Gottfried Orth Gewaltfreie Kommunikation in der Schule

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Inhaltsangabe zu „Gewaltfreie Kommunikation in der Schule“ von Gottfried Orth

Sich selbst als Lehrerin oder Lehrer wichtig nehmen, sich kraftvoll behaupten, eigene Grenzen ziehen und diese gewaltfrei schützen. Zugleich einen wertschätzenden Umgang mit Schülerinnen und Schülern wie Kolleginnen und Kollegen pflegen. Und dabei das tun, weshalb man diesen Beruf wählte: unterrichten. Kann dies in unseren Schulen umgesetzt werden? Das Buch zeigt Möglichkeiten, wie im Zwangskontext Schule Lehrerinnen und Lehrer die eigenen Bedürfnisse deutlich wahrnehmen und klar ausdrücken, wie sie einfühlsam Dialoge mit Schülerinnen und Schülern führen und wie sie Konflikte als selbstverständliche und alltägliche Momente des Zusammenlebens gewaltfrei gestalten können. Gewaltfreie Kommunikation zielt auf einen respektvollen Umgang untereinander, der in gleicher Weise von Autonomie und Verbundenheit, von Wachsen-Können und Zusammengehörigkeit geprägt ist. Wenn Beziehungen derart glücken, können Lehren und Lernen leichter und das Leben in der Schule angenehmer werden.

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  • Kommunikation ohne Gewalt! Ist das überhaupt möglich?

    Gewaltfreie Kommunikation in der Schule

    theophilia

    13. July 2017 um 10:26

    Inhalt:Gottfried Orth und Hilde Fritz sind Lehrer mit Leib und Seele an einer Hochschule und Förderschule. Doch sind beide zornig, dass Lehrer und Schüler leiden. Sie möchten die Schule menschenfreundlicher, leichter, angstfreier, leichter und erfolgreicher sehen.Dies möchten beide anhand der von Marshall Bertram Rosenberg (* 1934 in Canton, Ohio; † 2015 in Albuquerque, New Mexico) entwickelten Methode „gewaltfreie Kommunikation“ in der Schule weitergeben. 1984 fasste Rosenberg eine Methode zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Miteinanders. Gelungene Kommunikation und dauerhaft friedliche Beziehungen gelingen nur bei echtem empathischen Kontakt zusammen.Wie und ob es gelingt menschliche Kommunikation ohne Missverständnisse und aufwiegelde Gewalt zu erleben, steht in dem Buch. Gewaltfreie Kommunikation" ist keine Rhetorikstrategie zur Durchsetzung eigener Ziele, sondern vielmehr eine Haltung vonRespekt,Wertschätzung,Achtung undklarer Selbstvertretung,die immer mehr in öffentlichen Einrichtungen, Betrieben und Unternehmen gefragt ist.Fragen auch Sie sich inzwischen?Was ist wichtiger? Recht haben oder glücklich sein?Meine Meinung:Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Der Hintergrund des Covers ist rot, welches den Leser aktiv werden lässt und herausfordert. Im oberen Bereich des Covers befindet sich der Titel und die beiden Autoren. In der Mitte sind verschiedenfarbige Kreide in unterschiedlicher Länge fotografiert. Jede Kreide hat einen gleich langen Strich. Im unteren Coverbereich steht für welchen Lebensbereich das Buch sein soll. In unserer Ausgabe sind schulische Themen verarbeitet.Das Buch ist folgendermaßen aufgebaut:Seite 9: Vorwort und Inhaltsverzeichnis mit SeitenangabenSeite 25-235 Inhalt des Buches z. B. Bedürfnisse, Gefühle und Strategien, Die Vier Schritte mit dem Umgang mit einem „NEIN“ auf eine Bitte, weil Beziehung so entscheidend ist, Umgang mit Macht, Wertschätzung ausdrücken, Im Zentrum ankommen usw.Das Buch ist neben dem Vorwort und dem Literaturverzeichnis in 17 Kapitel unterteilt. Die Kapitel 1-9 sind allgemeiner gehalten. Die Kapitel ab Nr. 10 sind spezielle für Schüler und Lehrer. In den Kapiteln gibt es vornweg erst ein Grundlagenwissen über gewaltfreie Kommunikation. Darauf folgen viele Arten von Übungen um dieses Wissen in die Praxis umzusetzen.Dieses Buch ist flüssig beschrieben und lebendig. Trockener sachlicher Inhalt wird so praxisnah dargestellt, dass man motiviert wird eigene Probleme zu bearbeiten. Das Buch wird durch in meiner Bücherei e medien franken ausgeliehen. Hierdurch war es mir möglich die Schriftgröße selber meinen Bedürfnissen anzupassen.Was habe ich gelerntKommunikation muss keine Spirale der Gewalt darstellen. Sie kann Gewalt unterbrechen. Doch das geschieht nicht von selber. Mit etwas Übung und etwas Einsatz ist es hier möglich viel zu erreichen. Es ist im Grunde eine Lebenshaltung die sich immer mehr im Alltag vertiefen sollte.Warum ich dem Buch 5 gegeben habe: :Das Buch stellt den wichtigen Inhalt Kommunikation in vielen Kapiteln mit vielen kurzen Unterkapiteln sachlich und lebensnah vor. Mit vielen Diagrammen und Übungen erhält der Leser die Möglichkeit sich so gut mit dem Buch zu beschäftigen, dass er es in seinem Alltag miteinbauen kann. Der Leser kann so viel von dem Buch profitieren. Sein Leben kann sich verbessern und erleichtern.Bedanken möchte ich mich für die zur Verfügungstellung des Buches und bei medien franken – Büchereiverbund.Es hat mich sehr gefreut das Buch lesen zu dürfen und mein Leben dadurch zu erweitern.FazitDieses Buch ist sehr wichtig zu lesen, wenn man mit Menschen im Alltag zu tun hat. Dies trifft ja auf fast jeden Menschen zu. Es lässt sich auch auf andere Alltagsgebiete übertragen. Nicht nur in der Schule ist gewaltfreie Kommunikation nützlich und gewinnbringend. Dieses Buch sollte in der Lehrerausbildung als Lektüre vorgeschlagen werden.AutorenFritz, HildeHilde Fritz, Förderschullehrerin und Mitglied des Schulleitungsteams der Albert-Schweitzer-Schule Gießen. Zusatzqualifikationen als Sprachheilpädagogin, in Ausländerpädagogik und als Lehrerin für Darstellendes Spiel. Derzeit Weiterbildung in systemischer Beratung.Gottfried Orth geb. 1952 Prof. Dr. Gottfried Orth, Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig, Mitglied im Team des ORCA-Instituts für Konfliktmanagement und Training, Leiter des Projektes Gewaltfreie Kommunikation – Theologie, Religionspädagogik, Schule.

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  • Wie Wertschätzung in der Schule gelingen kann

    Gewaltfreie Kommunikation in der Schule

    WinfriedStanzick

    03. July 2013 um 08:20

      Das vorliegende Buch begreift die Schule, von der es handelt, als einen gemeinsamen Lebens- und Arbeitsort von Lehrern und Schülern. Damit das geschehen kann, was in Schule geschehen soll, Lernen und Erfahrungen machen, braucht es eine gemeinsame Wertschätzung, der Lehrer untereinander, zwischen Lehrern und Schülern, insbesondere aber bei den Schülern untereinander.   Gerade hier, so wird allenthalben geklagt und beschrieben, seien verbale und nonverbale Gewalt und Missachtung des anderen gestiegen. So stark, dass mancherorts dadurch der Lernerfolg der Kinder gefährdet ist.   Im Kindergarten unseres Sohnes wurde schon vor vielen Jahren mit einem Projekt namens „Faustlos“ versucht, Kindern gewaltfreie und wertschätzende Formen der Auseinandersetzung und Konfliktlösung nahe zu bringen. Die Grundschule hat daran nahtlos angeschlossen, dennoch gibt es einen zunehmend raueren Ton und Umgang der Schüler untereinander.   Das vorliegende Buch der beiden Pädagogen Gottfried Orth und Hilde Fritz richtet sich an Lehrer und Lehrerinnen, um ihnen zu helfen, sich selbst als Lehrerin oder Lehrer wichtig zu nehmen, sich kraftvoll zu behaupten, eigene Grenzen zu ziehen und diese gewaltfrei zu schützen. Es soll ihnen weiterhin helfen, einen wertschätzenden Umgang mit Schülerinnen und Schüler und mit ihren KollegInnen zu pflegen. Damit sie das tun können, weshalb sie den Beruf gewählt haben: gut unterrichten.   Mit vielen Übungen und überaus verständlich zeigen die beiden Autoren, wie Lehrerinnen und Lehrer ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen können und hilft ihnen, sie deutlich auszudrücken. Sie lernen, wie sie einfühlsame Dialoge mit Schülerinnen und Schülern führen können und wie sie, manchmal auch ihre eigene Lebensgeschichte bearbeitend, Konflikte gewaltfrei gestalten können, als selbstverständliche und alltägliche Phänomene des Zusammenlebens, gerade und auch in der Schule.   Schüler, aber auch Kollegen und Eltern, die mit einem solchen Kommunikationsverhalten eines Lehrers in Berührung kommen, werden davon nicht unberührt bleiben, es wirkt ansteckend, abrüstend und den Schulalltag befriedend. Für das gemeinsamen Lernen, Leben und Arbeiten nur förderlich.

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