzähler. Besonders plastisch schildert er die Details: Landschaften, Menschen, Situationen. Die Geschichte ensteht beim Lesen bildlich vor dem geistigen Auge des Lesers. Es ist, als wenn man direkt dabei ist und zusieht. - Diese Detaildarstellungen erfolgen zwar textlich sehr umfangreich, aber sie erscheinen dennoch nicht langatmig. Kein Wort scheint dabei zuviel. Einfach schön zu lesen. Poetisch realistisch. Keller ist ein herausragender Vertreter des Poetischen Realismus. Seine dichterischen Wurzeln liegen aber bereits im revolutionären Vormärz. Sehr beeindruckt war er von Feuerbach und befreundet mit Freiliggrath. Und sehr humanistisch sind auch seine späteren Novellen, wie "Romeo und Julia auf dem Dorfe", geprägt. Allerdings: Von den einst revolutionären Ansätzen blieben hier, nach der gescheiterten 1848er Revolution, nur wenige schemenhafte Züge. So ist der Geiger mit seinen Gefolgsleuten ja eher in einer Kommune organisiert, die sich von der bürgerlichen Gesellschaft abgewandt hat und sich selber hilft zu überleben. Eigentlich die Zukunftsperspektive, wenn das marxsche Gedankengut dazukommen würde. Die Menschen dieser Gruppe sind gleichgestellt und helfen sich gegenseitig. Sie wissen: Überleben können sie nur als Gemeinschaft, wenn einer dem anderen dazu verhilft. - Keller sieht hier aber anscheinend nicht die Alternative, läßt Sali und Vrenchen lieber in den Tod gehen. Denn Keller hat auch sonst keine Alternative parat, wo die beiden glücklich werden könnten. Die bürgerliche Gesellschaft mit ihrem Wertesystem ist es nämlich offenbar auch nicht für den Dichter. Es ist eine Art Hilflosigkeit zu spüren, die ich in der Hilflosigkeit des Dichters nach der gescheiterten Revolution vermute. Es gilt hier anscheinend nur: bürgerliche Gesellschaft oder Tod. Am Schluss wird zwar dann kurz aufgeführt, wie die Gesellschaft allgemein den gemeinsamen Freitod hinnahm, aber es bleibt absolut offen, wie Salis Eltern den Tod aufnahmen, was sie daraus lernten. Hier wird, meiner Auffassung nach, ein entscheidender Teil übergangen, denn Manz ist ja einer der Urheber des tragischen Geschehens. Es würden sich ja verschiedene Möglichkeiten anbieten, wie es da weitergehen könnte, z.B.: Manz erkennt, was er für Unheil mitangerichtet hat und kümmert sich fortan um Marti, der ja immer noch in der staatlichen Anstalt sein Leben fristet. Oder: Er sorgt zumindest für ein gemeinsames Grab, damit die Liebenden im Tod wenigstens symbolisch vereint bleiben. Oder: ... - Es gäbe noch manche Möglichkeit. Positive und negative. Hier finde ich die Novelle unvollständig, nicht zu Ende gedacht. Aber dennoch ist es eine sehr lesenswerte und empfehlenswerte Geschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Fern

    22. August 2009 um 14:58

    Zuerst habe ich erwartet, dass dieses Buch der reinste Abklatsch von Shakespears Werk sein würde, womit ich glücklicherweise falsch lag. Die Ausgangssituation ist zwar durchaus vergleichbar, doch der eigentliche Hintergrund von Romeo und Julia auf dem Dorfe ist anders. Es stehen sich nicht zwei gut angesehene, reiche Familien gegenüber, sondern zwei verarmte Bauernfamilien, die ihren Ruf durch einen Streit verloren haben. Auch beschränkt sich diese Geschichte auf einen kleineren Figurenkreis. Das Hauptmotiv der verbotenen Liebe bringt aber auch hier das junge Paar dazu, sich selbst umzubringen. Was mich teilweise jedoch enorm gestört hat, war die Sympathiesteuerung des Autors. Bewusst wird der Leser in seiner Haltung gegenüber einzelnen Charakteren beeinflusst, er hat kaum die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Figuren er sympathisch findet und welche nicht. Gottfried Kellers Schreibstil ist zwar durchaus schön zu lesen, aber auch nicht immer einfach, was auch mit dem veralteten Wortschatz zu tun hat. Er beschreibt alle Szenen sehr genau, so dass man sich gut vorstellen kann, wo man sich befindet und in welcher Stimmung die Figuren sich gerade befinden. Doch manchmal übertreibt er es auch mit den Adjektiven. Sein Stil ist sehr poetisch, manchmal fast philospisch. Auch arbeitet er oft mit Symbolen, so zum Beispiel der verwilderte Acker, der mitten in einer angepassten und zurechtgestutzten Landschaft steht und im Text kommen viele Anspielungen auf das nahende Unheil vor. Am Ende muss ich sagen, dass ich positiv überrascht war und doch relativ zufrieden mit diesem Buch, denn es gab schon wesentlich schlimmere Schullektüren.

    Mehr
  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Ines_Mueller

    20. August 2009 um 15:48

    Dafür, dass es ein älteres Buch ist, ist es wirklich gut. Es basiert zwar auf dem gleichen Prinzip wie Romeo und Julia, hat dafür einige andere Elemente eingefügt. Ein wirklich sehr romantische Buch, allerdings ohne Happy End, was - wie ich finde - der Story keinen Abruch tut, sonderen sie damit sogar verbessert.

  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    hartel

    09. December 2008 um 16:44

    eine schöne Liebe, an die man gern erinnert wird

  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    kuubi

    09. December 2008 um 15:42

    schullektüre muss nicht immer schlecht sein, wie "der vorleser" von schlink beweist. doch dies ist abermals ein werk von keller mit dem ich mich nicht anfreunden kann (oder möchte). die sprache, die geschichte - schlichtweg einfallslos.

  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    SunshineGuy

    28. June 2008 um 23:11

    Der Plott und die Umgebung sind originell, die Dramatik kommt an Shakespears Original aber bei weitem nicht heran.

  • Rezension zu "Romeo und Julia auf dem Dorfe" von Gottfried Keller

    Romeo und Julia auf dem Dorfe

    Satariel

    22. June 2008 um 08:43

    Ich habe selten etwas so langweiliges, absurdes und eintöniges gelesen... Das kann Keller eigentlich besser...

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks